Hund zerreist tempos
Sasha - die Sonne scheint aus dem Hintern

Unwiderstehliche Tempo’s

Aus Sasha’s Sicht!
Es wird Zeit, dass ich hier auch mal zu Wort komme. Die ganze Zeit wird immer nur über mich geschrieben oder ich muss für irgendwelche doofen Foto’s herhalten. 

Aber jetzt erzähle ICH euch mal wie ich so meinen Tag rumbringe. 

Es ist noch dunkel wenn wir losgehen

Schon sehr früh am Morgen geht’s hier los

Meine Frauchen sind echte Frühaufsteher, bei denen wird die halbe Nacht schon zum Tag. Die leben frei nach dem Motto: “der frühe Vogel fängt den Wurm” (also ich hab da noch nie einen gesehen)!
Na, mir soll’s recht sein, denn wenn alle unsere Hunde-Kumpels noch Nickerchen machen sind wir schon die erste Runde unterwegs.

Ich gehe meist mit Lieblings-Frauchen Martina alleine, denn sie nutzt die “ruhigen Morgenstunden” immer schon, um mit mir ein bisschen zu trainieren. Sie sagt immer, damit ich nichts vergesse. Wie könnte ich das vergessen, gibt es doch immer so leckere Belohnungen. Och, für ein paar leckere Häppchen mache ich doch fast alles.

Meine Freundinnen Amy uns Nele gehen mit Lieblings-Frauchen II mit, ich glaube die müssen auch arbeiten, auf jeden Fall hören die fast so gut wie ich, nur fast, das das mal klar ist.
So’ne gute Stunde sind wir unterwegs und dann treffen wir uns wieder Zuhause. Die Weiber trinken Kaffee und wir haben uns ein Schläfchen verdient. Lieblings-Frauchen I geht dann immer weg, keine Ahnung wohin, sie sagt immer “Euer Futter verdienen”. Keine Ahnung was sie damit meint, schließlich ist doch immer Futter da.

Der Magen knurrt und es wird Zeit für’s erste Fresschen, also mache ich da mal mein Frauchen II drauf aufmerksam, unmissverständlich. Jeden Tag das gleiche Theater, immer muss ich ihr das erst verklickern. Ja, und es ist ja nicht so, dass die uns gleich was gibt, neee, immer sagt die: “Sasha, es ist erst halb neun, lerne mal richtig die Uhr zu lesen”, aber ich weiß ganz genau, dass es schon zehn ist. Leute, ich kann euch sagen, die lässt uns tatsächlich noch zappeln bis es ihrer Meinung nach endlich zehn ist.
Die paar Krümel sind schnell inhaliert und das war’s dann erstmal. Ich würde ja seeehr gerne mehr bekommen, gibt sie mir aber nicht, sie will nicht, dass wir so aussehen wie sie, sagt sie immer.
Frauchen sitzt dann wieder an dem komischen Kasten auf ihrem Schreibtisch mit dem sie auch unser Futter beschafft (wie auch immer, hab da noch nix Fressbares raus fallen sehen).

Spielen. herumtoben und andere ärgern

Spiele oder Wald?

Mittags gehen wir meist raus in den Wald und da kommen jede Menge Hunde-Kumpels mit. Das sind dann echt viele. Ein paar von denen kann ich gar nicht so leiden, die sind so groß und immer wollen die an mir rumschnüffeln oder mit mir spielen.

Ich spiele doch nicht mit so Riesen, spinnen die? Aber ich hab keine Angst vor denen, immer wenn ich die von hinten sehe, zwicke ich denen wahlweise in den Hintern oder in die Beine, je nach Größe und dann lauf ich so schnell ich kann zu Frauchen und lasse mich für meinen Mut belohnen. Blöd bloß, wenn sie es gesehen hat, statt mich zu belohnen, schimpft sie mich, dabei war ich doch sooo mutig. Soll mir einer die Menschen verstehen.

Suuper, eine Schlammpfütze
oh, wie herrlich

Manchmal hab ich richtig großes Glück und sehe eine “wunderschöne” Schlammpfütze bevor mein Frauchen sie sieht. Was’n Spaß!!! Rein in den Schlamm, mit der Nase zuerst, Schlamm hoch werfen und mit dem ganzen Körper hinein, juchu, das macht mega Spaß. Wenn ich dann schon mal drin bin, lässt Frauchen mich, ha is eh zu spät.

Da kann ich mich dann so richtig schön einsauen, was’n tolles Leben. Aber Frauchen hat leider keinen Sinn für echte Schönheit, die steckt mich dann immer in die Dusche, dabei sieht das wirklich schön aus, all die getrockneten Schlammkrusten auf meinem Fell. Menschen sind was Komisches. Wenigstens bekommen wir nach dem Waldlauf immer noch etwas Gutes zum knabbern, dafür nehme ich auch das Bad in kauf.

Das Wetter ist ja leider nicht nicht immer so, dass wie in den Wald können. Schade! Aber Frauchen wäre nicht unser Frauchen, wenn sie nicht immer so tolle Ideen für uns hätte.

