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Cesar Millan – genialer Hundepsychologe oder Tierquäler?

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Kaum ein Hundepsychologe ist derart umstritten wie César Millan. In meinem letzten Artikel habe ich ja die Arbeit von dem Mexikaner und Martin Rütter ein wenig “verglichen”. Heute beschäftige ich mich mal ausgiebig mit César Millan, da ich in jüngster Zeit über einige wirklich sehr böse Texte über seine Arbeit stolperte.

In seiner Show ist er »Der Hundeflüsterer« und es gibt kaum einen Fall, den er nicht lösen kann. Egal wie verhaltensgestört ein Hund ist, Cesar bringt ihn wieder zurück in sein ursprüngliches Dasein. Doch kann das wirklich sein? Oder wird hinter den Kulissen geschraubt, gedreht, beschissen und verhohnepiepelt? 

Was ist die Mission eines Cesar Millan?

Er korrigiert auffälliges Verhalten, etwa permanentes Gekläffe oder Aggressionen gegen alles, was sich bewegt. Die Palette seiner Show ist breit gefächert und selbst vor bissigen Hunden – er nennt sie »Red Zone-Fälle« – schreckt er nicht zurück. Doch ist es wirklich »Zauberei« oder wird vor und hinter den Kulissen manipuliert, was das Zeug hält?

Die Mittel der Wahl

Millan benutzt in vielen Fällen eine extrem dünne Leine, welche er direkt unter dem Kopf des Hundes einsetzt, um sein negatives Verhalten zu verhindern.

Ich persönlich mag das nicht. Möglicherweise sind sie in besonders schweren Fällen berechtigt, wenn beispielsweise ein Hund unkontrolliert zubeißt. Dann besser diese Methode, als dass das Tier eingeschläfert werden muss. Auf was anderes läuft es oft nicht hinaus.

Und alles nur, weil so mancher Mensch null Verantwortung gegenüber diesem fantastischen Lebewesen zeigt und es so richtig versaut.

Die Millan-Gegner sollten sich vielleicht einmal auf das andere Ende der Leine konzentrieren – gäbe es ausschließlich vernünftige Tierhalter, wäre ein Millan arbeitslos. Punkt. Weiter im Text.

In vielen Fällen ist der Einsatz dieser dünnen Leinen tatsächlich überzogen, so meine Meinung. Obwohl ich in den meisten Fällen ein Befürworter Millans bin. Ich habe diese Technik mit einem normalen Halsband und einer Leine an meinen Hunden ausprobiert. Kurz anziehen, dann sofort entspannen – es funktioniert, die Technik wirkt auch ohne diesen dünnen Strick.

Problemhund? Nö.

In der Ruhe liegt die Kraft

Fakt ist, dass dieser Mann eine unglaubliche Geduld hat und seine Ausstrahlung zu 99% ruhig und bestimmt ist. Das können selbst die „Millan-Gegner“ nicht leugnen.

Ich habe übrigens auch die Folge gesehen, in der ihm von dem Labrador unvorhergesehen in die Hand gebissen wurde und er ihn daraufhin getreten hat. Sicherlich keine schöne Szene, jedoch ist auch ein Cesar Millan letztlich nur ein Mensch mit Reaktionen.

Gerade diese Szene wird von Kritikern bis zum Exzess zerrissen. »Was für ein böser Mensch«, »abscheulich, wie er den Hund tritt«, »er sei unfähig«. Ich persönlich möchte denjenigen sehen, der auf diesen Biss nicht ähnlich oder gar extremer reagiert hätte. Für mich eine normale menschliche Reaktion. Er hätte diese Szene auch herausschneiden lassen können, hat er aber nicht. Für mich ein kleiner Beweis, dass die Dreharbeiten »echt« sind.

Der Unterschied zwischen einem “Tritt” und einer “Berührung”

Kommen wir zu den scharf kritisierten »Kicks«, die Millan an den Hinterläufen der zu resozialisierenden Hunde einsetzt. Es scheint, als trete er die Hunde in die Weichteile. Doch beim Beobachten – bestenfalls in Zeitlupe – sieht man Folgendes: Es sind nicht die Weichteile, sondern die Schenkel des hinteren Laufes, die Millan berührt. Und ja, es sind Berührungen, keine Tritte.

Bislang hat noch keiner der Hunde auf diese Berührungen »schreiend« reagiert. Warum? Weil er ihnen nicht wehtut, sondern sie quasi »erschrickt«. Die Hunde rechnen nicht mit dieser Berührung, sie kommt aus dem Nichts, und sie unterbrechen prompt ihr negatives Verhalten. Das war das Ziel. Auch diese Technik habe ich an meinen Hunden getestet und sie funktioniert.

Zugegeben, bei mir gleicht diese Berührung mehr einem Streicheln, aber der jeweilige Übeltäter hört so mit seinem “Fehlverhalten” auf. Beispiel: Nele ist leicht altersschwachsinnig. Also nur ganz leicht. Gelegentlich hockt sie irgendwo und brummt vor sich hin. Wenn sie sich so gar nicht mehr einkriegt, spreche ich sie an. Sie freut sich wie immer über die Ansprache, das ändert aber nichts an ihrem senilen Gebrumme. Als Nächstes stupfe ich sie ganz zart an und zwar so, dass sie das vorher nicht mitbekommt. Was passiert? Sie freut sich noch mehr und hört auf mit dem dämlichen, grundlosen Gebrumme. Fertig. Meine Hunde werden nicht geschlagen, nie.

Sasha

Genial, aber einfach

Ebenfalls scharf kritisiert werden seine »Unterwürfigkeitsspiele«. Hier muss ich den Kritikern teilweise recht geben. Oft sind die Szenen, in denen Millan einen Hund »unterwirft« überzogen. Zudem passen sie nicht in jede Verhaltensstörung. Ebenfalls ist das erzwungene Beschnüffeln des Hinterteils meiner Meinung nach nicht unbedingt angemessen. Doch ist es weder meine Aufgabe noch mein Ziel, César Millan zu verteufeln, wie es einige seiner schärfsten Kritiker tun. Ich kann mir nur eine Meinung bilden und diese blogge ich hier.

Viele seiner Methoden sind genial, obwohl einfach. Millan hat recht, wenn er sagt: »Bewegung, Disziplin und Zuneigung« ist die Reihenfolge mit der Sie Ihren Hund zum gewünschten Ziel bringen. Wobei sich “Disziplin” so irgendwie militärisch anhört. Für mich ist Disziplin so definiert: Ich rufe meinen Hund, er kommt. Hund folgt also. Hund freut sich, Frauchen freut sich.

Ein Hund hat gewisse Bedürfnisse – ist so. Basta.

Ohne die nötige Bewegung, kann ich meinem Hund nichts beibringen, ohne die nötige Bewegung kann ich unerwünschtes Verhalten nicht korrigieren, und ohne die nötige Bewegung kann mein Hund nicht ausgeglichen und lernbereit sein.

Schon die Fütterung ist eine Zuwendung und am Ende kommt das ausgiebige »liebhaben« des Hundes. Für meine Hunde das höchste Glück, aber eben nur, wenn sie entsprechend ausgelastet sind. Sind sie das nicht, wollen sie auch nicht liebkost werden, dann sind sie unruhig und »fispelig«. Dann ist nichts mit Kuscheln auf dem Sofa. Dann werde abwechselnd ich und das vor der Couch befindliche aktuelle Lieblingsspielzeug im Wechsel gierig angeglotzt.

Grafik: Martina Pfannschmidt. Teilen und verlinken mit Urheberquellenangabe erlaubt. 

 Jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden

Sicher werden meine Ausführungen über die Methoden eines Cesar Millan, seine Extrem-Kritiker nicht zum Verstummen bringen, aber auch das ist weder meine Aufgabe noch mein Ziel. Vielmehr möchte ich den Menschen, die sich eine eigene Meinung bilden möchten, sagen: Einfach mal ein Buch von César Millan lesen und die große Liebe zu Hunden zwischen den Zeilen wird spürbar.

Es ist nicht nur die Show eines Millans, die teils sehenswert ist. Die Bücher dieses Mannes sprechen ihre eigene Sprache und Sie können vielleicht so manchem Frauchen oder Herrchen helfen, seinen vierbeinigen Partner besser zu verstehen und zu behandeln. Als besonders empfehlenswerte Exemplare empfinde ich diese Bücher, die bei amazon mit herausragend guten Bewertungen versehen sind (hat ja auch einen Grund):

Cesar Millans Welpenschule: Die richtige Hundeerziehung von Anfang an
  • Cesar Millan, Melissa Jo Peltier
  • Herausgeber: Goldmann Verlag
  • Taschenbuch: 416 Seiten
Tipps vom Hundeflüsterer: Einfache Maßnahmen für die gelungene Beziehung zwischen Mensch und Hund
  • Cesar Millan, Melissa Jo Peltier
  • Herausgeber: Goldmann Verlag
  • Taschenbuch: 384 Seiten
Die Glücksformel für den Hund: 98 Tipps vom Hundeflüsterer
  • Cesar Millan
  • Herausgeber: Piper Taschenbuch
  • Taschenbuch: 208 Seiten

Letzte Aktualisierung am 16.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API    

Show oder Hund?

