Über uns

Wenn dich ein Blick hinter die Kulissen der hundepfote interessiert, bist du hier vollkommen richtig. Wir bestehen insgesamt aus zwei Zweibeinern – das sind Martina & Carola – und 12 Hundepfoten, die mal mehr, mal weniger gehorsam hinter uns hertraben.

Naturliebhaber durch und durch

Neben unseren Hunden lieben wir beide die Natur und vor allem wissen wir beide zu schätzen, was diese uns für reichhaltige Geschenke macht. Wir sind davon überzeugt, dass es manchmal auch ganz einfach geht. Die Natur hat immense Schätze zu bieten, wir müssen sie nur nutzen. Es gibt wertvolle Rohstoffe, die eine ausgezeichnete Alternative für viele chemische Produkte bieten. Die Pflanzenheilkunde – auch als Phytotherapie bezeichnet – wird seit Tausenden von Jahren angewandt und bildete damals bereits die Basis für Arzneien. Bei allem Enthusiasmus für natürliche Substanzen – der Tierarzt ist für uns immer der erste Ansprechpartner, nicht dass hier Missverständnisse aufkommen 🙂 Unsere Vision liegt eher darin, dass es nicht immer der “Hammer” sein muss, wenn es Alternativen gibt.

Wer ist “Wir?”

Am besten stellen wir uns und unsere Chaos-Pfoten schön geordnet der Reihe nach vor.

Martina – leidenschaftliche Tierliebhaberin und stets voller Flausen im Kopf

Solltest du mal durch den Taunus wandern und plötzlich ragen zwei Beine mit uralten Turnschuhen aus dem Gebüsch heraus, dann erschreck nicht. Das könnte durchaus Martina sein, die auf dem Boden liegend versucht, eine optimale Position für das nächste Hundebild zu finden. Und etwas tiefer im Gebüsch hockt da mit Sicherheit ein Hund, der das voller Begeisterung mitmacht.

Martina ist sehr unkonventionell, sie hat dauernd Ideen und möchte diese auch sofort in die Tat umsetzen. Die Phytotherapie hatte es ihr seit frühester Jugend angetan, deswegen war es nur die logische Konsequenz, dass ihre Neugierde in einer Ausbildung zur Tierheilpraktikerin mündete. Da sie jedoch extrem wissenschaftlich wissbegierig ist, wollte sie dieses Wissen nicht als Beruf ausüben, da sie der Meinung ist, dass Tierärzte mittels einem Studium absolut mehr von medizinischen Hintergründen verstehen.

Doch die Pflanzenheilkunde begleitet und begeistert sie bis heute. Und dieser Begeisterung verleiht sie auf diesen Seiten ihre Stimme. Sie liebt es, in dicken Büchern zu recherchieren, sie hat kein Problem damit, ihre Tierärztin anzurufen, um “Fachgespräche” zu führen, um in den Gesundheitsartikeln auf der hundepfote keine falschen Thesen aufzustellen.

Carola – der temperamentvolle Ruhepol und die ausgleichende Gerechtigkeit

Während es vorkommen kann, dass Martina alles stehen und liegen lässt, um sofort eine ihrer neuen Ideen umzusetzen, ist Carola hier eher besonnen. Ihr würde es niemals einfallen, sich mit der Kamera auf dem Boden zu legen, nur um ein schönes Bild zu knipsen. Sie würde eher darauf achten, dass die Kleidung richtig gebügelt ist, falls versehentlich ein Hosenbein auf dem Bild zu sehen sein würde.

Im Umgang mit den Hunden ist Carola extrem kompetent, wobei ihr natürlich ihr Wissen als einstige Hundeschulen-Besitzerin hilft. Carola kommt aus Berlin und wie alle Berliner riskiert sie auch hier und da mal eine “dicke Lippe”, eben die typisch sympathische Berliner Schnauze. Im Gegensatz zu Martina ist Carola sehr kommunikativ und immer zu einem Schwätzchen mit anderen Hundefreunden bereit.

Sie ruft in ihren Beiträgen auf der hundepfote ihr Wissen über Verhaltensmuster von Hunden ab, ihre jahrelange Erfahrung mit dem Umgang schwer erzogener Zweibeiner hilft ihr dabei. Sie ist gelassen, doch wenn jemand ihre Hunde (oder auch fremde Hunde) angeht, kann sie zur sprichwörtlichen Furie werden. Wobei das natürlich auf beide zutrifft – auch Martina würde niemals mit anschauen, wenn einem Tier Unbill angetan wird.

