Cesar Millan vs. Martin Rütter

Cesar Millan – die einen hassen ihn, die anderen vergöttern ihn. Ein Mittelding scheint es nicht zu geben. Das Gleiche lässt sich über Martin Rütter sagen, für die einen ist er ein Comedian, der sich vielleicht etwas mit Hunden auskennt, sich aber hauptsächlich gut verkaufen kann, für die anderen spricht er die Sprache der Hunde. Wie so oft, kann eigentlich keine pauschale Aussage getroffen werden, denn beide haben sicherlich ihre Stärken und beide sind mit Schwächen im Umgang mit Hunden gesegnet. Cesar Millan vs. Martin Rütter – mal abgesehen davon, dass sich zwei Menschen nicht miteinander “vergleichen” lassen – so sind es doch beides Menschen, die mit Hunden zu tun haben und offensichtlich eine ordentliche Portion Tierliebe besitzen. 

Gut sozialaisierte Hunde ohne “Störungen”.

Der “Hundeflüsterer” – Cesar Millan

Wer sich die Sendungen von Cesar Millan schon einmal angesehen hat, könnte den Eindruck gewinnen, dass Millan einen Schalter bei den Hunden findet, den zuvor nur noch niemand gesehen hat, diesen umlegt und alles ist gut. Er spricht von Energie – eigentlich setzt er fast ausschließlich auf Energie.

Wir haben drei Hunde. Amy, Sasha und Nele. Amy bringt mich schon manchmal an meine Grenzen mit ihrem hyperaktivem Temperament. Und einiges in ihrem Verhalten hat mich auch sehr gestört. So hat sie zum Beispiel immer geknurrt und verrückt gespielt, wenn im Fernsehen Hunde oder andere Tiere zu sehen sind.

Da dieses Verhalten auch in Millans Sendung ein Thema war, habe ich dieses Energie-Ding an meinem Hund ausprobiert. Ich bin ehrlich, ich war und bin begeistert über den Erfolg, den mir diese Methode gebracht hat. Auch andere eher negative Verhaltensmuster meines Hundes habe ich mit Millans „Energie-Methode“ wirklich gut in den Griff bekommen. Ein ruhiges und bestimmtes Auftreten des Menschen hilft bei der Erziehung eines Hundes ungemein. Es gibt dem Hund klar und deutlich zu verstehen, wer das Sagen hat. Bis hierher bin ich auf Millans Seite.

Dennoch stehe ich einigen seiner Trainingsmethoden auch kritisch gegenüber. Da sind z.B. die extrem dünnen Halsbänder, die er den Hunden am oberen Ende des Halses anlegt, quasi direkt an der Kehle. Das steht ziemlich gegensätzlich zu seinen sonstigen Aussagen. Natürlich wird jeder Hund recht schnell nachgeben, wenn man ihm die Luftzufuhr abschneidet. Und nichts anderes tut er damit. Auch den Einsatz von Elektro- und Stachelhalsbändern, wie er sie bisweilen benutzt, lehne ich entschieden ab.

Was mir wieder gut gefällt, ist, dass er sein Rudel bei der Resozialisierung verhaltensgestörter Hunde zu Hilfe nimmt. Da seine Hunde ausgeglichen und gut sozialisiert sind, helfen sie dem natürlichen Verhalten seiner „Patienten“ wieder auf die Sprünge. Zudem kann Millan so auch viel vom Verhalten der Hunde untereinander lernen und dieses Wissen bei der Resozialisierung verhaltensgestörter Hunde umsetzen.

Cesar Millan vs. Martin Rütter – beide haben Ziele

Hundeerziehung ist ein heikles und schweres Thema. Viele verschiedene Meinungen sind am Start und jeder schwört auf „seine“ Methodik. Doch was ist falsch und was richtig? Ich möchte heute in unserem Hundeblog zwei bekannte Hundetrainer gegenüberstellen und die Methoden von beiden unter die Lupe nehmen. Cesar Millan und Martin Rütter.

Beide sind aus dem Fernsehen bekannt, der eine als „Hundeflüsterer“, der andere als Hundetrainer und Comedian. Und beide sind gleichermaßen umjubelt und umstritten. Ihre Methoden zur Hundeerziehung könnten unterschiedlicher kaum sein.

Während Millan fast immer auf ruhige und bestimmte Energie setzt, sucht Rütter beim Hund erst einmal die persönlichen Stärken um diese für das Training zu nutzen. Vorneweg: ich kenne keinen der beiden persönlich. Ich kenne lediglich eine Dame, die bei Cesar Millan “gelernt” hat. Ich maße mir hier nicht an, über einen der beiden zu urteilen. Dennoch finde ich es einfach spannend, wie unterschiedlich beide Hundetrainer agieren – und genau das möchte ich hier in diesem Beitrag hervorheben.

Ein Ruhepol.
Nele – der liebste Hund der Welt.

Der tut nix – Martin Rütter

Martin Rütter! Bekannt als Comedian, aber natürlich auch als Hundetrainer. Seine Arbeitsweise unterscheidet sich von der von Cesar Millan ganz erheblich. Rütter arbeitet nach einem selbst entwickelten System, dem D.O.G.S. -Dog Orientadet Guiding System-. Zu deutsch: „Am Hund orientiertes Führungssystem“. Hierbei wird, basierend auf die jeweiligen natürlichen Bedürfnisse jedes einzelnen Hundes, ein Trainingsprogramm exakt und individuell zugeschnitten.

Kernpunkt ist das Einschätzen eines Hundes, also welche Bedürfnisse dieser hat. Hierauf baut sich dann alles auf. Rütters Ziel ist nicht, den Hund unterzuordnen, sondern ihn zum Partner des Menschen zu machen, damit sie zusammen ein Team bilden. Dieser Ansatz gefällt mir sehr gut.

Wer möchte mit seinem Hund nicht gerne ein gutes Team sein? Doch was macht Rütter mit Hunden, deren Verhaltensauffälligkeiten nicht so einfach mit ein bisschen Spiel und Leckerlis zu kurieren sind? Was mache ich zum Beispiel mit einem Hund, der in gewissen Situationen komplett unbestechlich ist? Weder Leckerlis noch Spielzeug bringen ihn von seinem unerwünschten Verhalten ab?

In diesem Fall muss ich doch andere Möglichkeiten der Kommunikation mit dem Hund finden, welche dann eben auf klare Unterordnung abzielen. Wie kann man einen Hund resozialisieren, der auf alles losgeht was sich bewegt und sofort beißt? Auf solche Fragen finde ich bei Martin Rütter keine Antworten. Vielleicht hat er ja zu diesen Themen Antworten, doch werden sie weder auf seinen Seiten noch in seinen Sendungen thematisiert. Doch solche Hunde gibt es auch und sie landen dann in Tierheimen, gelten als nicht vermittelbar und müssen dort hocken bis an ihr Lebensende.

Und noch in eigener Sache: Dank Martins Rütters “Der-tut-nix” – Verhöhnung ist es schwer geworden, anderen Leuten von Weitem zuzurufen, dass es in Ordnung ist, wenn deren Hund ohne Leine bleibt – weil unsere eben tatsächlich nichts “tun”. Der Comedian hat mit dieser ironischen Auslegung der Kommunikation unter Menschen und ganz besonders den Hundefreunden keinen Gefallen getan – aber egal, er hat damit seine Shows prima gepusht. Hoffentlich hat es sich gelohnt?

"Der" ist eine "sie" und sie tut wirklich nix!
“Der” ist eine “sie” und sie tut wirklich nix!

Fazit

Beide Hundetrainer agieren völlig unterschiedlich und beide verzeichnen Erfolge. Doch nur einer von beiden gibt nie einen Fall auf, egal wie schwerwiegend die Störung beim Hund ist und auch dann nicht, wenn er selbst böse gebissen wird. Beim anderen sehe ich solche Fälle nicht, weiß also nicht, was er in solchen Fällen rät.

Natürlich gibt es noch unendlich viele weitere Hundetrainer, die nicht bekannt sind und sicherlich auch gute Trainingsmethoden im Gepäck haben. Letztlich muss man selbst ausprobieren, was zum Hund passt und was nicht. Und oftmals ist es auch die Mischung aus verschiedenen Ansätzen des Trainings, die dann hilft, unerwünschtes Verhalten Ihres Hundes zu korrigieren. Beide stellen übrigens ihre arbeit in Büchern vor, hier einige Beispiele:

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Hier gibt es noch mehr über Cesar Millan:

Ist Cesar Millan ein Hundetrainer?
Cesar Millan als “Showmaster”
Ist Cäsar Millan nun ein Hundepsychologe oder ein Tierquäler?

 

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96 Kommentare zu Cesar Millan vs. Martin Rütter

  1. Cesar ist der Beste. Er denkt aus der Sicht des Hundes und des Rudels.deswegen hat er so schnell so viel Erfolg.wende seine Methoden selber an und bin 100% überzeugt.zum Halsband: wenn der Hund hinter mir läuft, Kann er sich nicht würgen.bevor das passiert korrigiere ich ihn schon.so macht Cesar das auch.

  2. Hallo zusammen. Bin zufällig auf den Blog gestoßen und habe mir alles zum Thema CM durchgelesen, weil ich seine Methodik auch faszinierend finde. Ich gehe im Tierheim mit Hunden, weil ich mir leider noch keinen eigenen Hund halten kann. Im Tierheim sitzen die Verlierer unserer Gesellschaft, dafür muss ich garnicht nach Amerika oder Ungarn etc. Manche Hunde sind so “schlimm” dass man sie nicht mal mitkriegt, dürfen nur vom Personal geführt werden. Bei den anderen, ob ängstlich, aggressiv, unsicher, ob sie springen, ziehen, knurren, beißen. Für jeden Fall konnte ich mir aufgrund der Erfahrungen aus Cesars Sendungen eine angemessene Methode raussuchen, die mitunter schon beim ersten Kontakt klappt. Ich achte auf meine Haltung und Stimmung. Das ist nicht leicht, weil ich schonmal von einem großen Hund umgerannt wurde, mit Verletzung und allem. Dieser war unerzogen und hatte weder den nötigen Respekt oder die nötige Distanz zum Menschen. Ich versuche dann immer jeden Hund neu zu bewerten, weil was kann der eine für den anderen. Dann schaffe ich es auch in Gegenwart der großen diesen eine lange Runde zu gönnen. Wenn ich jemandem von den Methoden erzähle, ohne CM zu erwähnen bzw ist er den meisten auch garnicht bekannt, kommt das denjenigen unvoreingenommenen immer logisch und faszinierend vor und haben den Eindruck, dass mir großes Wissen zuteil ist. Von Skeptikern keine Spur. Ich beabsichtige mir bald einen eigenen Hund zuzulegen und freue mich schon aus ihm einen glücklichen Hund und Partner zu machen. Ich würde mir auch eine Hundeschule nehmen, um die Grundkommandos und Leinenführigkeit zu üben. Irgendwie bin ich denen aber skeptisch gegenüber, was die gewählte Methodik angeht, vor allem wenn ich höre dass Menschen wieder weggeschickt werden weil sich der Hund nicht angemessen verhält und andere gefährdet. Wäre es nicht die Aufgabe, diesen Menschen besondere Hilfe zuteil werden zu lassen statt sie wegzuschicken? Ich möchte CM Rat gerne annehmen einen erfahrenen Hundetrainer zurate zu ziehen. Aber woran erkenne ich diesen? Gibt es ein Siegel welches Aufschluss über die angewandten Methoden gibt? MR habe ich mir auch oft angesehen und empfinde ihn auch eher als Entertainer, die schweren Probleme misse ich bei ihm auch. Mit Futter animieren hilft sicher um Kommandos und Tricks zu trainieren. Aber was manche ich mit einem verängstigten Hund, der sogar vor mir wegrennen möchte und aus Panik garkein Futter annimmt? Ich kann weder andere Hunde vermeiden noch Autos oder Kinder und aufgeben kommt nicht infrage. Also kommt wieder CM ins Spiel und mit seinen Methoden der Geduld, Disziplin und Bewegung erlangt man Gehör und Vertrauen beim Hund. Ich habe aufgrund von Kritik an CM Methoden auch die benannten Szenen gezielt nochmal angesehen und was soll ich sagen. Was da reininterpretiert wird, ist echt übel. Er hat eine Fülle von Maßnahmen und wählt die angemessene aus. Auch seiner Berührung kann ich keine Gewalt abverlangen. Und dass die Hunde danach verstört waren oder ängstlich? Das ist Wunschdenken. Vielleicht sollten manche mal menschliche und hündische Körpersprache studieren. Und außerdem, wenn ich bei einem hochagressiven Hund, vor allem aus Dominanz, als allerletztes Mittel Strom verwende, ist das m.E. anders zu bewerten als wenn ich den Hund damit dazu bringen will z B. sein Spielzeug herzugeben…So jemand gehört für mich aucb selber zum Psychologen. Aktion erzeugt Reaktion und sofern diese angemessen ist, ist sie nunmal angemessen. Dagegen finde ich dieses krampfhafte Unterwerfen, was von Laien praktiziert wird weil sie es irgendwo mal gehört haben, totalen Unsinn. Eine Bekannte hat demnach ihren Hund schon 50 mal unterworfen. Wo ist da bloß der Fehler? Respekt kann man sich nicht erzwingen, man muss ihn sich erarbeiten und das geht weder unter Druck noch mit Gewalt. In Puncto Respekt erarbeiten sehe ich CM noch weit vor MR, weil sie auch beide unterschiedliche Anwendungsgebiete vertreten, weshalb der Unterschied auch total ok ist. Einen gegenspruch sehe ich da nicht direkt. Nur dass mir MR im Tierheim mit den “versauten” Hunden nicht so viel nützt. CM, da finde ich von Respekt über Vertrauen erzeugen bishin zu Leinenführigkeit und Sozialverhalten beeinflussen immer eine Lösung. Von ihm sollte es noch viele mehr geben und ich hoffe er hinterlässt seine Erfahrung großflächig.

    • Hallo Claudia,

      stimme Dir aus vollem Herzen zu. Danke für Deinen Beitrag. Was möchtest Du Dir denn für einen Hund zulegen? Aus dem Tierheim oder vom Züchter?

      LG

      Martina

      • Hallo Martina. Danke für dein Feedback. Ich bin auch so froh, diese positiven Erfahrungen zu haben. Früher habe ich auch mal von einem bestimmten Rassehund geträumt. Die Erfahrung hat mich nun schlauer gemacht. Es gibt nun keine Rasse mehr, die ich speziell aufgrund des Aussehens besonders toll finde und gezielt danach suchen würde. Auch hat mir die Erfahrung im Tierheim gezeigt dass es genug “ungeliebte” Hunde gibt, man muss sie garnicht züchten. Zudem habe ich gespürt, dass ich keinen Welpen brauche, der vom Züchter bereits vorprogrammiert würde. Ich werde also eher ins Tierheim gehen und mir den für mich passenden Hund aussuchen mit allen Macken die er hat und die ich glaube behandeln zu können, so dass am Ende viele, ob ich, das Tierheim oder der Hund, glücklich sind.

