Können Hunde im Alter dement werden?

Tyson, er war immer da, wo was los war
Tyson - ein kleiner, mutiger Held.

Seit vielen Jahren begleiten mich nun schon Hunde durch mein Leben. Sie haben mir nicht nur wunderschöne Momente geschenkt, nein sie haben mein ganzes Leben positiv geprägt. Und wenn sie alt geworden sind und vielleicht ein wenig komisch, dann wusste ich stets, dass ich jetzt besonders viel für sie da sein muss. Einer meiner Fellnasen wurde “besonders” komisch. Tyson, ein Jack-Russel-Terrier, wurde zunehmend orientierungslos. Er wusste nicht mehr wo sein Wasser steht und manchmal fand er nicht mehr in sein Körbchen zurück. Er hatte scheinbar “Alpträume” und wenn ich ihn weckte, schien er mich nicht zu erkennen. Vieles was er tat, kannte ich so nicht von ihm. Ein Tierarztbesuch brachte Klarheit. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht, dass es bei Hunden tatsächlich so etwas wie Demenz gibt.

Hier war seine Welt noch in Ordnung
Hier war seine Welt noch in Ordnung

Hunde und Demenz

Tatsächlich können Hunde, genau wie wir Menschen, mit zunehmenden Alter dement werden. Ab einem gewissen Alter werden unsere vierbeinigen Freunde gemütlicher. Schnelles Laufen, herum tollen oder ausgelassen spielen ist nun nicht mehr so ihr Ding. Die meisten Hunde schlafen deutlich mehr und sind nicht mehr ganz so euphorisch wenn man ihnen eine Freude macht. Bis hierhin ist das alles völlig normal. Doch der eine oder andere Hundesenior leidet, auf Grund seines Alters, unter Veränderungen seines zentralen Nervensystems. Die Folge sind meist Verhaltensstörungen, welche hervorgerufen werden, wenn das Gehirn nicht mehr korrekt durchblutet wird. Der medizinische Fachausdruck hierfür heißt “Cognitives Dysfunktion Syndrom”, kurz “CDS”.

Welche Anzeichen sprechen für eine Demenz?

Ihr Hund wird appetitlos, sein Schlafverhalten ändert sich, er winselt grundlos, er läuft ziellos in der Wohnung herum oder er begrüßt Sie nicht mehr, wenn Sie heim kommen? Viele Anzeichen können auf eine “CDS” Ihres Hundes deuten. Vielleicht befolgt er die erlernten Kommandos nicht mehr oder ist nicht mehr “stubenrein”. All dies kann auf eine Demenz Ihres Hundes zurück zu führen sein. Ein Besuch bei Ihrem Tierarzt wird Ihnen Klarheit über das “komische” Verhalten Ihres Hundes bringen.

Gibt es vorbeugende Therapien?

JA! Warten Sie nicht, bis es zu spät ist. Wenn Ihr Hund ein gewisses Alter erreicht, helfen Sie ihm den Rest seines Lebens würdevoll zu verbringen. Es gibt durchblutungsfördernde Mittel, auf welche das zentrale Nervensystem sehr gut reagiert. Nach wenigen Wochen schon werden Sie merken, dass Ihr Hund wieder mehr Freude am Leben hat und auch wieder aktiver wird. Ein “alter” Hund muss nicht zwangsläufig ein inaktiver Hund sein. Aber Vorsicht: Alte Hunde bauen Schadstoffe über die Leber und Nieren nicht mehr zu gut ab. Greifen Sie also nur zu schonenden Mitteln. Die traditionelle chinesische  Medizin ist hier wohl die Geeignetste. Sie befasst sich schon seit über zweitausend Jahren  mit der Frage des aktiven “Altwerden”. Mit Hilfe der Homöopathie hat Ihr Hund die Möglichkeit schonend und erfolgreich durchs Alter zu kommen, ohne zu vergessen wer Sie sind.

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