Seine Shows sind immer extrem schnell ausverkauft.  Das ist übrigens auch etwas, was mir nicht ganz soooooo gut gefällt. Ich war bei seiner Show in Mannheim und er mag gut mit Problemhunden können – ein Entertainer ist er sicher nicht. Zudem verplempert er meiner Meinung nach mit seinen Shows Zeit. Während er nämlich in der Weltgeschichte herumturnt, könnte er vielleicht dem ein oder anderen geschundenen Hund helfen. Geld genug hat er ja, wie ich meine. Also besteht keine Notwendigkeit dieser Show-Veranstaltung.

Meine Dreierbande
Gut sozialisierte Hunde

Fazit zu Cesar Millan

Ich finde, die Mischung machts. Ich habe glücklicherweise keine Problemhunde, also muss ich auch nicht zu drastischen Maßnahmen greifen. Aber den ein oder anderen Tipp habe ich mir durchaus schon abgeschaut. Und zu guter Letzt bleibe ich dabei: Würden sich so einige Möchte-gern-Frauchen oder Herrchen mit Hirn und Herz mit ihrem Hund beschäftigen, gäbe es oft keine Probleme. Der Hund kommt nicht verhaltensgestört auf die Welt!

Hier gibt es weiteren Lese- und Bilder-guck-Stoff!

Sasha, Amy und Nele testen die Furbo-Dog-Camera

Auch unsere drei Mädels müssen hin und wieder alleine zu Hause bleiben. Und natürlich würden wir zu gerne wissen, was die Drei während unserer Abwesenheit so treiben. Das können wir jetzt, denn wir haben die Furbo-Dog-Camera zum testen bekommen. Besser geht’s nicht. Die Furbo ist da Gestern kam unsere Furbo-Dog-Camera mit der Post an. Alle waren ganz gespannt und neugierig, wie sie aussehen wird und wie das alles funktioniert. Auch Amy, Nele und Sasha haben das Packl neugierig beschnüffelt. Die Furbo war wie eine Überraschung verpackt, großer Karton, mittlerer Karton und schlussendlich der Karton mit der Furbo, sogar eine kleine Tüte Leckerlis war schon dabei und ein sehr nettes Anschreiben. Nach dem Auspacken war ich doch sehr beeindruckt, wie formschön das Design der Furbo ist. Das weiße, schlichte Design der Furbo-Dog-Camera lasst sich problemlos als Accessoir in die vorhandene Einrichtung einfügen, ohne als Kamera-Überwachung aufzufallen. Es gibt ein zwei Meter langes USB-Kabel und einen Stecker für zwei unterschiedliche Steckdosen-Typen sowie eine Schnellanleitung zur Inbetriebnahme der Furbo. Die Furbo geht in Betrieb Stecker wählen, das USB-Kabel einstecken und ab geht’s in die Steckdose. Doch zunächst musst du die kostenlose Furbo-App auf dein Smartphone laden. Auch das ist schnell passiert. Du musst nun einfach nur den Anweisungen auf der App folgen, dein Smartphone über Bluetooth mit der Furbo-Dog-Camera verbinden, eine E-Mail-Adresse mit Passwort angeben, dein WLAN-Netzwerk auswählen und deinen Netzwerkschlüssel eingeben. Fertig. Dein Smartphone und die Furbo-Dog-Camera können nun prima miteinander kommunizieren mit dem Resultat, dass du deine Hunde aus der Ferne beobachten kannst und siehst was sie gerade machen. Super! Es gibt einen Menüreiter “Über uns” auf dem ich nach Updates suchen kann und nach einer eventuell aktuelleren Version der App. Ich kann über den Menüreiter “Kontakt” eine Nachricht an Furbo schreiben. Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren und kaum habe ich gesendet erhielt ich auch schon eine Antwort. Es wird sich bedankt, dass man sie kontaktiert hat, mein Anliegen sei ihnen wichtig und sie werden sich schnellstmöglich melden. Sehr schön! Die Furbo-Dog-Camera und meine Mädels Ein Erfassungswinkel von 160 Grad lässt den ganzen Raum sichtbar werden, sodass ich tatsächlich alle Winkel des Raumes vor der Kamera sehen kann. Über einen Lautsprecher und ein Mikrophon kann ich mit den Mädels kommunizieren. Lustig ist, dass sie ziemlich bedeppert dreinschauen, wenn meine Stimme ertönt und sie mich gar nicht sehen können. Das irritiert sie sichtlich. Wenn eine der Drei zu bellen beginnt bekomme ich einen Alarm auf’s Smartphone und kann schauen, was da los ist und gegebenenfalls per Sprache eingreifen oder mit dem Auswurf von Leckerlis ablenken. Beim Auswurf von Leckerlis, macht die Furbo-Dog-Camera ein schmatzendes-seufzendes Geräusch. An dieses Geräusch mussten sich meine Mädels erst einmal gewöhnen, es war ihnen sichtlich suspekt und meine Amy hat leider nach wie vor ein bisschen Angst davor. Und da sie überhaupt nicht verfressen ist (im Gegenteil zu den beiden anderen) kommt sie auch nicht angelaufen, wenn die Leckerlis herauspurzeln. Super finde auch, dass ich aus der Ferne Videos und Schnappschüssen der Drei machen kann. Die Bilder und Videos erhälst du in HD Qualität und es steht die ein 4-fach Zoom zur Verfügung. Sogar bei Dunkelheit und nachts bekommst super scharfe Bilder, dank einer Nachtsichtkamera. Mein Fazit zur Furbo-Dog-Kamera Die Furbo glänzt nicht nur mit ihren Design, sie scheint auf den ersten Blick ihren Zweck mehr als nur zu erfüllen. Natürlich muss ich mich erst einmal mit allem so richtig vertraut machen, doch ich denke mit der Zeit werde ich meine Mädels wohl noch häufiger sehen wie bis jetzt, denn ganz klar werde ich von nun an ständig die App anmachen um zu schauen, wie es ihnen geht. Und…, klar ich werde sie nun auch von unterwegs mit ein paar Leckerlis und guten Worten bespaßen. Ich empfinde die Furbo-Dog-Camera schon jetzt als Gewinn, denn ab Morgen kann ich Amy, Nele und Sasha von unterwegs beobachten. Ich freu mich drauf.  

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Bindung zwischen Mensch und Hund