    • Hallo Claudia, auch ich finden deinen Beitrag sehr gut. Ich sehe das genauso. Ich sehe auch, dass viele Hundeschulen im Grunde dasselbe lehren wie CM, nennen es nur anders und verdammen CM von vorne rein. CM ist kein Hundetrainer, er lehrt uns wie ein Hund tickt. Wenn CM sagt, wir sollen einen erfahrenen Hundetrainer suchen, das ist echt schwierig, da die meisten Trainer nicht wirklich viel Ahnung von Hundepsychologie haben und fast alle hassen CM. Was tun? Wie einen guten finden? Lg, Loretta

    • Hallo Claudia,
      erst einmal vielen Dank für Deinen Einsatz für Heimhunde! Ihnen zu helfen finde ich fantastisch und zeigt, dass Du WIRKLICH tierlieb bist! Wenn Du eines Tages Deinen Hund (aus dem Tierheim) hast kann man dem Hund gratulieren – er hat einen Sechser im Lotto gewonnen! 🙂
      Früher sagte man ja mal: Wie der Herr so das Gescherr. In anderen Worten Menschen haben einen großen Einfluss auf ihre Umgebung. Freundlichkeit, Fairness, Geduld, Humor, klare Kommunikation, Verantwortungsbewusstsein, Selbstdisziplin, Wissen, Fleiß, etc. haben ihre Auswirkung – auch auf Hunde.
      Ich habe mal vor Jahren einen sehr interessanten internationalen Wettbewerb von Polizei/Diensthunden und ihren Hundeführern gesehen. Dabei sind mir große Unterschiede im Umgang mit den Hunden aufgefallen. Während die Ausbildung sich unter anderen bei deutschen Hundeführern mehr auf „Partnerschaft“ konzentrierte ging es bei den „östlichen“ Teams viel mehr um „Unterwerfung“. Ein Bild wird mir immer in Erinnerung bleiben. Nachdem ein deutscher Hundeführer die Aufgaben mit seinem Hund mit großer Konzentration und Genauigkeit absolviert /beendet hatte (er gewann den Wettbewerb!) freute sich der Hund sehr und rannte mit „Schmackes“ auf seinen Führer zu und wurde von dem mit offenen Armen empfangen. BEIDE waren ganz begeistert und freuten sich ZUAMMEN einfach sehr. Dagegen sah man bei einigen anderen Hunden so gar keine wirklich Reaktion – einige drückten sich auch recht unsicher um ihre „Führer“ herum.
      Also, gute Arbeit kann fröhlich und freundlich sein – krasse Unterwerfung ist nicht der Weg! Genauso wenig wie Vermenschlichung und einer fehlenden „Führung“ die dem Hund Sicherheit und Respekt vor seinen Menschen geben/lehren sollte!
      LG, Barbara

    • Da gebe ich dir auch rech, MR hat nie soooo schwierige Hunde wie CM zu mindest habe ich es auch noch nie gesehen. Ich Bin bei einem Verein Hobby-Hundetrainerin und ich vermische von MR und CM und das funktioniert sehr gut und die wollten sehr gerne wissen was und für welche methoten ich anwende, weil sie es nicht sehen aber ich verrate es ihnen nicht. Es klappt auch sehr gut bei ängstlichen sowie auch bei aggressiven ( ich mache von beiden Trainern eine mischung daraus ).

  3. Ich bin entsetzt,daß hier Menschen ernsthaft über die Trainingsmethoden von diesem selbsternanten Hundeflüsterer diskutieren.Es ist doch schon lange bekannt das diese Filme fake sind,mit vielen zusammengeschnittenen Szenen zwischen Denen (ohne Kamera)ganz andere Sachen passieren.
    Das sind keine Hunde die aus dem Tierheim kommen,das sind tierische Schauspieler,die (ohne Kamera) agressiv gemacht werden und die (ohne Kamera9 kirre gemacht werden.Jemand der etwas vom filmen versteht kann einfach die Schnitte erkennen,Man kann auch an Personen und Hintergründen erkennen das Filme manchmal mit großen Lücken zusammengeschnitten sind.

    • Hallo Peter,

      Danke für Deinen Kommentar zum Thema Cesar Millan. Vielleicht hast Du ja Recht mit Deiner Vermutung, aber vielleicht hast Du eben auch nicht Recht. So weit ich das beurteilen kann, werden (egal ob Doku’s, Berichte oder Serien) immer Szenen geschnitten. Ich bin ein GANZ BLUTIGER Laie, was das Filmen angeht, denke aber, dass es völlig unmöglich ist einen solchen “Prozess” in kompletter Länge zu zeigen. Wie lang wäre dann wohl die Ausstrahlung einer einzigen Sendung? Tippe mal gaaanz vorsichtig auf ca. 10-12 Stunden Sendezeit. Wie realistisch ist das bitteschön? Dann würde ich gerne noch wissen wie oft Du bei den Dreh’s dabei warst, denn Du schreibst ja sicher aus eigener Erfahrung oder? Also zumindest sollten Freunde, Verwandte oder Bekannte von Dir dabei gewesen sein, um unumstößlich sagen zu können: “So oder So wird das da gemacht”! Wie kannst Du Dich also hinstellen und das, was NICHTS weiter als Deine Meinung ist, als GEGEBEN darstellen? Ich war noch nie bei einem Dreh dabei, weder bei Millan noch bei Rütter noch bei irgendeinem anderen Tiertrainer. Also schreibe ich nur über das was ich vermute und genauso kommt es dann rüber. Wie gesagt vielleicht hast Du Recht, vielleicht aber auch nicht. Ich kann zumindest mal von mir sagen, dass ich regen Kontakt mit einer von Millan’s Kontaktpersonen habe und diese die Methoden von Millan genauso bestätigt, wie sie gezeigt werden. Jetzt bin ich natürlich auf Deine Kontaktperson gespannt.

      LG Carola

    • Hallo Peter, natürlich hast Du mit dem “filmen” recht! Jedoch geht es hier um ein Szenario indem der Umgang von bestimmten Hundehaltern mit ihren unterschiedlichen Hunden in deren oft sehr verschiedenartigen Umgebungen und Situationen und den daraus entstehenden Problemen zusammengefasst, in eine nachvollziehbare Abfolge gebracht und mit Lösungsvorschlägen versehen wird. (Lange Zeit von GEO produziert.) Die Dauer der Zusammenfassung ist etwa 40 Minuten. Niemand hat je behauptet das die Sendung in “Echtzeit” produziert wird.
      So, dann zur Qualität. Die Probleme sind MEISTENS selbst vom Besitzer diesen bestimmten Typs verursacht und stehen eigentlich “stellvertretend” für andere Hundehalter die ähnliche Probleme haben. Die Arbeit mit den Hunden ist meistens für Könner verhältnismäßig einfach – für “Leien” präsentieren sie ein Problem und (je)der gute Hundetrainer berät, zeigt, und erklärt WIE die Probleme entstehen, wie sie vermieden und wie sie gelöst werden können. Fängt ein Besitzer an sich Gedanken darüber zu machen, zu verstehen, zu üben und neues zu implementiere sind Hund und Besitzer meistens auf einen Weg in eine nettere, schönere und sichere Zukunft.
      Wie eine gute Hilfe aussieht hängt von vielen Faktoren ab. Zuerst natürlich vom Sachverstand, der Erfahrung, und dem Kommunikationstalent des Trainers; von der Arbeitsbereitschaft des Besitzers und natürlich von einer richtigen Einschätzung der Hunde. Es gibt Situationen wo es nicht passen wird!
      Kommt es zur Einfühlungsfähigkeit und zum Sachverstand, Effektivität und zur Demonstration der verschiedenen Situationen muss man Cesar Milan einfach eine glatte eins geben!
      Bei Martin Rütter sieht es etwas anders aus. Er ist etwas mehr “Entertainer” und weniger an einem systematischen Vorgehen von Analyse über Verständlichkeit zur Problemlösung interessiert. Er ist mehr Showman und weniger ehrlich dem Besitzer gegenüber auch mal zu sagen: Das ist Bullsh..t und ihr müsst Euch auch mal etwas zusammenreißen wenn ihr wirklich Probleme lösen wollt.
      Deshalb gebe ich Cesar 95 Punkte und Martin (maximal) 60 punkte in ihrem Job!

      LG, Barbara

    • Hallo Peter,
      ich kann deine Skepsis Medienformaten gegenüber nachvollziehen. Ohne driftige Belege aber von Fake zu reden, halte ich für zu schnell geurteilt. Und selbstverständlich darf jeder seine Meinung und Erfahrungen zu CM und seinen Methoden äußern, so ist letztlich auch dein Kommentar hierhin gekommen, oder? Aber bitte doch konstrutiv und fundiert. Mag sein dass man nicht alles sieht in der Sendung, ich bin zunächst auch von Hexenwerk ausgegangen. Aber schauen Sie doch vielleicht nochmal genauer hin. Den Vergleich mit Hunden aus dem Tierheim finde ich gut, da ich genau diese Hunde regelmäßig ausführe und auch nicht immer vorher weiß wie diese ticken. Im bloßen Selbstversuch habe ich einige Ratschläge von CM ausprobiert und tatsächlich funktionieren die Tipps zum Thema Körpersprache, ruhige Haltung und geräuschlose Kommunikation. Im Tierheim sind keine Hunde gefaked und sie schauen auch nicht CM. Also wieso sprechen Sie auf diese Kommunikation an? Wieso kann ich gemütlich mit einem bissigen Hund übers Feld spazieren, mit Gegenverkehr, und habe ihn im Griff obwohl wir uns erst 2h kennen und er vob mir 0 Leckerli bekommen hat? Und wieso bessert sich der Hund tatsächlich, wenn man es von mal zu mal weiterführt? Ich musste nicht mal eine Berührung mit dem Fuß einsetzen. Ich hab nach ausreichend Bewegung und einer guten inneren Haltung es erreicht dass ein ängstlicher Junghund, der sonst noch vor mir weglief (ging leider nicht wegen Leinenpflicht) und dann garkein Futter von mir will. Der hatte zuletzt Wasser aus meiner Hand getrunken, welches ich aus meiner Flasche laufen ließ, weil ich die Hundetränke vergessen hatte. Das sind wirkliche Erfahrungen und daher kann ich nun nicht mehr glauben dass es Fake ist, veraltet oder dem Hund schadet. Im Gegenteil, es macht mich stärker und den Hund ein Stück glücklicher.

    • Ich persönlich glaube an CM -Methoden, ich habe selber ein kleines Rudel, 4 Rüden, wir leben gut miteinander,dank der Tipps von CM, er macht das echt gut. Kritiker sollten genau hinsehen mit welchen Problemen sich die unterschiedlichen Hundeflüsterer/Trainer beschäftigen, sicher hat jeder Erfolge doch wahrscheinlicher erscheint die CM Methode, das andere macht nur FETT

      • Hallo Jutta,

        ich denke Du wirst von Peter hier in diesem Blog nichts mehr lesen. Nach meiner Antwort auf seinen Beitrag hat er nichts mehr von sich hören bzw. lesen lassen. Peter gehört vermutlich zu den Menschen, welche gerne “Wissen” von sich geben ohne “zu wissen”. Auch ich glaube an CM’s Methoden und Tipps, denn auch bei mir und meinen Hunden funktionieren sie. Und jeder der mich und meine Hunde kennt, weiß wie sehr ich sie liebe und NIEMALS etwas mit ihnen machen würde, dass ihnen schaden könnte. Also ärgere Dich nicht über diesen unqualifizierten Peter-Beitrag und genieße lieber die Zeit mit Deinem Rudel, mit dem ich Dir weiterhin viel Spaß wünsche.

        LG Carola

        • Danke Carola, für deine Antwort. Sicher werde ich noch viel Spaß mit meinem kleinen Rudel haben und manchmal auch den einen oder anderen Tipp von C.M. anwenden oder übernehmen. Ansonsten lese ich gerne hier die verschiedenen Beiträge und komme ins staunen oder finde es einfach nur gut, manchmal lustig was für Fachwissen ausgetauscht wird. Ich persönlich glaube das Hundeerziehung/Beziehung sich nicht wirklich von Kindererziehung/Beziehung unterscheidet. Liebe geben, klare Grenzen ziehen, echt sein…. und nicht Schokolade füttern um etwas zu erreichen.
          LG Jutta

  4. Hallo
    Auch wenn der Artikel schon etwas älter ist, muss ich trotzdem mal was dazu sagen.
    Ich kann Ihnen nur zustimmen. Ich hab mehrere Kritiken Gegen CM gelesen, mehrere von Verhaltensforschern. Ich halte viel von seiner “Rudelführereinstellung”, auch wenn diese als völlig obsolet gilt. Ich selbst studiere Veterinärmedizin und frage mich öfters (auch bei Unseren Dozenten) ob dort jemals irgendjemand Hunde untereinander beobachtet hat. Ich selbst habe 2 Hunde daheim, die sich auch körperlich mit Schnauzengriff, Schupsen und Unterwerfung erziehen. Das alles sollen unsere Hunde ja schließlich nicht als natürliches Verhalten zeigen. Ich muss dazu sagen es sind beides Wolfhunde. Trotzdem bin ich persönlich überzeugt das Erziehung ein Mix aus Dominanz, Liebe und auch Belohnung ist. Wenn ich das Spielzeug will, ist es meins… Da wird nicht getauscht 😉

    Viele Grüße
    Rikachen

    • Hallo Rikachen,

      vielen Dank für Deinen Beitrag. Richtig, so sehe ich das auch. Ich hatte früher mal Pferde und wenn man denen beim “Spielen” zugesehen hat, konnte einem Angst und Bange werden. Und bei den Hunden ist es nichts anderes. Man muss sich einfach nur mal die Mühe machen und schauen, wie die sich selbst gegenseitig behandeln – nämlich mit den von Dir geschilderten Elementen: Dominanz, Liebe und Belohnung.

      LG

      Martina

  5. Hallo, bin durch Zufall auf diesen Blog gestoßen und freue mich echt das hier so viele Gleichgesinnte CM Freunde sind ☺. In anderen Foren darf man oft CM gar nicht erwähnen weil man gleich fertig gemacht und seine Methoden runter gemacht werden! Habe alle Staffeln von Cesar Millan ebenso alle Bücher. Ich finde es gibt keinen besseren Hundetrainer als ihn! Natürlich hab ich mir auch den Martin Rütter angesehen um Vergleiche zu ziehen und hab auch immer wieder feststellen müssen das er immer nur leichte Fälle hat und er mehr redet als das er handelt im Gegensatz zu CM. Einmal hat der MR sogar mit nem Schlüsselbund nach einem Hund geworfen…hallo?? Ich selbst habe leider noch keinen Hund aber nächstes Jahr werden wir einen bekommen und den werde ich sicher nach CM erziehen. Seine Methoden hab ich aber auch schon oft bei Hunden von Freunden probiert und war begeistert. Da ich Zustellerin bei der Post bin und täglich mit Hunden verschiedener Energien und Erziehungen zu tun habe wende ich auch dort seine Methoden an was mir schon echt geholfen hat. Immer wieder muß ich den Kopf schütteln wenn ich an der Tür bei Kunden stehe die ihren Hund festhalten und ich sage das ich keine Angst habe und sie dann antworten:”Nee der läuft mir sonst weg!” Bei manchen die ich schon besser kenne weise ich auf CM hin und zu meinem Entsetzen stelle ich immer wieder fest das die meisten Hundebesitzer ihn gar nicht kennen sondern eher Nicht-Hundebesitzer. Man kann sich gut in seine Methoden hineindenken und sind echt logisch wenn man Hunde untereinander mal beobachtet wie die sich zurechtweisen. Ich kann die Kritiker seiner Methoden echt nicht verstehen. Ich bin und bleibe ein großer Fan von ihm…er ist großartig!

    • Hallo Cindy,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Wie gesagt, ich verstehe das auch nicht, ich kann nur Neid hinter dem Verhalten der Leute vermuten. CM hat ein Händchen für Hunde, Martin Rütter für Comedy. Die Sache mit dem Schlüsselbund habe ich nicht gesehen, finde es aber auch krass, immerhin kann ein Schlüssel auch mal ins Auge gehen – im wahrsten Sinn des Wortes!

