Therapiehund

In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie Hunde eine positive Wirkung auf unsere Psyche haben können. Therapiehunde – doch das gilt nicht nur für Hundefreunde, logisch – wie sagte (angeblich) Heinz Rühmann, Zitat:

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.

Jedenfalls habe ich mal in den Tiefen des Internets gestöbert und tatsächlich gibt es einige Studien und Erfahrungsberichte, die belegen, dass das Streicheln und der Umgang mit Hunden dazu beiträgt, positive Reize im Gehirn auszulösen. Schau mal hier: Quelle Studie aus dem Jahr 2022.

Weitere wissenschaftlichen Arbeiten

Eine Studie aus dem Jahr 2018 hat zudem gezeigt, dass allein das Streicheln eines Hundes dazu beitragen kann, den Stresslevel zu senken. Es muss also nicht immer ein ausgebildeter Therapiehund sein.

Aber nicht nur das: Auch die Produktion des sogenannten Kuschelhormons Oxytocin wird durch Kontakt mit einem Hund angeregt und trägt somit zur Entspannung bei.
Auch Menschen mit Depressionen können von einem vierbeinigen Begleiter profitieren. Das heißt natürlich nicht, dass Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, sich einfach nur einen Hund holen müssen – keineswegs! Aber bestimmten Patienten mit dieser Erkrankung tut der vierbeinige Gefährte einfach gut.

Eine weitere Untersuchung ergab eine signifikante Verbesserung des Gemütszustands bei depressiven Patienten nach regelmäßigem Umgang mit Hunden.

Doch wie funktioniert eigentlich die therapeutische Arbeit mit Hunden? In therapeutischen Strukturen werden speziell trainierte Tiere eingesetzt, um bestimmte Verhaltensweisen oder Fähigkeiten zu fördern – je nachdem welche Bedürfnisse ein Mensch hat. So gibt es zum Beispiel Schulhunde für Kinder oder auch Assistenzhunde für Menschen im Rollstuhl.
Die Vorteile einer solchen Therapie liegen auf der Hand: Durch den Umgang mit einem Tier entsteht oft schnell eine emotionale Bindung und man fühlt sich verstanden sowie akzeptiert – ohne Worte austauschen zu müssen. Zudem wirkt Bewegung an frischer Luft ebenfalls positiv auf unsere Psyche und ist häufig Teil einer tiergestützten Intervention.
Für all jene unter uns also, die bereits einen treuen Gefährten haben oder darüber nachdenken sich einen anzuschaffen gilt daher folgender Rat: Nutzt diese besondere Beziehung bewusst als Möglichkeit euch selbst etwas Gutes zu tun! Geht gemeinsam spazieren, kuschelt oder spielt – und genießt einfach die Zeit mit eurem Hund. Denn wer weiß: Vielleicht ist er ja doch der beste Therapeut von allen.

Und auch für Menschen, die keinen eigenen Hund haben oder aus anderen Gründen nicht in der Lage sind, regelmäßig Zeit mit einem Vierbeiner zu verbringen, gibt es Möglichkeiten von Hunden als Therapeuten zu profitieren. Immer mehr Einrichtungen bieten tiergestützte Interventionen an – sei es in Form von Besuchen im Altenheim oder durch gezielte Hundetherapie. Hier gibt es sicher weitere Infos: Therapiehunde Deutschland. 

Woher bekommt man einen Therapiehund? 

Für Menschen, die einen speziell ausgebildeten Therapiehund benötigen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist der Kontakt zu einer Einrichtung oder Organisation, die tiergestützte Interventionen anbietet. Hier kann man sich über das Angebot informieren und gegebenenfalls eine entsprechende Behandlung buchen.
Eine andere Option wäre ein Besuch bei einem Tiertherapeuten oder -trainer. Diese können dabei helfen den passenden Hund für individuelle Bedürfnisse auszuwählen und ihn auf seine Aufgabe als Therapiebegleiter vorzubereiten.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht jeder Hund automatisch als Therapeut geeignet ist – auch wenn er noch so liebenswert sein mag. Ich behaupte nach wie vor, unsere Nele wäre ein ausgezeichneter Therapiehund geworden, doch ob einfach nur “lieb” sein ausreicht?

Für eine erfolgreiche Arbeit in diesem Bereich bedarf es eines fundierten Trainings sowie bestimmter Eigenschaften wie Geduldigkeit und Empathiefähigkeit beim Vierbeiner.
In jedem Fall sollte man also sorgfältig prüfen ob ein eigener Hund zum Einsatz kommen soll oder ob professionelle Unterstützung vonnöten ist um sicherzustellen dass sowohl Mensch als auch Tier optimal betreut werden können.

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Über Martina Pfannschmidt 196 Artikel
Martina gehört zur Spezies “wissenschaftsorientiert” und weiß einiges über die sogenannte “Apitherapie”, also die Bienenheilkunde. Die meisten Texte bezüglich Gesundheit, Krankheiten, Heilpflanzen und Naturstoffe stammen aus ihrer Feder. Alle Texte werden zudem regelmäßig geprüft.

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