Stadthund oder Landhund

Hundeauslauf im Niddapark Frankfurt
Hundeauslauf im Niddapark Frankfurt

Stadthund oder Landhund? kann man pauschalisieren? Nein, das kann man sicher nicht. Aber man kann sich einfach ganz locker mal ein paar Gedanken dazu machen. Wir wohnen in einer kleineren Stadt in der Nähe von Frankfurt a.M. Um uns herum gibt es unzählige Wälder und Wanderwege, auf denen sich unsere Drei austoben können. Doch nur selten treffen wir auf andere Hundebesitzer. Aber auch wenn wir andere Hunde treffen, so gibt es meist nur ein kurzes “Hallo” und jeder geht wieder seine Wege. Nun haben wir ja das Glück drei Hunde zu haben, die dann auch miteinander spielen können, wenn sie dazu Lust verspüren. Die meisten Leute haben aber nur einen Hund und der muss dann auch alleine für seinen Spaß sorgen. Nicht alle rennen “Stöckchen werfend” mit ihren Hunden in Wald und Flur umeinander. Für den einen oder anderen Hund ist das mit Sicherheit auch ein bisschen langweilig.

Stadthund oder Landhund

Wir wollen herumtoben
Wir wollen herumtoben

Der eigene Garten, wirklich toll?

Wenn Sie sich einen Hund aus dem Tierheim oder einem Tierschutzverein holen möchten, müssen Sie meist einen Fragebogen mit allerlei (oft unsinnigen) Fragen ausfüllen. Auch eine Vorkontrolle steht im Raum. Natürlich ist das alles wichtig und richtig, schließlich sollte ein Hund auch in die richtigen Hände kommen. Doch bei vielen Tierheimen stehen als erstes die Fragen im Raum: “Haben Sie einen Garten”? oder “Leben Sie in einer Wohnung, gar in einem Hochhaus”? oder “Leben Sie in ländlicher Umgebung”? Was spielt das denn für eine Rolle? Wenn ein Hund in die richtigen Hände kommt, dann spielt es KEINE Rolle. Ein guter Hunde-Mensch weiß was sein Hund braucht: AUSLAUF! Und warum sollte er den in der Stadt nicht bekommen? Gerade Menschen mit einem Häuschen und einem Garten gehen oft weniger oder sogar gar nicht mit ihren Hunden spazieren. Argument? “Er hat doch den schönen großen Garten, da kann er sich doch den ganzen Tag austoben”!

 

Der “Stadtgarten”

Wie gesagt leben wir in der Nähe von Frankfurt. Und obwohl wir hier in einem riesigen “Erholungszentrum” wohnen, fahren wir mit unseren drei Fellnasen sehr gerne nach Frankfurt zum herumtollen. Wie das geht? Ganz einfach! In allen Großstädten gibt es große Parkanlagen. Und in fast allen Großstädten gibt es in diesen Parkanlagen sogenannte “Hunde-Frei-Läufe”. So auch in Frankfurt. Dort gibt eine Vielzahl von Parkanlagen mit sehr großzügigen Hunde-Frei-Flächen. Oft denke ich, dass in der Stadt viel mehr Menschen mit Hunden leben, als in den Kleinstädten oder auf den Dörfern. Denn wenn wir in die “Hundeparks” gehen, erwarten uns und unsere Vierbeiner schon jede Menge Hunde. Das ist immer wie eine große Party für Bello und Co. Alle können sich austoben, miteinander herumtollen, Rennerles spielen und sich spielerische Zweikämpfe liefern. Es macht nicht nur den Hunden Spaß, auch wir sind jedesmal aufs neue gespannt, wer mit wem und warum umhertollt. Es ist besser wie Kino und auch spannender. Und da es eine große Anzahl dieser Hunde-Frei-Flächen gibt, wird es für die Hunde nie langweilig, denn sie treffen immer wieder neue “Kumpels”.

Hier gibt viel Platz zum rennen und toben
Hier gibt viel Platz zum rennen und toben

Ein "MUSS" in allen Großstädten
Ein “MUSS” in allen Großstädten

 

Fazit

Ich kann keinen Grund sehen, warum es einem Stadthund schlechter gehen soll, als einem Hund der auf dem Land oder im eigenen Garten lebt. Ganz im Gegenteil denke ich oft, dass es den Stadthunden, wenn sie denn den richtigen Menschen haben, oft sogar besser geht. Sie müssen rausgehen, alleine schon um ihre “Geschäfte” zu verrichten. Der Hund mit dem eigenen Garten muss nicht mal dazu sein “Reich” verlassen.

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