Homeless Dogs Romania – Erfahrungen
In diesem Beitrag beleuchten wir den Tierschutzverein „Homeless Dogs Romania“. Es gibt kaum Möglichkeiten, Erfahrungsberichte zu lesen, außer hier und da in einem Forum. Wir kennen den Verein recht gut und können uns somit diesen Artikel zutrauen: Homeless Dogs Romania – Erfahrungen.
Die Basis
Der Verein wird von einem sehr engagierten Team von 7 Frauen betrieben. In den sozialen Medien werden viele Hunde präsentiert und die Frauen fahren regelmäßig selbst nach Rumänien, um Hunde einzusammeln oder die bereits im Shelter lebenden Hunde zu besuchen, für die Vermittlung zu fotografieren, etc.
Klingt gut? Ist es auch. Vor Allem die Auftritte in facebook & Co sind herausragend. Positivität im Duktus beherrschen die Damen des Vereins in Perfektion. Man findet sehr ansprechende Umschreibungen, wie etwa „spannende Phase der Pubertät“ für nen Rüpel, dass Kinder „standfest und viel Hundeverstand“ haben sollen bei einem Hund, der gerne mal etwas „nach vorne geht….“ und so weiter und so fort. Natürlich – die Hunde sollen vermittelt werden und man muss die Dinge da schon ein wenig positiv klingen lassen. Auch hier: Alles fein, auch wenn ich die Umschreibungen manchmal etwas drüber finde.
Nach der Anfrage
Wer einen Hund anfragt, benötigt herausragende Nerven. Vollkommen in Ordnung sind die Telefonate und die Vorkontrolle, das macht jeder Verein – und das ist auch gut und richtig so. Kommt die Zusage, dass ein Adoptant einen Hund haben kann, entsteht ein enger Austausch mit der Vermittlerin: Man muss Bilder schicken von:
- Transportbox
- Zwei Kurzleinen
- Eine Schleppleine
- Halsband
- Tracker
- Futter (!)
- Neben dem Vertrag ein Extra PDF, in welchem man unterschreiben muss, sich an die doppelte Sicherung zu halten.
Der Adoptant wird aufgefordert, den Hund bei TASSO zu registrieren und das Sicherheitsgeschirr wird einem vom Verein zugeschickt. Sobald man es hat: Foto machen, an den Verein schicken. Der Verein macht sehr deutlich, dass man bei der Adoption eines Hundes engmaschig begleitet wird, was ja letztlich als Fürsorge den Hunden gegenüber zu verstehen ist. Dennoch – es ist sehr viel, was einem zugemutet wird, aber gut – speichern wir noch als Fürsorge für die Hunde ab.
Masha & Dino
Wir haben zwei Hunde über Homeless Dogs Romania bekommen und eine Freundin sowie eine Bekannte haben ebenfalls einen Hund über diesen Verein adoptiert.
Beide sagen: „Nie wieder“. Warum? Ganz einfach: Hat man Pech, ist die Vermittlerin – hmmmmm, anstrengend. Beispiel aus eigener Erfahrung: Wir haben nach unserer Masha noch ihren Bruder, den Dino adoptieren wollen. Unsere Vermittlerin war gottlob eine der „Vernünftigen“. Wie gefordert, hatten wir alle Bilder geschickt – auch das von der Transportbox,
Trotzdem kam es zum Eklat, nicht mit unserer Vermittlerin, sondern mit einer anderen Dame aus dem Verein, dem „Vorstand“: Einen Tag, bevor Dino ankommen sollte, war plötzlich unsere große Transportbox zu klein, nicht sicher genug, was weiß ich. Das Argument: Dino könnte ausbrechen. Zumindest hatte ich das so verstanden. Aus so einer Box:

Mein Angebot, diese mit Kabelbindern zusätzlich zu sichern, wurde vom „Vorstand“ des Vereins abgelehnt. Endlose Diskussionen am Telefon – keine nachvollziehbaren Argumente. Dino galt als etwas ruppig, deswegen wurde befürchtet, er würde unsere Transportbox zerlegen, nunja…..Egal, am Ende haben wir nachgegeben, wir wollten keinen Eklat und wir wollten den Hund,
Wir mussten also los, um eine von dem Vorstand des Vereins genannte Boxengröße kaufen. Unsere war ca. 10 cm kleiner, passte aber grundsätzlich gut ins Auto.
Am Ende saß ein mittelgroßer Hund in dieser gigantischen Box, aber gut. 130 Euro einen Tag vor Ankunft des Hundes ausgegeben, damit Ruhe ist. Die Box passt kaum ins Auto (nur seitlich liegend) und wir können die eigentlich nicht nutzen, da einfach zu groß. 10 Zentimeter können manchmal doch den Unterschied machen.