Was tun bei schlechtem Wetter?
oder Leckerlis suchen

Wir haben ganz tolles Spielzeug, da sind Leckereien drin, die müssen wir da rausholen und dürfen sie mampfen. Oder sie versteckt ganz viele Leckereien in ner Rolle Klopapier, das macht einen Heidenspass. Das Klopapier is klasse, ich darf es komplett zerreißen und die Leckereien futtern. Die anderen Zwei haben keine Ahnung und wohl keinen Sinn für diesen Spaß, jedenfalls machen die da nicht mit, um so besser, hab ich alles für mich allein.

Danach ist das ganze Zimmer mit Klopapier-Resten übersät, ich habe mir bei der Deko wirklich viel Mühe gegeben und was macht Frauchen? Sie macht alles wieder weg! Man, alles macht die einen kaputt.
Aber immer wenn sie kurz mal das Zimmer verlässt, zerreiße ich alle Tempo’s und Kleenex, die ich finden kann. Und ich finde immer was. Tja, besser aufpassen Frauchen! Und falls sie den Staubsauger rausholt – den jage ich mit Begeisterung!

Feierabend

Abends dürfen wir auf’s Sofa. Da sind mega kuschelige Hundebettchen für uns und die sind direkt zwischen den beiden Frauchens. Also schnapp ich mir das Bett neben Lieblings-Frauchen I und lass mich endlos kraulen und streicheln. Der Tag war mal wieder ganz nach meinem Geschmack und ich bin hundemüde.

der Tag war schön

 

 

Später noch ne kleine Pippi-Runde und dann (endlich) darf ich mit ins Bett. Amy und Nele schlafen in der Höhle, da sollte ich auch erst schlafen, aber ich hab mich immer heimlich ins Bett geschlichen. Ich will immer ganz dicht an Lieblings-Frauchen II schlafen und irgendwann hat sie es offiziell erlaubt.
So kann ich alle meine Träume immer direkt mit ihr teilen.

bei Frauchen im Bett kann ich wunderbar träumen

Das Leben ist schön! Ich weiß aber, dass nicht alle meine Hunde-Kollegen ein solch schönes Leben führen dürfen, aber ich drücke allen ganz feste die Daumen, dass sie eines Tages auch von so tollen Menschen entdeckt werden, um ins Paradies einzuziehen. In diesem Sinne, gute Nacht…

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Diabetes mellitus beim Hund – wie erkennen, wie behandeln

Auch Hunde sollen mal naschen dürfen: Doch aufgepasst! Zuviel des Guten kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Neben Übergewicht mit all seinen Konsequenzen wie Arthrosen und Herz-Kreislauf-Problemen können Tiere auch an Diabetes mellitus – landläufig „Zucker“ genannt – erkranken. Diabetes mellitus beim Hund – wie erkennen, wie behandeln? Schauen wir mal! Was bedeutet Diabetes? Bei einer Diabetes liegt eine Störung des Stoffwechsels – Kohlenhydrate, Proteine, Fett – vor. Diese entsteht durch einen absoluten oder relativen Insulinmangel. Bei einem Mangel an Insulin trifft der Körper quasi falsche Entscheidungen hinsichtlich der Verdauung und Nutzung von Nahrung. Ein wirksamer Verdauungsprozess ist von einer ausreichenden Menge an Insulin abhängig. Das Hormon Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert entscheidend für die Umwandlung von Kohlehydrate und Eiweiß in Glykose, welches im Blutkreislauf in die Zellen eingespeist wird. Der Löwenanteil der aufgenommenen Nahrung wird zerlegt in Glykose. Diese Art Zucker im Blut ist die entscheidende und wichtigste Energiequelle des Körpers. Ein gesunder Stoffwechsel mit ausreichend Insulin befiehlt der Leber und den Muskeln, Glykose aus den Blutzellen aufzunehmen und in Energie umzuwandeln. Zwei Diabetes-Typen Man unterscheidet Diabetes Typ I, bei dem ein absoluter Insulinmangel vorliegt. Das kann erbliche Gründe haben, oder es liegt eine Störung des Immunsystems vor. Es kann aber auch durch eine Infektionskrankheit oder Hormonstörung begründet sein. Diese Art der Zuckerkrankheit tritt beim Hund eher selten auf. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Insulinresistenz. Zwar produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, jedoch können die Körperzellen das Insulin nicht erkennen. Bei dieser Diabetesform hat der Tierbesitzer kaum Einfluss auf die Krankheitsentstehung. Ganz anders bei der erworbenen Form – Diabetes Typ II -, hier sind eine falsche Ernährung und Übergewicht oftmals Auslöser für eine Diabetes mellitus beim Hund. Also Hunde, die ständig mehr Kalorien zu sich nehmen, als sie benötigen würden. Nach einigen Monaten schafft es der Körper nicht mehr, soviel Insulin zu produzieren, dass der Blutzuckerspiegel auf das nötige Niveau gesenkt werden kann. Diabetes mellitus beim Hund – Symptome Im Anfangsstadium der Krankheit fällt aufmerksamen Besitzern vor allem auf, dass ihr Tier ungewöhnlich viel trinkt. Der Appetit weicht von der Norm ab, manche Tiere fressen mehr, andere weniger als zuvor. Doch in den meisten Fällen scheint der Hund dauerhungrig zu sein. Es gelangt zu wenig bis keine Glukose ins Gehirn, sodass der Glukosewert im Gehirn zu niedrig ist. So kommt das Gehirn zu dem Schluss, keine Nahrung zu erhalten und sendet permanent Hungersignale aus. Durch das Fehlen des Insulins gibt es keine Signale, Glukose in Energie umzuwandeln. Stattdessen wird die vermeintlich überschüssige Glukose in den Urin weitergeleitet und so ausgeschieden. Das wiederum führt zu einem Energiemangel. Und….., der Hund muss sehr viel häufiger Urin absetzen, was dem Besitzer signalisieren sollte, hier stimmt etwas nicht! Zu vieles Urinieren kann zudem zu einem hohen Wasserverlust des Hundes führen und ihn somit zwingen, permanent trinken zu müssen. Sollten Sie diese Symptome bei Ihrem Tier erkennen, muss ein Tierarzt Ihren Liebling dringend untersuchen. Durch eine einfache Blutuntersuchung kann er die Diagnose „Zuckerkrankheit“ stellen. Behandlung von Diabetes mellitus beim Hund Hunde, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, benötigen meist ein Leben lang Insulin in Form von Injektionen. Dies ist eine Art Kugelschreiber zum Spritzen. Mit seiner Hilfe wird das Dosieren ganz einfach. Der Pen injiziert die vorher eingestellte Dosis durch eine kleine Explosion automatisch. Zudem sollte unbedingt ein eventuelles Übergewicht reduziert werden, das sollte jedoch eher langsam von statten gehen. Regelmäßige und ausreichende Bewegung sind ebenso wichtig wie eine angemessene Ernährung. Ein spezielles Diätfutter ist nun unumgänglich, um eine richtige Regulierung der Glukoseversorgung zu gewährleisten. Ein gutes Diätfutter ist kohlenhydratarm und enthält einen höheren Rohfasergehalt. Der höhere Rohfasergehalt sorgt dafür, dass der Zucker aus der Nahrung langsamer in das Blut abgegeben wird, sodass ein überhöhter Zuckerwert nach der Fütterung gar nicht erst entsteht. Wichtig ist nun auch, dass dein Hund immer dasselbe Futter bekommt und die Zusammensetzung seines Futters gleich bleibt, nur so lässt sich eine Insulindosierung optimal anpassen. In weniger ausgeprägten Fällen reicht es eventuell aus eine bestimmte Diät einzuhalten, die mit dem Tierarzt abgestimmt werden muss. Fazit Um der Zuckerkrankheit vorzubeugen, muss auch beim Hund auf eine artgerechte Ernährung geachtet werden. Sahnetorte und Pralinen gehören nicht auf den tierischen Speiseplan. Aus ganz anderen Gründen dürfen Schokolade oder Kuchen mit Kuvertüre nicht in den Napf: Kakao enthält Theobromin. 100 mg Theobromin auf ein Kilogramm Körpergewicht des Tieres wirken tödlich, das heißt eine Tafel Zartbitterschokolade reicht aus, um einen Chihuahua zu töten, ein paar Stücke reichen für eine massive Vergiftung. Wer seinen Liebling artgerecht ernährt und auf ausreichende Bewegung achtet, hat deutlich höhere Chancen, dass er vermutlich nicht an Diabetes millitus erkrankt.   