      LG

      Martina

      • Er hat zur irritation des hundes beim reinkommen anderer personen mit einem dicken Schlüsselbund geworfen. Hat zwar das ziel erreicht aber der hund wirkte leicht verstört. CM liest dahingegen die Hunde und korrigiert sie nur im Verhalten. Verstehe diese ganze Kampagne in Deutschland nicht gegen CM. Toller Typ der immer im Auge hat das es Tiere bzw Hunde sind und keine Menschen.

    • Hallo an alle,
      ich bin ein Fan von beiden. Ich glaube das beste ist eine Mischung aus beiden.
      Bei so manchen “Problemchen”unseres Hundes konnten mir die Sendungen von Martin Rütter gut helfen, aber bei der Aggressivität gegenüber anderen Hunden waren die Sendungen von Cesar Millan echt hilfreich. Ich meine was soll das; Martin Rütter wird beschimpft weil er Hunde die hinterm Gartenzaun aggressiv sind mit Wasser bespritzt, und Cesar Millan weil er die Hunde diszipliniert. Stimmt es sieht ab und zu ruppig aus, und es gibt auch ein paar Sachen die ich bei meinem Hund nie machen würde und auch nicht machen muss, aber Cesar Millan arbeitet mit Hunden die andere oder auch sich selbst verletzen könnten, und auch sehr aggressiv sind. Davon abgesehen Hunde disziplinieren sich untereinander noch viel heftiger. Ich liebe meinen Hund. Er ist mein ein und alles, aber er ist ein Hund und so sollte er auch behandelt werden, und auch sein dürfen. Alles in allem finde ich es gut das es Fans und Kritiker gibt, denn nur so wird über die Hundeerziehung nachgedacht, Hund und Mensch können davon profitieren.
      Liebe Grüße Alexandra

      • Hallo Alexandra,

        vielen Dank für Deinen Beitrag. Stimmt – schwarz-weiß sehen geht bei der Hundeerziehung nicht. Und jeder, der mit seiner Methode zurecht kommt, kann diese doch praktizieren – solange dem Tier nicht geschadet wird, natürlich.

        LG

        Martina

  6. Hallo,
    ich bin beim Stöbern auf den Blog hier gestoßen und freue mich darüber, auch von anderen zu hören, dass sie mit Cesar Millans "Methode" ein entspanntes Verhältnis zu ihren Hunden aufgebaut haben. Ich habe "nur" zwei Hunde, zwei Frenchies, beide ehemalige Wurfmaschinen aus der Slowakei, die über einen Tierschutzverein zu mir kamen. Beide kamen im Alter von fünf Jahren, meine erste Hündin 2010, die zweite 2013. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe die unterschiedlichsten Methoden des Trainings erlebt, von körperlicher Maßregelung in sogenannten "Hundesportvereinen", die in mir pure Abscheu verursachten, bis zur " Wattebauschmethode", die m.E. nach nicht wirklich funktioniert. Ich habe damals meiner ersten Exvermehrerhündin über positive Verstärkung viel beibringen können, von der Stubenreinheit bis zur Abrufbarkeit. Aber ich konnte ihr nie abgwöhnen, an der Leine zu ziehen – und sie ist eine Bulldogge, also da kann man sich jegliches Fitnessstudio sparen. Bis ich zum ersten Mal eine Folge vom Hundeflüsterer gesehen hatte. Danach hab ich alle seine Bücher quasi verschlungen und dachte mir, das macht alles echt Sinn. Die Sache mit der Energie finde ich dabei besonders toll, sie sorgt neben dem entspannten Verhältnis zum Hund auch zu einem entspanntem Verhältnis zu sich selbst. Meine Schnarchnase zieht nicht mehr an der Leine und bei ihrer Kumpeline, die vor zwei Jahren zu uns kam, habe ich von Anfang an nach Cesar gearbeitet. Positive Verstärkung über Futter wäre bei ihr gar nicht möglich gewesen, sie kam als Knochengerüst mit Fell drumrum und war das erste halbe Jahr extrem futterfixiert. Sie kannte nichts und brauchte einen Rudelführer, der ihr Sicherheit gab und sie mit ihrer neuen Welt vertraut machte. Sie hat sich zu einer aktiven und selbstbewussten Bullydame entwickelt.
    Am vergangenen Montag habe ich Cesar in Nürnberg live erlebt und war absolut begeistert. Er ist ein humorvoller, selbstkritischer und vollkommen authentischer Mensch, den ich immer wieder um seine ruhige und entschlossene Energie beneide. Ich hoffe das es mir in der Zukunft weiter gelingt, diese Energie in jeder Situation auszustrahlen und für meine Hunde damit ein entspanntes Leben innerhalb ihres für sie hoffentlich sicheren Rudels zu ermöglichen.

    LG Kristin

    • Hallo Kristin,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich finde es auch sehr erstaunlich, wie das mit der Energie funktioniert. Und ja, es tut einem selbst auch gut. Das kann ich mir gut vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn eine Bulldogge mit Schmackes an der Leine zerrt, lach! Schön, dass ihr es hinbekommen habt!

      LG

      Martina

  7. Sehr geehrter Frau Pfannschmidt,
    Vielen Dank für Ihren Artikel und an die netten und höflichen Menschen in Ihrem Forum! Ganz toll!
    LG, Barbara Manor

    • Hallo Frau Manor, vielen Dank für Ihre lobenden Worte – sind halt tolle Leser, die auf diesem Blog vorbeischauen…..Lg Martina

  8. Hallo.

    Ich möchte vorweg schicken, dass ich beide sehr schätze. Lebe an der Algarve und habe 15 Hunde. Die meisten sind vernachlässigte Ketten- bzw. Strassenhunde.
    Die Methode Rütter ist sehr hilfreich bei 1 – 2 Hunden. Von Cesar habe ich sehr viel gelernt, was ein ganzes Rudel betrifft. Bei jungen Hunden habe ich mit Rütters Stil angefangen und das Rudel führe ich aber im Stile Cesars.
    Dazu muss ich sagen, dass ich meine Hunde OHNE Leine 2x 2 Stunden Gassi führe. M.E. hätte ich da nur nach Rütter keine Chance. Dadurch aber dass ich konsequent den Rudelführer durchsetze, habe ich sie sicher unter Kontrolle, nur mit Geräuschen und Handzeichen. Die Energie ist deshalb so wichtig weil über Energie die Kommunikation innerhalb des Rudels funktioniert. Deshalb wird Cesar auch von den Hunden verstanden – er spricht deren Sprache, verwendet deren Kommunikationskanal.
    Faszinierend bei Beiden ist, dass sie Hunde blitzschnell lesen, einschätzen und darauf reagieren können. Von beiden kann man einiges lernen.
    Sonnige Grüsse aus der Algarve

    • Hallo nach Portugal,

      vielen Dank für den Kommentar. 15 Hunde – das ist ja mal toll! Richtig, es kommt immer auf die Situation und den Hund als Individium an. Bei meinen Hunden stieß ich erst auf Verständnis, als ich mich auf meine Energie zu konzentrieren begann. Und das hat nix mit Esoterik zu tun, wie manche glauben. Ein Hund, der völlig normal seine Kinderstube erleben durfte, lässt sich sicherlich nach Rütter “händeln”, aber leider darf nicht jeder Hund eine normales Leben führen.

      LG

      Martina

    • Hallo!
      Bin zwar unterprevilegiert, habe “nur 5” Hunde, bin aber fasziniert vom Gleichklang. Ich propagiere die “Wireless Lein” die ergänzt wird von Kommandos, Geräuschen und Handzeichen. Ebenfalls beherberge ich “Schrotthunde” aus Ungarn, die ich aus Stadt, Wald und Tierheimen sammelte. Würde mich über einen gedankenaustausch freuen. Habe viel zu berichten und arbeite an einem Buch, das die Randgruppe der Hundegesellschaft behandelt.
      Nasskalte Grüsse aus der Puszta

  9. Hallöchen 🙂
    Ich bin sehr froh, dass es auch noch Leute gibt, die online ordentlich miteinander disskutieren können!
    Ich hatte das “Vergnügen” den Hund meiner Nachbarn zu erziehen, da diese keinerlei Hundesachverstand besitzen. Ihre Pflege beschränkt sich auf: Tür auf – Hund raus, Mit Futter locken- Hund rein. Sie setzten ihn schon als Welpen einfach unbeaufsichtigt vor die Tür, damit er nicht ins Haus macht…
    Ich hab mich jedenfalls dem, nun mittlerweile mehr oder weniger kleinen Kerl angenommen 😉
    Nelson ist ein Labrador-Weimeraner-Hoferward- Mix und überaus intelligent. Meine Familie hatte schon immer Hunde also hatte ich eine gewisse Grunderfahrung, doch in seiner Flegelphase stieß ich echt an meine Grenzen. Durch Zufall stieß ich dann bei Youtube auf Cesar und ich sah wieder Licht am Ende des Tunnels. Ich schaute sehr viele seiner Folgen und dachte mich in diese Thematik hinein. Nelson hatte sich einige Unarten angewöhnt wie z.B. sich hinlegen und wenn man ihm dann ans Halsband fasste, um ihn reinzubringen, biss (knuffte) er einen und auf Abruf hörte er schon gar nicht. Ich begann mit dem Energietraining, während meine Nachbarn sich eine Hundepfeife kauften in dem Glauben, der Hund höre da automatisch drauf! Ich machte schnell Fortschritte und es ist wahnsinn was aus ihm geworden ist. Ich habe in Nelson jetzt einen zuverlässigen Partner gefunden. Er ist der perfekte Hund. Und ich habe gelernt sein Verhalten komplett zu lesen und kenne ihn nun in und auswendig. Auch hat er mir auch schon geholfen, einen anderen Hund zu erziehen, da ich seine Reaktionen blitzschnell erkennen kann.
    Es ist wirklich alles eine Sache der Energie! Ich erkenne nun schon auf anhieb, ob ein Besitzer seinen Hund im Griff hat oder nicht und das schönste an der Sache mit der Energie ist, dass sich diese Methode auf jede andere Tierart übertragen lässt. Wir Menschen haben verlernt uns der Welt zu öffnen, das ist das Problem. Ich bin Cesar sehr dankbar, dass er mir diesen Weg gezeigt hat, denn ich sehe die Welt nun mit anderen Augen!
    Liebe Grüße
    Josi ^^

    • Hallo Josi,

      vielen Dank für Deinen Kommentar! Ja, ich freue mich auch, dass hier solide, mit Herz und Hirn diskutiert wird – habe einfach tolle Leser! Und ich finde es fantastisch, dass Du Dich um einen “fremden” Hund kümmerst, das würde sicher nicht jeder machen. Nelson scheint eine interessante Mischung zu sein, das glaube ich gern, dass er ein toller Hund ist. Ich frage mich echt, warum sich manche Leute einen Hund anschaffen: Tür auf/zu – Hund raus/rein – bei sowas könnte ich im Strahl ko…sorry, aber da fällt mir nix anderes mehr ein. In diesem Sinne – mach weiter so und wenn Du magst, schick doch mal ein Bild von Nelson? Würde es gerne veröffentlichen!

      LG

      Martina

    • Hallo Josi,

      Du bist nicht zufällig die Schildkröte vom Grammel? 😀 *Kleiner Scherz*

      Ich finde deinen Artikel sehr schön geschrieben. Es freut mich, dass du dich dem kleinen Wesen angenommen hast.
      Einer muss es ja tut, wenn es schon nicht der Besitzer macht.
      Also Tür auf/zu und rein/raus finde ich zum wie Martina auch zum K..o…
      Ich sehe dass bei meiner “Schwimu” und dem Welpen. Sie ist eine echte Diva und hat Frauchen schon lange um den Finger gewickelt, und dass merkt sie nicht einmal. Ganz im gegenteil. Ach sie ist doch noch klein *11 Wochen*, dass muss ie doch jetzt noch nicht machen. Nicht so schlimm bekomme ich da zuhören. Oder es wird nur geschmunzelt weil dass ja so süß bzw. lustig ist.

      Was ich aber nicht so sehe. Sie beißt in die Schuhe und kaut drauf rum. Also sie zieht einem wenn man rein kommt sprichwörtlich die Schuhe aus. Aber sie unterbindet es nicht. Mit dem Futter klappt es genauso, Madam ist nur dass was sie will und nicht dass welches Frauchen ihr hingesetzt hat. Sie beißt, ok, manchmal ist es beim spielen, dann ist sie irgendwann so voller Energie dass sie schon mal zwickt. Was auch schon weh tut. Sie beißt in die Kleidung und will sie dann mit wilden Kopfbewegungen schütteln. Und es wird alles so behandelt. Egal ob Kleidung, Fliegennetz vor der Balkontür. Der schon richtig zerfetzt ist oder nasse Waschlappen/Tücher. Manchmal knurrt sie dann auch etwas dabei. Auch, wenn sie 10x “NEIN” und den Finger zeigt oder “AUS” ruft dass interessiert sie nicht. “Auch, wenn der Züchter gesagt hat dass man mal die Stimme erheben soll, bin ich der Meinung, dass es falsch ist” Denn sie hört ja nicht. ^^ Wenn sie mal wieder bei mir auf den Arm liegt und in den Pullover beißt, dann drücke ich an ihrer Schnauze, hole den Pullover raus und setzte sie weg und ignoriere sie dann. Dann guckt sie mich total verdattert an und geht dann weg oder legt sich neben mich. Auch mit den Tüchern. Sie legt sich dann dort manchmal drauf, wo es jetzt so heiß gewesen ist. Aber mir wollte sie dass dann auch mit dem reinbeißen und schütteln machen. dass habe ich fix, dank CM unterbunden. immer wenn sie da reinbeißen wollte, habe ich sie genommen und auf die Seite gelegt. Da hat sie erst versucht mich auszutricksen so nach dem Motto *schau nur, ich liege hier brav und mache nichts Blick*. Aber Pustekuchen, wenn sie sich unbeobachtet gefühlt hatte ging im liegen die Schnauze auf und es wurde er erneut rein gebissen. Da habe ich ihr beim ersten mal die Scht gemacht und Schnauze leicht zu gehalten, danach nur noch Scht bzw. sie wieder auf die Seite gelegt. Was soll ich sagen. Nach 10 Minuten hatte sie dann begriffen, dass ihr der Lappen nichts tut, aber wenn es heiß ist kann ich mich drauf legen. Dass hat sie dann auch gemacht, Mal mit einer Pfote, dem Kopf oder nur der Hintern. Und schon ließ sie vom Tuch ab ohne es zu schütteln. Dass ist nur ein Beispiel. Sie läuft immer mit erhobenem Schwanz herum. CM hat dazu mal gesagt, dass sie dann nicht unterwürfig sind und die Person sie auch nicht wieder unterworfen bekommt. Sie hat wirklich immer, auch wirklich immer den Schanz oben. Ach ihr Geschäft wir draußen nicht so gerne erledigt. Entweder dann, wenn man wieder zuhause ist gleich auf dem Teppich oder doch auf der Terrasse wo ein Stückchen Wiese ist. Morgen passe ich auf sie auf, mal sehen wie sie dann drauf ist. Denn sie verhält sich dem Frauchen, mir oder meinem Partner immer ganz anders. Selbst damit sie ihr Schlafkörbchen akzeptiert, hat meiner auch eine Methode vom CM angewendet. Und seid dem tag kein Problem mehr wenn es heißt so wir gehen ins Bettchen. Ganz im gegenteil sie geht dann gleich rein und macht es sich bequem und schläft durch, es wird nicht mehr gejammert und an der Behausung rum gescharrt. Aber die Energie macht´s wirklich. Ich bin z.B. allergisch auf Bienen/Wespen Stiche und bekomme gleich Panik wenn ich nur eine Wespe sehe, da die wirklich oft sehr aggressiv sind. Da sahen wir zusammen mit dem Nachbarn im Innenhof und da kam auch schon Promt so ein Vieh angeflogen. Beim ersten mal wie immer in Panik verfallen, aber dann beim zweiten mal als eine Biene kam, denn die erste wurde vom Nachbarn beseitig. Da habe mich mich grade hingesetzt tief durch geatmet und mir nur im stillen gedacht du stickst mich nicht, such dir woanders dein vergnügen. und schon war sie weg. ich war wirklich sehr erleichtert. Und da hast du vollkommen Josi Viele haben diese Sicht leider verloren. Man kann dank CM nun noch besser sehen wer seinen Hund nicht im Griff hat bzw wer sich nicht im griff hat und dieses auf den Hund überträgt. Oft geht der Hund mit den Menschen Gassi. Die nette Dame aus dem Hundefachgeschäft hatte ihr gestern auch ein paar Dinge gesagt, die sie falsch gemacht hat, wo ich mir dachte, genau dass hast du auch zu ihr gesagt. Sie aber immer der Meinung gewesen ist, wenn der Züchter einem etwas sagt, dann wird dass schon richtig und gut sein, denn er hat ja schließlich die Erfahrung. Gewusste wie und die richtige Portion Energie, dann klappt dass schon. 😀 Wünsche euch ein schönen Wochenende.