Uns wurde gesagt, wir hätten beizeiten fragen müssen. Hä? Wie sollen wir auf die Idee kommen, zu fragen, ob die Box, die für die größere Masha gut war, auch für ihren Bruder gut genug ist? Und zudem hatten wir doch das Bild geschickt gehabt? Für unsere Vermittlerin war es anscheinend ok, nur der „Vorstand“ hatte damit ein Problem. Egal. Wir haben Ruhe gegeben, der Klügere und so, ne?

Drei Tage vor Ankunft der Hunde
Hat man die Zusage des Vereins, dass der Hund zu einem darf, wird man ca. 3 Tage vor der Ankunft in zwei Messenger-Gruppen gesteckt. Einmal die Fahrzeuggruppe und einmal eine Transportgruppe. In der Fahrergruppe wird man quasi über den Standort des Fahrzeugs informiert – auch hier: Sehr gute Praxis, denn so weiß man genau, wann in etwa der Schützling ankommt.
In der Transportgruppe sind alle Adoptanten, deren Hund in diesem Fahrzeug anreisen. Dort kann man Fragen stellen und bekommt Infos vom Verein. Die Damen stellen sich in dem Chat vor und sagen auch gleich, man möge bitte auch nach Ankunft des Hundes in dieser Gruppe bleiben, Bilder und Videos sowie Updates über das Verhalten zu schicken, da die Frauen nahezu jeden Hund persönlich kennen. Das ist echt in Ordnung und vollkommen verständlich.
Dann bekommt man über diese Gruppe Hinweise, etwa zur doppelten Sicherung – auch hier sind wir voll beim Verein, denn ein entlaufener Tierschutzhund ist eine Katastrophe. Und unnötig, man kann seinen frisch angekommen Schützling richtig sichern.
Die Kommunikation in den Chats per Messenger
Nähert sich der Transporter dem vereinbarten Treffpunkt, wird man aufgefordert, sich zu melden:
- wenn man zuhause losfährt
- wenn man am Treffpunkt ist
- wenn der Hund im Auto ist
- wenn man zuhause ist.
Man soll gut ne Stunde vor der angedachten Zeit am Treffpunkt sein – auch vollkommen ok, Nichts ist schlimmer, als wenn man da zu spät kommt – und unterwegs kann sich immer mal nen Stau auftun.
Ab Ankunft des Transporters soll möglichst alles filmerisch dokumentiert werden. Auch in den nächsten Tagen und Wochen kommen immer wieder Aufforderungen, man möge Bilder und/oder Videos schicken. Da wir Masha & Dino adoptierten, waren wir selbst in zwei Messenger-Gruppen Mitglied. Zudem haben wir (seinerzeit noch) den Verein weiter empfohlen, und kennen somit Screenshots zweier weiterer Transportgruppen, sind aber keine Mitglieder darin. Doch wie gesagt, Screens liegen uns vor. Uns sind somit vier Chats bekannt – bei der Anzahl der vermittelnden Hunde ist das sicher nicht viel. Aber in allen vier Chats eskalierte es mindestens einmal mit einem Adoptanten.
Nicht falsch verstehen, wenn jemand mit seinem neu angekommenen Hund ungesichert draußen rumrennt, ist das dumm – und da verstehe ich es voll und ganz, wenn der Verein eskaliert.
Mein persönliches Verständnis endet allerdings dann, wenn die Menschen wegen Nichtigkeiten angegangen werden. Doch auch hier: Der Ton macht die Musik.
Der Ton einfach ein sehr wichtiges Instrument, um Dinge einzuordnen. Und der niedergeschriebene Ton, der von den Damen angeschlagen wird, ist einfach nicht immer der Sache gerechtfertigt. Eine Adoptantin war mit ihrem Hund innerhalb weniger Tage nach dessen Ankunft beim Tierarzt. Dieser verschätzte sich im Alter des Hundes, er meinte wohl, der Hund sei älter. Die Adoptantin schrieb dies ganz offen in der Gruppe, dass ihr Hund wohl ein paar Jahre älter sei. Anstatt nun als Verein nun einfach freundlich zu erklären, dass man den Hund seit dem Welpenalter kenne, somit sich also der Tierarzt vielleicht einfach nur verschätzt hat, wurde die Adoptantin ordentlich angegangen. Es fielen harte Worte, während die Adoptantin versuchte, zu beschwichtigen. Sie musste sich auch mehrfach erklären, warum sie überhaupt schon beim Tierarzt war.
