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Welchen Rassen gehört mein Hund an?

Sasha macht einen DNA-Test...

Früher hatte ich mal ein Pferd und ein gängiger Spruch in unserem Stall lautete: “Auf den Papieren kann man nicht reiten” Gemeint war damit nichts anderes, als das es egal ist, ob es sich um ein edles Ross einer erlesenen Zucht handelt oder ob jemand ein Pferd ohne Stammbaum, ohne Papiere und somit ohne den Nachweis seiner Herkunft hatte. Das Wichtigste war das atemberaubende Glück und die Zeit, die man mit seinem Vierbeiner verbringen durfte. Heute habe ich kein Pferd mehr, dafür stellen drei Hunde mein Leben auf den Kopf. Und auch heute ist es mir piepegal, ob die einen Stammbaum haben oder nicht. Das wäre nur dann interessant und wichtig, wollte ich züchten. Will ich aber nicht.

Und doch rätseln wir oft, was in unseren drei Hunden wohl so alles drinsteckt. Einfach so, aus Interesse. Es sind Auslandshunde und die Eltern sind mir nicht bekannt. Bei Sasha gibt es wohl ein Bild der Mutter, doch da dieses Bild bei so vielen zu vermittelnden Welpen angezeigt wurde, habe ich da so meine Zweifel.

Nele – ein Mops hatte seine Pfoten mit im Spiel

In Nele steckt ein (fauler) Mops.
In Nele steckt ein (fauler) Mops.

Nele kommt aus Ungarn. Mit ihren krummen Beinen und ihrem Dickschädel eroberte sie unser Herz im Sturm. Nele ist mein kleiner Goldschatz und wir fragten uns oft, welche Rassen wohl in ihr drinstecken. Sie ist stinkfaul, sie bekommt – mit viel Glück – einen Temperamentsausbruch pro Tag, der etwa 30 Sekunden anhält und sie ist das liebste, geduldigste und friedvollste Wesen auf der Welt. Irgendwann sah ich mal einen Mopsmischling – und erkannte schlagartig Nele darin. Das passt! In Nele steckt definitiv ein Mops.

Neles Lieblingsbeschäftigung...
neles Lieblingsbeschäftigung…

Amy – eine Zicke aus dem Bilderbuch

Amy - eine wunderbare Zicke
Amy – eine wunderbare Zicke

Amy kommt aus Spanien und sie ist die einzige unserer drei, die ihre Herkunft nicht verleugnen kann. Ein Ratanero, also eine spanische – aber nicht anerkannte – Rasse. Rataneros werden auch als Ratero oder Rattler bezeichnet und in Spanien werden sie eingesetzt, um Ratten aus den Weinkellern zu befördern. Wer weiß, vielleicht eignete sich unsere Diva Amy dazu nicht, denn sie würde beim Anblick einer Ratte schreiend das Weite suchen. Passt der Dame was nicht, ist sie entweder beleidigt oder sie kreischt. Dennoch – wir lieben sie. Wenn Sie mit ihrem Lieblingsspielzeug ankommt und zwar immer dann, wenn sie aufgeregt ist, wenn sie uns mit ihren großen Augen tieftraurig anguckt, weil sie schon seit mindestens drei Minuten keine Aufmerksamkeit mehr bekommen hat, wenn sie wie eine Wilde über die Wiese rast, es ist ein toller, kleiner Hund. Auch wenn sie Stunden braucht, um endlich zu pinkeln. Kein Plätzchen ist ihr recht. Sie dreht sich, hockt sich hin, steht wieder auf, sucht woanders. Das kann durchaus nerven. Aber so ist sie eben.

Amy und ihr geliebter "Lumpen"...

Sasha – bald wissen wir mehr

Sashi-Spatz ist immer fröhlich
Sashi-Spatz ist immer fröhlich

Bei Sasha aus Griechenland ist es ganz schwer einzuschätzen, welche Rassen in ihr stecken könnten. Sie ist sehr temperamentvoll und ein echter Sonnenschein. Äußerlich ist sie an der Rute leicht befedert und ihre Hinterbeine weisen einen seltsamen Flaum auf. Durch Zufall fand ich eine Seite, die DNA-Tests anbietet. Für 119 Euro bekommt man ein Zertifikat, das Aufschluss über die Rasse geben soll. Wir sind natürlich mächtig gespannt, was denn alles in Sasha drinsteckt.

Sasha macht einen DNA-Test...
Sasha macht einen DNA-Test…

Die Rasse ist egal

Natürlich ist es völlig egal, welche Rasse in einem Hund steckt. Und doch macht es Spaß, eben diese herauszufinden. Kommt Neles Faulheit wirklich von einem Mops? Stammt Amys Schnelligkeit tatsächlich mit der eines Rateros überein? Sind die überhaupt so schnell? Und welcher Rasse könnte Sashas wildes Temperament entspringen? Bei der Letztgenannten haben wir in ungefähr 4 – 6 Wochen Gewissheit. Jetzt nehmen wir erstmal eine Speichelprobe und schicken diese an das Labor. Ich berichte!

 

 

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2 Kommentare zu Welchen Rassen gehört mein Hund an?

  1. In Sasha könnte ich mich glatt verlieben – wunderschönes Tier. <3 Ihr wollt so viel Geld ausgeben, um zu wissen, welche Rassen drin sind? Ich bin skeptisch, aber trotzdem auf das Ergebnis gespannt.

    Liebe Grüße, Claudia

    • Hallo Claudia,

      Du hast recht – Sasha ist ein fantastischer Hund, eine echt Hübsche und vor allem scheint ihr die Sonne stetig aus dem Allerwertesten. Schlechte Laune kennt sie gar nicht. Ja, mir ist es die 119 Euro wert und wir sind auch mächtig gespannt. Normalerweise bin ich bei solchen Analysen auch recht kritisch, habe mich aber hinreichend informiert und die arbeiten dort tatsächlich mit der DNA. Hm, wir werden sehen, kommt als Vater ein Rottweiler und als Mutter ein Dackel heraus, stimmt vermutlich was nicht…:)

      LG

      Martina

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