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Hunde Barfen

Barfen

Jeder Hundebesitzer strebt nach der optimalen Ernährung für seinen Hund. Doch was ist die “optimale Ernährung”? Trockenfutter? Nassfutter? Oder das sogenannte Barfen? Was bedeutet Barfen? Barfen ist eine gesonderte Fütterungsform. Der Begriff “B.A.R.F.” steht für “bones and raw food” – zu deutsch “Knochen und rohes Futter”. Oder doch nicht? Ehrlich gesagt, wird über die korrekte Übersetzung aus dem Englischen herrscht große Uneinigkeit. Debbi Trip, aus den USA, war die erste, die den Begriff “Barf” in den Raum stellte. Für sie stellten die vier Buchstaben die Bedeutung “Born Again Raw Feeders”, zu deutsch “Wiedergeborene Rohfütterer” dar. Wenn die Engländer sich schon nicht über eine korrekte Übersetzung einig werden können, ist das für die Deutschen erst recht kaum möglich. Dennoch hat sich eine Version der Übersetzung im deutschen allgemein durchgesetzt: “biologisch artgerechte Rohfütterung“! Damit können wir leben. Doch über die richtige Bedeutung des “Barfen” herrscht noch immer große Unwissenheit. Wenn sich Hundehalter, die diese Form der Fütterung selber nicht kennen, über Hundehalter die Barfen unterhalten, stellen sie sich häufig Fragen: “Das sind doch die Verrückten, die denken ihr Hund sei noch ein Wolf?” oder “Das sind doch die Reichen, die ihren Hunden frisches rohes Fleisch füttern?” Aber weder das eine noch das andere können wir so stehen lassen. Also nur rohes Fleisch? NEIN! Artgerechtes Barfen besteht aus fast allem, was die Natur so hergibt. Neben Fleisch gehören Gemüse, Obst, Eier, Salate und Knochen auf den Speiseplan des Barfens.  Da diese Form der Ernährung an die ursprüngliche Ernährung des Wildhundes angepasst ist, erklärt es sich von selbst, dass alle Zutaten im Rohzustand zubereitet werden. Zumindest habe ich nie einen Wolf am Lagerfeuer kochen sehen. Barfen – wie funktioniert das genau? Zugegeben, Barfen ist eine kleine Wissenschaft, aber im Netz gibt es viele wirklich gute Anleitungen über “richtiges und sinnvolles Barfen”. Wichtig ist, dass du die richtige Balance zwischen allen Zutaten findest. Dein Hund sollte weder übersäuert noch mit Nährstoffen über- oder unterversorgt werden. Jeder Hund ist in seinem Fütterungsbedürfnis einzigartig. Ausschlaggebend für seine richtige Dosierung beim Barfen sind seine Leistung, sein Alter, seine Aktivität sowie sein gesundheitlicher Zustand. Die benötigte Menge Futter pro Tag sollte in etwa 3 % seines Körpergewichts betragen. Kranke Hunde, alte Hunde und Hunde, die nur über eine eingeschränkte Bewegung verfügen sollten nur 2 bis 2,5 % ihres Körpergewichts an Futter zur Verfügung haben. Solltest du einen untergewichtigen Hund haben, darfst du seinen Bedarf auf 4 % anheben. Die Tagesration deines Hundes empfehle ich dir auf zwei bis drei Mahlzeiten aufzuteilen. Ein Beispiel: Nehmen wir mal an, dein Hund wiegt 20 kg, dann sollte sein Tagesbedarf bei 600 g liegen, die sich wie folgt zusammensetzen sollten: Es gibt ja bereits fertige B.A.R.F.-Menüs im Handel. Somit habt ihr die Wahl: Selber ran an die Buletten oder ein fertiges Menü kaufen. Da die Fütterungsform mittlerweile immer mehr Anhänger findet, gibt es natürlich auch eine stetig wachsende Zahl an Fachhändlern, die die einzelnen Komponenten der Fütterung vertreiben. Zudem gehört in einen “barfenden” Haushalt ein scharfes Messer, ein Fleischwolf, ein Mixer oder Pürierstab und Putzmittel in Hülle und Fülle. Wenn ich mich für das Barfen entscheide, stünde vor der ersten Futtergabe der Besuch bei einem Tierfacharzt für Ernährung an. Zuvor würde ich mir die verschiedenen Berechnungen im Internet anschauen, damit ich wenigstens eine grobe Vorstellung über die Futtermenge hätte. Viele Tierärzte haben gewisse Zweifel an dieser Fütterungsform: Das rohe Fleisch kann Krankheitserreger – etwa Salmonellen – enthalten, was zu schweren Durchfällen führen kann. Die Lösung: absolute Hygiene und Sauberkeit  -→ also machbar und eigentlich selbstverständlich. Rohes Schweinefleisch kann die Erreger der sogenannten Aujeszky-Krankheit beinhalten. Diese Erkrankung basiert auf einem Virus und verläuft im Normalfall für einen Hund tödlich.  -→ Lösung: Kein Schweinefleisch beim Barfen. Ganz allgemein, sollte kein Hund Schweinefleisch zu fressen bekommen. Knochen sind ein Bestandteil beim Barfen. Einige Tierärzte verweisen darauf, dass Hunde nicht zu viel an Knochen fressen sollten. Zudem besteht die Gefahr, dass Knochen splittern, was wiederum zu inneren Verletzungen führen könnte.  -→  Lösung: Ein sorgfältig ausgewähltes Substitut oder gewolfte Knochen. Sind Hunde reine Fleischfresser? Manche Tierärzte verweisen darauf, dass beim Barfen oftmals zu viel Fleisch gefüttert wird. Es ist zwar richtig, dass Hunde grob gesagt, zu den Fleischfressern gehören, doch generell sind es eigentlich “Beutefresser”. Sie verputzen ihre Beute mit Haut und Haar, mit Magen- und Darminhalt. Somit vertilgen Hunde durchaus auch Pflanzenreste der erlegten Beute. Eine zu fleischlastige Ernährung kann durchaus der Gesundheit schaden, denn sie weist einen zu hohen Eiweiß- und Phosphorgehalt auf. Zudem fehlen im Fleisch die nötigen Ballaststoffe – auch wenn das einige Hundebesitzer toll finden, denn der Hund setzt seltener Kot ab. Doch für eine gesunde und geregelte Verdauung gehören nun einmal Ballaststoffe.  –>  Lösung: Das Futter wird ausgewogen und mit Vernunft zusammengesetzt. Ich habe in einschlägigen Foren gelesen, dass manche Hundebesitzer der Meinung sind, dass Ballaststoffe die Verdauung der Nährstoffe erschweren würden. Hier muss jedoch ganz klar unterschieden werden: Es gibt fermentierbare Ballaststoffe, etwa in Obst, Gemüse oder Zellulose. Diese Ballaststoffe beeinträchtigen die Versorgung der Nährstoffe keineswegs. Auf der anderen Seite gibt es nicht-fermentierbare Fasern, etwa Holz und Algen. Bei diesen Ballaststoffen haben die Hundehalter recht, denn diese erschweren die Nährstoff-Aufnahme. Die 5 häufigsten Fehler beim Barfen Einseitige Ernährung Willst du artgerecht Ernähren, musst dich an das Beutetier deiner Fellnase orientieren. Alles vom Beutetier wird gefressen, also auch das Fell, die Knochen, der Mageninhalt und die Innnereien. Eine reine Fleischfütterung würde zu einer Proteinüberversorgung führen. Beim Abbau des Proteins entstehen über mehrere Stufen Ammoniak und schlussendlich Harnstoffe, der die Nieren beim Ausscheiden belasten kann. Wenn nun  bereits unwissend eine leichte Schädigung der Nieren sowie der Leber vorhanden sind, kann dein Hund dauerhafte Schäden an diesen Organen erleiden. Zur einseitigen Ernährung gehört auch, immer das gleiche Fleisch anzubieten. Du musst Abwechslung schaffen, da jede Fleisch- oder Fischsorte eine unterschiedliche Zusammensetzung an Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen beinhaltet. Bedenkenlos füttern kannst du Geflügel, Fisch, Wild, Pferd und Rind. Zuviel oder zuwenig Nahrung Gerade hierzulande leiden zu viele Hunde an Übergewicht, weil ihre Besitzer es zu gut mit ihnen meinen. Aber auch untergewichtige Hunde sind keine Ausnahmen, denn es gibt auch Hundehalter, die meinen der Hund muss “drahtig” sein. Beobachte deinen Hund genau und korrigiere die Futtermenge falls du bemerkst, dass er ab- oder zunimmt. Fütterst du viel Pferd, so hast du wenig fett im Anteil, fütterst du hingegen viel Lamm, so ist der Fettgehalt besonders hoch. Und berechne im Tagesbedarf auch immer die Leckerlis mit ein, die du eventuell beim Training deines Hundes einsetzt. Vorsicht mit der Menge an Knochen Der 15 %ige Knochenanteil in der Nahrung ist für die Gesundheit deines Hundes wichtig, schon allein wegen der Zahngesundheit. Übersteigt der Anteil an Knochen jedoch das Maas, kann es zu gefährlichen Verdauungsstörungen deines Hundes führen. Der Organismus deines Hundes kann das wichtige Calzium nicht mehr aufnehmen, was dazu führt, dass der Kot deines Hundes immer fester und fester wird, was die Muskelaktivität des Darms stark einschränkt. Wenn du also bemerkst, dass sich dein Hund beim Lösen schwer tut oder der Kot immer heller wird, dann hast du einen zu hohen Knochenanteil in der Nahrung. Die richtige Menge an Kohlenhydraten Wie bereits im obigen Teil des Artikels beschrieben, sollte der Anteil an Kohlenhydrate nicht über 30 % liegen. Recht viele Zivilisationskrankheiten unserer Hunde sind auf eine allzu kohlenhydratreiche Ernährung zurückzuführen. Mit der Ernährungsform “Barfen”, wollen wir ja genau das vermeiden. Die Mission des Barfens Klar bist du überzeugt davon, dass dein Hund mittels des Barfens, die natürlichste und gesündeste Form der Ernährung bekommt. Jedoch solltest du darauf verzichten, jedem der es hören will oder auch nicht, deine Form der Ernährung aufzuschwatzen. Du kannst versuchen, die Vorteile dieser Ernährungsform deinem Gegenüber sachlich näher zubringen, aber hüte dich vor Fanatismus. Denn genau das sind “Barfer” leider allzu oft: “fanatische Missionäre”. Aber genau das wirkt auf dein Gegenüber schulmeisterlich und wird so seinen Widerwillen erwecken. Jetzt geht es los Wenn du dich also jetzt fürs Barfen entschieden hast, dann wirst du einige Zeit brauchen, bis dir das locker von der Hand geht. Mach dich zu Beginn nicht verrückt! Wenn du jedes Milligramm genauestens  abwiegst, dich mit den Nährstoffmengen stundenlang auseinandersetzt, Tabellen studierst und Komponenten erfindest, macht die das Barfen bald keinen Spaß mehr. Natürlich sollst du die Umstellung der Ernährung deines Hundes auf Barf nicht bagatellisieren. Wenn du aber mit einem gesunden Menschenverstand agierst, bekommst du das ins Gleichgewicht. Denn……! Barfen ist einfacher als du denkst!

