8 erstaunliche Fakten über Hunde

Unsere Hunde sind unsere treuesten Begleiter. Sie gehören zur Familie und bereichern das Leben. Im Folgenden schauen wir uns 8 erstaunliche Fakten über Hunde mal genauer an. Oder wusstest du adhock, warum die Hundenase immer kalt und nass ist? Oder, das dein vierbeiniger Freund drei Augenlider hat? Es gibt zahlreiche erstaunliche Fakten über Hunde, schaun wir mal.

So weiß beispielsweise kaum jemand, dass drei Hunde den Untergang der Titanic im Jahre 1912 überlebten. Es handelte sich dabei um “Passagiere” der 1. Klasse und deren Besitzer wickelten die Fellnasen in Decken ein und behaupteten kurzerhand, es seien Babys.

Erstaunliche Fakten über Hunde

1.  Warum ist die Hundenase ständig nass und kalt?

Hundenasen sind nass, um die Aufnahme von Duftchemikalien zu erleichtern. Ein Hund leckt sich dauernd über die Nase, um sie zu putzen und um auf eine bessere “Duftaufnahme” vorbereitet zu sein. Abgerundet wird dieser Mechanismus noch durch spezielle Drüsen, die ebenfalls für eine Nasenbefeuchtung sorgen.


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Während der Mensch lächerliche 5 Millionen Riechzellen besitzt, tummeln sich beim Hund stolze 200 Millionen Riechzellen. Beim Schnüffelvorgang kann es durchaus sein, dass er bis zu 300 Atemzüge pro Minute macht. Dadurch gelangen natürlich enorm viele Duftmoleküle in das Riechorgan des Vierbeiners und die Feuchte hilft ihm dabei, ein kleines bisschen zu filtern.

Fakten über Hunde
Die Nase als Super-Organ

2. Warum werden Bluthunde in der Kriminalistik hoch geschätzt?

Bluthunde – auch als “Bloodhound” bezeichnet, haben erstaunliche Fähigkeiten. Sie können sogenannte kalte Fährten aufspüren. Teilweise gibt es Berichte darüber, dass die Fährte über 100 Stunden alt sein kann. Das ist aber noch nicht alles, denn der Bluthund ist in der Lage, diese Fährte bis zu 200 Kilometer weit zu verfolgen. Hat er also erst einmal “Fahrt” aufgenommen, kann ihn nichts mehr stoppen. Er will unbedingt zu dem Ziel der Fährte. Interessanterweise ist mit dem Jagdinstinkt spätestens dann Schluss, wenn er seine “Beute” hat. Er hat eher selten Interesse daran, diese dann zu reißen oder zu zerlegen, die meisten Bluthunde freuen sich einfach nur wie Bolle, ihrer Schnüffel-Leidenschaft nachzugehen. Deswegen werden Bluthunde gerne bei der Suche nach Vermissten eingesetzt.

3. Der Saluki war der erste beste Freund des Menschen

Der Guinness-Weltrekord für die älteste Hunderasse wird vom Saluki gehalten. Die Rasse geht auf das Jahr 329 v. Chr. zurück und wurde im alten Ägypten als königliche Haustiere gehalten. Berichten zufolge wurden im Südirak auch Schnitzereien eines Hundes gefunden, der einem Saluki ähnelt, der auf 7000 v. Chr. zurückgeht.

Der Saluki (Windhund)
Der Saluki (Windhund)

4. Das dritte Lid

Hunde haben ein drittes Augenlid, welches als “Nickhaut” betitelt wird. Manchmal kannst du es sehen, wenn dein Hund dich verschlafen anblinzelt, dann schau mal auf den inneren Augenwinkel. Dort siehst man manchmal dieses dritte Lid. Es hat die Funktion, das Auge zu schützen und es fungiert als “Schmiermittel”.

