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Hanföl für Hunde – wichtig zu wissen

Hanföl für Hunde wir immer beliebter. Im folgenden Artikel geht es um die Zusammensetzung, um die Dosierung und natürlich auch um die Qualitätskriterien beim Kauf. Zuerst möchte ich auf einen kleinen, aber sehr komplexen Unterschied aufmerksam machen: Häufig wird CBD (Cannabidiol) mit Hanföl verwechselt. Dabei sind es zwei verschiedene Formen, auch wenn beide hauptsächlich aus der Hanfpflanze “Cannabis sativa” gewonnen werden.

Hanföl und CBD

Hanföl wird aus dem Samen gewonnen, CBD stammt  aus den Stängeln, Blättern und Knospen der Hanfpflanze. Während CBD teilweise sogar in der Medizin eingesetzt wird, ist Hanföl ein Nahrungsergänzungsmittel.

Die Hanfpflanze

Hanf ist eine uralte Pflanze, die den Menschen schon lange begleitet. Historiker gehen davon aus, dass Hanf zu den ersten vom Menschen kultivierte Pflanze gehört. Teilweise ist sogar die Rede davon, dass es die erste angebaute Pflanze überhaupt war. Ursprünglich hat Hanf in China seine Wurzeln, mit Völkerwanderungen verbreitet er sich um die ganze Welt. Einst fertigten die Menschen aus der robusten Hanfpflanze Seile und Säcke, dazu nutzten sie Hanffasern. Auch zur Schmerzbehandlung wurde Hanf rege eingesetzt. In Europa begann man sich etwa im 16. Jahrhundert für die Pflanze zu interessieren.

Die Hanfpflanze als Nutzpflanze – ohne berauschende Wirkung

Hanföl vs Fischöl

Während es über einige Fischöle (Lachsöl, Krillöl) teilweise Berichte über Nebenwirkungen gibt, sind derzeit über Hanföl keine negativen Wirkungen bekannt. Hanföl wird außerdem kaltgepresst, während Fischöle mittels Wärme verarbeitet werden. Zudem kann Fischöl Verunreinigungen enthalten, was bei einem guten Hanföl im Grunde nicht vorkommt. Die Hanfpflanze hat ein langes Wurzelsystem, das den Boden sozusagen regeneriert. Ein weiterer Punkt ist die Nachhaltigkeit. Unsere Ozeane sind ohnehin schon fast leergefischt. Außerdem werden für Fischöl den Meerestieren ihre Nahrungsquellen entzogen. Hanf hingegen ist vielmehr eine Kulturpflanze, die recht leicht anzubauen ist.

Hanföl für Hunde richtig dosieren & anwenden

2 ml pro 10 Kilo Körpergewicht pro Tag – mit dieser Dosierung bekommt der Hund grundsätzlich eine optimale Versorgung von Fettsäuren aus dem Öl der Hanfpflanze.

Hanföl nicht kochen!

Hanföl darf nicht gekocht werden, da es dann instabil wird und sich die guten Eigenschaften ins Toxische wandeln können!

Hunde, die kein Hanföl bekommen sollten

Ein Hund, der viel mit Huhn gefüttert wird, sollte kein Hanföl zusätzlich bekommen. Hanföl mit Huhn ist eine schlechte Kombination. Beide sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, ferner sollte hier ausgewogen agiert werden. Jedenfalls kann ein “zu viel” zu einem Ungleichgewicht der Fette führen.

Wichtig!
Alle bereitgestellten Informationen auf tierisch-gesundes.de sind ausschließlich informeller Natur. Sie ersetzen keineswegs den Tierarzt!

One thought to “Hanföl für Hunde – wichtig zu wissen”

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