In den vier uns bekannten Chatgruppen kommunizierten die Vereinsmitglieder natürlich auch miteinander. Ob das in einer ironischen Form sein muss, sei dahingestellt. Beispiel: Ein Adoptant erklärt sich, Antwort von einem Vereinsmitglied zum anderen: „…..wir haben halt keine Ahnung“. Muss so etwas sein? Meiner Meinung nach nein.
Übrigens: Ich habe von allen Gruppen die Chatverläufe gesichert sowie Screensshots angefertigt. Es ist nicht erlaubt, Inhalte von privaten Gruppen zu veröffentlichen, mit wenigen Ausnahmen – und daran halten wir uns.
Homeless Dogs Romania – Erfahrungen
Von vielen ehemals freudigen Neu-Besitzern hört man relativ schnell deutlich weniger, denn es wird ziemlich viel von den Damen des Vereins Homeless Dogs Romania in Frage gestellt – so meine Erfahrungen als Teilnehmerin der Chats. Wir und etliche andere Chatteilnehmer haben sehr schnell aufgehört, Videos oder Bilder zu posten.
Ganz extrem mit der Chatterei wurde es, als wir einen Pflegehund über Homeless Dogs Romania aufnahmen, dazu mehr in Teil 2 meiner Mini-Serie. Und wir haben uns das Prozedere einer Adoption auch nur ein zweites Mal angetan, weil wir unbedingt den Bruder von Masha haben wollten – ergo aus Tierschutzgründen. Und dieser Grund würde auch reichen, um den Bruder von Masha und Dino zu holen. Aber der Verein hebt oder senkt den Daumen – je nach persönlichem Befinden.
Warum haben nur zwei der Geschwister?
Unsere Masha und unser Dino sind Ar….auf Eimer, Sie kleben zusammen wie Pech und Schwefel. Gerne hätten wir Ihre Mutter und ihren Bruder noch dazugeholt, wir haben den Platz und wir haben das Budgeut, sowohl finanziell als auch zeitlich. Dass die Mama der beiden nicht zu uns kommen kann, haben wir mit einem Telefonat unserer Vermittlerin geklärt,
Das verstehen wir auch, die Mama passt von ihrem Charakter her nicht in unser Rudel – alles fein.
Warum jedoch der Bruder sein Dasein im Shelter fristen muss, ist einfach ungeheuerlich und das hat an dieser Stelle gar nix mehr mit Tierschutz zu tun. Hier reiße ich es nur kurz der Vollständigkeit halber an, da es eben zum Erfahrungsbericht gehört.

Warum darf der Bruder nicht bei uns einziehen?
Antwort: Aus einer persönlichen Aversion gegenüber uns. Entstanden aufgrund einer vollkommen haltlosen Verdächtigung, die Mama über Umwege zu uns einzuschleichen. Boah!
Und das geht für uns gar nicht. Gar nicht!
Wie schon erzählt, wir wollten gerne die Mama und den Bruder adoptieren. Dass die Mama nicht zu uns passt – ok, hatten wir verstanden. Nun hatte sich jemand aus unserem Umfeld auf sie beworben. Damit haben und hatten wir nix zu tun.
Kanns beweisen: Carola wollte Lainy ein Zuhause geben, das hat sie mir per WhatsApp geschrieben, am 05.04.2025, also weit vor unserer „Bewerbung“:

Was passierte? Uns wurde unterstellt, wir wollten über diesen Umweg an die Mama kommen. Deswegen wurde die Zusage an die Person aus unserem Umfeld wieder gecancelt. Somit bleibt die Mama im Shelter, obwohl sie hätte ein traumhaftes Zuhause haben können. Nun hatte sich aber ja Carole deutlich früher für Lainy interessiert…..
Ganz ehrlich? Wir haben einen ziemlich großen Bekanntenkreis. Ganz sicher hätten wir nicht jemand aus unserem direkten Umfeld gewählt, um an die Mama von Masha & Dino zu kommen. Zudem ist dies einfach eine Unterstellung, die einen Betrug in sich birgt. Denn jeder Adoptant unterschreibt einen Vertrag, der die Weitergabe des Hundes untersagt.
Der Grund, warum nun der Bruder nicht zu uns kommen darf, sondern sein Dasein im Shelter verbringen muss, resultiert ergo aus einer Vermutung, die der Verein aufstellte.
Sowohl in einem Chat (Screen gesichert) als auch öffentlich haben wir kommuniziert, den Hund gerne noch adoptieren zu wollen. Hier unsere Anfrage, mit Datum und allem drum und Dran:

Unter einem öffentlichen Vermittlungspost haben wir das kürzlich kommentiert. Sofort wurde uns vorgeworfen, wir hätten kein Datum genannt, an dem wir ihn nehmen würden. Als ich das mit Verweis auf einen Chat widerlegte, wurde umgehend der öffentliche Beitrag gelöscht. Darüber sind wir bis heute entsetzt.
