Warum ein Tier aus dem Tierheim?

Jeder Mischling ist einzigartig.

Im folgenden Gastartikel geht es um die zahlreichen Gründe, einem Tier aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu geben:

Einen tierischen Mitbewohner zu haben ist eine wunderbare Erfahrung. Weshalb man sich jedoch für ein Tier aus dem Heim und nicht etwa aus der Zoohandlung entscheidet, kann verschiedene Gründe haben.

Nur in liebevolle Hände abzugeben!

Nimmt man einen Hund, eine Katze oder ein Meerschweinchen aus dem Tierheim bei sich auf, darf man gewiss sein, dass die Tiere dort artgerecht gehalten wurden. Die Mitarbeiter des Tierheims verfügen über fachmännische Kenntnisse und widmen sich den Heimbewohnern mit Hingabe. Ihnen ist wichtig, dass ihre Schützlinge an kompetente Neubesitzer abgegeben werden. Weil unbedingt verhindert werden will, dass das Tier nochmals ins Heim kommt, erfolgt eine sorgsame Auswahl. Die neuen Halter werden über Kosten und Pflichten aufgeklärt. Bei Züchtern und Zoohandlungen steht hingegen das kommerzielle Interesse im Vordergrund – Tierheimen ist die Harmonie zwischen Mensch und Tier wichtiger. Sie impfen ihre Schützlinge und versorgen sie während des Aufenthalts in allen veterinärmedizinischen Belangen. Etwaige Vernachlässigungen, wie sie in Züchtungsbetrieben leider immer wieder vorkommen sind bei Tierheimbewohnern nicht festzustellen.

Problemfälle als Chance

Hartnäckig hält sich die Mär, dass Tiere aus Heimen verhaltensauffällig, traumatisiert und schlecht erzogen sind. In einigen Fällen ist dies sicher richtig. Das Gros jedoch stammt aus intakten Familien, die aus unterschiedlichen Gründen sich nicht mehr um ihre Lieblinge kümmern können. Allergische Erkrankungen, eine Scheidung oder ein Todesfall zwingen dazu, das Tier abzugeben. Die betroffenen Vierbeiner und Vögel leiden dann besonders, da sie ihre Eigentümer sehr vermissen. Einem solchen Tier ein neues Heim zu geben, meint eine lohnenswerte Aufgabe. Glücklich über ihren Auszug aus dem Tierheim, bringen sie der neuen Familie viel Liebe und Zuneigung entgegen. Haben jene Tier salopp formuliert einfach nur Pech gehabt, teilen andere ein wirklich schreckliches Schicksal. Doch ist es für erfahrene Halter eine schöne, erfüllende Herausforderung sich eines solchen Tieres anzunehmen. Diese zweite Chance haben sich sicherlich alle sogenannten “Problemfälle” verdient.

Mehr Informationen finden Sie auch unter:

http://www.tierheim-berlin.com/
http://www.top10berlin.de/de/cat/freizeit-268/filmkulissen-1562/tierheim-berlin

Wir sind auch aus dem Tierschutz!
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3 Kommentare zu Warum ein Tier aus dem Tierheim?

  1. Wenn auch nicht alles der Realität entspricht, so ist ein Tier aus dem Tierheim Pflicht. Aus Erfahrung weiss ich, dass die Tiere nach dem Verlassen des Tierheimes eine wundersame Verwandlung erleben.
    Das ist keine Kritik an Tierheimen, die oft das Paradies nach dessen Vorleben bedeuten, doch speziell der Hund braucht Anschluss.
    Gilt aber auch für alle Tiere. Denn: hätten sie ein zu Hause, wären sie nicht im Tierheim.

    • Hallo b.dokopil,

      vielen Dank für Deine Kommentare zu verschiedenen Themen und entschuldige, dass ich nicht früher geantwortet habe. Ich war über Pfingsten verreist.
      Zunächst einmal finde ich es ist schön, dass Du mit mehreren Hunden zusammenleben kannst und so direkt von ihnen lernst. Das ist jedoch nicht die Regel. Die meisten Leute haben nur einen Hund, manchmal vielleicht zwei.
      Die Mehr-Hunde-Haltung ist in Deutschland eher die Ausnahme. Wie hier bekannt ist, lebe auch ich mit drei Hunden zusammen, alle aus verschiedenen Ländern und aus Tötungen. “Schrotthunde” gibt es meiner Meinung nach nicht. Alle Hunde haben das Recht darauf ein schönes Leben zu führen, egal wo sie herkommen, egal wie ihr Erscheinungsbild ist und egal wie alt sie sind. Das Problem sind nicht die Hunde, sondern eher die Menschen, welche generell Tiere, speziell Hunde und Katzen, als überflüssig und belästigend empfinden. Gäbe es solche Menschen nicht, gäbe es auch keine vernachlässigten oder gar misshandelten Tiere. Zudem gibt es in vielen Ländern extreme Armut. Und es heißt nicht ohne Grund: “Geht es den Menschen gut, dann geht es auch den Tieren gut”! Auch ist es eine Frage der Bildung, die nicht überall gegeben ist. Ich möchte jedoch an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion abhalten. Das sprengt den Rahmen dieses Blogs.
      Es ist schön, dass Du ein Buch über all diese Problematiken schreiben möchtest und ich wünsche Dir viel Erfolg damit.
      Auch bin ich Deiner Meinung, was die Anschaffung eines Tieres aus dem Tierheim betrifft. Ich kann ebenfalls nicht nachvollziehen, dass noch so viele Hunde, Katzen und andere Kleintiere gezüchtet werden, obwohl die Tierheime in allen Ländern völlig überfüllt sind und Hunde, Katzen etc. auf den Straßen leben müssen.
      Ich hoffe auch für Dich, dass Du Dich hier mit Anderen zu einigen Themen gedanklich austauschen kannst.

      LG
      Carola

  2. Das unterstütze ich im vollen Umfang. Jedes Tier hat ein Aufenthaltsort verdient, in dem es dem Tier artgerecht gut geht. Nicht der “Problemhund” wollte zu einem werden, er wurde duch den Menschen so gemacht, deshalb ist es wichtig diesen Tieren ein gutes Zuhause zu geben.

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