Welcher Hundehalter möchte das nicht? Eine sichere und starke Bindung zwischen Mensch und Hund.  Spätestens wenn dein Hund etwas überaus Interessantes bemerkt, hört er meist nicht mehr auf dein Rufen oder er macht schon mal von Hause was er will und nicht das, was du willst. Ist deine Bindung zu deinem Hund nicht stark genug, vertraut er dir vielleicht nicht genug? Gehen wir der Sache doch mal auf den Grund!  Warum ausgerechnet Hunde? Die mysteriöse Geschichte der Hunde wurde vor allem durch archäologische Forschungen aufgedeckt. Beweise für prähistorische hundeähnliche Kreaturen zeigen uns, dass die Evolution des Hundes Jahrmillionen zurückverfolgt werden kann. Der Übergang einiger Wölfe zu Hunden begann wahrscheinlich vor 100.000 Jahren, aber der domestizierte Hund stammt wahrscheinlich aus einer Zeitspanne von 15.000 bis 30.000 Jahren. Wir haben mit Tieren koexistiert und eine symbiotische Beziehung aufgebaut, die sich seit jeher bewährt hat. Von den Pferden, die uns beim Pflügen unserer Felder geholfen haben, bis hin zu den Katzen, die sich um die Mäuse und Rattenpopulationen in unseren Gemeinden kümmerten. Aber es gibt eine Spezies, die sich mit uns auf eine Weise entwickelt hat, wie kein anderes Tier, nämlich Hunde. Hunde haben eine einzigartige Beziehung zum Menschen aufgebaut. Sie können unsere Körpersprache und unseren Kommunikationsstil besser lesen als jede andere Spezies. Im Laufe der Geschichte haben sich viele mit dieser Verbindung und ihren Auswirkungen auf verschiedene Aspekte des menschlichen Lebens beschäftigt. Derzeit leben laut Statistiken rund 7 Millionen Hunde in Deutschland. Beziehung von Hunden zu Menschen Es besteht kein Zweifel, dass es eine besondere Bindung zwischen Mensch und Hund gibt. Wir müssen diese einzigartige Verbindung pflegen und unseren vierbeinigen Freunden einen gesunden und artgerechten Lebensstil bieten. Respekt und Vertrauen stehen im Mittelpunkt jeder gesunden Bindung zwischen Mensch und Hund. Für einen gesunden Hund, steht die Bewegung mit seinem Menschen im Vordergrund. Die meisten Hundehalter gehen mit ihren Hunden spazieren, nehmen ihn zum Joggen mit oder gehen mit ihnen in einen Hundepark. Klar, alles tolle Möglichkeiten, sich mit seinem Hund zu bewegen, aber es gibt noch mehr Möglichkeiten, die bei unseren Hunden Kraft, Ausdauer und geistige Stärke aufbauen. Die Mensch-Tier-Beziehung, wie sie definiert und gepflegt wird, gewinnt immer mehr an Aufmerksamkeit, da Haustiere zunehmend als Teil der Familie angesehen werden. Hunde, mit denen regelmäßig gearbeitet und trainiert wird , haben weniger Gesundheits- und Verhaltensprobleme. Es ist unsere Aufgabe, das Leben unserer Hunde im Gleichgewicht, stabil und vorhersehbar zu halten. Gegenseitiger Respekt erhält und stärkt die Bindung. Was Hunde für den Menschen tun Die Forschung über die Auswirkungen von Tieren auf das Leben des Menschen begann in den 1960er Jahren. Studien zeigen, dass Menschen mit Hunden länger leben, weniger Herzinfarkte und einen normalen Blutdruck haben und weniger ängstlich sind. Der Einfluss von Hunden zur Unterstützung des Menschen ist deutlich gestiegen. Die früheste bekannte Anwendung der tiergestützten Therapie geht auf das 17. Jahrhundert in England zurück, wo Tiere zur Behandlung von Patienten mit psychischer Gesundheit eingesetzt wurden. Speziell ausgebildete Hunde können Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen helfen, alte und kranke Menschen trösten, blinde Menschen führen, als Such- und Rettungshunde arbeiten, wertvolles Eigentum bewachen und uns vor Schäden schützen, indem sie Bedrohungen und kriminelle Aktivitäten anzeigen. Auch unsere Familienhunde können ausgebildet werden, um unsere Häuser und Familien stolz zu verteidigen. Und das sind nur einige der Geschenke, die Hunde uns Menschen geben. Als Halter so wunderbarer und hingebungsvoller Tiere gibt es viele Möglichkeiten, ihnen auch etwas zurück zu geben.. Was hat der Hund davon? Der domestizierte Hund hat sich in eine große Abhängigkeit des Menschen begeben. Obwohl Hunde in der Wildnis oft noch überleben können, leben sie durch die Pflege, die nur Menschen ihnen bieten können erst richtig auf. Wir müssen verantwortungsbewusste Hundehalter sein und ihre Grundbedürfnisse erfüllen: Nahrung, Unterkunft, Gesundheitsversorgung und so weiter. Wir müssen sie respektieren, ausbilden und ihnen ein sicheres  Zuhause geben. Erst dann ist es wirklich eine Win-Win-Situation. Bindung zwischen Mensch und Hund Die Bindung, die du zu deinem Hund hast, beginnt in dem Moment, in dem er in dein Leben tritt, und hört nie auf zu wachsen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Bindung zwischen Mensch und Hund, während seines gesamten Lebens zu stärken. Tägliche Aktivitäten mit dem Hund stärken die Bindung zwischen Mensch und Hund deutlich. Es kann so einfach sein wie ein Spaziergang, ein Spiel oder eine Trainingseinheit. Die Bindung zu deinem Hund stärkt und erhält eure Beziehung. Und ganz sicher kommt es der Gesundheit und dem Wohlbefinden von euch beiden zugute. Hier sind einige Anregungen, um die Bindung zwischen Mensch und Hund aufzubauen und zu stärken: Bindung zwischen Mensch und Hund stärken Hunde untereinander beachten sich ständig mit Blickkontakt oder auch Körperkontakt. Wir Menschen bekommen das meist gar nicht so mit. Um Die Bindung zu deinem Hund zu stärken schenke ihm deine Aufmerksamkeit. Du musst nur auf die Signale achten, die dein Hund die sendet. Nimmt dein Hund kurzen Augenkontakt zu dir auf belohne ihn statt ihn zu ignorieren. Hunde laufen meist voraus, sofern sie ohne Leine unterwegs sind. Hält dein Hund Ausschau nach dir, belohne ihn mittels eines Leckerlis oder zumindest mit freundlichen Worten. Du wirst sehen, dein Hund wird sich dir nach einiger Zeit öfter zuwenden. Ein ständiges Geben von Leckerlis stärkt eure Bindung nicht wirklich, es ist die Aufmerksamkeit, die du deinem Hund zuteil werden lässt, die ihn an dich bindet. Achtet er mal gar nicht auf dich, dreh dich einfach um und geh in die andere Richtung und schon hast du auch seine Aufmerksamkeit wieder zurück. Lobe ihn dafür! Nimm es nie als selbstverständlich, dass dein Hund Kontakt zu dir aufnimmt, denn es ist nicht selbstverständlich. Sendet dein Hund dir Zeichen einer kurzen Kontaktaufnahme, erwidere diese immer. Wenn er das Gefühl bekommt, dass du ganz bei ihm bist, wird er auch ganz bei dir sein wollen. Schlussendlich wirst du schnell merken, wie sich eure Bindung deutlich verstärkt und eure Abenteuer machen euch beiden noch mehr Spaß.      

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Fahrrad fahren mit Hund

Mit dem Hund so richtig Gas geben, dass geht am Besten mit einem Fahrrad. Fahrrad fahren mit Hund ist ein ganz besonderer Spaß, nicht nur für uns auch für viele Vierbeiner. Aber nicht jeder Hund eignet sich als Radbegleithund. Kleine Hunde mit sehr kurzen Beinen sind für diese Art Sport meist nicht zu begeistern, auf Dauer kann es ihnen sogar schaden. Es gibt auch Hunde, die könnten am Rad locker mithalten, haben aber überhaupt keinen Spaß daran. Zwang an dieser Sportart kann ihm ebenfalls schaden, wenn auch nicht körperlich.  Was gibt es zu beachten? Dein Hund sollte erwachsen sein. Welpen haben noch kein festes Knochengewebe und es könnte ihnen schaden. Auch die Rasse ist entscheidend, ob sich dein Hund als Radbegleithund eignet oder eher nicht. Rennhunde, wie zum Beispiel ein Windhund oder Ähnliche, eigenen sich eher nicht zum Radbegleithund. Sie bevorzugen eher kurze Strecken in voller Geschwindigkeit, einem langweiligen Ausdauerlauf können sie nicht soviel abgewinnen. Dann gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Hunde mit oft sehr kurzen Beinen, auch diese eignen sich für eine längere Fahrt am Fahrrad eher nicht. Hier kannst du aber mit einem verkehrssicheren Hundekorb (Amazon) Abhilfe schaffen, sodass dein Kumpel trotzdem mit kann. Hast du einen schon etwas betagten Hund, solltest du auf jeden Fall deinen Tierarzt befragen, ob überhaupt und wenn ja, wie lange dein Senior allerhöchstens am Fahrrad mitlaufen darf. Auch sollte dein Hund körperlich fit genug sein um bei einer längeren Fahrt nicht überfordert zu werden. Das heißt, dein Hund braucht tägliches Training auf kurzen Strecken, bevor du dich auf eine längere Strecke begibst. Fahrrad fahren mit Hund kann nur dann Spaß machen, wenn alles stimmt, sowohl für dich als auch für deinen Vierbeiner. Langsam heranführen Bevor du mit deinem Hund das erste Mal auf Tour gehst, solltest du ihn langsam auf die Situation am Rad vorbereiten. Dein Vierbeiner sollte gut neben dir laufen können, aber ohne dass du ihn auf den Befehl “Fuß” trimmst. Denn wenn er bei Fuß läuft, schaut er dich meist an, das wäre für einen Radbegleithund eher von Nachteil. Wichtig ist, dass er auf deiner rechten Seite läuft, denn so hast ihn später am Rad auf der sicheren Seite, also so dass du zwischen ihm und dem Verkehr auf der Straße bist. Das verschafft dir mehr Sicherheit für deinen Hund und auch deine Hund fühlt sich sicherer. Also bring ihm bei an der Leine an deiner rechten Seite zu bleiben. Mit Hilfe einer zweieinhalb bis drei Meter langen Leine kannst du ihm das gut vermitteln. Nimm nur das das Handstück der Leine und lass den Rest zwischen dir und deinem Hund am Boden. Nun beginnst du, in flottem Tempo, ständig die Richtung zu wechseln, immer solange bis die Leine zwischen dir und deinem Hund straff wird und er quasi gezwungen ist dir zu folgen. Das machst du solange, bis dein vierbeiniger Freund von selber auf deine Richtungswechsel achtet und somit immer an deiner Seite ist. Sprich mit deinem Hund während dieser Übung nicht und beachte ihn auch nicht weiter, er soll von selber dahinterkommen, dass es sich empfiehlt an deiner Seite zu bleiben. Wenn diese Übung zu 100% sitzt, beginnst du ihn auf zwei Befehle zu reagieren. Zum einen der Befehl “Halt” (du kannst das anders nennen), dein Hund soll lernen auf Befehl stehen zu bleiben. Zum anderen der Befehl “Los” (auch hier kannst du ein anderes Wort wählen), dein Hund lernt auf Befehl weiter zu gehen. Er kann das alles? Prima, dann können wir uns ans Rad begeben. Doch zunächst wir nicht darauf gefahren, dein Hund muss sich erst einmal an das Rad an sich gewöhnen. Schieben ist also erstmal angesagt. Unter Benutzung der erlernten Befehle schiebst du mit deinem Hund an der Seite dein Rad. Dein Rad sollte sich zum eingewöhnen zwischen dir und deinem Hund befinden. Fahrrad fahren mit Hund Dein Hund hat alles gelernt was ihn zu einem guten Radbegleithund macht? Dann kannst du nun endlich starten. Achte bitte immer auf das Tempo deines Hundes und passe dich seinem Tempo an, so hat er echten Spaß und kommt in keine überfordernde Situation. Bei Hitze und auch bei starkem Regen lass ihn bitte Zuhause. Bei Regen wird er eher keinen Spaß am Radfahren haben und bei Hitze schadest du seiner Gesundheit. Um das Fahrrad fahren mit Hund sicher zu machen, gibt es im Handel verkehrssichere sogenannte Springer. Diese werden an der rechten Seite des Rades angebracht und dein Hund wird an dem Springer befestigt. Das hat den Vorteil, dass du beide Hände am Lenker frei hast und sicherer unterwegs bist. So kann es auch nicht passieren, dass dir dein Hund in Vorderrad läuft. Sehr empfehlenswert ist der “Walky Dog Plus”, er bietet Sicherheit, kann unkompliziert befestigt werden und ist TÜV zertifiziert. So, jetzt seit ihr komplett startklar und es kann losgehen. Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Fahrrad fahren mit Hund.

