Hundefutter selber kochen – Rezepte

hmm, lecker...

Hundefutter selber kochen – dafür gibt es viele gute Gründe.  Dein Hund hat eine Futtermittelallergie, du möchtest wissen, was im Futter deines Hundes drin ist oder auch einfach nur, weil es definitiv günstiger und gesünder ist. Wichtig ist, dass ihr wisst was Hunde auf keinen Fall fressen darf und was er für seine Gesundheitserhaltung braucht. Wir haben das jetzt mal ausprobiert und unsere drei Fellnasen waren begeistert.  

Fleisch und Gemüse
Fleisch und Gemüse…..
Gemüse und Ei
….oder Gemüse und Ei?

Was braucht Bello und was darf er nicht?

Das Gute am Hundefutter selber kochen ist, dass ihr zu 100% wisst, was im Futter drin ist. Wenn eure Fellnase eine Allergie auf eine Zutat seines Futters hat, könnt ihr beim selber Kochen im Ausschlussverfahren herausfinden worauf er spezifisch allergisch reagiert.
Hunde mit Stoffwechselstörungen oder gar Diabetes oder auch Hunde mit Nierenerkrankungen müssen besonders gefüttert werden. Auch hier bietet es sich an für den Hund selber am Herd zu stehen.
Schädlich sind in jedem Fall Gewürze. Egal was ihr in den Kochtopf werft, es sollte ungewürzt bleiben. Euer Hund ist mit etwa 1700 Geschmacksknospen ausgestattet. Er schmeckt die Zutaten des Futters anders heraus wir wir Menschen. Auch Wasser schmeckt für euren Hund anders als für uns. Für Fleisch hat er noch einmal einen zusätzlichen Geschmacksnerv.

Fleisch, die wichtigste Zutat
Fleisch, die wichtigste Zutat

Verträglichkeit von selbst Gekochtem

Nicht alle Hunde kommen mit selbst gekochten Futter zurecht. Ständiger Durchfall kann euren Liebling auf Dauer richtig krank werden lassen. Wenn Bello also des öfteren unter Durchfall leidet, solltet ihr auf weitere Experimente verzichten und ihm lieber wieder konventionelles Futter verabreichen.

Was darf in den Topf?

Grundsätzlich darf alles was es auf dem Markt an Fleisch gibt gekocht werden. Bei Schweinefleisch solltet ihr darauf achten, dass es komplett durchgegart ist. Innereien sind wichtige Vitaminspender und Lieferanten von Spurenelementen. Innereien sollten allerdings nicht öfter als einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.
Wenn keine Laktoseunverträglichkeit vorliegt, sind Milchprodukte gut geeignet. Sie liefern hochwertiges Eiweiß. Quark, Hüttenkäse und Dickmilch sind am besten geeignet, da sie auch bei einer einer Laktoseunverträglichkeit verabreicht werden können. Eier beinhalten viele hochwertige Proteine und speziell das Eigelb liefert einiges an fettlöslichen Vitaminen.
Altes Brot, Reis und Haferflocken dienen als Sattmacher. Aber auch Kartoffeln und Nudeln werden von den meisten Hunden problemlos angenommen.
Gemüse und auch einige Obstsorten können mitgekocht werden. Nur Hülsenfrüchte sollten nicht allzu viele dem Futter beigemischt werden. Das könnte unangenehm werden, wenn ihr am Abend gemütlich auf dem Sofa sitzen möchtet und mit eurem Liebling kuscheln wollt.

Für die gesunde Ernährung braucht es Gemüse
Für die gesunde Ernährung braucht es Gemüse

Wichtig:  Gebt eurem Hund keine Essensreste. Die Gewürze in eurer Nahrung verträgt er nicht!

Nun noch ein paar Rezepte und dann kann’s losgehen mit dem Hundefutter selber kochen

Hühnchen, Gemüse und Nudeln
  • ein Suppenhuhn
  • Suppengemüse
  • Suppennudeln
  • Gemüsebrühe

Das Huhn abkochen und abkühlen lassen. Klein geschnittenes Gemüse und Nudeln in Gemüsebrühe kochen. Das Huhn zerkleinern und von allen Knochen befreien. Die Nudeln und das Gemüse abtropfen und abkühlen lassen. Nun nur noch in den Napf und guten Appetit!

Lamm, Kartoffeln und rote Beete
  • Lammfleisch
  • Kartoffeln
  • Rote Beete

Fleisch und Kartoffeln klein schneiden und etwa eine halbe Stunde köcheln. Das Ganze abtropfen lassen. Nun die rote Beete ebenfalls klein schneiden und darunter mischen.

Fast alle Gemüsesorten eignen sich
Fast alle Gemüsesorten eignen sich

Und schon heißt es “Guten Appetit”!

Rind oder Huhn und Haferflocken
  • Rindfleisch oder Hähnchenfleisch
  • Haferflocken
  • Distelöl oder Olivenöl

Das Fleisch gut garen. Haferflocken mit doppelter Menge Wasser aufkochen lassen. Alles zusammenmengen und abkühlen lassen, dann erst das Öl begeben, da es sonst seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert.

Ich habe bewusst die Mengenangabe der zutaten weggelassen, da ihr ja alle völlig unterschiedlich große Hunde habt. Zudem kocht der eine oder andere von euch vielleicht auch etwas vor, um es dann einzufrieren oder einzuwecken. Das ist ja jedem selbst überlassen. Ansonsten weiß jeder von euch wie viel sein Hund frisst und danach richten sich dann auch die Mengen der Zutaten.
Im Internet findet ihr eine Menge guter Rezepte für Hundefutter selber kochen. Probiert es mal aus und schreibt uns eure Erfahrungen. Oder vielleicht kochen ja auch einige von euch schon und ihr habt noch ein paar tolle Rezepte. Wie auch immer, wir freuen uns über jeden Beitrag.

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