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Obstessig für Hunde – ernsthaft?

Obstessig für Hunde – ernsthaft? Ja! Die Inhaltsstoffe unseres Hustensaftes für Hunde beginnen mit Obstessig. Warum ist das so, dass Obstessig der Hauptbestandteil des Hustensaftes ist? Ganz einfach, Obstessig hat eine sehr gesunde Wirkung auf das gesamte Immunsystem, nicht nur beim Menschen, auch bei unseren Hunden. Deswegen dreht sich mein heutiger Artikel um die Wirkung von Obstessig für Hunde. Altmodischer Apfelessig Schon seit Jahrhunderten wird Obstessig für die Gesundheit genutzt. Obstessig – mehr bekannt unter Apfelessig – ist ein wahrer Alleskönner. Er enthält viele Nährstoffe und eignet sich sehr gut als Nahrungsergänzungsmittel, auch bei unseren Hunden. Obstessig für Hunde unterstützt enorm die Gesundheit deines Hundes und kann sie gegebenenfalls auch verbessern. Das gilt auch für das Wohlbefinden deines Hundes. Es ist in der Lage die Darmgesundheit zu verbessern und kann auch bei der Kontrolle von Ungeziefer sowie Haut- und Ohrenentzündungen Hilfestellung leisten. Sogar viele Tierärzte empfehlen seinen Gebrauch, jedoch in Maßen. Was ist drin in Obstessig und wo kann es deinem Hund helfen? Obstessig ist reich an Mineralien, es enthält essentielle Vitamine, Eisen, Magnesium und Kalium. Anwendungsgebiete: bei Hautirritationen und Hautausschlägen zur Haut- und Fellpflege bei Verdauungsstörungen bei Zahnerkrankungen  zur Reinigung der Ohren bei Infektionen aller Art fördert den Stoffwechsel zur Bekämpfung und zur Fernhaltung von Parasiten hat eine deodorisierende Wirkung Gerade wir Frauen wissen um die Wirkung des Obstessig, denn es hält unser Haar gesund und verhilft ihm zu einem optimalen Glanz. Und genauso wird es deinem Hund, bei sprödem und stumpfem Fell, zu einem neuen und glänzenden Haarkleid verhelfen. Sprüh deinem Hund nach dem Baden ein Obstessig-Wasser-Gemisch ins Fell (Verhältnis 1 zu 3 – heißt ein Teil Essig zu drei Teilen Wasser). Vorteil der äußeren Anwendung ist: durch die desinfizierende Wirkung des Essigs wird ein Pilz- oder Bakterienbefall abgeheilt und auch die Haut deines Hundes beruhigt sich wieder, sodass einem gesund nachwachsendem Fell nun nicht mehr im Wege steht. Die Essigsäure trägt dazu bei, Verdauungssäfte zu bilden, dadurch bringt sie den Stoffwechsel in Schwung und verbessert die Verdauung deines Hundes. Die desinfizierende Wirkung des Obstessigs hält den Darm frei von Fäulnisbakterien und sorgt so für ein gesundes Gleichgewicht im Verdauungstrakt. Gib deinem Hund 1 bis 2 mal pro Woche Obstessig übers Futter. Das kannst du regelmäßig machen. Wenn dein Hund Verdauungsprobleme hat kannst du auch eine Obstessig-Kur durchführen. Zur Dosierung gilt : kleine Hunde einen Teelöffel und große Hunde einen Esslöffel voll. Bei einer Kur gilt die gleiche Dosierung, nur gibst du ihm das Obstessig täglich, über einen Zeit raum von maximal 2 Wochen. Fazit Obstessig für Hunde ist wahrlich ein Alleskönner. Natürlich gibt es viele Skeptiker, die die Wirkung von Obstessig in Frage stellen und der Meinung sind: alles Humbug! Die moderne Medizin sieht Obstessig zwar nicht als Wundermittel, dennoch nutzen Menschen seit Jahrhunderten Obstessig mit großem Erfolg als Mittel für alle möglichen Zipperlein. Er wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus optimiert die Verdauung und die Leistung der Nieren. Zudem fördert er die Durchblutung und beugt Entzündungen vor. Besonders bei Infektionen der Atemwege dient Obstessig zur Heilung aber auch zur Vorbeugung. Auch seine vitalisierende Wirkung ist nicht zu unterschätzen. Ergo ist dieses Naturprodukt wegen seiner vielseitigen positiven Wirkungen von großem Wert auch für unsere Hunde. Wer sich dafür entscheidet seinem Hund Obstessig zu verabreichen, dem möchte ich mit auf den Weg geben, unbedingt Obstessig aus dem Bioladen oder dem Reformhaus verwenden. In unserem Hustensaft für Hunde ist Obstessig die Grundlage, als Hilfe zur Heilung der Infektion der Atemwege und zum Aufbau des angegriffenen Immunsystems.

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Hund hustet – was tun?