  10. Hallo Martina,

    ja da hast du Recht. Immer wird ein riesen Tamtam gemacht und wenn es darum geht mal dazu Stellung zu nehmen oder einen Beweis vor zu bringen, kneifen sie. Ist aber irgendwie normal. Danke für deinen Vorschlag. Da werde ich mir mal die Zeit nehmen und die tage mal dort rein schauen. Mach ich gerne für meine “Schwimu” zu mal ja alle etwas davon haben. Was Lustig war, wir haben heute die Ella abgeholt vom Züchter. Sie spielte mit dem Gurt von ihrem Tragekorb fürs Auto und bis dann hinein. Ich machte nur Ssscht ohne sie überhaupt zu berühren und schon schaute sie mich Fragen an. Nach dem 2. Versuch damit zu spielen hat sie es sein gelassen und statt dessen in den Hunde Gummiknochen gebissen. 😀 Aber der Der Züchter schimpfte mit ihr und war der Meinung man müsse dann auch mal den Ton etwas lauter machen , damit sie dass verstehen. Hat aber nicht wirklich darauf reagiert. Die Kleine ist echt Süß, so tapsig. Da muss man echt aufpassen dass man dem Hundeblick nicht doch mal nach gibt. 😀

    Habe mir von CM auch ein Video über Welpen angesehen.

  11. Ich Habe CM vor Jahren gesehen und dann nicht weiter verfolgt. Meine Schwimu holt sich morgen einen Hund, sie ist noch ein Welpe. Und da habe ich mich diesbezüglich etwas schlau gemacht. Ich bin selber auch als Kind mit Hunden groß geworden. Egal ob in der Familie oder als Urlaubsvertretung. Nur mit Welpen, da hatte ich noch nicht ganz so viele Erfahrung. Und wollte diese nun weiter vertiefen, zum einen um ggf. meiner Schwimu mit Rat und Tat bei Seite zu stehen und weil ich mir irgendwann wenn alles passt, (muss ja vieles geregelt sein damit es dem Hund gut geht) mir auch ein Hund zu legen möchte.

    So bin ich auf die Videos von Cesar Millan gestoßen. Ich weiß nicht wie viele ich gesehen habe, aber ich kann die Negativen Meinungen nicht verstehen. Ich finde es toll, was für eine Atmosphäre hier im Fotum herrscht. 😀

    Ich habe kein Video entdecken können (das besagte mit dem Traktor, kenne ich nicht) wo er solche E-Halsbänder verwenden soll. Auch dass er die Hunde treten soll habe ich nicht sehen können. Diese “Kicks” die er macht, habe ich selber *Ohne Hund* ausprobiert, das geht überhaupt nicht. Dann würde man eher umfallen. Da das Bein hinter dem anderen Bein erst zum Einsatz kommt. Ich habe schon mehrfach leider mitbekommen wie Manche mit Ihren Hunden umgegangen sind, dass wahr wirklich Tierquälerei. Auch die Stachelhalsbänder, habe ich nicht einmal gesehen, dass er diese angelegt hat. Manche Hundebesitzer hatten die ihrem Hund angelegt, aber dafür kann CM ja nichts, wenn diese es verwenden. Seine Hunde haben keine Halsbänder. Vor allem, das berühren mit dem Fuß, dass macht er auch nicht immer und auch nur bein größeren Hunden. Bei den kleinen nur Ssscht. Es hieße, dass er da immer dann auf das gerät für diese E-Halsbänder klicken soll, damit man es nicht hört. Da frage ich mich, kann er dies per Gedanken steuern oder wurde dass raus geschnitten? Denn beide Hände sind leer.

    Es liegt nur daran, dass viele ihm seinen Erfolg neiden bzw. es einfach nicht verstehen wie es sein Kann, dass jemand die Tiere versteht. Warum dürfen nur Menschen zum Psychologen gehen. (die oft nichts taugen, eher selber einen bräuchten)
    Aber Tiere haben darauf keinen Anspruch, man lässt sie verwahrlosen , setzt sie aus oder schläfert sie ein, ist ja einfacher.

    Ich habe irgendwo gelesen, dass Martin Rütter keine Problemfälle wie CM annimmt. Ich habe dass gesehen wie die Labrador Hündin in die Hand gebissen hat. Die Reaktion darauf wahr völlig normal. Da hätten manche sogar noch schlimmer darauf reagiert. Aber er macht das ruhig, selbstsicher, er Strahlt Gelassenheit aus. Und man Merkt die Energie, die von ihm ausgeht.

    Funktioniert wirklich. Bei uns neben an im haus wohnt eine Familie mit einem Husky, aber der Springt einen oft ein, habe deswegen, weil mich seine Kralle gekratzt hat, eine Narbe am Kinn. Aber dafür kann der Hund nichts, sondern die Besitzer. Muss dazu sagen dass die beiden Gehörlos sind.

    Vor 2 Tagen kam dann dass Herrchen mit dem Husky in den Innenhof und er sprang mich an. *ich saß auf der Bank* Ich habe ihn dann mit den Fingern zurück gedrückt und Ssscht gemacht. Dann hat er damit aufgehört und und wedelte mit dem Schwanz.

    Also ich finden, falls ich es noch nicht erwähnt habe den CM super. Er ist sogar dieses Jahr bei mir in der Nähe. Ich hoffe ich bekomme noch ein Plätzchen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit dazu.

    GLG Tanja

    • Hallo Tanja,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Stimmt, als ich damals die diversen Artikel zu CM verfasste, rechnete ich mit allem, aber nicht mit so viel Zuspruch. Obwohl ich mich ja auch gerne mal mit den Kritikern direkt auseinandersetzen würde, haben diese hier irgendwie nichts dazu zu sagen. Natürlich, es ist ja auch viel einfacher, sich in einem Forum auszulassen, wo ohnehin schon gegen seine Arbeit gehetzt wird. Aber was will man machen, ich finde es jedenfalls toll, dass Du Dir hinreichend Gedanken machst, um Deiner “Schwimu” zu helfen. Wenn nur alle so wären….Übrigens habe ich hier auch einige Artikel, die sich mit der Stubenreinheit oder generell mit der Anschaffung eines Welpen beschäftigen, vielleicht hilft Dir das auch ein wenig?

      LG

      Martina

  12. Hallo,

    Ich hab jetzt über mehrere Wochen CM Shows angesehen und war anfangs skeptisch, vor allem nachdem ich zum ersten Mal gesehen habe wie er den Hund kurz berührt. Allerdings wurde mir bewusst, dass er niemals viel kraft hierfür einsetzt und im Vergleich zu einem Gerangel der Hunde untereinander ist das niemals Gewalt die er da anwendet.
    Ich selbst habe keine Hunde, gehe aber gerne joggen und hatte oft Angst vor Hunden die definitiv nicht unter Kontrolle sind. Seitdem ich gesehen habe was möglich ist, kann ich deutlich beruhigter meine Runden drehen.
    Wenn ich die Aussagen der sogenannten Tierschützer höre, die so sehr darauf ausgerichtet sind, dass seine Methoden veraltet wären, fällt mir immer das Beispiel Rad ein. Keiner hat versucht das runde wieder eckig zu machen sondern man hat versucht es noch runder zu machen. Nicht eierförmig, sondern mit Gummi ummantelt!
    Wenn ich dann überlege wie mein Großvater meinen Vater behandelt hat wenn dieser nicht gehorcht hat, dann weiß ich wie Opa mit seinem Hund umgegangen ist. Sicherlich nicht zu zimperlich. Das war ein Schäferhund, also eine starke Rasse, der mich niemals gebissen oder mir Schaden zugefügt hat. Ganz im Gegenteil.
    CM hat diese rabiaten Methoden weiterntwickelt. Anstatt richtig zuzuschlagen setzt er auf Berührungen an der richtigen Stelle, vielleicht einen leichten tritt ( denkt bitte nochmal an das Rad!!! Man hat es mit Gummi ummantelt und Luft dazwischen gepumpt. Das nennt man optimieren! )
    Den Einsatz von den elektrohalsbändern finde ich bei korrekter Anwendung absolut richtig. Er sagt ja selbst es bringt nur etwas wenn man sie korrekt und zum richtigen Zeitpunkt einsetzt. Ich finde es absolut nicht zu tolerieren, dass wir auf solche Hilfsmittel verzichten aufgrund von Einschätzungen einzelner.
    Der oben verlinkte artikel trainieren statt dominieren ist übrigens eine absolute Frechheit, ich möchte die Person sehen die ruhig bleibt wenn die Hand im Maul eines Labradors steckt der zubeißt. Ich gebe zu, ich hätte deutlich öfters zugetreten, aus Wut aber Vor allem aus Angst um mich und meine Gesundheit. Ich denke das geht jedem in diesem Moment durch den Kopf und nichts anderes.

    So, das müsste ich mal zu diesem Thema los werden.
    Das Verhalten seines Rudels und vor allem seines jungen pitbull junior sollte jedem Hundehalter ein Vorbild sein!

    Viel Erfolg mit euren Hunden
    Lg Mario

    • Hallo Mario,

      vielen Dank für Deinen Komment. Bin absolut Deiner Meinung, CM optimiert. Das ist ein gutes Beispiel einer Definition. Es stimmt auch, dass Tiere untereinander nicht sonderlich zimperlich sind. Ich hatte mal Pferde und wie die sich gegenseitig auf der Koppel verdroschen haben, da kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Klaps auf den Hintern oder auf die Schulter schadhaft sei. So sehe ich es auch bei den Hunden. Unsere Nele beispielsweise ist ein Musterhund, da gibt es einfach nie etwas zu schimpfen. Aber so ist nun mal nicht jeder Hund – wie heißt es in Köln so schön? Jeder Jeck ist anders? Und leider gibt es nun mal viele von Menschnehand versaute Hunde. Leider.Und glücklicherweise kann einer mit diesen armen Geschöpfen umgehen.

      LG

      Martina

  13. Hallo zusammen,
    ich habe bei meiner Mischlingshündin aus Rumänien (15 kg Kampfgewicht) jahrelang alles mögliche ausprobiert, weil sie auf fremde Hunde zurennt und diese in Grund + Boden kläfft. Auf den Rücken werfen, Futter nur noch aus dem apportierten Futterbeutel (sie verhungert lieber, als den Beutel zurückzubringen), an der Leine rütteln, wie doof (Hund trägt Geschirr, kein Halsband), Wasserflasche, umdrehen und weggehen (nach einer Viertelstunde hat sie dann mal gemerkt, dass ich nicht mehr da bin), anbrüllen, ignorieren, mit Leckerchen ablenken und ich weiß nicht, was noch alles. Bis ich dann vor ein paar Monaten SIXX empfangen konnte und mir sonntags den Hundeflüsterer angesehen habe. Dabei habe ich eine Menge über Hunde und deren Verhaltensweisen, insbesondere aber über MICH und MEIN Verhalten gelernt.
    Dass mein Hund sensibel ist und Hunde einen sechsten Sinn haben, wusste ich, aber dass meine Gipsy so auf Zack ist, dass sie MEINE Unsicherheit, Nervosität und Anspannung und vor allem meine mangelnden Führungsqualitäten so sehr verinnerlicht, war mir vorher nicht klar. Ich habe die Aufgabe des Rudelführers nicht erfüllt, aber einer muss es machen, also hat Gipsy den Job erledigt. Ich hatte ihr keine Sicherheit gegeben und immer nur reagiert, statt agiert. Durch CM habe ich gelernt, dass jeder Hund sich in seinem Rudel sicher fühlen will und auch geführt werden möchte. Dass er seine Grenzen gezeigt bekommen möchte, um zu wissen, wo sein Platz im Rudel ist und welche Aufgaben ihm zufallen.
    Heute besteht mein Hauptvokabular bei Spaziergängen nicht mehr aus “Hiiiierher!!! Bleiiiib!!! Giiiipsy!!! Heeeey!!!”, sondern aus “Sch”, und zwar, bevor sie auf den fremden Hund zurennt – dabei begrenze ich sie auch zugleich und beanspruche den Weg vor ihr für mich – sowie Pfeifen und Zungenschnalzen. Desgleichen an der Leine, da tickt sie mitunter noch schlimmer aus. Ihr glaubt nicht, wie überrascht ich war, dass man mit 3 Buchstaben, einer unzweifelhaften Körpersprache und einer entsprechenden Geisteshaltung mehr erreichen kann als mit allen möglichen Sanktionen oder Belohnungen. Ich hatte es ja im TV gesehen, aber das hatte ich bei Rütter auch und bei meinem Hund haben alle Tipps + Tricks nachhaltig nichts bewirkt. Ich bin der Meinung, dass Rütters Trainingsmethoden zwar wirksam sein können, aber nicht unbedingt den Kern treffen. CMs Vorgehensweise basiert auf Kommunikation und artspezifischem Verhalten sowie Einbeziehung der feinstofflichen Ebene. Seit ich seine Methoden anwende, himmelt mein Hund mich förmlich an, wenn ich mal wieder erfolgreich eines ihrer Fehlverhalten verhindert habe. Ich habe das Gefühl, dass sie mir fast schon dankbar dafür ist, ihr den Job des Rudelführers, der mehr als eine Nummer zu groß für sie ist, abgenommen zu haben. Es klappt noch längst nicht in jeder Situation, aber wir arbeiten konsequent daran und es wird immer besser. Und mit Tierquälerei hat das gar nichts zu tun, auch nicht, wenn ich meinen Hund mit der Fußspitze am Bein oder an der Flanke touchiere (nicht trete), um seine Aufmerksamkeit wiederzuerlangen, falls es für das oben beschriebene Begrenzen zu spät ist. Das lernt man übrigens auch in deutschen Hundeschulen. Ich bin sehr froh, dass es jemanden wie CM gibt, der mal einen ganz anderen Ansatz hat, als herkömmliche Hundetrainer, die zumeist nur an den Symptomen herumdoktern und damit den Hund gar nicht wirklich erreichen. Und das allerbeste ist, dass man so gut wie keine “technischen” Hilfsmittel benötigt, sondern fast alles über sein eigenes Verhalten und mit dem eigenen Körper machen kann. Daumen hoch!