Die unsägliche Chatterei
Nachdem wir unter dem Vermittlungspost des Bruders von Masha & Dino gepostet hatten, dass wir ihn gerne nehmen würden, wurde der Beitrag nach kurzem Hin- und Her – wie schon erwähnt – gelöscht und flugs entstand eine Chatgruppe „zur Klärung“.
Teilnehmer: Wir beide, drei Vereinsdamen und die Person, die die Mama von unseren Geschwistern hatte adoptieren wollen.
Was da abging, passt sprichwörtlich nicht auf die Kuhhaut. Beschuldigungen, Unterstellungen, Boshaftigkeiten. Und zwar nur zwischen der Mama-Interessentin und drei der Vereinsdamen. Wir wollten nämlich am Abend um halb zehn nicht diskutieren und dies in Ruhe am nächsten Tag klären. Argumente kamen keine. Die Mama-Interessentin blieb ruhig und gelassen, die Damen von Homeless Dogs Romania gingen ab wie die berühmte Schmitz Katze.
Wir wollten gerne am nächsten Tag nochmals klarstellen, dass wir nicht über Umwege die Mama zu uns lotsen wollten. Dazu kam es nicht mehr. Wir flogen aus dem Chat und wurden kurzerhand auf der facebook-Seite blockiert. So geht der Verein Homeless Dogs Romania mit allen um, die etwas sagen / tun / erwähnen, was den Damen nicht in den Kram passt. Zack – und weg bist du.
Warum dieser Beitrag?
Wir wollen einen Erfahrungsbericht über Homeless Dogs Romania aus erster Hand verfassen. Denn ganz ehrlich: Es gibt nirgends die Möglichkeit, Bewertungen einzusehen, sich über diesen Verein zu informieren, gerade was Erfahrungen angeht.
Der Bericht „Homeless Dogs Romania – Erfahrungen“ ist natürlich nur unsere Erfahrung, Ich weiß allerdings, dass sich einige Hundebesitzer nur auf die Zunge beißen. Nicht jedem liegt es, sich gegen diese schiere Dominanz des Vereins öffentlich in den Chats zu äußern. Manche verlassen den Chat wortlos, manche sagen gar nix mehr, manche versuchen eine Erklärung.
Oben im Text findet sich genug Infomaterial, was ich gut an der Arbeit des Vereins finde. Ein weiteres Plus: Die Vereinsmitglieder sind rund um die Uhr erreichbar, man bekommt bei Fragen sofort eine Antwort und es scheint den Damen auch am Herzen zu liegen, die Hunde gut unterzubringen. Außer, man sagt etwas, was ihnen gegen den Strich geht. Dann geht das Persönliche vor.
Finde den Fehler…..
Bei facebook & Insta kommen manchmal die Adoptanten nicht so gut weg – aber was uns zu Beginn auch nie auffiel: Niemals liest man den Kommentar des „bösen“ Adoptanten selbst. Heute wissen wir den Grund; Kommentare, die den Damen nicht gefallen, werden gelöscht, und zack, der- oder diejenige, die es wagte, Kritik zu äußern, wird kurzerhand blockiert. Da steht dann was von „….schon wieder eine Absage, warum sind die Menschen so böse,,,,,“ – aber kommentiert die Person, die abgesagt hat, selbst – und dieser Kommentar gefällt nicht – zack, gelöscht.
Schaut gerne selbst – ihr findet unter den Kommentaren einfach nichts, was die andere Seite beleuchtet. Nichts. Und deswegen wollten wir darüber berichten: Homeless Dogs Romania – Erfahrungen.
Fazit
Private Differenzen sind das eine. Aber das jetzt zwei Hunde ihr Leben im einem rumänischen Shelter verbringen müssen, die beide ein tolles Zuhause hätten haben können, das geht mir nicht in den Kopf. Ich verstehe nicht, wie man private Unstimmigkeiten auf dem Rücken von Tieren austragen kann.
Für mich ist das Private das eine, Tierschutz jedoch das andere. Ich selbst bin noch anderweitig tierschützerisch sehr aktiv. Dort gibt es eine Person, die ich nicht haben kann – ich mag die Person nicht und wir werden wohl keine Freunde mehr. Dennoch würde ich dieser Person alle meine Tiere anvertrauen, da ich weiß, dass es denen sehr gut bei dieser Person ginge! Man muss doch trennen können? Das jedoch kann der Verein nicht. Man ist gut – sofern man kuscht und alles macht, wie es den Damen beliebt. Man ist schlecht, wenn man nicht „artig“ ist. Und ich finde es unfassbar verwerflich, dass hier privater Krempel über das Tierwohl gestellt wird. Das ist unfassbar und sehr, sehr traurig. Ich habe übrigens offen per Mail an den Verein kommuniziert, dass ich das öffentlich machen werde. Wir sind da nach wie vor entsetzt darüber, dass das Persönlichkeitsempfinden des Vereins über dem Tierwohl steht. Und dass eine Verdächtigung ausreicht.