Meist fängt es ganz harmlos an – der Hund hustet plötzlich und unvermittelt los. Als Frauchen oder Herrchen schaut man dann schon etwas erschrocken aus der Wäsche. Die Ursachen können vielfältiger Natur sein. Ein gelegentlich auftretender Hustenreiz ist im Normalfall nicht weiter schlimm, es ist eine reine Schutzfunktion der Atemwege. Hustet dein Hund hingegen öfter oder erbricht er gar dabei, muss unbedingt ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Denn es könnte sich um einen Fremdkörper handeln, der sich in die Atemwege des Vierbeiners verirrt hat. Möglicherweise hat sich dein Hund aber auch erkältet. So geschehen bei unserem Hunde-Fuhrpark. Eine unserer drei Mädels zog sich eine schlimme Erkältung zu und wir waren mit ihr Dauergast bei unserer Tierärztin. Amy-Hund hustete wie verrückt, ein schrecklicher Anblick des Hundemädchens. Bei jedem Husten erbrach sie sich lautstark. Hund hustet – was tun? Schauen wir mal!   Mögliche Ursachen für Husten beim Hund Was können die Auslöser für das Husten sein? Die Palette der Symptome ist lang. Vielleicht hat er sich verschluckt oder ein Fremdkörper steckt in seinen Atemwegen, vielleicht ist er aber auch erkältet.  Schauen wir mal was alles einen Husten beim Hund auslösen kann. Erkältung entzündete Bronchien entzündete Luftröhre Infektion durch einen Virus, durch Bakterien oder durch Parasiten klassisches Verschlucken allergische Reaktion der Bronchien ein angeborener Herzfehler (Wasser in der Lunge) ein Lungenlappen hat sich möglicherweise verdreht Missbildung der Atemwege durch falsche Züchtungen (Mops, Pekinese) Tumor Asthma Ein Hundehusten ist mit unserem Husten nicht wirklich vergleichbar. Beim Hund hört es sich eher an als hätte er sich verschluckt. Manchmal geht es mit einem Würgen einher oder er hechelt sehr abgehackt. Oftmals müssen sich Hunde nach dem Husten übergeben. Bei einem trockenen Husten keucht der Hund eher und es kann sein, dass er Atemnot bekommt. Hier musst du besonders auf deine Fellnase achten, denn diese Art von Husten kann gefährlich für ihn werden. Beim produktiven Husten kommt es meist zu einem Auswurf von weißem Schleim oder Speichel, auch Blut kann sich im Auswurf befinden. Ein Husten kann sporadisch auftreten und akut sein, aber auch chronisch und somit schwer behandelbar sein. Aufpassen musst du, wenn eine Ansteckungsgefahr besteht, weil dein Hund eine bakterielle oder virale Infektion hat oder andere Hunde eine solche mitbringen. Eine solche Nachricht verbreitet sich normalerweise schnell unter Hundeleuten. Wenn dein Hund hustet und niest, musst du zum Tierarzt um das abklären zu lassen. Hat dein Hund eine ein solche Infektion lass ihn nicht zu anderen Hunde, damit diese sich nicht anstecken, er will eh seine Ruhe haben und Zuhause bleiben. Arten der Symptome Wenn dem Husten ein Röcheln folgt, dann ist das meist ein trockener Husten, der hervorgerufen werden kann durch zu trockene Luft (Klima im Auto, Heizung in der Wohnung). Wenn dein Hund immer dann hustet, wenn er aufgeregt ist, kann die Ursache hierfür im Herzen zugrunde liegen. Ist der Hund aufgeregt pumpt seine linke Herzseite mehr mit Sauerstoff angereichertes Blut von der Lunge in den Körper. Das kann dann zu einer unbemerkten Erkrankung führen. Schreitet diese unbemerkt fort, könnte sich durch den ständigen Rückstau, Wasser im Lungengewebe ansammeln. Das wiederum verhindert einen normalen Gasaustausch, der Hund wird kurzatmig und muss infolge dessen husten. Wenn dein Hund Blut mit aushustet, musst du sofort zum Tierarzt, es könnte ein Tumor sein oder er hat eventuell beim Herumtoben etwas in die Luftröhre bekommen, was da nicht hingehört, zum Beispiel ein kleines Ästchen oder der Dorn von einem Gebüsch. Wenn du dich noch ausführlicher über das Thema Husten beim Hund belesen möchtest, dann kannst du das hier tun: https://tierisch-gesundes.de/husten-beim-hund/ Hund hustet – was tun? Hustet dein Hund mehr als drei Tage steht ebenfalls ein Besuch beim Tierarzt an, um zu erfahren was die Ursache für seinen Husten ist. Steht eine Diagnose fest, wird dein Tierarzt dir einen Therapieplan mit auf den Weg geben. Bei einem normalen Erkältungshusten kannst du mit Hustensaft für Hunde agieren. Ein guter Hustensaft zeichnet sich durch eine Kombination verschiedener, für die Atemwege relevante ätherische Kräuter aus. Der Hustensaft für Hunde “Bronchio Liqiuid” beinhaltet genau eine solche Kräutermischung und ist wohltuend und lindernd für die Atemwege deines Husten geplagten Hundes. Auch ein Mangel an Kräutern und vitalstoffreichen Futterpflanzen führt in der Tierernährung zu einer Unterversorgung an physiologischen Vital- und Wirkstoffen. Dazu gehören auch ätherische Kräuterextrakte, die als natürlicher Nahrungsbestandteil eine wichtige Funktion bei der Feucht- und Reinhaltung der Atemwege spielen. Bronchio Liquid ist eine Bronchialmischung bestehend aus verschiedenen Kräuterauszügen, die dazu beitragen können, ernährungsbedingte Unterversorgungen des Bronchialsystems auszugleichen und so die Funktion der Atemwege zu unterstützen. Was ist drin in Broncho Liquid? Obstessig – flüssige Auszug aus Kräuterextrakten wir folgt: Bockshornkleesamen, ganz Thymian geschnitten Echinacea geschnitten Spitzwegerich geschnitten Brennnessel geschnitten Wermut geschnitten Schafgarbe geschnitten Anis ganz Brunnenkresse geschnitten Fenchel ganz Pfefferminze geschnitten Salbei geschnitten) Süßholzwurzelpulver Saccharose Und noch…… Wenn ein Hund hustet und er sich tatsächlich eine Erkältung zuzog, dann kann solch ein Produkt helfen. Alternativ könnt ihr eurem Hund Fencheltee mit Honig und Hühnersuppe verabreichen, beides wirkt entkrampfend und belastet den Magen nicht. Der Liebling sollte sich unbedingt schonen und im Extremfall kann solch eine Erkältung durchaus zwei Wochen dauern, bis alle Symptome abgeklungen sind.    