    • Hallo Ute,

      vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung – genauso und nicht anders sieht es aus, wenn sich jemand mit Hirn und Herz die Sendungen anschaut. Das Ergebnis überzeugt einfach, nur diejenigen, die irgendwelche Gewalt interpretieren möchten, werden auch was finden. Aber Dein Beitrag ist echt toll und spricht mir aus Seele!

      LG

      Martina

  14. Auch ich habe 10 Jahre u.a. in Tennessee gelebt und die sog. Tierliebe vieler Amerikaner vor allem der Armyangehörigen war zum Teil sehr erschreckend. Ich glaube die Leute die CM kritisieren wissen nicht, was wirkliche Tierquälerei bedeutet. Vielleicht kennt jemand noch “Operation Chow” die süßen Teddybären – zumindest sehen sie ja als Welpen so aus, wurden in Massen gezüchtet und verkauft. Der ChowChow ist eine ganz spezielle Rasse für sich aber das wollen die Leute einfach nicht begreifen. Genau wie all diejenigen “Hundefreunde” die Möpse, Bulldoggen etc. teuer von Züchtern kaufen und dazu beitragen, dass die Qualzuchten florieren. Aber sie sind eben grade Mode und sie werden wegen ihres Aussehens gekauft (was mir immer noch ein Rätsel ist) oder weil es eben chic ist eine lebende Handtasche zu haben. Da werden den Chihuahuas diese relativ großen Halfter angelegt, praktischerweise gleich mit Henkel und die Dinger bleiben den ganzen Tag dran. Da soll mir einer sagen die seien nicht unbequem für die zarte Haut. Ich habe mich schon als Kind neben die Zwinger von tobenden Hunden gesetzt, die da eingesperrt waren, Tag und Nacht alleine als sog. Wachhunde. Nach spätestens 10 Minuten waren die ruhig und haben mir durch das Gitter die Hand geleckt. Wo ich in Tennessee gewohnt hatte war auch eine Chowdame in einem Zwinger eingesperrt. Die Vermieterin meinte sie sei bösartig. Das arme Vieh tat mir so leid, dass ich auch da versucht habe zu flüstern, damit meine ich ruhig zu sprechen – ich bezeichne mich dennoch nicht als Hundeflüsterer. Nach 20 Minuten habe ich es “todesmutig” gewagt in den Zwinger zu gehen und hab sie dann rausgelassen um mit ihr zu spielen, was sie auch tat, bis zu dem Moment als sie anfing Blut und Herzwürmer zu spucken. Da endlich hat man sie gnädigerweise zum Arzt gebracht und die Zerstörung des Herzens war soweit fortgeschritten, dass sie eingeschläfert werden musste. Auch bei 2 wütend bellenden Rottweilern, der Besitzer meinte ich sei suizidal weil ich nicht mal 20 cm vom Käfig entfernt saß, nach 10 Minuten einfachem ruhigem Reden ohne sie mit den Augen zu fixieren haben sie mit dem Schwanz gewedelt oder zumindest dem, was noch davon übrig war und versucht mich abzuschlecken. Da werden den Welpen ohne Betäubung die Schwänze gestutzt – und das auch noch in der heutigen Zeit obwohl hier verboten, doch da schreit keiner. Da heißt es dann einfach Rassestandard.
    Als ausgebildete Tierarzthelferin habe ich viel Leid gesehen aber nicht nur der Krankheiten wegen, sondern weil die Hundehalter meinten, sie müssten sich nicht weiter um Erziehung, Bewegung und anständiges Futter kümmern. Sie waren dann entsetzt, dass die Hündin an Papa’s Bein rammelt und knurrt sobald sich jemand auf die Couch setzen will. Natürlich kostet Erziehung Zeit und Nerven oder besser gesagt Energie. Die Tiere werden mit Leckerlis gemästet, dass sie kaum noch stehen können und dann irgendwo geparkt wie ein Spielzeug das man in die Ecke stellen kann, wenn die Kinder grade ich der Schule sind oder sich sonst nicht kümmern wollen. Die Kritik mit dem Rudelführer ist doch totaler Quatsch. Wenn ich in eine Firma komme, werde ich erst mal mit der Hierarchie bekannt gemacht. Hier ist der Chef und hier der Vorgesetzte so und so und denen muss ich Respekt zeigen ja teilweise sogar Demut, denn der Chef hat ja immer Recht auch wenn er nicht Recht hat. Er kann mich mit Abmahnungen strafen oder Privilegien belohnen oder mich einfach ignorieren. Aber wenn er ein totaler Waschlappen ist, geht mein Respekt und mein Vertrauen in ihn verloren und ich hoffe auf einen Chef der was drauf hat, sich um seine Angestellten kümmert aber nicht alles durchgehen lässt. Und genauso ist es doch bei den Hunden auch oder? Doch wer geht da für mich auf die Barrikaden? Wer beschützt mich, wenn ich vom Kollegen gemobbt werde? Hab ich da einen Chef der dafür sorgt, dass so was aufhört oder einen der sagt: Das müssen Sie unter sich regeln? Gut, dann werden wir das unter uns regeln und da beginnen dann Rangeleien im Rudel. Wer kann sich durchsetzen, wer muss klein beigeben. Wenn der Hund keinen Chef hat ist er auch zunächst unsicher aber es liegt in seinem Instinkt sich sehr schnell zu entscheiden es dann eben selbst in die Hand nehmen, die Couch für sich zu beanspruchen und Frauchen und Herrchen zu zeigen was Sache ist. Und schwupps wird er zu einem Problem – hausgemacht. Ich habe dennoch die Wahl zu kündigen, der Hund nicht. Wenn Hunde beim Tierarzt behandelt werden geschieht das Bändigen auch nicht mit Leckerlis. Oft muss man dem Tier wehtun, es am Kragen packen, an den Beinen in die Länge ziehen etc. Klar tut mir das auch weh aber es muss eben sein und viele Tiere haben deshalb auch einen Tierarztkoller. Bin ich deshalb ein Tierquäler? Natürlich versucht man das zu verhindern und man redet mit den Tieren ruhig, ich lenke sie ab, dass die die Spritze gar nicht mitkriegen. Aber es ist eben nicht bei allen möglich und ich muss mich auch schützen. Und genauso denke ich handelt CM auch. Im Übrigen würde ich gerne noch erwähnen, dass die Tierärzte in den USA auch kein Problem damit haben, den Katzen die Vorderkrallen zu ziehen, weil die Besitzer der Mieze nicht wollen, dass ihre Möbel zerkratzt werden. Wusstet ihr, dass sog. Tierschutzvereine in Deutschland hochträchtige Katzen in Fallen fangen und diese dann kastrieren lassen? Als ich da assistieren musste, wusste ich, dass ich im falschen Beruf bin und der Name Tierschutz hat eine ganz andere Bedeutung bekommen. Die Katzenbabys waren voll ausgebildet, mit anderen Worten ein Kaiserschnitt. Man hat Ihnen eine Spritze ins Herz gegeben und dann ab in die Kühltruhe und zur Tierkörperverwertung. Noch etwas zu den Halsbändern. Ich bin auch kein Fan von Folterwerkzeugen aber ein Hund mit dickem Fell wie ein Husky, Chow etc. spürt ein Stachelhalsband weit weniger als ein kurzhaariger Hund. Aber auch da wird kein Unterschied gemacht, Hauptsache CM ist der böse – ja nicht zu vergessen illegal eingewanderte – Tierquäler. Wenn er wirklich so mies ist, warum wurde er dann von der Prominenz beauftragt? Ich jedenfalls konnte sehr viel von ihm lernen. Ich selbst verzichte auf einen Hund, weil ich weiß, dass ich ihm nicht das geben kann was er braucht, nämlich ausreichend Zeit und Zuwendung, Platz und artgerechtes Futter usw. Ich finde z.B. Afghanen wunderschöne Tiere aber ich kann einem Windhund kein gutes Leben bieten, wenn er dieses in einer kleinen Wohnung fristen muss, die Fellpflege total aufwändig ist, er sich nirgends austoben kann. Warum also egoistisch sein, der Hund kann es sich schließlich nicht aussuchen ob er mein “Partner” sein will, ich schon und da fängt die Verantwortung jedes Hundebesitzers oder jener die darüber nachdenken einer zu werden an. Hundetrainerprüfung??? Ich hab auch meine Führerscheinprüfung bestanden obwohl ich das Meiste schon wieder vergessen habe. Aber ich kann nach wie vor ein Auto fahren und bin durch meine Erfahrungen über all die Jahre hinweg viel gescheiter als der Fahranfänger, der aber all die Prüfungsfragen mit Bravour bestanden hat. CM hat diese Erfahrung aber das will man ihm nicht zugestehen und er wird dargestellt wie ein dummer Junge. Doch was gibt es Schöneres für die Presse als Leute durch den Dreck zu ziehen, je prominenter umso besser.

    • Hallo Margarete,

      vielen Dank für diesen Beitrag. Deine Worte sprechen mir aus der Seele, mehr gibt es nicht hinzuzufügen.

      LG

      Martina

    • Bravo, Margarete! Auch ich habe jahrelang in den USA gelebt und habe das wirklich krasse Verhalten vieler Amerikaner mit erleben müssen (gibt es weltweit aber auch). Es reicht von unfassbaren Grausamkeiten bis zum zu “Tode lieben”; ein “normal” gibt es nur selten. Meiner Meinung nach hat es auch mit dem Einfluss einer Kultur der Gewalt, Ignoranz, Rücksichtslosigkeit und großer Unsicherheit auf ganz vielen Gebieten zu tun. Nur Geld, nicht Manieren, soziale Kompetenz und Mitgefühl sind dort das Mass aller Dinge. Dies hat seine Auswirkungen darauf wie Menschen denken, wie sie handeln, wofür sie stehen. Alle leiden darunter. Sie selbst und ihr ganzes Umfeld inclusive “ihrer” Tiere.
      Cesar Milan versucht Menschen zu helfen, die durch ihr eigenes Verhalten mit ihren Tieren nicht mehr zurecht kommen. Natürlich kann er ihnen nicht direkt ins Gesicht sagen das so viel Dummheit nur von wenigen Tieren zu ertragen ist. Er macht trotzdem einen guten Job die Situation für die Tiere und ihre Besitzer zu verbessern.

  15. Natürlich sollt man immer das mindeste anwenden was notwenidig ist und alles andere mildere vorher ausprobieren!
    Ich schau cesar schon jahre lang ich kenn ihn nicht persönlich aber der is ganz bestimmt ein extrem guter mensch der macht nicht wie rütter die leute runter er erklärt es den besitzern extrem schohnend so das sie selber drauf kommen dass es an ihnen liegt.

    Es macht mich total fertig dass er hier in Österreich so schlecht dargestellt wird nur weil einige tier nicht kenner sonder tier fans seine methoden schlimm finden. Ich wünsche mir aus tiefstem herzen dass seine mühen und seine arbeit hier voll annerkannt wird.

    In meiner nachbarschaft kennt jeder meinen hund nero amstaff alle fragen warum er so extrem brav ist wo ich das gelernt habe ich sage immer allein durchs cesar bücher und alle staffeln hab ich das meiste ihm beigebracht aslo das half mir extrem!!!!!!!!!

    Is nur meine meinung!

    • Hallo Atilla,

      vielen Dank für den Kommentar. Genauso sehe ich das auch, ich kann nur dann jemandes Methoden beurteilen, wenn er mit krassen Fällen vorstellig wird, das habe ich bei Martin Rütter noch nie gesehen. Wer weiß, vielleicht macht er es ja ganz toll? Aber ich als Fernsehzuschauer sehe immer nur harmlose Erziehungsgeschichten. Und wer hier etwas durch die Beiträge stöbert, weiß, dass ich meinen Hunden – die allesamt aus widrigsten Verhältnissen stammen – vieles beibringen konnte, und zwar, weil ich Millans Methoden anwende, meist das Energie-Ruhe-Ding.

      LG

      Martina

  16. Echt cool das hier mal alle der selben meinung sind. Für mich ist cesar millan der King weil rütter gibt sich nie mit richtig schweren fällen ab, es kann aber auch sein dass er weiss das man mit seinen methoden die er im deutschen tv anwenden darf nicht weiter kommt. Was macht mit mit solch aggresiven hunden? Die besten tierfreunde sind ja die die dem tier nie eine mitgeben würden aber dann schon ins tierheim abschieben und im schlimmsten fall einschläfern lassen, haha echt na und cesar is ja so schlimm weil der würd den hund mit seiner hand beißen oder flachlegen ihn unterwerfen und niemals aufgeben resozialisieren somit retten.

    Was is besser aufgeben und abschieben oder kurz mal schmerz zufügen umd somit sein leben retten, also mir währs lieber jemand klatscht mir eine bevor er mich einschläfert.

  17. Hallo,
    ich finde den Umgang der Menschen mit den Hunden mitlerweile sehr erschreckend!
    Diese Tier werden abgeküßt…zu Tode gefüttert…auf dem Sofa als “Spielzeug “benutzt!
    Und das unter dem Deckmantel der Tierliebe!
    Für mich ist das respektlos dem Tier gegenüber, weil nur die Bedürfnisse des Menschen befriedigt werden.
    Bei uns in Berlin gipfelt es in unfasbarer Agressivität gegen ein Badeverbot für Hunde an einem See,der schon den EU Status verloren hat,die Tierwelt leidet,etc. Obwohl hier ein Hundebadesee ist und ein unfassbar großes Auslaufgebiet…drehen die Hundehalter komplett durch!
    Und dann kommt einer wie Cesar M. der den Hund wieder “Hund” sein läßt. Und auf natürliche Instinkte zurückgreift.
    Ein kleiner Stubs ..schon schreien die Hundebesitzer auf: Ihr Liebling wird getreten oder geschlagen…
    was für eine vedrehte Welt.
    Arme Hunde kann ich nur sagen.
    Irene

    • Hallo Irene,

      vielen Dank für Deinen Beitrag – und ich stimme Dir vollkommen zu. Ich finde das teilweise auch gruselig, wenn Tieren absolut ihre natürliche Art genommen wird. Es sind halt keine “Menschen” auf vier Pfoten. Warum wurde denn das Badeverbot für Hunde verhängt, wenn es doch ein Hundebadesee ist? Würde mich freuen, wenn Du mir hier mal nähere Infos zukommen lässt – gerne per Mail – das wäre doch ein Artikel wert?

      LG

      Martina

  18. Ich mag die Trainingsmethoden von Martin Ruetter sehr. Er ist eben fuer die “kleineren” ?! Unarten der Hunde zustaendig! Das heisst aber doch nicht,dass sie einfacher zu loesen sind! Ausserdem hat er AUCH bissige Hunde im Training !

  19. Ich versuche bei meinem primär auf Cesars Methoden zu setzen. Aber auch Cesar erwähnt immer wieder, wie wichtig geistige und körperliche Auslastung für den Hund ist (vor Allem in seinen Büchern, da beschreibt er im übrigen auch, wie man zb. Stachel- oder E-Halsbänder richtig einsetzt ohne dem Hund damit Schmerzen oder Schaden zuzuführen, wie so oft im Leben kommt es dabei besonders auf das “wie” an).
    Wenn es um Trainingsmethoden geht, lasse ich mir auch gerne von Rütters Methoden helfen.

