Sicherheitsgeschirr für Dino

Warum geht Dino nur mit Sicherheitsgeschirr raus? Dino ist ein Hund, der seine eigenen Entscheidungen trifft. Typisch Herdenschutzhund eben. Während Masha bei Spaziergängen frei laufen darf, geht das bei Dino nicht. Wobei – auf unbekannten Wegen lassen wir auch Masha nicht frei laufen auch sie wird da ordentlich gesichert.

Doch, was Dino betrifft: Ohne ein ausbruchsicheres Geschirr gehen wir nicht mit ihm raus. Was ist das Prinzip eines Sicherheitsgeschirrs und auf was lege ich Wert? Das möchte ich im folgenden Beitrag beleuchten.

Sicherheitsgeschirr – unsere Wahl


Gründe für dieses Geschirr

Es hat etwas gedauert, bis wir ein Sicherheitsgeschirr für passend erachtet haben. Vom Verein „Homeless Dogs Romania“ bekommt man zwar eines vor Ankunft des Hundes zugeschickt, doch das ist nur so ein dünnes Ding, welches ich sehr ungerne genutzt habe.

Das Geschirr von „rabbitgoo“ hat folgende Komponente:

  • Ausbruchsicher (gut, ist Voraussetzung für ein Sicherheitsgeschirr)
  • Alle Gurte können bequem eingestellt werden – gut anpassbar
  • Reflexstreifen
  • „Haltegriff“ – macht für mich Sinn, wenn wir an einer befahrenen Straße auf das „Grün“ der Ampel warten
  • Wasserdicht & Schmutzabweisend
  • Suuuuper weich innen, alles gut gepolstert
  • es macht einen ziemlich stabilen Eindruck

Unterschied Sicherheitsgeschirr und „normales“ Geschirr

Ein Sicherheitsgeschirr hat einen zusätzlichen Bauchriemen. Dieser verhindert, dass sich ein Hund aus demselben rauswinden kann.

Die einzelnen Teile eines normalen Geschirrs:

  • Brustgurt
  • Bauchgurt
  • Rückensteg

Ein gut sitzendes Geschirr verteilt den Druck gleichmäßig, mit Schwerpunkt auf das Brustbein. Innerhalb der Geschirre gibt es „H“- oder „Y“-Geschirre – oder aber Führgeschirr, Norwegergeschirr, Anti-Zug-Geschirr, Step-In-Geschirr, Zuggeschirr, Trekkinggeschirr, Sattelgeschirr, Mantrailinggeschirr und eben das Sicherheitsgeschirr.

Alle Geschirre eint: Mindestens ein Steg geht jeweils über den Rücken, Bauch und Brust. Bei den meisten Geschirren sind es mehr Stege. Nach meiner Erfahrung: Hunde, denen man ein Geschirr leicht anziehen kann, kommen genauso leicht – auch ohne unsere Hilfe – aus einem Geschirr raus. Der Unterschied eines „Normalen“ Geschirrs und eines Sicherheitsgeschirrs liegt also darin, dass ein Hund sich aus einem Sicherheitsgeschirr kaum herauswinden kann.

Warum kommt ein Hund nicht aus dem Sicherheitsgeschirr raus?

Wer schon mal gesehen hat, wie sich ein Hund aus dem Geschirr / Halsband windet, weiß. dass er gefühlt einen glitschigen Regenwurm an der Leine hält. Aus dem relativ kompakt verbauten Hund scheint eine aalglatte Schlange zu werden, die sich windet wie ein eine Spagetti, die aufgerollt wird.

Bei einem Sicherheitsgeschirr geht das nicht, denn es beinhaltet einen Steg um die Taille. Und da die Taille des Hundes schmaler als der Brustkorb ist, bleibt der Hund spätestens dann im Geschirr stecken, wenn er versucht, nach hinten aus dem Geschirr zu kommen.

Sicherheitsgeschirr – unabdingbar

Da wir Tierschutzhunde haben, sind Sicherheitsgeschirre alternativlos. Sowohl Masha als auch Dino haben lange Zeit ihre Sicherheitsgeschirre getragen. Nach Ihrer Ankunft wurden beide doppelt gesichert, das bedeutet, eine Leine in die vordere Öse des Geschirrs, eine zweite Leine in die hintere Öse des Geschirrs.

Und heute wird auch Masha mit einer doppelten Sicherung ausgestattet, wenn wir in fremde Gegenden gehen, sicher ist sicher. Dino kommt ausschließlich doppelt – oder auch dreifach gesichert aus dem Haus.

Dino trug sein Geschirr lange Zeit auch innerhalb des Hauses. Erst, als wir ihn anfassen durften, bekam er das rabbitgoo-Geschirr.

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