Giftköder im Park

Ein Thema das alle Hundebesitzer betrifft und uns mit Wut im Bauch zurücklässt. Warum legen Menschen Giftköder oder mit Rasierklingen präparierte Köder aus? Was haben sie davon, wenn ein Hund an den Folgen des Verzehrs stirbt? Und vor allem: Was sind das für verabscheuungswürdige Menschen, die das tun?
Viele Fragen, aber keine Antworten, denn diese Kreaturen sind “feige” und agieren im Dunkeln.

Oh mein Gott ist der groß!

Giftköder im Kurpark Bad Homburg

Seit Neuestem  werden auch in den Parks in Bad Homburg Giftköder ausgelegt. Besonders perfide, natürlich auch im Hundepark. Ich bin sehr gerne und regelmäßig mit meinen drei Mäusen in den Hundepark gegangen. Dort sind fast immer auch andere Hunde und sie können sich austoben und mit den anderen spielen. Ein kleines Highlight für meine Drei, auf das wir künftig wohl verzichten müssen. Die Gefahr, dass sie etwas “Verbotenes” aufnehmen ist mir schlichtweg zu hoch.
Auch durch die vielen Parkanlagen, die sich aneinanderreihen (Jubiläumspark, Kurpark, Schlosspark, Lennè-Park und und und..), bin ich immer gerne flaniert. Zwar müssen hier alle drei an der Leine laufen, aber es gibt auch so genug zu sehen und zu riechen. Doch auch hier ist mir das Risiko fast zu hoch, denn drei Hunde hab ich niemals wirklich im Auge. Zu schnell kann es gehen, dass ein Hund den Kopf ins Gebüsch steckt und etwas herunter schlingt, was nicht koscher ist.

Was will der denn?

Was kann man tun?

Ganz ehrlich: NICHTS!
Ich habe mit meinen drei Fellnasen geübt, dass sie draußen nichts aufnehmen sollten, weil es ihnen nicht gut tut. Dennoch ist das keine 100%-Lösung. Wie ich das gemacht habe?
Ich mach das mit allen Hunden, die in mein Zuhause einziehen. Es ist eines der ersten Dinge, die sie können sollten. Ich kaufe Hackfleisch (bitte nur Rind, falls nachmachen), daraus mache ich viele kleine Bällchen, die zuvor mit jeder Menge Tabasko verknetet werden. Das ist scharf und tut dem Hund absolut nicht gut. Es verursacht keine gesundheitlichen Schäden, aber wir alle wissen wie sich “zu scharf” anfühlt. Diese Hackfleischbällchen verteile ich rund ums Gassi-Gelände bevor ich mit ihnen pinkeln gehe. Spätestens beim dritten Mal Gassi-Gehen nimmt sie keiner mehr auf, sie bleiben links liegen. Sie haben gelernt, dass das “Futter” das draußen rumliegt “weh tut”.
Trotzdem ist das wie gesagt kein 100%er Schutz. Ich wiederhole diese Prozedur zwar jedesmal, wenn es wieder Giftköder-Alarm in meiner Nähe gibt, aber…… , naja, ich stecke eben auch nicht in meinen Hunden drin.

Unsere Parks sind wunderschön, ein Traum hier zu flanieren

Fazit

Seid einfach generell vorsichtig und haltet die Augen offen. Es gibt keinen Masterplan, um zu verhindern, dass euer Hund an einen solchen Giftköder gelangt. Bringt eurem Hund bei, dass er immer kommt, wenn ihr ihn ruft und belohnt ihn mit einem Leckerli, so lernt er wenigstens, dass es sich lohnt, bei Ruf seines Namens, zu euch zu kommen.
Und wenn ihr tatsächlich Giftköder entdeckt, verbreitet über Sozial-Media die Fundstelle, so dass andere gewarnt sind. Allein damit rettet ihr vielleicht Hundeleben.

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