    • Hallo Herbert,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Richtig – die geistige und körperliche Auslastung ist immens wichtig. Leider kenne ich auch einige Hundehalter, die sind der Ansicht, sie müssen jeden Tag mit ihrem Hund mindestens drei Stunden laufen, dabei ist das eher der Typ “geistiger Arbeiter”. Hunde sind eben individuell verschieden, doch in fast jedem Ratgeber ist zu lesen, man müsse mit einem Hund täglich mindestens so und soviel laufen. Dabei benötigen die Tiere auch eine Aufgabe, die ihr Hirn fordert, oder die Nase, oder die Augen….
      LG

      Martina

  20. Hallo,
    ich weiß nicht ob sich noch jmd meine nachricht durchliest ,aber ich möchte trotzdem gern etwas beitragen 😉 ich schaue gerne Cesar Millan und bewundere ihn vorallem. Obwohl er keine besondere Ausbildung hat die ihn speziell qualifiziert ist er dennoch klasse ! Er soll ja in deutschland einen test total verhaun haben ,jedoch finde ich es völlig irrelevant, da doch das praktische 1000× wichtiger ist , als das theoretische. Ich bin vielleicht erst 13 und hab auch noch nicht so viel erfahrung aber ich weiß aus karate dass es mir nichts helfen würde ,wenn ich alle techniken auswendig lernen würde sie jedoch nich ausüben kann. Deshalb fand ich es auch etwas übertriebn dass Cesar deshalb so in Frage gestellt wurde bzw. wird. Ich mag übrigens die Art, wie ihr hier miteinander schreibt. Ein wirklich soziales Miteinander. 🙂

    • Hallo,

      vielen Dank für Deinen Kommentar – selbstverständlich wird Deine Nachricht gelesen. Schließlich ist es ein heiß diskutiertes Thema. Und Du hast vollkommen recht, allein mit Technik kommt man nicht weiter. In der Praxis zeigen sich Könner. Übrigens finde ich es ganz toll, dass Du mit 13 Jahren Dir solche Gedanken machst, diese wunderbar formulieren kannst und offensichtlich kein oberflächlicher Mensch bist. Karate? Respekt!

      LG

      Martina

  21. Schwachsinn ! Alles was Martin Rütter macht regt mich einfach nur auf! Den Hund als Partner sehen zu wollen ist allein der Wunsch des Herrchens und gehört nicht in das Rudel leben eines Hundes!
    In erster Linie sollte man an das Wohlergehen des Hundes denken und in in psychologischer Sicht erziehen aber aus der Sicht des Hundes! Ich könnte heulen bei den ganzen Aussagen die Martin über die Hunde äußert ,sowie er in der letzten Golge von ” der hundeprofi ” meint das die hunde buchstäblich dumm sind!
    Klar sind Hunderassen unterschiedlich intelligent aber dumm ist nur Martin Rütter!
    César Milan arbeitet mit Hunden die eingeschläfert werden sollen rettet hunde die kein anderer Mensch mehr resozialisieren kann!
    Die Energie ist für den Hund so wichtig wie für Kinder die von ihren Eltern.
    Ein Wissenschaftler forscht 40 Jahre und findet heraus das Hunde einen IQ von einem 2 jährigen Kindes haben und das kann ich nur bestätigen. Wenn man das endlich erkannt hat unter und überfordert man den Hund auch nicht und kann glücklich werden!
    César setzt Elektro ein bei Fällen die am Rande der Grenze liegen und hat erfolg den Hund seine makke auszutreiben um den Hund zu retten + das Halsband wird entfernt wenn der Hund das Fehlverhalten abgelegt hat! Wie bei der Folge bei der der Hund in den Traktor reifen beißen will! Hallo? Was wäre wenn? …
    Ich finde die 2 kann man nicht vergleichen aber es beschämt mich wenn ich daran denke César Milan könnte jemals den deutschen Hundeprofi kennen lernen ! Peinlich !

  22. Carola, vielen Dank auch fuer deine netten Worte. Du hast recht, die moisten Menschen moechten “Lassie”, wollen aber nichts dafuer tun. Und wenn sie dann nicht Lassie sondern Cujo kriegen, geben sie sofort auf.

    All of you, hug your dogs 🙂
    Diana

  23. Martina, ich glaube es waere super, wenn mal jemand klarstellen koennte, dass Cesar kein Trainer ist, und sich auch nie selbst als Trainer bezeichnet. Ich bin sowieso nicht unbedingt eine Liebhaberin des Wortes “Trainer”. Hunde muessen nicht trainiert werden. Hund und Mensch muss zusammenwachsen … so ungefaehr wie Mann und Frau in einer Ehe. Die muessen sich ja auch nicht gegenseitig trainieren. Es ist doch eigenlich egal, ob ein Hund auf Kommando sitzt. Was wichtig ist, dass der Hund weiss wie man respektvoll mit Menschen umgeht, genauso wie der Mensch wissen muss, wie man respektvoll mit einem Hund umgeht. Das ‘Sitz’ ist dem Hund wurscht, das ist nur was, was fuer’s Menschenego wichtig ist. “Hey schau mal, mein Hund folgt aufs Wort” (wie eine Maschine). Natuerlich gibts situationen, in denen Hundetraining wichtig ist: fuer Blindenhunde, Therapiehunde, Spuerhunde, Bombenhunde (deutscher Ausdruck?). Aber doch nicht im alltaeglichen Zusammenleben mit einer Familie? Cesar denkt da genauso darueber. Ihm ist es viel wichtiger, dass Hunde wissen wie sie in einer menschengefuehrten Welt zurechtkommen. Und dafuer bin ich Cesar dankbar, den leider fehlen zu vielen Leuten (hier in den USA, wie auch in allen anderen Laendern) das Einfuehlungsvermoegen und die Kenntnisse. Und der Hund muss es dann ausbaden, vielleicht sogar sein Leben dafuer geben.

  24. Hab noch was vergessen: Ich weiss ja nicht, wie’s in Deutschland dazu gekommen ist, dass der Cesar Millan als Hundetrainer bezeichnet wird. Hier drueben beharrt er darauf, dass er KEIN Hundetrainer ist, sondern dass er Hunde resozialisiert und MENSCHEN trainiert. Wenn ein Hunetrainer benoetigt wird, beruft er sich entweder auf die Hilfe von professionellen Trainern, oder er ermutigt die Besitzer der Hunde, sich einen professionellen Trainer zu suchen. Viel Spass mit euren Vierbeinern 🙂

    • Hallo Diana,
      Ich bin begeistert, dass sich hier tatsächlich auch mal jemand aus den USA zu Wort meldet.
      Vorab, ich bin ein sehr großer Fan von Cesar Millan und war in seiner Show in Mannheim. Wie Cesar aufgewachsen ist und wie er nach Amerika kam weiß ich alles aus seinen Büchern. Wer seine Bücher gelesen hat weiß um seine große Liebe zu Hunden, denn zwischen allen Zeilen ist diese heraus zu lesen. Auch betont er in seinen Büchern, genau wie in seinen Fernsehshows, dass er sich als Hundepsychologe versteht und NICHT als Hundetrainer. Er weiß wie Hunde ticken, er hat das von seinem Großvater und dem Umgang mit dessen halbwilden Hunden gelernt. Noch heute lernt er vom Verhalten seiner Hunde, wie er das eine oder andere Problem beheben kann. Seine Hunde sind ausgeglichen und friedlich im Umgang miteinander, gibt es ein Problem bei ihnen, weiß er mit welcher Energie er sie wieder zur Ruhe bringt. Überhaupt bin ich immer wieder begeistert wie er seine Energie richtig einzusetzen versteht. Ich habe drei Hunde und alle korrigiere ich nach dem Prinzipien von Cesar. Und ich bin ehrlich, dass ich nicht immer die richtige Energie finde. Aber ich arbeite an mir, denn ich weiß, wenn meine Hunde etwas falsch machen, dann liegt das an mir und NICHT an den Hunden. Alle sind von Tötungsstationen und daher etwas neurotisch. Sie sind aber keine Beißer oder Schlimmeres. Insgesamt sind sie schon lieb, doch zeigen sie im Umgang mit fremden Hunden unsicheres oder falsches Verhalten. Aber alles ist schon viel besser geworden und den Rest schaffe ich auch noch. Es freut mich, dass auch Du gestörte Hunde zu Dir holst und ihnen eine besseres Leben ermöglichst. Das machen wenige Menschen, die meisten suchen den “perfekten Hund” und geben ihn wieder zurück, wenn er es doch nicht ist. Aber Cesar verteufeln, statt es mal mit seinen Methoden zu versuchen. Nun, was soll ich sagen, die Menschen, insbesondere die Deutschen, kritisieren lieber, als genau hinzusehen. Das ist Jammern auf hohem Niveau. Zudem kommt oftmals der Neid, dass jemand etwas kann, was ich nicht kann.

  25. Hallo, da ich schon seit 22 jahren in den USA lebe, hoffe ich, dass ihr mit meinem mittlerweile etwas rostigem Deutsch geduld habt. Ich kann nicht versprechen, dass ich mich noch richtig ausdruecken kann. Vorerst will ich sagen, wie sehr ich mich freue, dass sich alle auf dieser Seite ruhig und freundlich miteinander umgehen. Das ist wirklich toll. Ich habe Cesar’s Europa Tour am Facebook verfolgt, und bin sehr ueber die negative kommentare schockiert. Wie kann man einen Menschen und seine “Nachricht” nur so misverstehen? Hier erst mal ein paar Kleinigkeiten ueber Cesar, die viele Leute nicht wissen: Cesar ist in Mexico mit Hunden aufgewachsen, die sich ohne Leinen frei bewegen konnent. Er hatte den Energie-Umgang mit leinenlosen Hunden von seinem Opa gelernt. Die Hunde dort waren ausgeglichen und nicht neurotisch. Dann kam er mit 21 illegal in die USA, wo er sich ploetzlich von neurotischen Menschen mit ihren noch neurotischeren Hunden umgeben fand. Fuer ihn war das benutzen der Leine in den USA nicht eine Sache der Wahl, sondern der Notwendigkeit. Es hat nicht lange gedauert, bis die Leute um ihn rum bemerkt haben, dass Cesar “anders” war. Leute kannten ihn mit 8 Rottwilern an der Leine, aber niemand kannte seinen Namen. Amerikaner sind nicht gerade dafuer bekannt, dass sie sich ruhig und mit Erfolg mit “aggressiven” Hunden auseinandersetzen koennen – Cesar hat sein Plaetzchen gefunden. Tierschutzgruppen, die einen enormen Zulauf von “verhaltensgestoerten” Pit Bulls hatten (viele davon wurden illegal in blutigen Kaempfen benutzt) fingen an, sich an Cesar zu wenden. Koennte er bitte das Leben des einen oder anderen Hundes retten? Man war nicht enttaeuscht. …. Und das war dann der Anfang – ohne Fernsehen, ohne Ruhm. Seine Liebe fuer Hunde ist enorm, seine Liebe fuer chancenlose Hunde sogar nocht groesser.
    Duenne Halsbaender: In falschen Haenden kann jedes Halsband Schaden anrichten. Um mal ehrlich zu sein, ein ziehender Hund kann durch normale (breite, flache) Halsbaender groesseren Schaden abkriegen als durch ein Wuergehalsband das richtig (feinfuehlig) angewendet wird. Ich seh’s immer wieder: Leute mit ihren grossen Hunden die ihren Besizter hechelnd und hustend stundenlang hinter sich herziehen. Eine kleine, ruhige korrectur von einem Wuergehalsband (ich hasse den begriff, weil es bei dem Halsband nur zum Wuergen kommt, wenn der Haendler brutal zuzieht) kann das innerhalb von sekunden unterbinden, was fuer den Hundekehlkopf weniger schaedlich ist.
    Teletakt: Cesar benutzt dieses nur, wenn er es fuer notwendig haelt. Und dann benutzt er ueberwiegend das Vibrieren. Leider kann hier drueben jeder idiot ein “Shock Collar” kaufen und benutzen. Da ich selbst kein Fan vom shock collar bin, waere es mir lieber, wenn es hier drueben nur an professionelle Trainer die dafuer ausgebildet sind verkauft warden duerfte. Aber leider ist es ja nicht so. Das gute ist, dass ich trotzt der erhaeltlichkeit des E-collars hier drueben nur ganz selten von Leuten hoere die es benutzen.
    Stachelhalsband: Auch dieses benutzt Cesar sehr, sehr selten. Um ganz ehrlich zu sein, Cesar raet normalerweise immer vom Stachelhalsband ab, da dieses Halsband das Gefuehl eines Bisses vermittelt, was einen verstoerten oder aggressiven Hund aggressiver macht.
    Mein Mann und ich teilen unser Leben in Tennessee mit vier Hunden, vier Rettungspferden und ein paar Katzen. Zwei unserer Hunde waren frueher Problemhunde. Unsere Schaeferhund / Golden Retriever Mischlingshuendin kam vom Tierheim und war so verstoert, dass sie mehrmals sowohl unsere anderen Hunde als auch uns gebissen hat. Anfangs hatten wir desoeftern daran gedacht, sie wieder aufzugeben. Da sie jedoch wahrscheinlich eingeschlaefert worden waere, haben wir uns letztendlich dagegen entschieden. Ohne Cesar haetten wir sie nie hingekriegt – egal wieviele Leckerlies wir ihr gefuettert haetten. Sharpie ist ein Shar Pei (Chin. Faltenhund), der als aggressiv in der Todeszelle gelandet ist. Er wurde von dort gerettet, landete dann aber bei einer veraengstigten Frau, die ihn 7 Wochen lang ausschliesslich in einem dunklen Metalpferdeanhaenger gehalten hat, und den Haenger nur mit einem Stock betreten hat. Ohne meiner Ruhe und meines Wissens, das ich mir durch Cesar angeeignet habe, haette ich Sharpie nie richtig beurteilen koennen. Ich hatte ihn von seiner Haengersituation gerettet, und gemeinsam mit meinem Mann habe ich ihm dann ein Zuhause gegeben. Seine Angst vor der Dunkelheit und vor Geraeuschen haben wir mit Cesar’s Hilfe auch ohne Probleme in den Griff gekriegt. Skinny ist ein Basenjimischling … ein bischen verrueckt, aber lieb und ohne Probleme. Unser neuester Zuwachs ist ein Husky / Coyotemischling (sie heisst Gracie). Gracie ist wohl das interessanteste Tier mit dem ich je kontakt hatte: halb Hund und halb wild (zum Glueck aber sehr lieb und ohne aggressionen). Ich verfolge Cesar’s Entwicklung und Karriere schon seit Jahren, hatte nie Probleme ihn zu “verstehen” und “umzusetzen”. Was mir jedoch durch Gracie noch deutlicher geworden ist, ist die Tatsache, dass Cesar in seinen Theorien und in seinem Umgang mit Hunden total richtig liegt. Gracie ist genauso wie Cesar, nur auf 4 Beinen.
    Uebrigens, unsere oertliche Tierschutzgruppe wendet sich an mich, wenn sie einen Hund haben, mit denen sie nicht zurechtkommen. Durch Cesar’s indirekte Anwesenheit kann ich den Hunden helfen, und alle Hunde mit denen ich “gearbeitet” habe, haben gute familien gefunden.
    Und, Martina, du hast das ganz richtig festgestellt: Cesar gibt nie auf, egal wie vermurkst und aggressiv der Hund ist. Cesar ist ein Geschenk des Himmels … vielleicht nicht fuer seine Kritiker, aber ganz bestimmt fuer die Hunde, die durch ihn eine zweite Chance im Leben gekriegt haben.
    Danke fuer eure Zeit 🙂

    • Hallo Diana,

      das ist aber schön, dass sich jemand aus den Vereinigten Staaten meldet….Vorab: Dein Deutsch ist hervorragend, da gibt es nichts Rostiges!. Das finde ich toll, wie ihr mit euren vielen Tieren lebt und agiert. Ja – ich stimme Dir zu, auch hierzulande wird im Fernsehen die Übersetzung so ausgesagt, dass Millan Hunde rehabilitiert und Menschen trainiert. Genau hier liegt meiner Meinung nach ein Knackpunkt. Die Deutschen sind ein nettes Völkchen – aber sie jammern gerne und sie neigen zum nicht-über-den-Tellerrand-blicken. Hunde-Rehabilitation? Was soll das sein? Hundetrainer, ja den Begriff gibt es. Aha, also ist Millan ein Hundetrainer. Und schon beginnen eine Kette unglücklicherweise Missverständnisse.