5. Eine Rasse ist keine Rasse

Der American Pit Bull Terrier (APBT) ist von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nicht als eigenständige Rasse anerkannt. Das gleiche gilt für den Ratonero, der auch als Ratanero oder als Ratero bezeichnet wird. Doch obwohl er von der FCI nicht anerkannt ist, gilt die Regel, dass die alleinige Bezeichnung “Ratonero” falsch ist. Demnach gibt es folgende Betitelungen: Den Ratonero Bodeguero Andaluz, den Ratonero Mallorquín, den Ratonero Valenciano oder den Ratonero Vasco.

Ratonero Mallorquín
Ratonero Mallorquín

6. Unterschätzte Intelligenz

Experten zufolge hat ein durchschnittlicher Hund den IQ-Stand eines zweijährigen Kindes. Hunde können – je nach Rasse und Intelligenz – bis zu 500 Worte voneinander unterscheiden. Stanley Coren gilt als Koryphäe bezüglich der Intelligenz von Hunden. Er klassifiziert Hunderassen in fünf verschieden Kategorien: Hunde, die Befehle nach weniger als 5 Wiederholungen lernen, solche, die dazu bis zu 15 Wiederholungen benötigen, Hunde, die erst nach bis zu 25 Wiederholungen verstehen, was gemeint ist, Hunde die bis zu 40 Wiederholungen benötigen und Hunde, die bis zu 80 Wiederholungen benötigen.

Dabei hat er natürlich auch andere Faktoren wie die prozentuale Wahrscheinlichkeit des Gehorsam mit einfließen lassen. Als intelligentester Hund kristallisierte sich der Border Collie heraus, gefolgt vom Pudel. Am Ende der Liste stehen der  Afghanische Windhund und der Basenji.

7. Warum rollen sich die meisten Hunde im Schlaf zusammen?

An der Schlafhaltung des Hundes lässt sich – vereinfacht gesagt – die Evolution erkennen. Hunde rollen sich im Schlaf zusammen, um einen Schutz für ihre Organe zu bilden. Das ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als sie sich noch in der Wildnis behaupten mussten. Einer unserer Hunde – Sasha – macht seit dem Welpenalter ganz das Gegenteil: Beim Schlafen liegt sie auf dem Rücken und reckt auch gerne mal alle viere nach oben. Somit scheint ihr klar zu sein, dass ihre Organe in Sicherheit sind, weil keine Feinde auf sie lauern.

Sasha schläft auf dem Rücken.
Sasha schläft auf dem Rücken.

8.  Straßenhunde haben komplexe Überlebensstrategien entwickelt

Der Biologe vom A. N. Severtsow Institut für Ökologie und Evolution beschäftigt sich seit rund 30 Jahren mit den Moskauer Straßenhunden. Er kam zu dem Schluss, dass die Hunde außerordentliche Fähigkeiten erlernten, um an Futter zu kommen. So fahren die herrenlosen Hunde teilweise gezielt mit der morgendlichen Moskauer Metro, um schneller in die Stadt und somit an Futter zu kommen. Warum sie das tun, ist noch nicht geklärt, eine Überlegung ist es, dass die Hunde die Pendler imitieren. Sie fahren am Morgen in die Stadt und am Abend wieder zurück, gezielt und bewusst.

Fazit

Hunde sind einfach faszinierend, das mag kaum bestritten werden. Mit Sicherheit gibt es noch deutlich mehr erstaunliche Fakten über Hunde, bei Gelegenheit erweitern wir diese Liste einfach. Hast du auch interessante Beobachtungen gemacht? Dann schreibe es gerne in die Kommentare.

Über Martina Pfannschmidt 180 Artikel
Martina gehört zur Spezies “wissenschaftsorientiert” und weiß einiges über die sogenannte “Phytotherapie”, also die Pflanzenheilkunde – die im Übrigen nix mit der Homöopathie zu tun hat. Die meisten Texte bezüglich Gesundheit, Krankheiten, Heilpflanzen und Naturstoffe stammen aus ihrer Feder. Alle Texte werden zudem regelmäßig durch eine Tierärztin geprüft.

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