Indoor-Spaß für den Hund

Hund indoortraining

Ich freue mich, Ihnen folgenden Gastartikel bereitzustellen. Er beinhaltet schöne Möglichkeiten der Beschäftigung, wenn das Wetter mal nicht so dolle ist.

Fit und mobil durch kühle und nasse Tage – Indoor-Spaß für den Hund

Natürlich wird Ihr Hund am liebsten draußen sein und dort herumtollen. Aber es gibt Tage im Leben, da ist das einfach unzumutbar – Dauerregen etwa oder Minusgrade vermiesen den Spaziergang, wenn auch in erster Linie dem Hundebesitzer. Doch es gibt einige Möglichkeiten, wie Sie den Hund drinnen gut beschäftigen können und dieser wird sich mit Sicherheit nicht nach draußen sehnen.

Suchspiele für kleine Schnüffelnasen

Suchspiele sind zwar draußen schöner, lassen sich aber auch im Innenbereich sehr gut durchführen. Ihr Hund wird begeistert sein und Ihre Wohnung durchforsten. Der Vorteil solcher Spiele im Innenbereich ist, dass hier keine anderen Gerüche auf den Hund warten und dieser dadurch weniger abgelenkt ist. Zudem lassen sich die Spiele sehr einfach organisieren – Sie müssen weder viel Zeit noch Arbeit aufwenden und bescheren dem Hund jede Menge Spaß. Besonders gut sind die Spiele natürlich mit Leckerli durchführbar, denn die kleine Schnüffelnase möchte mit Sicherheit eine Belohnung für die gute Arbeit haben. Wobei die Belohnung auch in dem Fundstück selbst bestehen kann, wenn der Hund zum Beispiel in der Schnüffelbox suchen darf. Hier lassen sich hervorragend Gegenstände und Leckerli verstecken, die der Hund suchen soll.

Ideal ist es, wenn Sie den Schwierigkeitsgrad variieren. Verstecken Sie einige Dinge an Orten, an denen der Hund wirklich suchen muss und andere wiederum dort, wo sie leicht aufzufinden sind. Das erhält die Motivation bei der Suche. Wenn Ihr Hund ein Lieblingsspielzeug hat, können Sie auch dieses verstecken und das Tier wird das Spielzeug mit Eifer suchen.

Clickern mit Hund

Viele Pferde- und Hundehalter kennen das Clickertraining und haben damit sehr gute Erfahrungen machen dürfen. Das Prinzip dabei ist einfach: Sie nutzen einen Clicker in Kombination mit Leckerchen und der Hund weiß schon nach kurzer Zeit, was das Geräusch zu bedeuten hat. Er wird allein bei dem Klickton wie gewünscht reagieren, wenn Sie zuvor mit Ihm das jeweilige Verhalten mit Geduld und Ruhe eingeübt haben. Einen Clicker bekommen Sie im Zoofachhandel – es handelt sich um ein einfaches Utensil aus Plastik, welches durch Druck einen Klick ertönen lässt.
Zuerst muss Ihr Hund nun lernen, dass der Klick wirklich positiv ist. Betätigen Sie den Clicker dafür und geben Sie dem Tier das Leckerchen: ohne etwas zu verlangen, ohne Stimmkommando. Bringt der Hund Klick und Futter in Verbindung, können Sie ein zufälliges Verhalten belohnen, sodass das Tier das Verhalten und den Klick in Verbindung bringt. Sie können nun beginnen, an Gehorsamsübungen zu arbeiten oder bringen dem Hund ein neues Kommando bei. Sie wissen selbst, was Ihrem Hund Spaß machen könnte und womit Sie ihn beschäftigen können. Lassen Sie sich immer wieder etwas Neues einfallen und dehnen Sie die Trainingseinheiten nicht zu lange aus. Ihr Hund sollte bei Laune bleiben und nicht überfordert werden.

Agility für drinnen

Wer sagt denn, dass Agility nur draußen stattfinden darf? Gehen Sie mit dem Hund runter vom Sofa und lassen Sie sich etwas für die Bewegung einfallen. Springen durch Hula-Hoop-Reifen etwa, der Aufbau eines kleinen Parcours oder das Laufen durch einen Spieltunnel sind wunderbare Möglichkeiten, um den Hund zu beschäftigen und gleichzeitig auf Trab zu halten. Er soll sich schließlich bewegen und nicht nur geistig gefordert werden. Bei der Agility sind Körper und Geist gefragt und so eignet sich dieser Sport vor allem für diese Hunde, die gern mobil sind, die aber durch Herrchens oder Frauchens „Regenunmut“ ausgebremst werden.
Bedenken Sie bei der Agility aber, dass Sicherheit immer an erster Stelle stehen sollte. Bauen Sie weder wackelige Konstruktionen auf, noch überfordern Sie den Hund in puncto Höhen oder Weiten, die überwunden werden sollen. Nutzen Sie als Aufsprungflächen Gummimatten, damit der Hund auf glattem Parkett nicht rutscht. Zeigt das Tier Unbehagen, schrauben Sie die Anforderungen ganz schnell wieder zurück! Legen Sie zudem ausreichende Pausen ein, sodass sich der Hund ausruhen kann. Das gilt vor allem, wenn er diesen Sport nicht gewöhnt ist.
Agility lässt sich sehr gut mit Gehorsamsübungen verbinden – Ihr Hund muss sporteln und dennoch auf Ihre Kommandos reagieren. Er soll zum Beispiel zwischendurch anhalten oder sich hinlegen, soll an einer Stelle verharren oder einfach zu Ihnen kommen. Bei der Agility sind so viele Kombinationsübungen möglich, dass schon fast kein Platz mehr für andere Indoor-Übungen bleibt – zumindest nach Meinung so mancher Hunde, die sich wirklich gern mit diesen Aufgaben beschäftigen.

 

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