Bockshornklee für Hunde

Bockshornklee für Hunde

Bockshornklee ist eine bekannte Pflanze, die seit Jahrhunderten vom Menschen genutzt wird. Bockshornklee ist ein echtes Allroundtalent und genau davon können Hundefreunde profitieren.

Es versteht sich von selbst, dass ein kranker Hund in die Hände eines Tierarztes gehört! Hausmittel sind nur dann eine Option, wenn es sich um leichte Beschwerden handelt oder wenn der Tierarzt sein “OK” gibt.

Was ist Bockshornklee?

Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) gehört botanisch gesehen zur Familie der Hülsenfrüchtler und ist eine Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Es gehört zur Verwandtschaft des Schabzigerklee – der auch als Zigeunerkraut bekannt ist.

Bockshornklee ist eine kompakte Pflanze mit einer langen Pfahlwurzel und wird zwischen 70 – 90 Zentimeter hoch. Ursprünglich stammt sie aus dem östlichen Mittelmeerraum, heute fühlt sie sich nahezu auf der ganzen Welt wohl. Trotz der wissenschaftlichen Belege ist Bockshornklee hierzulande vielen Menschen „nur“ als Gewürz bekannt.

Bockshornklee – Geschichtliches

Genetische Untersuchungen des Bockshornklee deuten daraufhin, dass das Kraut aus dem Nahen Osten stammt. Im nordöstlichen Syrien fanden Archäologen verkohlte Samen, die sie der Kupferzeit zuordneten. Im Jordantal fand man Samen, die aus der Eisenzeit stammten. Im Alten Ägypten und in China wurde die Pflanze rege genutzt.
Karl der Große ordnete um das Jahre 795 herum eine Landgüterverordnung (Capitulare de villis)an, in der er den Anbau von Bockshornklee forderte. Im Mittelalter bauten Benediktinermönche rege Bockshorn an und versuchten sogar hier und da neue Züchtungen. Hildegard von Bingen war ebenfalls eine Verfechterin der alten Heil- und Kulturpflanze.

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Bockshornklee für Hunde richtig dosieren

Vorneweg: Gib deinem Hund bei der ersten Anwendung von Bockshornklee nie die volle Dosierung, denn wie wir Menschen auch können auch Hunde eine Allergie gegen Pflanzen haben. Am besten beginnst du damit, deinem Hund ungefähr ein Viertel der Dosierung zu verfüttern, dann solltest du recht schnell merken, ob er allergisch reagiert. Ich persönlich empfehle immer gemahlenen Bockshornklee aus Bio-Anbau.

Die Dosierung richtet sich nach dem Gewicht deines Hundes:

  • Hunde bis 10 Kilo: 3 Gramm
  • Hunde bis 20 Kilo: 4 Gramm
  • Hunde über 20 Kilo: 5 Gramm

Bockshornklee ist zwar kein kulinarischer Hochgenuss, doch die meisten Hunde fressen es anstandslos, wenn es gut unter das Futter gemischt wird.

Info
Übrigens: Für Katzen ist Bockshornklee tabu, er wirkt auf deren Organismus toxisch!
Es versteht sich von selbst, dass ein kranker Hund in die Hände eines Tierarztes gehört! Hausmittel sind nur dann eine Option, wenn es sich um leichte Beschwerden handelt oder wenn der Tierarzt sein “OK” gibt.

 

Martina Pfannschmidt
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