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Diabetes mellitus beim Hund – wie erkennen, wie behandeln

Auch Hunde sollen mal naschen dürfen: Doch aufgepasst! Zuviel des Guten kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Neben Übergewicht mit all seinen Konsequenzen wie Arthrosen und Herz-Kreislauf-Problemen können Tiere auch an Diabetes mellitus – landläufig „Zucker“ genannt – erkranken. Diabetes mellitus beim Hund – wie erkennen, wie behandeln? Schauen wir mal! Was bedeutet Diabetes? Bei einer Diabetes liegt eine Störung des Stoffwechsels – Kohlenhydrate, Proteine, Fett – vor. Diese entsteht durch einen absoluten oder relativen Insulinmangel. Bei einem Mangel an Insulin trifft der Körper quasi falsche Entscheidungen hinsichtlich der Verdauung und Nutzung von Nahrung. Ein wirksamer Verdauungsprozess ist von einer ausreichenden Menge an Insulin abhängig. Das Hormon Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert entscheidend für die Umwandlung von Kohlehydrate und Eiweiß in Glykose, welches im Blutkreislauf in die Zellen eingespeist wird. Der Löwenanteil der aufgenommenen Nahrung wird zerlegt in Glykose. Diese Art Zucker im Blut ist die entscheidende und wichtigste Energiequelle des Körpers. Ein gesunder Stoffwechsel mit ausreichend Insulin befiehlt der Leber und den Muskeln, Glykose aus den Blutzellen aufzunehmen und in Energie umzuwandeln. Zwei Diabetes-Typen Man unterscheidet Diabetes Typ I, bei dem ein absoluter Insulinmangel vorliegt. Das kann erbliche Gründe haben, oder es liegt eine Störung des Immunsystems vor. Es kann aber auch durch eine Infektionskrankheit oder Hormonstörung begründet sein. Diese Art der Zuckerkrankheit tritt beim Hund eher selten auf. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Insulinresistenz. Zwar produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, jedoch können die Körperzellen das Insulin nicht erkennen. Bei dieser Diabetesform hat der Tierbesitzer kaum Einfluss auf die Krankheitsentstehung. Ganz anders bei der erworbenen Form – Diabetes Typ II -, hier sind eine falsche Ernährung und Übergewicht oftmals Auslöser für eine Diabetes mellitus beim Hund. Also Hunde, die ständig mehr Kalorien zu sich nehmen, als sie benötigen würden. Nach einigen Monaten schafft es der Körper nicht mehr, soviel Insulin zu produzieren, dass der Blutzuckerspiegel auf das nötige Niveau gesenkt werden kann. Diabetes mellitus beim Hund – Symptome Im Anfangsstadium der Krankheit fällt aufmerksamen Besitzern vor allem auf, dass ihr Tier ungewöhnlich viel trinkt. Der Appetit weicht von der Norm ab, manche Tiere fressen mehr, andere weniger als zuvor. Doch in den meisten Fällen scheint der Hund dauerhungrig zu sein. Es gelangt zu wenig bis keine Glukose ins Gehirn, sodass der Glukosewert im Gehirn zu niedrig ist. So kommt das Gehirn zu dem Schluss, keine Nahrung zu erhalten und sendet permanent Hungersignale aus. Durch das Fehlen des Insulins gibt es keine Signale, Glukose in Energie umzuwandeln. Stattdessen wird die vermeintlich überschüssige Glukose in den Urin weitergeleitet und so ausgeschieden. Das wiederum führt zu einem Energiemangel. Und….., der Hund muss sehr viel häufiger Urin absetzen, was dem Besitzer signalisieren sollte, hier stimmt etwas nicht! Zu vieles Urinieren kann zudem zu einem hohen Wasserverlust des Hundes führen und ihn somit zwingen, permanent trinken zu müssen. Sollten Sie diese Symptome bei Ihrem Tier erkennen, muss ein Tierarzt Ihren Liebling dringend untersuchen. Durch eine einfache Blutuntersuchung kann er die Diagnose „Zuckerkrankheit“ stellen. Behandlung von Diabetes mellitus beim Hund Hunde, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, benötigen meist ein Leben lang Insulin in Form von Injektionen. Dies ist eine Art Kugelschreiber zum Spritzen. Mit seiner Hilfe wird das Dosieren ganz einfach. Der Pen injiziert die vorher eingestellte Dosis durch eine kleine Explosion automatisch. Zudem sollte unbedingt ein eventuelles Übergewicht reduziert werden, das sollte jedoch eher langsam von statten gehen. Regelmäßige und ausreichende Bewegung sind ebenso wichtig wie eine angemessene Ernährung. Ein spezielles Diätfutter ist nun unumgänglich, um eine richtige Regulierung der Glukoseversorgung zu gewährleisten. Ein gutes Diätfutter ist kohlenhydratarm und enthält einen höheren Rohfasergehalt. Der höhere Rohfasergehalt sorgt dafür, dass der Zucker aus der Nahrung langsamer in das Blut abgegeben wird, sodass ein überhöhter Zuckerwert nach der Fütterung gar nicht erst entsteht. Wichtig ist nun auch, dass dein Hund immer dasselbe Futter bekommt und die Zusammensetzung seines Futters gleich bleibt, nur so lässt sich eine Insulindosierung optimal anpassen. In weniger ausgeprägten Fällen reicht es eventuell aus eine bestimmte Diät einzuhalten, die mit dem Tierarzt abgestimmt werden muss. Fazit Um der Zuckerkrankheit vorzubeugen, muss auch beim Hund auf eine artgerechte Ernährung geachtet werden. Sahnetorte und Pralinen gehören nicht auf den tierischen Speiseplan. Aus ganz anderen Gründen dürfen Schokolade oder Kuchen mit Kuvertüre nicht in den Napf: Kakao enthält Theobromin. 100 mg Theobromin auf ein Kilogramm Körpergewicht des Tieres wirken tödlich, das heißt eine Tafel Zartbitterschokolade reicht aus, um einen Chihuahua zu töten, ein paar Stücke reichen für eine massive Vergiftung. Wer seinen Liebling artgerecht ernährt und auf ausreichende Bewegung achtet, hat deutlich höhere Chancen, dass er vermutlich nicht an Diabetes millitus erkrankt.   