Denn ganz ehrlich: Dass sie wegen einer falschen Verdächtigung die Mama im Shelter belassen – mit Hängen und Würgen verstehe ich das – aber den Bruder?

Welche Erfahrungen habt ihr mit Homeless Dogs Romania gemacht?
Schreibt es gerne in die Kommentare – und nein, dieser Beitrag soll den Verein nicht in ein schlechtes Licht rücken, wie vielleicht einige vermuten. Er soll vielmehr eben beide Seiten einer Medaille zeigen und wir stehen vollkommen hinter diesem Beitrag, auch wenn uns bereits mit dem „Rechtsbeistand“ des Vereins gedroht wurde. Für was? Warum? Keine Ahnung. Die Wahrheit darf man dann schon noch kommunizieren. Auch wenn die Löschtaste auf den eigenen Seiten immer sehr schnell gedrückt wird, damit die Öffentlichkeit auch ja kein schlechtes Bild erhält.
Mit der Entscheidung, Privates über das Tierwohl zu stellen, schadet der Verein den Hunden. Das ist keinesfalls Tierschutz.

Hallo zusammen,
ich möchte unsere persönlichen Erfahrungen mit Homeless Dogs Romania schildern. Es handelt sich dabei ausdrücklich um unsere eigene Wahrnehmung.
Auch bei uns gab es Diskussionen über die Namensvergabe und das Thema Ableinen. Was uns jedoch besonders enttäuscht hat, war der Umgangston.
Voller Freude haben wir damals ein Foto unserer Hündin in der HDR-WhatsApp-Gruppe geteilt. Sie war bei uns im vollständig ummauerten Garten zu sehen und trug ein Halsband. Kurz darauf wurden wir in mehreren Nachrichten und einer Sprachnachricht scharf kritisiert, weil sie weder ein Sicherheitsgeschirr noch Leinen trug. Uns wurde mitgeteilt, dass dies verpflichtend sei und wir dies vertraglich zugesichert hätten.
Wir haben daraufhin erklärt, dass unser Garten rundum von einer etwa 2,20 Meter hohen Mauer umgeben und für einen Hund mit rund 35 cm Schulterhöhe aus unserer Sicht absolut ausbruchsicher ist. Dennoch wurde uns erklärt, dass ein Angsthund im Panikfall auch eine solche Mauer überwinden könne und wir die Situation völlig falsch einschätzen würden.
Unsere Hündin war anfangs tatsächlich sehr schüchtern. Mit Geduld und Erfahrung konnten wir ihr jedoch schnell vermitteln, dass sie bei uns in Sicherheit ist. Bereits nach kurzer Zeit wurde sie zutraulich, entspannt und zeigte – abgesehen von Gewitter – keinerlei panisches Verhalten mehr. Bis heute hat sich dieser Eindruck bestätigt. Eine Frau der Homeless Dogs Romania keifte noch in einer Sprachnachricht, dass sie ihren eigenen Hund niemals ableinen kann. Wer überprüft solche Tierschutz-Vereine, bzw. deren Mitglieder eigentlich mal auf die fachliche Eignung? Wenn diese Damen mit den Hunden genauso hysterisch und hektisch umgehen, wie mit den Adoptanten, dann ist es kein Wunder, dass sie „niemals von der Leine können“, oder?
Besonders enttäuschend war für uns, dass aus unserer Sicht kaum Raum für einen sachlichen Austausch bestand. Statt auf unsere Erklärungen einzugehen, hatten wir den Eindruck, dass wir pauschal als unverantwortliche Hundehalter eingestuft wurden.
Kurze Zeit später wurden wir aus der WhatsApp-Gruppe entfernt. Einzelne Mitglieder blockierten unsere Telefonnummer. Auch ein späterer Kontaktversuch über Facebook blieb erfolglos; stattdessen wurden wir dort ebenfalls blockiert. Für uns entstand der Eindruck, dass kritische Rückfragen oder abweichende Meinungen nicht erwünscht waren..