Carola sorgt mit bewundernswerter Gelassenheit dafür, dass die Diva Amy auch ausreichend frisst. Und nein, Amy ist kein Hund, bei dem man sagen kann: “Wenn sie Hunger hat, wird sie schon fressen”. das tut sie eben nicht. Amy ist so zickig, die frisst eher nix, als etwas, was ihrer nicht würdig ist. Jedenfalls ist Carola diejenige, die auch mal Babybrei erwärmt, um diesen mit irgendwelchen anderem Futter zu mischen. Sie rührt, sie kocht, sie probiert und sie studiert. Mit bewundernswerter Ruhe.

Amy – spanische Zickendiva

Da gerade von Amy die Rede war, fangen wir mit der kleinen, spanischen Zicke an. Amy ist unfassbar schlau und intelligent. Das kann manchmal ein Problem sein, denn sie erwartet, dass sie sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet wird. Wird sie das nicht, bekommen wir Ärger mit ihr. Sie “monkt” und motzt den ganzen Abend rum. Sie glotzt einen unverwandt an und “quasselt”. Das kann nerven. Tauchen im Fernsehen Hunde auf, stiert sie unverwandt in den Fernseher und quakt dabei rum. das nervt noch mehr.

Beim Spiel mit anderen Hunden möchte sie immer gerne das Opfer sein. Sie rennt also vorneweg und spielt Beute. Aber wehe, der Jäger holt sie tatsächlich ein, das mag die Dame nämlich überhaupt nicht. Mit einem empörten Geschrei rammt sie ihre Vorderbeine in den Boden, dreht sich rasant um und zickt den armen Verfolgerhund an, der meist völlig verdattert stehen bleibt und blöd guckt.

Amy ist die Aufmerksamkeit in Reinkultur. Mit ihr kann man nachts durch die Straßen spazieren und muss keine Angst haben, es könnte einem was entgehen. Amy “riecht” nahezu, wenn etwas nicht wie immer ist. So hat man wunderbar Zeit, selbst zu schauen, ob einem ein Bösewicht auflauert oder ob nur die Mülltonne falsch herum steht. Amy ist einfach herrlich.

Nele – ungarische, würdevolle, alte Dame

Nele ist demnächst 14 Jahre alt. Wir können nicht sagen, dass sie im Alter ruhiger wurde – sie war noch nie etwas anderes als ruhig und faul. Nele ist der liebste Hund der Welt, sie gehört zu den wenigen Hunden, für die wir garantieren würden. Nele ist eine Seele von Hund, sie freut sich über alles und jeden. Niemals würde es ihr in den Sinn kommen, wild über eine Wiese zu rennen, wozu auch? Da setzt man sich doch lieber hin oder schaut, ob man etwas Fressbares findet.

Nele hat ein bisschen Arthrose, sie hört nicht mehr so gut (je nach dem, ob ihr die Worte gefallen oder nicht) und sie hat neben einer leichten Niereninsuffizienz eine Unterfunktion der Schilddrüse. Neben diesen kleineren Zipperlein ist sie topfit. Sie ist medikamentös wunderbar eingestellt und ihr größtes Glück ist es, wenn sie ihre einst erlernte Kunst des “Männchen machens” vor Fremden unaufgefordert zeigen kann. Nele ist einfach wunderbar.

Sasha – griechischer Sonnenschein

Sasha kam, sah und siegte. Wir holten sie damals von der Pflegestelle ab und uns wurde versichert, was für ein ruhiger Hund das doch sei. Sie würde viel schlafen und überhaupt, so ein lieber, braver Welpe! Im Auto saß sie tatsächlich brav in ihrer Transportbox. Zuhause angekommen, stolzierte sie einmal durch die Wohnung, schnüffelte hier, schnupperte dort und legte los. Wie ein Irrwisch fegte sie die nächsten Wochen durch unser Leben und stellte alles auf den Kopf. Sie ist ein temperamentvolles Hundemädchen, das uns jeden Tag Freude bringt. Die griechische Sonne scheint ihr immer aus dem Hintern. Stest gut gelaunt, bringt sie uns häufig zum Lachen.

Sasha liebt es, Tempos zu zerreißen – am liebsten natürlich heimlich. Kommen wir nach Hause oder vom Balkon herein, liegt eine völlig gechillte Sasha irgendwo rum – und das Taschentuch in Fetzen vor uns auf dem Boden. Sasha ist einfach grandios.

Feddisch

Wir hoffen, wir konnten dir mit diesen Zeilen einen kleinen Einblick “über uns” zeigen. Somit weißt du, mit wem du es zu tun hast und wenn du Fragen hast, dann frag doch einfach:

info@hundepfote.org

Liebe Grüße

Martina & Carola plus Amy, Nelchen und Sashi-Spatz