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Hunde Barfen

Barfen

Jeder Hundebesitzer strebt nach der optimalen Ernährung für seinen Hund. Doch was ist die “optimale Ernährung”? Trockenfutter? Nassfutter? Oder das sogenannte Barfen? Was bedeutet Barfen? Barfen ist eine gesonderte Fütterungsform. Der Begriff “B.A.R.F.” steht für “bones and raw food” – zu deutsch “Knochen und rohes Futter”. Oder doch nicht? Ehrlich gesagt, wird über die korrekte Übersetzung aus dem Englischen herrscht große Uneinigkeit. Debbi Trip, aus den USA, war die erste, die den Begriff “Barf” in den Raum stellte. Für sie stellten die vier Buchstaben die Bedeutung “Born Again Raw Feeders”, zu deutsch “Wiedergeborene Rohfütterer” dar. Wenn die Engländer sich schon nicht über eine korrekte Übersetzung einig werden können, ist das für die Deutschen erst recht kaum möglich. Dennoch hat sich eine Version der Übersetzung im deutschen allgemein durchgesetzt: “biologisch artgerechte Rohfütterung“! Damit können wir leben. Doch über die richtige Bedeutung des “Barfen” herrscht noch immer große Unwissenheit. Wenn sich Hundehalter, die diese Form der Fütterung selber nicht kennen, über Hundehalter die Barfen unterhalten, stellen sie sich häufig Fragen: “Das sind doch die Verrückten, die denken ihr Hund sei noch ein Wolf?” oder “Das sind doch die Reichen, die ihren Hunden frisches rohes Fleisch füttern?” Aber weder das eine noch das andere können wir so stehen lassen. Also nur rohes Fleisch? NEIN! Artgerechtes Barfen besteht aus fast allem, was die Natur so hergibt. Neben Fleisch gehören Gemüse, Obst, Eier, Salate und Knochen auf den Speiseplan des Barfens.  Da diese Form der Ernährung an die ursprüngliche Ernährung des Wildhundes angepasst ist, erklärt es sich von selbst, dass alle Zutaten im Rohzustand zubereitet werden. Zumindest habe ich nie einen Wolf am Lagerfeuer kochen sehen. Barfen – wie funktioniert das genau? Zugegeben, Barfen ist eine kleine Wissenschaft, aber im Netz gibt es viele wirklich gute Anleitungen über “richtiges und sinnvolles Barfen”. Wichtig ist, dass du die richtige Balance zwischen allen Zutaten findest. Dein Hund sollte weder übersäuert noch mit Nährstoffen über- oder unterversorgt werden. Jeder Hund ist in seinem Fütterungsbedürfnis einzigartig. Ausschlaggebend für seine richtige Dosierung beim Barfen sind seine Leistung, sein Alter, seine Aktivität sowie sein gesundheitlicher Zustand. Die benötigte Menge Futter pro Tag sollte in etwa 3 % seines Körpergewichts betragen. Kranke Hunde, alte Hunde und Hunde, die nur über eine eingeschränkte Bewegung verfügen sollten nur 2 bis 2,5 % ihres Körpergewichts an Futter zur Verfügung haben. Solltest du einen untergewichtigen Hund haben, darfst du seinen Bedarf auf 4 % anheben. Die Tagesration deines Hundes empfehle ich dir auf zwei bis drei Mahlzeiten aufzuteilen. Ein Beispiel: Nehmen wir mal an, dein Hund wiegt 20 kg, dann sollte sein Tagesbedarf bei 600 g liegen, die sich wie folgt zusammensetzen sollten: Es gibt ja bereits fertige B.A.R.F.-Menüs im Handel. Somit habt ihr die Wahl: Selber ran an die Buletten oder ein fertiges Menü kaufen. Da die Fütterungsform mittlerweile immer mehr Anhänger findet, gibt es natürlich auch eine stetig wachsende Zahl an Fachhändlern, die die einzelnen Komponenten der Fütterung vertreiben. Zudem gehört in einen “barfenden” Haushalt ein scharfes Messer, ein Fleischwolf, ein Mixer oder Pürierstab und Putzmittel in Hülle und Fülle. Wenn ich mich für das Barfen entscheide, stünde vor der ersten Futtergabe der Besuch bei einem Tierfacharzt für Ernährung an. Zuvor würde ich mir die verschiedenen Berechnungen im Internet anschauen, damit ich wenigstens eine grobe Vorstellung über die Futtermenge hätte. Viele Tierärzte haben gewisse Zweifel an dieser Fütterungsform: Das rohe Fleisch kann Krankheitserreger – etwa Salmonellen – enthalten, was zu schweren Durchfällen führen kann. Die Lösung: absolute Hygiene und Sauberkeit  -→ also machbar und eigentlich selbstverständlich. Rohes Schweinefleisch kann die Erreger der sogenannten Aujeszky-Krankheit beinhalten. Diese Erkrankung basiert auf einem Virus und verläuft im Normalfall für einen Hund tödlich.  -→ Lösung: Kein Schweinefleisch beim Barfen. Ganz allgemein, sollte kein Hund Schweinefleisch zu fressen bekommen. Knochen sind ein Bestandteil beim Barfen. Einige Tierärzte verweisen darauf, dass Hunde nicht zu viel an Knochen fressen sollten. Zudem besteht die Gefahr, dass Knochen splittern, was wiederum zu inneren Verletzungen führen könnte.  -→  Lösung: Ein sorgfältig ausgewähltes Substitut oder gewolfte Knochen. Sind Hunde reine Fleischfresser? Manche Tierärzte verweisen darauf, dass beim Barfen oftmals zu viel Fleisch gefüttert wird. Es ist zwar richtig, dass Hunde grob gesagt, zu den Fleischfressern gehören, doch generell sind es eigentlich “Beutefresser”. Sie verputzen ihre Beute mit Haut und Haar, mit Magen- und Darminhalt. Somit vertilgen Hunde durchaus auch Pflanzenreste der erlegten Beute. Eine zu fleischlastige Ernährung kann durchaus der Gesundheit schaden, denn sie weist einen zu hohen Eiweiß- und Phosphorgehalt auf. Zudem fehlen im Fleisch die nötigen Ballaststoffe – auch wenn das einige Hundebesitzer toll finden, denn der Hund setzt seltener Kot ab. Doch für eine gesunde und geregelte Verdauung gehören nun einmal Ballaststoffe.  –>  Lösung: Das Futter wird ausgewogen und mit Vernunft zusammengesetzt. Ich habe in einschlägigen Foren gelesen, dass manche Hundebesitzer der Meinung sind, dass Ballaststoffe die Verdauung der Nährstoffe erschweren würden. Hier muss jedoch ganz klar unterschieden werden: Es gibt fermentierbare Ballaststoffe, etwa in Obst, Gemüse oder Zellulose. Diese Ballaststoffe beeinträchtigen die Versorgung der Nährstoffe keineswegs. Auf der anderen Seite gibt es nicht-fermentierbare Fasern, etwa Holz und Algen. Bei diesen Ballaststoffen haben die Hundehalter recht, denn diese erschweren die Nährstoff-Aufnahme. Die 5 häufigsten Fehler beim Barfen Einseitige Ernährung Willst du artgerecht Ernähren, musst dich an das Beutetier deiner Fellnase orientieren. Alles vom Beutetier wird gefressen, also auch das Fell, die Knochen, der Mageninhalt und die Innnereien. Eine reine Fleischfütterung würde zu einer Proteinüberversorgung führen. Beim Abbau des Proteins entstehen über mehrere Stufen Ammoniak und schlussendlich Harnstoffe, der die Nieren beim Ausscheiden belasten kann. Wenn nun  bereits unwissend eine leichte Schädigung der Nieren sowie der Leber vorhanden sind, kann dein Hund dauerhafte Schäden an diesen Organen erleiden. Zur einseitigen Ernährung gehört auch, immer das gleiche Fleisch anzubieten. Du musst Abwechslung schaffen, da jede Fleisch- oder Fischsorte eine unterschiedliche Zusammensetzung an Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen beinhaltet. Bedenkenlos füttern kannst du Geflügel, Fisch, Wild, Pferd und Rind. Zuviel oder zuwenig Nahrung Gerade hierzulande leiden zu viele Hunde an Übergewicht, weil ihre Besitzer es zu gut mit ihnen meinen. Aber auch untergewichtige Hunde sind keine Ausnahmen, denn es gibt auch Hundehalter, die meinen der Hund muss “drahtig” sein. Beobachte deinen Hund genau und korrigiere die Futtermenge falls du bemerkst, dass er ab- oder zunimmt. Fütterst du viel Pferd, so hast du wenig fett im Anteil, fütterst du hingegen viel Lamm, so ist der Fettgehalt besonders hoch. Und berechne im Tagesbedarf auch immer die Leckerlis mit ein, die du eventuell beim Training deines Hundes einsetzt. Vorsicht mit der Menge an Knochen Der 15 %ige Knochenanteil in der Nahrung ist für die Gesundheit deines Hundes wichtig, schon allein wegen der Zahngesundheit. Übersteigt der Anteil an Knochen jedoch das Maas, kann es zu gefährlichen Verdauungsstörungen deines Hundes führen. Der Organismus deines Hundes kann das wichtige Calzium nicht mehr aufnehmen, was dazu führt, dass der Kot deines Hundes immer fester und fester wird, was die Muskelaktivität des Darms stark einschränkt. Wenn du also bemerkst, dass sich dein Hund beim Lösen schwer tut oder der Kot immer heller wird, dann hast du einen zu hohen Knochenanteil in der Nahrung. Die richtige Menge an Kohlenhydraten Wie bereits im obigen Teil des Artikels beschrieben, sollte der Anteil an Kohlenhydrate nicht über 30 % liegen. Recht viele Zivilisationskrankheiten unserer Hunde sind auf eine allzu kohlenhydratreiche Ernährung zurückzuführen. Mit der Ernährungsform “Barfen”, wollen wir ja genau das vermeiden. Die Mission des Barfens Klar bist du überzeugt davon, dass dein Hund mittels des Barfens, die natürlichste und gesündeste Form der Ernährung bekommt. Jedoch solltest du darauf verzichten, jedem der es hören will oder auch nicht, deine Form der Ernährung aufzuschwatzen. Du kannst versuchen, die Vorteile dieser Ernährungsform deinem Gegenüber sachlich näher zubringen, aber hüte dich vor Fanatismus. Denn genau das sind “Barfer” leider allzu oft: “fanatische Missionäre”. Aber genau das wirkt auf dein Gegenüber schulmeisterlich und wird so seinen Widerwillen erwecken. Jetzt geht es los Wenn du dich also jetzt fürs Barfen entschieden hast, dann wirst du einige Zeit brauchen, bis dir das locker von der Hand geht. Mach dich zu Beginn nicht verrückt! Wenn du jedes Milligramm genauestens  abwiegst, dich mit den Nährstoffmengen stundenlang auseinandersetzt, Tabellen studierst und Komponenten erfindest, macht die das Barfen bald keinen Spaß mehr. Natürlich sollst du die Umstellung der Ernährung deines Hundes auf Barf nicht bagatellisieren. Wenn du aber mit einem gesunden Menschenverstand agierst, bekommst du das ins Gleichgewicht. Denn……! Barfen ist einfacher als du denkst!