Schade, wir hätten von dort sicher noch einen anderen Hund aufgenommen, aber es gibt noch viele andere gute Organisationen. Blöd nur, das Homeless Dogs Romania auf Social-Media wirksam nach Spenden, Patenschaften usw. bettelt – immer mit herzerweichenden Fotos und Tränen-Musik. Laufend garniert mit Sätzen wie „Wie lange muss er noch warten ?“ Laufende Suche nach Patenschaften – sollen die Hunde also gar nicht aus den Zwingern? 25€ im Monat Patenschaft plus eventueller EU-Mittel macht bei 50 Hunden schon ein Monatseinkommen von 1.250€ = 15.000 im Jahr – abzüglich Wasser und Futter, für das ja auch immer wieder nach Geld gebettelt wird. Sollen die Hunde wirklich vermittelt werden?
Grundsätzlich habe ich Verständnis dafür, dass Tierschutzvereine nach schlechten Erfahrungen besonders vorsichtig sind.
Dennoch sollte aus meiner Sicht jeder Einzelfall fair beurteilt werden. Nicht jeder Adoptant handelt leichtsinnig, und nicht jede Situation lässt sich mit allgemeinen Regeln bewerten.
Natürlich machen manche Adoptanten Fehler. Das rechtfertigt jedoch aus meiner Sicht keinen respektlosen Umgang mit Menschen, die sich ernsthaft um das Wohl ihres Hundes bemühen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar erklären.
Ich wünsche mir einen Tierschutz, der auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und sachlicher Kommunikation basiert. Kritik sollte möglich sein, ohne dass Gespräche sofort beendet oder Menschen ausgegrenzt werden.
Unsere Hündin lebt heute glücklich und sicher bei uns. Genau das sollte am Ende doch das gemeinsame Ziel aller Beteiligten sein: dass Hunde ein liebevolles Zuhause finden und dort dauerhaft gut versorgt werden.
Ich rate von Homeless Dogs Romania ab.
Hallo Melli,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ich sehe es absolut genauso, der Ton ist einfach das, was eine Kommunikation auf Augenhöhe verhindert. Nach unserer Erfahrung war alles fein, solange wir nur mit „unserer“ Vermittlerin zu tun hatten. Erst als sich weitere Vereinsmitglieder einmischten, wurde es echt unschön.
Wünsche dir ne gute Zeit und alles Gute ☺️
LG
Martina
Hallo Martina,
ich folge deinem interessanten Blog schon eine Weile.
Eine Frage: ist der hier in deinem Post erwähnte „Bruder Sancho“ der Sancho, für den auf der Tierschutz Facebook Seite gerade fast schon verzweifelt ein neuer Pflegeplatz gesucht wird.
Beste Grüße
Hallo Pamdero,
danke für deinen Kommentar Ja, genau, das ist der Sancho, der ja mittlerweile auf ner Pflegestelle ist. Es wird leider verhindert, dass er zu seinen Geschwistern darf. Bei diesen könnte er schon lange sein…..
LG
Martina
Wir hätten uns für die drei Geschwister riesig gefreut, wenn sie hätten zusammen sein können.
Unsere Zwei lieben sich über alles. Da würde Sancho super dazu passen.
Die aktuelle Pflegestelle hatte sich mit uns in Verbindung gesetzt und versucht zwischen uns und dem Verein zu vermitteln, leider ohne Erfolg.
Wir hatten unsere ehemalige Vermittlerin ebenfalls nochmal angeschrieben und ein Friedensangebot gemacht, leider waren wir es nicht mal wert eine Antwort zu erhalten.
Liebe Blogbetreiberin, liebe Kommentierende und liebe Leser!
Ich sehe das anders. Meiner Meinung nach schadet man den Hunden des Vereins mit solchen öffentlichen Kommentaren durchaus.
Viele Menschen informieren sich vor einer Anfrage im Internet. Wenn potenzielle Interessenten durch negative Äußerungen über den Verein verunsichert werden und deshalb von einer Anfrage Abstand nehmen, trifft das am Ende nicht den Verein, sondern den Hund, der dadurch möglicherweise länger auf ein Zuhause warten muss.
Genau deshalb kann ich die Behauptung nicht nachvollziehen, dass solche Kommentare nicht den Hunden schaden würden. Die Auswirkungen auf die Vermittlungschancen der Hunde liegen für mich auf der Hand.
Als völlig unbeteiligte Person wirkt es auf mich daher so, als würde die abschreckende Wirkung auf Interessenten zumindest in Kauf genommen. Das finde ich den Hunden gegenüber nicht fair.
Tatsächlich finde ich es sogar bemerkenswert, dass sich der Verein hier offenbar gar nicht öffentlich zu Wort meldet, um Gegenargumente zu liefern oder in eine Diskussion einzusteigen. Ohne den Verein persönlich zu kennen, empfinde ich das eher als professionell, denn öffentliche Auseinandersetzungen führen selten zu etwas Konstruktivem und helfen den Tieren am Ende meist nicht weiter.
