5 Anzeichen dafür, dass dein Hund krank ist

Seufz – einerseits bin ich froh, dass meine Hunde nicht sprechen können, andererseits wäre es oft praktisch – genau dann, wenn dem Liebling etwas fehlt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Hundehalter seinen Vierbeiner genau beobachtet, um eventuelle Beschwerden des Tieres zu erkennen. Ich persönlich schaue jeden morgen meine drei Hunde genau an, ob alles in Ordnung ist. Tagsüber sowieso.
Da in letzter Zeit vermehrt Mails bei mir eintrudeln mit Fragen nach Krankheitszeichen, entschied ich mich für diesen Artikel. Natürlich gibt es noch viel mehr Anzeichen, doch diese finden dann in einem der nächsten Artikel Platz.
liegender Hund
Sashi-Spatz krank? Nein, nur faul.

5 Anzeichen, dass der Hund krank ist

1. Der Hund frisst nicht

Wenn der Hund nicht fressen will, kann das verschiedene Ursachen haben. Ungewohntes Futter kann dazu führen, dass das  Tier das Fressen verweigert. Bei sensiblen Hunden kann es vorkommen, dass sie das Fressen verweigern, wenn sie alleine gelassen werden oder das Herrchen verlieren. Füttert ihr jedoch schon länger das gleiche Futter, könnte auch eine organische Ursache dahinter stecken. Es kann sein, dass der Hund eine Verdauungsstörung, Schmerzen oder Übelkeit hat. Desweiteren kann es vorkommen, dass Hunde Probleme im Bereich der Mundhöhle haben, Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen können hier ein Thema sein. Auch Vergiftungen oder das Verschlucken von Fremdkörpern können zur Appetitlosigkeit führen.

2. Der Hund möchte nicht raus

Wenn der Hund nicht raus will kann dies ganz harmlos sein. Vielleicht liegt es einfach am kalten, nassen Wetter. Meine drei glotzen mich regelrecht entsetzt an, wenn ich im regen mit ihnen raus will….Andererseits ist es auch möglich, dass der Hund nicht raus möchte, weil er krank ist. Wenn er sich nicht gut fühlt, kann er das Gassi gehen verweigern. Das kann zum Beispiel an einer Magenverstimmung oder Verdauungsbeschwerden liegen oder auch an einer Arthrose. Diese führt beim Hund zu Schmerzen in den Gelenken bei Bewegung. Übergewicht kann ebenfalls eine Ursache sein.

3. Der Hund hat Durchfall und/oder erbricht sich

Seltener Durchfall beim Hund ist meist harmlos. Tritt dieser aber über einen längeren Zeitraum auf und erbricht der Hund zusätzlich noch, ist Vorsicht geboten. Es kann sein, dass der Hund ungewohntes Futter nicht vertragen hat, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder einen Parasitenbefall im Darm mit Spul-, Haken- und Peitschenwürmer hat. Auch eine Infektion oder Erkrankung der Organe im Magen- und Darmbereich kann eine Ursache darstellen. Das kann nur ein Tierarzt diagnostizieren.

4. Der Hund hat tränende Augen

Tränende Augen beim Hund können völlig harmlos sein. Oft haben Hunde tränende Augen, wenn bei ihnen eine erhöhte Produktion der Tränenflüssigkeit vorliegt. Dies ist nicht weiter schlimm, da dies ein Schutzmechanismus des Körpers ist. Schlimmer ist es, wenn die Bindehaut rot ist. Das kann schnell bei Zugluft durch zum Beispiel eine Klimaanlage entstehen. Falls der Augenausfluss jedoch eitriger Natur ist, sollte schnell ein Tierarzt aufgesucht werden.

5. Der Hund hat Fieber

Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt bei 37,5 bis 39 Grad Celsius. Sollte diese Temperatur erhöht sein, spricht man von Fieber. Hier liegt in den meisten Fällen eine virale oder bakterielle Infektion vor. Bei hohem Fieber und Schüttelfrost sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Bei Fieber über 41 Grad Celcius ist es ein dringender Notfall.

Falls ihr bei eurem Hund eines dieser Anzeichen oder eine Kombination aus mehreren dieser Anzeichen bemerken, solltet ihr hellhörig werden. Es ist zunächst wichtig, den Hund und dessen Verhalten genau zu beobachten und im Ernstfall und bei längerer Dauer der Beschwerden den Tierarzt zu kontaktieren.

Newsletter

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*