1 Kommentar

34 Comments

  • Irmgard Grell

    Hallo,
    Habe mit Interesse die Kommentare gelesen. Ich habe mein Lebenlang mit Tieren zu tun hatte seit meiner Kindheit immer einen Hund und habe während meiner Kindheit auch oft im Tierheim”Problemhunde”ausgeführt. Ich bin immer schon Hunden und auch grundsätzlich Tieren mit Ruhe und Bestimmtheit begegnet. Und hatte immer über kurz oder lang Erfolg damit. Kam immer auf das Tier an. Da kannte ich CM noch nicht. Habe mir in der Vergangenheit aber immer wieder gerne die Sendung angeschaut. Und kann aus eigener Erfahrung diese Methode nur bestätigen. Es ist eigendlich ein einfaches Prinzip, bei ruhiger und souveräner Ausstrahlung fühlen sich unsicherere Tiere geborgen und beschützt, dominate Tiere meiden in den meisten Fällen die Konfrontation. Wenn nicht muss man seine Position klarstellen. Das kann man in der Regel mit absoluter Konsequenz. Dies finde ich auch in der Methode von CM wieder.
    Ich hatte allerdings keine dünne Leine, die ich um den oberen Halsbereich gelegt habe. Glaube aber, dass das bei den ganz schwierigen Fällen durchaus eine Alternative zum einschläfern ist.

    Gruß Irmgard

  • Simone

    Hallo! Bin heute durch Zufall auf diesen Blog gestossen. Heute kam auch genau das Buch von Cesar Millans Welpenschule an.

    Ich kenne Cesar Millan noch von Animal Planet als ich in den USA gelebt habe und fand seine Vorgehensweise faszinierend.

    Da ich zwar mit Hunden aufgewachsen bin, aber selber nie einen Puppy nach Hause geholt habe, möchte ich vorbereitet sein und habe mir deshalb sein Buch bestellt.

    Ich werde diesen Blog weiter verfolgen, da ich jetzt schon einige Tipps bezüglich Welpen gelesen habe 🙂

    Viele Grüße
    –Simone

  • MoonyMonsterkid

    Hallo erstmal,

    ich finde deinen Beitrag super. Ich persönlich finde Cesar´s Methoden recht gut. Wenn man es genau nimmt, ahmt er ja nur das Rudelverhalten der Hunde nach. Hunde untereinander würden es wahrscheinlich nicht genau so machen, da sie ja nun mal keine Menschen sind, aber in einem Rudel disziplinieren und unterwerfen sich die Hunde auch untereinander, dass ist nun mal so und Cesar geht nur auf dieses tierische Verhalten ein. Er betont ja auch immer sehr oft, das Hunde solch ein Verhalten auch untereinander zeigen und er dieses nur nachahmt, damit der Hund versteht was man von ihm will.
    Viele Hundebesitzer Vermenschlichen ihre Hunde viel zu sehr und da liegt das Problem. Hunde sind Hunde und Menschen sind Menschen. Hunde haben nicht den gleichen intellektuellen Stand wie ein Mensch. Hunde sind wilde Tiere und Verhalten sich dementsprechend, ähnlich wie sich Cesar im Training mit den Hunden verhält. Man sollte nie vergessen, dass Hunde, Tiere sind. Schaut euch doch mal eine Wolfsdoku an, da werdet ihr sehen, dass Wölfe untereinander genauso agieren.

    Liebe Grüße

    • Martina

      Hallo und vielen Dank für Deinen Kommentar – genauso sehe ich das auch. Das gehört zudem auch zu einer artgerechten Haltung. Was nicht heißt, dass man seine Hunde nicht verwöhnen kann. Aber sie müssen wie Hunde behandelt werden, in jedweder Hinsicht und da liegt bei vielen die Krux. LG Martina

  • Münck Oliver-Christian Varel

    Es ist doch schade, was diese Gegner von C.Millan alles behaupten , manche
    von diesen wollen doch garnicht sehen welchen Erfolg er hat.
    Für mich ist er einer der besten überhaupt ,was Hunde-Erziehung betrifft.
    Was andere da an Rufmord betreiben ist schon heftig und nicht hinnehmbar.

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo Oliver-Christian,

      vielen Dank für Deinen Beitrag. Ja, Du hast recht. Vor allem werden Thesen aufgestellt, ohne eine Quelle, einen Hintergrund, einen Beleg zu liefern. Doch nur so könnte man sich sachlich damit auseinandersetzen. Naja, vielleicht kommt von der Dame noch was.

      LG

      Martina

  • Sarah

    Ich verstehe die ganze Cesar Millan Hetze auch nicht. Ich bin nicht mit allen 100% einverstanden, aber im großen und ganzen schon. Da wir bald einen Welpne bekommen, habe ich mir das Welpen Buch von Cesar besorgt. Ich habe auch oft gehört das Cesar die Hunde nie Belohnt und nur bestraft, in deinem Buch schreibt er aber ganz klar, das man den Hund belohnen soll wenn er das erwünschte Verhalten zeigt. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich besonders im Umgang mit fremden Hunden (oder Hunde die ich nicht so gut kenne) eher schüchtern und nicht bestimmt bin. Als ich aber eine ruhige bestimmte Austrahlung hatte, hat plötzlich alles funktioniert.

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo Sarah,

      vielen Dank für Deinen Beitrag. Du hast recht – man muss nicht alles toll finden, sondern “zieht” sich einfach das raus, was einen selbst weiterbringt.

      LG

      Martina

  • wendel tw

    Also mal ganz ehrlich, ich schaue gerne Wrestling, bei jeder Show wird dazu aufgefordert diese Dinge nicht nachzumachen, genau selbiger Hinweis gibt es in der Cesar Milan Show, und genau das ist das eine wie das andere, eine Show.
    Die zügigen in der Sendung gezeigten Erfolge, nennt man Filmschnitt, selbiges ist in der Spotschau zu beobachten wenn nur die Highlights gezeigt werden und nicht wirklich 90 Minuten, auch hier wurde Filmschnitt angewendet, ich dachte manche hier brauchen die Erklärung.
    Ich benutze auch eine dünne Leine, aber mit Blockiereinrichtung das ein Würgen nicht stattfinden kann, hierdurch kann ich durch minimalen Fingereinsatz meinen Hund die Richtung angeben, ein Halsband oder so brauche ich nicht und wer Würgehalsbänder oder Physische Gewalt oder gar Elektroschocks einsetzt, hat von Hunden gar keine Ahnung, man braucht eine artgerechte Umgebung/Haltungsform, Geduld und viel Liebe, mehr nicht.
    Meine Eltern haben mich auch oft bestraft, genützt hat das nichts :-), Belohnung hat da mehr Gewicht, während manche auf das Unterwerfungsritual wert legen (Hund auf den Rücken liegend, Kehle zeigen) kann ich nur sagen, das hat und macht mein Hund freiwillig und genauso hat das auch zu sein, eine Beziehung ob Mensch zu Mensch oder Mensch zu Tier hat auf gegenseitigen Respekt und freiwilligkeit zu beruhen, wer Cesar Milan nachahmt, dem kann ich nur raten, schaut euch kein Wrestling an.

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo,

      vielen Dank für den Kommentar – stimmt, Wrestling ist ein guter Vergleich. Oder Formel 1. Oder, oder, oder…..Und meiner Meinung nach darf jemand, der Elektrohalsbänder oder sonstige Gewaltmittel anwendet, keinen Hund haben. Gar kein Tier. Denn durch solche “Mittelchen” steht völlig außer Frage, dass es sich um einen Menschen handelt, der nix im Hirn hat, denn sonst würde er sich das Wissen aneignen, einen Hund zu verstehen lernen.