Ich hoffe sehr, dass sich die Vereinsmitglieder weiterhin an den vielen erfolgreichen Vermittlungen und positiven Adoptionen orientieren können und sich von einzelnen negativen Stimmen nicht entmutigen lassen. Ich bin mir sicher, dass diese überwiegen. Ich habe mir auch die Mühe gemacht und die Facebook- und Instagram-Seiten des Vereins angesehen, und auf mich macht das Ganze einen sehr liebevollen, engagierten und transparenten Eindruck.
Deshalb möchte ich dem Verein von Herzen alles Gute wünschen und hoffe, dass sie nicht aufgeben und noch ganz vielen Hunden zu einem glücklichen Zuhause verhelfen.
Vor allem hoffe ich, dass sich potenzielle Interessenten von diesem Blogbeitrag nicht zu sehr beeinflussen lassen, sondern sich ihr eigenes Bild machen und den Hunden weiterhin eine Chance geben. Denn genau darum sollte es letztlich gehen: um die Tiere und ihre Möglichkeit auf ein gutes Zuhause.
Herzlichst,
Birgit
Hallo Birgit,
vielen Dank für die konstruktive Kritik. Natürlich macht der Verein gute Arbeit, selbstverständlich ist die Außenwirkung top – gar keine Frage! Das macht jede Firma so, jeder Verein, man stellt sich nach außen top dar, das ist auch vollkommen in Ordnung! Dennoch laufen im Hintergrund Dinge ab, die Außenstehende nicht wissen können. Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass ein Interessent, der einen Hund adoptieren möchte, dies auch tut. Wenn auch vielleicht dann nicht bei diesem Verein, so dann bei einem anderen. Hat der Hund des anderen Vereins kein gutes Zuhause verdient? Ich denke doch. Es ist heute absolut üblich, dass Firmen, Vereine und Co. sich bewerten lassen. Und ich habe lediglich meine Erfahrungen geschildert, das ist ähnlich wie bei den Bewertungsportalen. Andere lesen es und wollen dennoch ihre eigenen Erfahrungen machen – oder sie gehen einfach woanders hin. Das Ziel bleibt ja bestehen.
Wir haben den Beitrag nirgendwo geteilt, weder bei facebook, noch bei Instagram. Wir wollen ja hier keine Eskalation, sondern einfach nur ne Erfahrung beschreiben.
Martina
Dann mach es doch genau so. Finde deinen nächsten Hund bei einem anderen Verein, der dir von den Vorgaben und menschlich eher zusagt. Denn natürlich hat es jeder Hund verdient, egal woher er stammt.
Ich wünsche auch dir alles Gute.
Birgit
Servus
Auch ich hatte vor einiger Zeit das Vergnügen mit diesem Verein.
Da ich wie mein Vorredner nicht erkannt werden möchte, werde ich mich ebenfalls nur allgemein äußern.
Vielen Dank erstmal für diesen Beitrag. Das bestätigt das, was ich erlebt habe.
Ja, die 7 engagierten Damen sind ũbrigens zu siebt, da ein Tierschutzverein in Deutschland aus mindestens 7 über 18 jährigen Personen bestehen muss.
Hier geht es, nach meiner Erfahrung, nicht um Tierschutz, sondern um die reine Selbstdarstellung.
Man möchte gerne nach außen wie ein Held dar stehen.
Anfangs war mein Kontakt sehr freundlich ( so wie auch hier im Beitrag beschrieben )
Als es aber zu einer Diskussion kam, wurden sofort andere Vereinsmitglieder mit hinzugezogen.
( ebenfalls wie es hier im Beitrag beschrieben wurde )
Solange alles gut ist, hat man Kontakt zu nur einer Dame, wird es unbequem, gehen sie zu mehreren auf einen los.
Warum diskutiert man Probleme nicht 1 zu 1 aus?
Können sich die Damen einzeln nicht durchsetzen?
Nein, man muss sich bei Problemen gleich alleine gegen mehrere von denen durchsetzen
Wenn man Böse zu denen war, bleibt der Hund lieber im Shelter, auch wenn das zu Hause noch so toll sein könnte
Persönliches geht hier über das Tierwohl
Das hat mit Tierschutz wenig zu tun
Und nein, ich schade mit meinem Kommentar nicht den Hunden, sondern dem Ansehen dieses Vereins.