      Wenn ich alles richtig verstanden habe, haben die Leute, die Millan zu Hilfe rufen, oft schon andere Hundetrainer um Hilfe gebeten, oft mehrere – alle mit dem Resultat und Ergebnis des “Trainers”, man müsse den Hund einschläfern. Ich finde es – wie in einem anderen Kommentar schon angesprochen – echt sch…., wenn Leute die im Fernsehen gezeigten Methoden nachmachen, ohne Kenntnis darüber, warum sie genau das in diesem Moment tun. Reagiert der Hund nicht wie gewünscht, gibt es eine auf die Nuss oder Schlimmeres. Doch wie sollte man das umgehen? Ihn nicht mehr zeigen? Fände ich schade. Vielleicht sollte ich darüber mal in einem Artikel berichten? Dass Millan KEIN Trainer ist? Vielleicht öffnet das dem ein oder anderen die Augen oder führt wenigstens zu einem “Aha-Erlebnis”. In diesem Sinne wünschen wir euch ebenfalls eine tolle Zeit und macht weiter so mit euren Tieren!

      LG

      Martina

  26. Vielen Dank für eure tollen Beiträge. Lange habe ich überlegt, wie die Kampagne gegen Cesar Millan zu werten sei. Nicht jede Kritik ist nur schlecht durchdacht, aber viele. Es gibt durchaus Verhaltensweisen, die ich nicht wie Cesar Millan anwenden würde. Allerdings nur, weil ich mich selbst dem nicht gewachsen sehe. Dazu habe ich einfach nicht die nötige Erfahrung um die Reaktionen der Hunde schon voraus sehen zu können. Das sollten sich andere Hundehalter (nicht Hundebesitzer) auch eingestehen. Doch diese glauben es mindestens genauso gut zu können wie der „Hundeflüsterer“, und wundern sich danach wenn sie von ihrem Hund gebissen werden oder er andere Menschen angreift. Und dann ist das Geschrei riesig, weil sie doch in einer Sendung gesehen haben wie Cesar Millan mit seiner Methode Erfolg hatte und schiebt deshalb die Schuld zu ihm. Er wäre nicht kompetent genug, da es beim Ausprobieren daheim nicht klappte. Dabei wird ausdrücklich in jeder Sendung darauf hingewiesen, dass Niemand es nachmachen soll. Nur Experten sollten sich das erlauben dürfen, oder man sollte gleich zu einem Experten gehen um seinen Hund in den Griff zu bekommen.
    Menschen dürfen nicht vergessen, dass Hunde einfach nur Tiere mit dazugehöriger Rasse sind. Unter Tieren herrschen andere Regeln als bei der Gattung Mensch. Hunde sind keiner Norm zu unterwerfen, sie sind individuelle Lebewesen, die es zu schützen gilt, genauso wie der Schutz auf sämtliche Lebewesen erfolgen sollte. Die Tierschutzorganisationen wollen ganz sicher jede Tierart vor Aussterben, Misshandlung, nicht artgerechter Haltung schützen. Doch mit ihren immer dringlicheren Appellen haben sie schon erreicht, das über 50 % der Hunde in den Tierheimen nie ein Familienleben kennen werden, weil sie zu den „Problemhunden“ zählen, die keiner haben will. Warum? Zu schwere Auflagen für die potentiellen Hundehalter. Viele Einschränkungen in der Lebensweise der Tiere, ständiges Tragen von Maulkorb und Leine. Und die Anfeindungen der unwissenden Mitmenschen, die bei solchen Hunden wahrscheinlich einen Stempel auf der Stirn sehen „Ich bin ein Untier, ich beiße, ich gehöre ins Gefängnis, mindestens aber an die kurze Leine, (wie bei Menschen die „Fußfessel“). Wer schafft sich einen Hund an, der nie von der Leine darf, der nie mit anderen Artgenossen balgen darf? Was für erbärmliches Leben dieser armen Tiere? Natürlich ist das jedenfalls nicht. Kein Hund wird aggressiv, mit Leine und Maulkorbverhalten geboren, sie werden von Menschen so erzogen und gewollt gezüchtet. Sie sollen Haus und Hof verteidigen. Lieber kritisiert man Menschen die sich auch für Tiere einsetzen, die keine Überlebenschange hätten, nur weil sie zu „Problemhunden“ gemacht wurden. Ich finde gelegentliches Stupsen tut einem Hund nicht wirklich weh aber er wird in diesem Augenblick auf ein anderes Verhalten fokussiert. Wer mal im Zoo war, oder in einem Zirkus, der wird gelegentlich sehen können, wie die Tiere untergebracht sind. Dagegen lehnen sich kaum die Cesar Millan Kritiker auf, im Gegenteil sie bezahlen sogar noch dafür den Eintritt. Ach so, vielleicht habe ich vergessen zu erwähnen, das sie dann ihre Scheuklappen vor den Augen haben, und nur das in dem Moment sehen, was sie wollen aber nicht die Realität.
    Wo waren die Kritiker, als der Sturm „Katrina“ wütete? Wo Cesar Millan war ist bekannt, er rettete nicht nur umherirrende traumatisierte Hunde, sondern auch einige andere Tiere. Und er spendete Material und Geld, was er durch die Einnahmen der TV-Zuschauer, seinen Büchern etc. hat. Die Kritiker mit ihrer großen Klap…! Sowas macht mich sauer, zuhause im warmen sitzen aber um sich beißen, darauf ist doch zu scheid…! Cesar Millan hat mit Jada Pinkett Smith (der Ehefrau von Will Smiths) die “Pacific Point Canine Academy” und später das “Dog Psychology Center” gegründet, um Hunde dort aufzunehmen, zu erziehen und diese weitervermitteln zu können. Wenn die Kritiker das auch vorweisen können, ziehe ich meinen Hut.

    • Hallo Klaus,

      vielen Dank für Deinen Kommentar, dem ich uneingeschränkt zustimme. Bekanntlich habe ich drei Hunde unterschiedlichen Temperaments. Wenn ich sehe, wie die manchmal grob miteinander spielen, bin ich immer wieder erstaunt. Eine davon (Nele) spielt sich sehr gerne als Polizei auf – sie geht dazwischen, wenn ihrer Meinung nach jemand ein Unbill geschieht. Sie ist eine Seele von einem Hundemädchen, doch als “Eingreiftruppe” ist sie alles andere als zimperlich. Wenn es nun einen Menschen wie Millan gibt, der ein Verhalten bereits im Vorfeld korrigieren kann, finde ich das toll. Wie Du es auch ansprichst – diese Fähigkeit, eine Reaktion im Voraus zu erkennen – die habe ich nicht. Doch hier muss ich sagen, dass meine Hunde ein artgerechtes Leben führen dürfen, sie dürfen miteinander toben, sie dürfen ohne Leine laufen, sie dürfen einfach Hund sein. Von daher habe ich keinerlei Erfahrung mit Problemhunden. Alle meine Hunde kommen aus irgendeiner Tötungsstation. Amy wurde auf dem Mittelstreifen einer spanischen Autobahn geboren, Nele wurde in einer Plastiktüte in einem ungarischen Wald gefunden. Beide haben einen an der Klatsche, aber sie sind in keiner Weise aggressiv. Beide kamen als total verunsicherte Tiere zu uns und insbesondere bei Nele brauchten wir viel Geduld und Dutziduzi, bis sie zaghaft begann, Vertrauen zu fassen. Ich denke, dass sich viele Menschen nicht klarmachen, dass sie ein Lebewesen haben, dass nicht menschlich ist. Da wird ein Hund bestraft, weil er etwas vom Tisch klaute. Gehts noch? Da muss ich mir selber einen vor die Stirn klatschen, wenn ich so dusselig bin und mein Essen stehen lasse. Da werden Hunde bestraft, weil sie in die Wohnung machen. Ja, sapperlott, da muss ich als Hundehalter eben auf die Uhr gucken , um mit meinem Hund rechtzeitig raus zu gehen. Da fängt es oft an. Menschen holen sich einen Hund, behandeln ihn wie einen Säugling und stehen alsbald vor einem Problem – Problemhund. Aha, man kann ja Millan im Fernsehen schauen und die Techniken nachmachen – mit dem bereits angesprochenen Resultat. Zum Kotzen. Isso.

      Zumal nie vergessen werden sollte, dass die Hunde durch Menschen versaut wurde. Sie kamen zur Welt und es waren einfach nur freundliche, offene und herzliche kleine Wesen. Dann machten sie ihre ersten Erfahrungen. Und auf diesem Erfahrungsschatz bauen sie auf. Wie wir Menschen auch.

      LG

      Martina

      • Bravo, Margarete! Auch ich habe jahrelang in den USA gelebt und habe das wirklich krasse Verhalten vieler Amerikaner mit erleben müssen (gibt es weltweit aber auch). Es reicht von unfassbaren Grausamkeiten bis zum zu “Tode lieben”; ein “normal” gibt es nur selten. Meiner Meinung nach hat es auch mit dem Einfluss einer Kultur der Gewalt, Ignoranz, Rücksichtslosigkeit und großer Unsicherheit auf ganz vielen Gebieten zu tun. Nur Geld, nicht Manieren, soziale Kompetenz und Mitgefühl sind dort das Mass aller Dinge. Dies hat seine Auswirkungen darauf wie Menschen denken, wie sie handeln, wofür sie stehen. Alle leiden darunter. Sie selbst und ihr ganzes Umfeld inclusive “ihrer” Tiere.
        Cesar Milan versucht Menschen zu helfen, die durch ihr eigenes Verhalten mit ihren Tieren nicht mehr zurecht kommen. Natürlich kann er ihnen nicht direkt ins Gesicht sagen das so viel Dummheit nur von wenigen Tieren zu ertragen ist. Er macht trotzdem einen guten Job die Situation für die Tiere und ihre Besitzer zu verbessern.

  27. Hallo.
    An der Diskussion, wer “besser” ist, möchte ich mich nicht wirklich beteiligen, aber zumindest Hintergrundinfos beisteuern. Mir fällt auf, dass gerne der Zweck dieser Sendungen vergessen wird: UNTERHALTUNG, nicht Aufklärung. Jedes Tier ist individuell und es sollte nicht mit Methoden von Milan und Co herumprobiert werden. Natürlich ist es beeindruckend, zu sehen, welche Erfolge im TV gezeigt werden. Doch die Fehlschläge kommen eben nicht in die Sendung. Hier ein paar Hintergrundinfos: Auch Rütter wurde schon bei seiner Arbeit gebissen und es ist mE wichtig zu wissen, dass die Kandidaten beim “Hundeprofi” eine 2-jährige Verschwiegenheitsklausel unterschreiben müssen. Zum “Hundeflüsterer” finde ich den Link weiter oben ganz gut. Gerade erst hatte Milan einen Auftritt in der SAP-Arena. Zu diesem Zweck wurde ihm ein “professioneller” Trainer zur Seite gestellt, da er den in Deutschland geforderten Sachkundenachweis trotz Bereitstellung eines Dolmetschers nicht erbringen konnte. Darüber hinaus möchte ich noch auf einen Artikel der Vorarlberger Nachrichten von 2013 verweisen. Da geht es um die Strangulationsmethoden, die von Milan angewendet werden. Fatalerweise haben TV-Zuschauer eben diese auch an ihren “Problemhunden” versucht anzuwenden, was in mindestens einem bekannten Fall zu massiven Hirnschädigungen aufgrund von Sauerstoffmangel geführt hat, woraufhin das Tier eingeschläfert werden musste. Kann man recherchieren. Man bedenke also, was man seinem Tier zumutet. Auch die Schepperdose kann falsch angewendet ein Tier traumatisieren.
    Leider ist der Artikel zu Milan nicht mehr frei zugänglich, weswegen ich eine Kopie aus anderer Quelle verlinke: http://i70.servimg.com/u/f70/16/10/27/29/millan10.jpg
    Alex

    • Hallo Alex,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich glaube nicht, dass es darum geht, wer “besser” ist, sondern es geht um die verschiedenen Methoden, die zum Einsatz kommen. Welchen Zweck die Sendung verfolgt (Unterhaltung oder Aufklärung), liegt allein am Zuschauer.

      Was den “professionellen” Hundetrainer angeht, der Millan zur Seite gestellt wurde – das habe ich im Vorfeld auch gelesen, doch in der Show war von diesem Menschen nichts zu sehen. Ich war dort und denke, es wäre mir aufgefallen, wenn jemand aufgepasst hätte, was Cesar Millan so alles macht. Aber ich gebe Dir in einem Punkt absolut recht: Der Hirnlosigkeit mancher Menschen sind keine Grenzen gesetzt. Sie sehen etwas im Fernsehen, denken: “Das kann ich auch” und wenden das dann tatsächlich auch an. Mit fatalen Folgen, keine Frage. Doch wie kann man so etwas verhindern? Es gibt nun einmal die TV-Zuschauer, die ein bestimmtes Klischee aber sowas von erfüllen, was soll man dagegen tun? Nichts mehr zeigen? Aha. Dann bitte keinen Film mehr, keine Werbung, keine Diskussion. Denn aus jedem gezeigten Bild und Wort lässt sich irgendetwas ableiten und gestalten, was mit der ursprünglichen Sache überhaupt nichts zu tun hat.

      Ich persönlich habe keinen Problemhund – meine Hunde sind freundliche, tolle Familienmitglieder, die ihre Grenzen (meistens) kennen und die einen sehr glücklichen Eindruck machen. Ich habe sie noch nie geschlagen (was ich auch niemals tun würde), noch nie stranguliert oder ihnen sonstwie Schmerzen bereitet. Dennoch sind sie erzogen. Sie gehen bei Fuß, sie kläffen nicht rum, sie gehen auf ihren Platz usw. Natürlich funktioniert nicht immer alles auf Anhieb, doch ich merke es doch, wenn ich etwas fordere, was mein Hund nicht macht, sammle ich mich kurz, suche meine innere Ruhe, was mich zur Ausgeglichenheit bringt – oder Energie – , gebe das Kommando erneut: es funktioniert. Doch wie gesagt, Du hast leider recht, es gibt nun mal Menschen, da brennt keine Kerze auf der Torte, die ihrem Hund mit den gezeigten Methoden schaden können. Doch es gibt auch sehr viele tolle Hundebesitzer und die können den Zweck der Sendung tatsächlich als “Aufklärung” interpretieren.

      LG

      Martina

  28. Zum Thema E-Halsbänder (hat bei den modernen E-Halsbändern heutzutage nicht mit Stromstößen zu tun, sie vibrieren). Interessante Beobachtung bei einem Seminar bei Jeff Gellman, er trainiert mit E-Halsbändern, eine Teilnehmerin war Trainerin aus England, wo sie verboten sind. Hier werden Flaschen mit Steinen benutzt, die geschüttelt werden, ein Geräusch machen um den Hund abzulenken. Es wurden beide Techniken angewendet, bei dem E-Halsband war der Hund kurz irritiert, danach aber nicht weiter verunsichert. Bei der Steinflasche lag der Hund danach minutenlang wie eingefroren bewegungslos völlig verängstigt da.