      LG

      Martina

      • Nadine Schneider

        Interessant denn der hier genannte tolle Hundeflpsterer benutzt Stromschläge, z.b. via Matte die am Boden gelegt wird um den Hund daran zu hintern in einen gewissen bereich zu laufen….
        Einerseits den Mann toll finden… andererseits dann sagen dass menschen die strom benptzen keine Hunde haben sillten und keine ahnung haben. Fazit: CM sollte keine Hunde haben denn er benptzt strom in der Erziehung der Hunde.

        • MartinaPfannschmidt

          Hallo Nadine,

          vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich habe das noch nie gesehen, dass er mit “Stromschlägen” arbeitet.

          LG

          Martina

          • b.dokopil

            Ich bin kein Dauerkonsument von CM,aber in einer Sendung benützt und empfielt er “zur Hilfenahme” von El.Bändern.
            Solche könnten geregelt werden von “sanfter Vibration bis zu vertraglichen Stromstössen” Amerikanische Ansicht von humanen Waffen. Ausserdem wiederspricht sich in seinen Sendungen selbst. Ich habe das Gefühl die Fans sehen nur das, was sie sehen wollen. Hier ist Nadine eine Ausnahme.
            Ich habe selbst 5 Hunde mit einer erbärmlichen Vergangenheit und war deswegen interessiert, ob ich etwas lernen kann. Facit: die Showbranche. Lernen konnte ich nur von den Tieren. Durch Kontakt mit 100erten Hunden, war der Erfahrungswert gefächert und kann durch kein noch so kluges Buch ersetzt werden. Die althergebrachten Überlieferungen kann ich mit meinen Hunden teilweise wiederlegen, bzw relativieren. Ich lebe mit den Hunden, nicht neben ihnen. Bin auch kein Hundeflüsterer.

          • MartinaPfannschmidt

            Hallo b. dokopil,

            Ich habe fast alle Sendungen von CM gesehen. Und ja, er hat auch schon elektr. Halsbänder eingesetzt, was auch mir missfiel. Zu dem, was Nadine jedoch geschrieben hat, hätte ich gerne gewusst, woher sie ihr Wissen bezieht. Ich habe das noch nie gesehen oder gehört. Nadine hat leider nicht mehr geantwortet.

            LG
            Carola

        • MartinaPfannschmidt

          Hallo Nadine,
          mich würde interessieren, woher bzw. von wem Du Dein Wissen beziehst. Gibt es Aufnahmen darüber oder hat C.Millan dies in einer Aussage selbst bestätigt?
          Ohne einen Nachweis darüber wirst Du das doch sicher nicht schreiben oder? Ich hoffe, dass Du mir mehr dazu sagen kannst. Aber bitte fundiert und nicht einfach so.

          LG Carola

        • Lulapis

          In Millans Fernsehshow ist zu sehen, wie der „Trainer“ Hunde, die aggressives Verhalten zeigen, permanent provoziert, um sie dann in spektakulären Situationen zu unterwerfen. Einige der panischen Tiere werden unter anderem mit der Würgeleine stranguliert, bis sie sich schließlich völlig erschöpft zu Boden drücken lassen. Was er „entspannt“ nennt, ist für Hundekenner als völlige Apathie in Folge der traumatischen Erfahrung ersichtlich.

           
          Das Rangordnungsprinzip und die komplette Unterordnung der Hunde, auf denen Millans Trainingsmethoden basieren, werden in Fachkreisen längst als völlig rückständig angesehen. Auch der Berufsverband der Hundetrainer äußerte heftige Kritik an Millans Methoden. Denn ein „Rudelführer“ zeichnet sich durch Souveränität und Vertrauenswürdigkeit aus; Bestrafung oder gar Gewaltanwendung zerstört jedoch jegliches Vertrauen. Professionelle Hundetrainer plädieren bereits seit Jahren für gewaltfreie Trainingsmethoden. Ständige Maßregelung und Bestrafung führt zu dauerhaftem Stress, Frustration und Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden. Ähnlich wie bei menschlichen Opfern häuslicher Gewalt können auch solche misshandelten Hunde selbst zur Gefahr werden. In jedem Fall jedoch nimmt die Psyche der Hunde bleibenden Schaden. (1)
           

          • Carola

            Hallo Lulapis,

            Nun, ich denke jeder hat eine andere Meinung und natürlich darf auch jeder seine Meinung äußern. Solange hier niemand stänkert oder sich “komplett abfällig” äußert, ist das in Ordnung.

            Freundliche Grüße
            Carola

        • Miriam

          Es sollte auch erwähnt werden, warum er die Strommatte eingesetzt hat.Zur Sicherheit des Hundes , weil er über den Zaun sprang auf eine stark befahrene Straße. Der Zaun hatte eine beachtliche Höhe.Ist es besser den Hund einzusperren oder im Garten nur an der Leine. .? Der Hund wird nicht gezwungen auf die Matte zu treten. Einmal kurz unangenehm für den Hund und er meidet die Stelle.Er hat jetzt aber die Möglichkeit sich frei im Garten zu bewegen , ohne dass sich die Besitzer sorgen , er wird vom Auto angefahren oder überfahren.Ich möchte noch erwähnen , dass Cesar Millan , vielen Hunden das Leben rettet, wo andere Menschen schon vom Einschläfern sprechen. Da gibt es andere Menschen auf der ganzen Welt, die Tiere richtig quälen.

          • Carola

            Hallo Miriam,

            das kann ich so nur bestätigen. In manchen Situationen muss man den Hund auch vor sich selber schützen, was oft nicht einfach ist. Wäre das mein Hund, ich würde genauso handeln. Es ist mir zigfach lieber, wenn ich ihn mal kurz einer unangenehmen Situation aussetze, als wenn ich ihn von der Straße kratzen muss. Man muss ein Geschehen immer ganzheitlich betrachten und sich dann vielleicht auch mal in den Hundehalter hinein versetzen. Leser wie Nadine Schneider, haben sich vielleicht einfach noch nicht genug mit dem einen oder anderen Thema in der Hundeerziehung auseinander setzen müssen und bestimmte Situationen eben selber noch nicht erlebt, da kann man dann schon mal falsch reagieren.
            Wünschen wir ihr, dass sie es nie braucht.

            LG Carola

          • ele

            Den Kommentar kann ich nur zustimmen ich glaube es ist Neid ! Versucht doch mal mit eurer Belohnungs Methode einen Korrektur Hund zu korrigieren ohne Hilfsmittel wie Halsband Leine oder Elektroschocks elektromatten natürlich läuft alles gut, wenn man mit seinem Welpen liebevoll mit Belohnung und ohne Gewalt und konsequent umgeht das kann bestimmt funktionieren, aber hier geht es um Hunde die verhaltensauffällig sind weil Menschen Fehler gemacht haben und die lassen sich nicht mit Leckerlis korrigieren und hört doch auf immer mit diesem gewaltfrei was ist denn wirklich gewaltfrei was versteht man unter Gewalt,? Warum haltet ihr denn Tiere doch nur eurer selbst willen und nicht um der Tierart was Gutes zu tun beste Beispiel ist, wenn man ein Vogel in den Käfig sperrt oder einen Hund im Zwinger hält oder den 8 bis 12 Stunden alleine lässt das hat doch nichts mit Liebe zum Tier zu tun. Egal wo von welchem Tier wir reden wir halten Sie möglichst artgerecht aber was ist denn artgerecht wir können das doch gar nicht artgerecht und trotzdem haben wir unsere Tiere und lieben sie und unsere Tiere lieben uns oder sie sind einfach nur abhängig von uns und haben keine Chance, von artgerecht können wir hier überhaupt nicht reden und gewaltfrei wo ist denn alles gewaltfrei das geht doch gar nicht? Das ist die Frage !Was verstehe ich unter Gewalt? Ich bin Tierhalter aber manchmal denke ich tierlieb heißt manchmal auch eher auf Tier zu verzichten.
            Ich finde das auch nicht in Ordnung zu sagen man soll die Tiere nicht einschläfern, weil sie ja nicht schuld daran sind sich so zu verhalten, ihr könnt aber nicht von jedem Menschen verlangen den entsprechenden Tiertrainer zu finden und bezahlen zu können auch wenn die Tiere nichts dafür können, sie sind eine Gefahr für Menschen und gehören korrigiert oder eingeschläfert der Mensch geht immer noch vor das finde ich,kommt oft zu kurz. Und wenn der Mensch nicht vorgeht, dann dürften wir eigentlich sowieso keine Tiere halten mit welchem Recht? Wir tun das eigentlich nur für uns! Wir sitzen auch nicht auf dem Pferd ,weil wir Pferde so lieb haben, sondern weil es Glückshormone bei uns ausschüttet, das Pferd bräuchte keinen Reiter und zurückgekommen auf den Hund ein Hund ist ein Hund nichts mehr und trotzdem ist es ein Tier mit einem sehr hohen Stellenwert im Zusammenleben mit dem Menschen. Ob ich reif für den Psychologen bin wenn mein Hund nicht mehr wäre?? ich habe ihn angeschafft, weil er für mich eine Aufgabe erfüllt reißt mich aus jeder Depression hat immer Blödsinn im Kopf und heitert mich auf und ich bin mir sicher, dass ich ihn gut behandel und es ihm gut geht, aber ich habe ihn aus egoistischen Gründen angeschafft, so ehrlich muss ich sein. Ich bin der Meinung selbstlos ist man selten.

