Arnika für Hunde – hilfreich, aber mit Vorsicht!

Arnika
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Vorneweg: Arnika für Hunde ist grundsätzlich hilfreich, darf aber nur äußerlich eingesetzt werden. Arnika ist eine uralte Heilpflanze. Bei welchen Hundekrankheiten Arnika eingesetzt werden kann, was die Pflanze auszeichnet, wo sie herkommt und vor allem, was sie bewirkt – das findest du im folgenden Artikel.

Arnika für Hunde – Allgemeines

Die sogenannte „Echte Arnika“ (Arnica montana) ist eine leuchtend gelbe Schönheit. Im Jahre 1986 triumphierte sie als „Blume des Jahres“, im Jahre 2001 folgte der Titel „Arzneipflanze des Jahres“. Die Pflanze ist in hochalpinen Regionen beheimatet und mittlerweile steht sie sogar unter Naturschutz.

Die meisten Heilpflanzen sorgten schon im Altertum für Furore – nicht so Arnika. Das Kraut wurde relativ spät als Heilmittel eingesetzt. Die Arnika gehört zur Ordnung der Asternartigen und zur Familie der Korbblütler.

Bis zu 60 Zentimeter reckt die Pflanze ihre aromatisch duftenden Blüten in den alpinen Himmel und genau diese sind arzneilich relevant. Zu den Inhaltsstoffen zählen unter anderem Flavonoide und vor allem Helenalin, dem eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird. Deswegen hilft Arnika so gut bei Schwellungen oder Verstauchungen, denn die Wirkstoffe hemmen die Bildung sogenannter Zytokinen, also entzündunsgauslösende Substanzen.


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Arnika in der Naturheilkunde

Arnika wird sehr gerne in der Homöopathie verwendet. Es mag sein, dass Arnika in Globuliform Nutzen bringt – allerdings gibt es für die Wirksamkeit ausschließlich Erfahrungswerte und keine Belege. Deswegen wird Arnika hier nicht als homöopathisches Mittel empfohlen, sondern ausschließlich als Heilmittel der Naturheilkunde – also rein nur zur äußerlichen Anwendung. Bestenfalls in Kombination mit anderen Naturheilmitteln.

Die Naturheilkunde hat nichts mit der klassischen Homöopathie gemein, auch wenn der Mythos vorherrscht, das es das Gleiche sei.  Arnika konnte beispielsweise in einer Studie nachweisen, dass sie bei äußerlicher Anwendung abschwellend wirken kann:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24050592

Arnika ist eine hochgiftige Arzneipflanze, die keinesfalls innerlich angewandt werden sollte – weder beim Hund noch beim Mensch.

 

Arnika
Leuchtend gelbe, alpine Schönheit.

 

Arnika für Hunde – Empfehlung

Arnika ist – wie schon angesprochen – ein Kraut mit einem hohen Allergenpotential. Deswegen sind Produkte mit dem Zusatz Arnika für Hunde empfehlenswert, etwa als Pfotenschutz. Der Wirkstoff Arnika hemmt Entzündungsprozesse und hilft den Zellstrukturen der Haut beim Aufbau. In Verbindung mit Propolis, Bienenwachs, Zink und Vaseline ergibt sich so ein optimaler Mix zum Pfotenschutz.

 

Wichtig!
Alle bereitgestellten Informationen auf tierisch-gesundes.de sind ausschließlich informeller Natur. Sie ersetzen keineswegs den Tierarzt!

 

 

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Martina Pfannschmidt
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Martina gehört zur Spezies “wissenschaftsorientiert” und weiß einiges über die sogenannte “Phytotherapie”, also die Pflanzenheilkunde – die im Übrigen nix mit der Homöopathie zu tun hat. Die meisten Texte bezüglich Gesundheit, Krankheiten, Heilpflanzen und Naturstoffe stammen aus ihrer Feder. Alle Texte werden zudem regelmäßig durch eine Tierärztin geprüft.

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