    • Hallo Sima,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Flaschen mit Steinen stelle ich mir aber auch sehr gruselig vor. Ich nutze hin und wieder eine dicke Wollsocke, in die ich einige Kronkorken füllte. Doch wenn ich mir die Lautstärke einer mit Steinen gefüllten Flasche vorstelle – und das bei den empfindlichen Hundeohren….Da sind Vibrationshalsbänder tatsächlich eine deutlich bessere Alternative.

      LG

      Martina

  29. Hallo Nylontubby
    Ich freue mich das Du die Sache mit den E Halsbändern entschärfen konntest, ich hatte die Folge leider nur noch dunkel in Erinnerung. Aber wenn in der Sendung gesagt wird das es nur vibriert, dann ist es auch so. Das ist ja das schöne an Cesar, er verschönt nix, er sagt alles wie es ist. Ich wollte Cesar keineswegs grundlos kritisieren da ich selber ein riesen Fan bin :-).
    Martina, diese Kritiker scheinen mir garnicht so vernebelt. Ich denke da steckt ein eigenes Interesse dahinter. Ich habe mir mal die Kritiken im Internet angeschaut. Die Hauptkritiker sind ja so Organisationen wie “vier Pfoten” und “Peta”. Es ist nur schade das sowas ausgerechnet im Namen des Tierschutzes ausgetragen wird.
    LG Gunnar

  30. Hi Leute! Ich freue mich, dass auf dieser Seite sachlich miteinander umgegangen wird, nicht so wie bei anderen Plattformen. Ich habe keinen eigenen Hund aber ich engagiere mich im Tierheim und dort sind ja ziemlich viele Problemhunde. Am Anfang, als ich neu da war, sind mir die Tiere vorausgelaufen und haben mich nicht sonderlich beachtet. Seit ich schrittweise Millans Methoden anwende, habe ich das Vertrauen der Tiere und den Respekt der anderen Gassigänger “Bei mir ist der nie so brav!!!”.
    Bei “freundlichen” Hunden kommt man mit aufrechter Haltung und der Aufmerksamkeit auf den ersten Paar Metern und den ersten Tür-Durchgängen (wo ich den Hund mit dem Bein blockiere, bis er sich entspannt und ich vor ihm gehen kann) gut hin. Bei “aggressiven” Hunden reicht das nicht ganz und so ist das Anstubsen in der Seite (ich merke, dass das dem Hund nicht wehtut, er nur kurz verwirrt und abgelenkt ist) und ein bisschen Abstand allemal besser, als das Gezerre, was entsteht, wenn man ihn einfach machen lässt. Das tut ja seinem Hals viel mehr weh als der Stubs in die Seite. Mit Leckerlis habe ich es einmal probiert und habe es sofort wieder aufgegeben, weil die Hunde das Leckerli fixieren und nicht mich. So verknüpft der Hund mich nicht mit Sicherheit und schöpft auch kein Vertrauen.
    Den dünnen Leinen stehe ich auch mit Vorsicht gegenüber, allerdings ist der Sitz direkt unter dem Kopf super, weil man so sehr sanft den Kopf lenken kann, statt an der Halswirbelsäule rumzuzerren, wo ein aggressiver Hund, der schon tausendmal mit überforderten Menschen spazieren war sowieso schon völlig desensibilisiert ist. Allerdings ein endloses Würgehalsband müsste es vielleicht da nicht unbedingt sein.

    Millan hat schon des Öfteren in solchen Situationen betont, dass das ein Profi machen sollte, der weiß, wie er dem Tier NICHT wehtut. Vielleicht stimmt das ja. Seine Hunde sehen, im Widerspruch zu den Behauptungen der Millan-Gegner ganz und gar nicht verängstigt oder gar resigniert aus, find ich ich wirklich nicht.

    Noch ein Paar Worte zu den E-Halsbändern: In der Folge wo er den Hund vom Traktor fernhalten will, weil er dort in Lebensgefahr ist, gibt er das E-Halsband einem Crewmitglied, das bestätigt, dass er eben nicht einen Stromschlag, sondern die Vibrations-Funktion für das Training benutzt. Kann natürlich auch alles gelogen sein, aber wenn Millan mit den Hunden spielt, sie liebevoll streichelt und massiert und wie sein Rudel immer wieder super ausgeglichen und entspannt reagiert in allen möglichen Situation, spricht irgendwie eine andere Sprache finde ich.

    Viele liebe Grüße!

    • Kleiner Zusatz:
      Ich habe sehr viele Folgen gesehen und habe Millan EINMAL richtig treten sehen, und da war seine Hand im Mund von einem Labrador. Also ich möchte mal irgendwen anders in der Situation erleben. 😉

      • Hallo ?

        vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast recht, ich freue mich auch über den niveauvollen Ton hier, ist doch ein sehr aufwühlendes Thema und manche Sinne mancher Menschen scheinen mir irgendwie vernebelt zu sein, wenn es um Tierschutz geht. Gerade an meiner sehr temperamentvollen kleinen Hündin “Amy” sehe ich die Wirksamkeit der Methode nach Millan. Ich brülle sie nicht an, ich ruckel nicht an der Leine herum oder sonstiges. Beispiel: Sie schnappte immer fast über, wenn sie irgendein Tier im Fernsehen sah und heute bleibt sie völlig entspannt liegen. Sie guckt immer noch in den Fernseher, aber ohne Gekläffe und ohne totale Hyperaktivität.
        Wie es weiter unten in einem Kommentar bereits erwähnt wurde: Viele Menschen sehen etwas, können es sich nicht erklären, surfen im Netz, finden Negatives – plötzlich ist somit eine Erklärung da und sie können ihre Schlüsse ziehen. Wer sich intensiv mit der Methodik von Millan auseinandersetzt, wird eines finden: Liebe zu Hunden. Und Du hast recht, ich möchte auch denjenigen sehen, der von einem großen Hund gebissen wird und in dieser Situation ein Leckerli hervorkramt, um es dem Hund in die Schnute zu schieben. Wohlgemerkt, ohne einen Reflex zu zeigen, ohne einen erschrockenen Ausruf und selbstverständlich vollkommen ohne eine Reaktion, die auch nur im Entferntesten darauf zurückzuführen ist, dass er gerade gebissen wurde….

        LG

        Martina

  31. Hallo ich bins mal wieder. Ihr dürft Euch heute Abend auf eine unvergesslich schöne Show freuen, ich war in Hannover dabei. Ich wünsche euch einen schönen Abend. :-))

    • Hallo Gunnar,

      vielen Dank – sind echt schon mächtig gespannt und morgen oder übermorgen gibt es ein Feedback in Form eines Artikels….

      LG

      Martina

  32. Mit Interesse habe ich die vorstehenden Ausführungen gelesen. Ich schaue mir alle Sendungen von Cesar an, obwohl ich keinen Hund besitze. Auch Martin Rütter sehe ich hin und wieder und war mal in seiner wirklich sehr lustigen Show. So schwierige Hunde wie bei Cesar waren bei Martin Rütter in keiner seiner Sendungen zu sehen. Ich gebe meinen Vorschreibenden recht, dass sich immer Vereinigungen und sogen. Tierschützer berufen fühlen, Ihren Kommentar abzugeben, wenn jemand Erfolgreiches etwas erreicht, wozu sie m.E. nicht in der Lage wären. Jedenfalls freue ich mich sehr darauf, morgen Abend Cesar in Mannheim zu erleben.

    • Vielen Dank für den Kommentar – genau so sehe ich das auch. Inklusive der Freude, Cesar Millan in Mannheim zu erleben, da sind wir auch dabei.

  33. Hallo Martina, Du hast völlig recht. Sollte auch überhaupt keine Werbung für E Halsbänder sein. Wie gesagt ich seh sowas auch nicht gern. Und wenn es bessere Techniken gibt dann auf jedenfall diese anwenden auch wenns damit vieleicht etwas länger dauert. 🙂
    LG Gunnar
    Ps.: Hab sowas auch noch nie benutzt.

  34. Endlich mal eine Seite, wo Cesar Millan nicht beleidigt wird sondern fair kritisiert wird. Ich selber bin ein großer Fan von Cesar Millan. ich sehe E- Halsbänder auch nicht gern. Aber man sollte bedenken warum er diese Dinger (In den USA nicht illegal) einsetzt. Ich erinnere mich an eine Folge, da wurde den Hunden beigebracht sich von Schlangen fern zu halten, dieses mußte aus der Entfernung geschehen damit es auch Sinn macht. Eine andere Folge zeigte einen Farmhund der immer den Traktor des Bauern wärend der Arbeit angriff und somit eine große Gefahr für den Hund bestand. Ich finde in solchen Fällen ist der kurze Stromimpuls für den Hund besser.
    Zu den Stachelhalsbändern würde ich Cesar raten, auch wenn es die Halsbänder der Besitzer waren und er sowas nie mitgebracht hat, mach es ohne diese Folterinstrumente.
    sowas braucht ein Hundeflüsterer nicht.

    • Hallo Gunnar,

      vielen Dank für den Kommentar. Hm, ich persönlich würde niemals mit Strom arbeiten, aber ich bin weder “Hundeflüsterer” noch wurde ich jemals mit solch (von Menschenhand) traumatisierten Hunden konfrontiert. Aber ich finde schon, man kann es einem Hund doch sicherlich anders klarmachen, nicht vor einem Traktor rumzurennen,als ausgerechnet mit einem Stromhalsband?

      LG

      Martina

  35. Liebe Carola, liebe Martina,

    danke für Ihre umfangreichen Ausführungen, die ich interessiert gelesen habe.
    Sie schreiben: “Da sind z.B. die extrem dünnen Halsbänder, die er den Hunden am oberen Ende des Halses anlegt, quasi direkt an der Kehle. Das steht ziemlich gegensätzlich zu seinen sonstigen Aussagen. Natürlich wird jeder Hund recht schnell nachgeben, wenn man ihm die Luftzufuhr abschneidet. Und nichts anderes tut er damit.”
    In diesem Punkt haben Sie meiner Meinung nach Unrecht.
    Er benutzt zwar sehr dünne Leinen, jedoch legt Herr Millan diese sehr hoch am Kopf (direkt hinter den Ohren an) und somit können diese n i c h t die Luftzufuhr abschneiden. Die Leine sitzt dann direkt unter dem Unterkiefer und die Kehle (Kehlkopf) befindet sich aber wesentlich weiter unten am Hals. Und damit diese dünnen Korrekturleinen perfekt dort sitzen bleiben und nicht herunterrutschen und dem Hund n i c h t die Luftzufuhr abschneiden, hat er ja das Illusion-Halsband entwickelt. Ich mußte meine große Hündin selbst ein paar Mal so korrigieren und habe immer darauf geachtet, daß die Leine weit genug oben sitzt, um sie bei Korrekturen eben n i c h t zu strangulieren. Denn das liegt mir fern! Das Training konnten wir inzwischen übrigens erfolgreich abschließen. :-))) Ich finde Cesar Millan unglaublich beeindruckend und mich würde auch mal interessieren, wie Herr Rütter mit solch bissigen Problhemhunden umginge.

    • Hallo Heike,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Vielleicht haben Sie recht mit der Leine, ja. Ich persönlich nutze ein völlig normales Halsband, das auch ganz normal angebracht ist – und die Methodik funktioniert dennoch. Doch ich muss auch zugeben, dass meine drei Hunde von kleinerer Statur sind, mit einem großen Hund wie bei Ihnen schaut es vielleicht anders aus. Auch mich würde es brennend interessieren, welche Methodik Martin Rütter bei schweren Fällen einsetzt – habe leider noch nichts darüber gefunden.

      LG

      Martina

  36. Ich bin auf diese Seite gekommen, weil ich einfach mal “Martin Rütter Cesar Millan” gegoogelt habe und naja, eine “Gegenüberstellung” würde ich das nicht nennen. Zu beiden sind zwar ein paar Sätze gesagt, aber eine wirkliche Auseinandersetzung findet meiner Meinung nach nicht statt. Schade eigentlich.

    Sehr empfehlenswert, weil theoretisch untermauert, finde ich folgenden Artikel:
    http://www.trainieren-statt-dominieren.de/artikel/der-hundefluesterer

    • Hallo Angela,

      vielen Dank für den Kommentar. Natürlich kann ich keine “richtige” Auseinandersetzung anstreben, da ich weder Martin Rütter noch Cesar Millan über einen längeren Zeitraum “live” beobachten konnte. Selbst eine simple Unterhaltung mit einem der beiden Herren kann ich nicht vorweisen. Also bleibt mir nur, meine Meinung kundzutun, basierend auf dem, was ich im Fernsehen sehe. Der angesprochen Artikel ist mir natürlich bekannt, doch ich sehe keinen Sinn darin, Fernsehaufnahmen zu veröffentlichen, darum ging es mir beim Verfassen des Artikels überhaupt nicht. Ich persönlich sehe das Ganze nun mal anders als die Autorin Lisa in dem angesprochenen Bericht.

  37. Hallo,
    das sehe ich hier fast genauso! Jeder kann sich von Beiden das rauspicken, was er für sich braucht und auch umsetzen kann!
    Bei Cesar Millan werden immer die “Halsbänder” kritisiert und wie er mit ihnen arbeitet, aber wenn die Sicherheit gefährdet ist und man einen 70 kg Hund unter Kontrolle bringen muß und das noch schnell, dann möchte ich mal sehen, wie man das mit Leckerchen und sreicheleinheiten hinbekommt. Er muß nicht nur auf andere Hunde und Halter, sondern auch auf sich achten! Andere Hundetrainer geben sich mit solchen Fällen gar nicht erst ab!

    • Hallo Steffi,

      genauso schaut es aus. Ich verstehe den Hass nicht, der Cesar Millan von einigen Personen entgegenschlägt. Deswegen hatte ich noch einmal eine Extra-Artikel verfasst. Ich denke, manche Menschen begeben sich auf die Suche. Auf die Suche nach irgendetwas Schlechtem. Das lässt sich immer finden. Der Antrieb? Vielleicht Neid? Oder das Wissen, bei einem aggressiven 70-Kilo-Hund selbst kreischend das Weite zu suchen – ohne es jedoch zugeben zu wollen. Ich habe bei Martin Rütter noch nie gesehen, wie er mit einem von Menschenhand versauten Hund umgeht. Würde mich aber natürlich auch interessieren.

      Viele Grüße

      Martina

    • Dem kann ich nur zustimmen! An einen “außer Rand und Band” geratenem Hund traut sich ja kaum jemand ran. Ich bin ehrlich, auch ich würde das Weite suchen und zwar möglichst schnell. Cesar Millan ist davon eher angestachelt, er will dem Hund helfen wieder in normale Bahnen zu rutschen. Die Ruhe mit der er dies macht ist schlichtweg faszinierend.
      Diese ganzen “Millan-Hasser” trauen sich das wohl eher nicht zu, also verfällt man in lieber in Neid und tut alles um ihn zu diskreditieren. Das diese oftmals durchgeknallten Hunde von Menschenhand zu dem gemacht wurden was sie nun sind, darüber schreibt niemand. Auch bei uns in Deutschland gibt es unzählige Hunde die einen Millan brauchen könnten, weil der Mensch diese tollen Tiere aus Unverstand oder Schlimmeren versaut hat.

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