  • paul

    hallo martina,
    obwohl meine liebe frau sehr passabel englisch beherrscht,verstehen wir
    den sinn und zweck dieser site nicht so ganz.irgendwo im text ist von upgrade und sparen
    die rede.kosten???
    anderes thema!
    deine seite gefällt mir aus einem einfachen grund: mein bauchgefühl sagt mir,du meinst es ehrlich.
    mit allen macken und fehlern die dann unvermeidlich sind.
    wir beköstigen und lieben seit 30 jahren airedals.(rüden)ich habe eine ganze reihe von jahren
    hundesport mit meinen hunden gemacht (VDH unterordnung,fährte,schutzdienst)
    dem beitrag demenz kann ich nur zustimmem.unsere LULU(mix terrierhündin)bekam im alter
    von 13 jahren demenz.es waren in etwa die symtome die du beschrieben hast.
    mfg
    paul

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo Paul,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Nochmals zu der Seite beim Bestätigen des E-Mail-Versandes. Ich habe gerade mal geschaut, indem ich mich kurzerhand selbst anmeldete. Wenn ich alles recht verstanden habe, ist es nur Werbung von WordPress, also nichts mit Kosten und Sparen und sowas..Mein Blog zu lesen kostet nichts und das bleibt natürlich auch dabei! Wäre ja schlimm…..
      Und richtig, ich meine es ehrlich, auch wenn ich dem ein oder anderen dabei vielleicht mal vor den Karren pink…

      Das stimmt, Demenz ist einfach eine schlimme Erkrankung, sowohl beim Menschen als auch bei unseren Vierbeinern.

      LG

      Martina

  • paul

    hallo,
    wenn ich in der e-mail auf folgen gehe,erscheint alles auf englisch.
    was soll das?
    ich lese noch schreibe ich englisch.jahrgang 47.
    mfg
    paul

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo Paul,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich kann Deinen Unmut gut verstehen und um ehrlich zu sein, ärgere ich mich auch immer, wenn etwas auf englisch kommt. Aber leider stehen mir nur bestimmte Möglichkeiten zur Verfügung, um dieses Formular so einzubinden. Wenn ich alles auf Deutsch haben wollte, müsste ich selbst programmieren und das kann ich nicht. Die Programmiersprache des Internets ist leider englisch und ich bin froh, wenigstens dieses Werkzeug gefunden zu haben, dass nur in der Bestätigungsmail in der englischen Sprache erscheint.

      LG

      Martina

  • paul

    hallo,
    diese hetze gegen cesar könnte einen einfachen grund haben.
    diese leute wie rüter und co bangen um ihr ach so einträgliches geschäft.
    mfg
    paul

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo Paul,

      vielen Dank für Deinen Beitrag. Ja, Du könntest recht haben, wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass Neid ein große Rolle spielt. Was so mancher selbst nicht hinbekommt, kann ein anderer somit unmöglich schaffen. Das ist nicht nur bei diesem Thema ein Phänomen, sondern leider in unserer Gesellschaft weit verbreitet. “Ich kann nix – also kannst Du auch nix”. Schade eigentlich…

      LG

      Martina

  • Tanja

    Toller Artikel.
    Es heißt ja auch nicht umsonst “Geduld ist eine Tugend bzw. mit Geduld kommt man weiter.

    Ist bei Kindern auch nicht anders. Warum sollte die Kind hören, wenn man es anschreit oder manche ihre Kinder auch Schlage? Und so ist es beim Hund auch. Der Hund hört nicht und bei Gewalt erst recht nicht. Aber wenn man Ruhig ist, viel Geduld hat und wie CM sagt auf seine Energie und Haltung mit achtet, der kann beim Hund viel bewirken und erreichen.

    LG Tanja

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo Tanja,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. In der Ruhe liegt die Kraft, korrekt. Ich merke es sogar an mir selbst. Früher war ich aufbrausend und laut. Damit erreichte ich nichts. Jetzt bin ich “alt”, ruhig und viiiiiel leiser. Meine Tiere hören und auch bei Menschen erreiche ich so deutlich mehr.

      LG

      Martina

  • Michael

    Hallo,

    wir haben nach einander zwei Hunde aus Tierheimen in Polen addoptiert. Kelly – ein Hund mit Jagdinstinkt – die fast 4 Jahre in einer Box lebte. Danach Socky, der als Welpe getreten wurde und dadurch schlecht laufen konnte. Wir haben beide Hunde zu einem tollen konditionellen Zustand – auch dank toller Tierärzte – gebracht.

    Danach die Erziehung!? Beide haben den Grundgehorsam, beide sind im Haus absolut gehorsam. Schlagen zwar an, wenn Besuch kommt, überlassen aber uns die Tür!
    Außerhalb können beide über 2-4 Stunden laufen und rennen gerne um die Wette!

    Na ja, wir sind 55/56 Jahre alt und nur Herrchen hatte mal mit 17 Jahren einen Dobermann, von der Polizei, als Pflegehund!

    Nun aber zu Cesar Millan, Martin Rütter etc.!

    Wir knuffen, würgen oder verwöhnen unsere Beiden nicht! Sind aber auch nicht absolut glücklich, da es ab und an dazu kommt, dass besonders Kelly anderen Hunden gegenüber extrem Brutal reagieren kann. Socky ist eher der kleine “Kläffer” daneben. Leider kommt es auch nach drei Jahren – allerdigs selten – vor, dass beide völlig unverhofft mal Rehen hinter her rennen. Schließlich aber vor deren Größe beeindruckt zu uns zurück rennen. Beide Hunde haben eine Schulterhöhe von 40cm. Kelly legt sich aber trotzdem sogar mit Doggen an und hat ein extremes Geschick an den Tag gelegt, selbst große Hunde gezielt – mit Tötungsabsicht – anzugreifen, wenn sie ihr nicht passen. Warum? Ist uns ein Rätzel, welches auch bisher drei Hundetrainer nicht entschlüsseln konnten!

    Damit wollen wir nur sagen: Millan, Rütter etc.! Sind nicht immer dabei. Das ist doch eh, nicht nachzuvollziehender Kommerz!? Haben jeder für sich, sicher auch die eigenen Methoden. Wir schauen uns alle an und versuchen – bis auf Würge/Elektrohalsbänder, Futterentzug und körperliche/verbale Gewalt etc. – das Beste für unsere Hundchens zu finden. Manchmal macht es auch die Mischung?

    Ein glückliches Rudel sind wir aber lange noch nicht! Vielleicht fehlt es auch bei vielen anderen Hundehaltern auch an Gedult?

    Liebe Grüße,

    Familie Andexer

    Liebe Grüße

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo Familie Alexander,

      vielen Dank für diese Schilderung. Es stimmt, man muss für sich und seine Hunde immer das Beste herausfiltern. Würde ich meine Nele auch nur laut ansprechen, würde sie das völlig verunsichern. Sie kommt aus Ungarn und ist der liebste, freundlichste Hund, den ich je gesehen habe. Amy aus Spanien hingegen ist eine Oberzicke, doch ich komme bei ihr nur mit Geduld weiter und Sasha ist einfach eine Frohnatur. Doch ich sehe es genauso, mit Geduld kommt man immer weiter. Das hat auch nichts mit dem Verlust als “Rudelführer” zu tun, manche Hunde brauchen einfach ein wenig länger, bis sie etwas begreifen.
      Haben Sie denn Bilder Ihrer zwei ponischen Fellnasen? Würde mich freuen und diese gerne veröffentlichen!

      LG

      Martina

  • Gunnar

    Klasse Beitrag. Ich mag diese erliche und auch vor Kritik nicht zurückweichende Art. Sicher macht auch ein Herr Millan Fehler, aber genau das macht ihn zu einen Menschen, und Cesar ist ein herzensguter Mensch. Er hat sein ganzes Leben den Hunden gewidmet und hilft wo er nur kann.
    Liebe Tierschützer in diesem Land, bitte geht mit Cesar Millan genau so fair um wie es hier auf dieser Seite vorgemacht wird. Auch wir Cesar Fans sind uns im klaren das Cesar Fehler macht, genau wie Rütter, Stillwell u.s.w.

    • MartinaPfannschmidt

      Hallo Gunnar,

      leider sind viele Hundefreunde alles andere als fair, wenn es um etwas geht, was sie nicht auf Anhieb verstehen…

      LG

      Martina

    • Klaus Krüger

      Echt toll von dir geschrieben. Bin ganz deiner und der Meinung vieler User hier. Also auch von mir der Aufruf “Lasst Cesar Millan leben und verteufelt ihn nicht für Fehler die er vielleicht macht” Er ist wie jeder andere Mensch nicht Fehlerfrei. Er beteuert selbst dass auch er jeden Tag von den Hunden was lernen kann.

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