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Amy-Hund frisst nicht

Habt ihr auch einen Hund, der einfach nicht so richtig fressen will? Der sein Futter nur mit einem ratlosen Blick betrachtet? Dessen Zähne aber vollkommen in Ordnung sind, dessen Hals nicht schmerzt oder ihn sonst ein Unheil überkam? Ihr habt schon alle Futtersorten probiert? Hund frisst nicht, was tun? Amy-Hund frisst nicht Bekanntlich habe ich ja drei Hunde und während ich für zwei einen Anti-Schling-Napf verwenden muss, machte Amy Tag für Tag lange Zähne und schaute ihr Futter nur leicht angewidert an. Mit einer Engelsgeduld sprach ich ruhig und aufmunternd auf sie ein: „Friss fein, ja friss fein, Amy….“! Bei jedem Krümel, den sie fraß, ein dickes Lob. Meine Gedanken – nicht so gutmütig: „Du bist ein Straßenhund und kein Prinzesschen, friss jetzt endlich“!!! Ich glaube, es gibt kein Futter auf dem Markt, das ich nicht ausprobierte. Mit Pansenmehl zum Erfolg? Dann gab uns jemand den Tipp, dass wir über das Futter Pansenmehl streuen sollten. KEIN Hund könnte dem widerstehen … Ich denke alle Hunde dieser Welt hätten dem wohl wirklich nicht widerstehen können, außer…mein Hund. Ich versuchte es mit selber kochen und ich barfte, alles ohne den gewünschten Erfolg. Ja, sie fraß immer für ein paar Tage ganz gut, aber nie auf Dauer. An dieser Stelle war ich mit meinem Latein am Ende. Gut, wenn sie nicht will, dann eben nicht. Ein paar Krümel nimmt sie ja und freiwillig verhungern wird sie ja wohl nicht. Zufällig kam dann das Gespräch mit Freunden auf dieses Thema und eine gute Freundin erzählte uns, dass ein Bekannter von ihr das gleiche Problem hatte. Er versuchte es mit Babynahrung. Ein Löffel Babynahrung unter das Futter gemischt und siehe da, sein Hund fraß.                                                                                    Ein Löffelchen für Oma……                  Klar rannte ich am nächsten Tag sofort in den Supermarkt und nichts wie hin zur Babynahrung. Welche Sorte darf’s denn sein? Ich entschied mich für die pure Rindfleischzubereitung von Bebivita. Zur nächsten Fütterung probierte ich ganz aufgeregt diese neue Variante aus. Und tatsächlich, sie fraß besser, nicht optimal, aber besser. Mein Ehrgeiz war nun wieder angestachelt. Also probierte ich weitere Varianten. Ich gab ein wenig heißes Wasser auf das Futter und verrührte es mit der Babynahrung. Dann ließ ich es ein paar Minuten „ziehen“. Wieder hatte ich ein Erfolgerlebnis, denn wieder fraß sie etwas besser. Aber……, es kam wie es kommen musste….. Tag X und auch das war vorbei. Die Lösung lag so nahe….. ….. nur wussten wir es nicht. Ja, Amy litt sehr häufig an Sodbrennen, aber wie hätten wir da einen Zusammenhang herstellen sollen, wenn nicht mal der Tierarzt und die Tierheilpraktikerin drauf kamen? Wie viele Nächte bin ich mit ihr runter gerannt, um sie “grasen” zu lassen, wenn sie mal wieder einen Sodbrennen-Anfall hatte. Sie tat mir immer so leid, wie sie sich quälte und gierig das Gras in sich rein schaufelte. Im Winter pflanzte ich extra Gras in Balkonkästen an und stellte sie für Amy in alle Ecken der Wohnung. Katzengras verschmähte sie. Dann las ich eines Tages einen Bericht über Ulmenrinde gegen Sodbrennen beim Hund. Und auch was die Ursache für das häufige Sodbrennen ist. Der Magenpförtner des Hundes arbeit nicht einwandfrei, so kommt es zu einem dauernden Reflux und die Magensäure bleibt eben nicht da wo sie hingehört. Auch wurde in diesem Bericht erwähnt, dass Hunde, die unter diesem Reflux leiden, oft sehr schlechte Fresser seien. Ich konnte es kaum glauben….. war das die Lösung für alles? Sofort bestellte ich Ulmenrinde und konnte es kaum erwarten bis sie endlich zwei Tage später eintraf. Ich rührte unverzüglich die vorgeschriebene Menge an, ließ es abkühlen und verabreichte es ihr nun zweimal täglich. Ich hab dafür extra kleine Schälchen einfaches Futter gekauft, von welchem ich einen Esslöffel voll mit der Ulmenrinde vermische, damit sie es freiwillig zu sich nimmt. Nun hieß es warten was passiert. Nach ein paar Tagen begann sie tatsächlich ihr Futter mit mehr Appetit zu fressen. Nach und nach wurde ihr Fressverhalten besser, heute frisst sie mit ganz normalen Appetit. Klar,sie ist noch immer mäkelig was die Futtersorten betrifft, aber das was sie mag, frisst sie komplett leer. Das gab es so nie. Amy bekommt seit etwa drei Monaten regelmäßig zweimal täglich ihre Ulmenrinde… sie hatte nie mehr Sodbrennen und sie frisst endlich wie ein normaler Hund, ja sie freut sich mittlerweile tatsächlich wenn es Futter gibt. Wir sind begeistert! Amy ist sieben Jahre alt, sechs davon haben wir des Rätsels Lösung gesucht und dabei wäre es so einfach gewesen….. aber besser spät wie nie!  

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