Wenn ich von woanders einen Hund aufnehme, habe ich auch einen Hunde gerettet
Das hier muss sich keiner antun
Hallo Andreas,
vielen Dank für deinen Kommentar. Richtig – den Hunden schadet man hier nicht, nur weil man persönliche Erfahrungen schildert. Sehe ich genauso. Und meiner Erfahrung haben ausnahmslos alle, die mich privat angeschrieben haben, einen Hund über eine andere Tierschutzorganisation adoptiert. Somit wurde immer eine arme Seele gerettet. Und um das sollte es gehen.
LG
Martina
Nachdem ich die ganzen Kommentare hier schon eine Weile verfolge, möchte ich mich auch mal äußern.
Man sieht, die Erfahrungen mit HomelessDogs sind entweder sehr positiv oder sehr negativ.
Eine Mitte gibt es nicht.
Das wird daran liegen, dass es darauf ankommt an welche Vermittlerin man gerät.
Da ich nicht erkannt werden möchte, kann ich mich leider nicht sehr detailliert äußern.
Als ich meinen ersten Hund über HDR adoptiert habe, waren meine Erfahrungen durch die Bank weg nur positiv.
Ich wurde gut beraten, meine Vermittlerin war jederzeit erreichbar.
Auch der Ablauf mit dem Transport lief gut.
Nur im Chat war etwas vorgefallen, was ich nicht in Ordnung fand.
Genaueres kann ich nicht sagen, da man mich erkennen könnte.
Allerdings hatte mich die Angelegenheit auch nicht betroffen.
Einige Zeit später ( ich war inzwischen verheiratet und hatte einen neuen Namen ) hatte ich mich wieder in einen Hund von HDR verguckt und bin gleich zur Tat geschritten.
Der Ton der Dame war unmöglich!!!
Ich war in meinen neuen Hund aber schon so verliebt, dass ich mit das gefallen lassen habe.
Nach der Adoption wurde mir sogar mit dem Rechtsbeistand gedroht ( auch der Grund weswegen ich mich nicht genauer äußern werde, ich möchte unerkannt bleiben )
Ich war froh, dass ich meinen Hund noch bekommen hatte und mit dem Verein nichts mehr zu tun haben muss!!
Alle die hier mitlesen:
Man sollte weder die positiven, noch die negativen Kommentare anzweifeln.
Da ich beide Seiten erlebt habe, bin ich sicher, dass an jedem einzelnen Kommentar was wahres dran ist.
Man kann ich Glück haben und eine gute Vermittlerin erwischen ( vielen Dank nochmal an die Dame )
Oder man hat leider etwas Pech, so wie ich beim zweiten Mal
Hallo,
vielen Dank für den Kommentar. Genau – es kommt schlicht auf die Vermittlerin an. Bei uns ja genauso, unsere Vermittlerin war top, da gibt es nichts. Erst, als sich andere des Vereins einmischten, wurde der Ton unerträglich – außer eben der unserer Vermittlerin, diese war zu jedem Zeitpunkt korrekt, wurde allerdings von anderen „übertönt“.
Man kann über alles sprechen, doch so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch zurück.
Vielen Dank, dass du offenbar zu den wenigen Menschen zu gehören scheinst, die sich neutral und sachlich äußern können – und ja, alle, mit denen ich außerhalb dieser Kommentare Kontakt hatte, nannten jeweils zwei Namen der Vereinsdamen. Ich bin ganz sicher, deine zweite Vermittlerin war genau eine dieser beiden.
Wünsche ne gute Zeit!
LG
Martina
LG
Martina
Eure Kritik führte mich zu „Homeless Dogs Romania“ und zu meinem neuen Hund….❤️
Eigentlich ist es fast schon ironisch.
Ich bin erst durch diesen extrem kritischen Blog auf „Homeless Dogs Romania“ aufmerksam geworden. Ich war auf der Suche nach einem Zweithund, weil mein Rüde letztes Jahr verstorben ist und habe mich hier eingelesen.
Was manche hier als Bevormundung oder „emotional aufgeladen“ schildern, war für mich beim Lesen sofort ein Zeichen dafür, dass dieser Verein seine große Verantwortung wirklich ernst nimmt.
Ich habe seit 30 Jahren Hunde aus dem Tierschutz und ich erlebe es zum ersten Mal, dass ich so gut vorbereitet und begleitet werde.
Letzten Endes hat sich von den anderen Vereinen niemand für die Hunde interessiert, nachdem ich sie übernommen habe.
Das ist bei dieser Adoption ganz anders.
Vom ersten Kontakt an ……von der Anfrage, dem Fragebogen über die Vorkontrolle und dem Abschlussgespräch, war alles klar formuliert und strukturiert. Es gab einen Informations-Chat, in dem man mit Informationen versorgt wurde.
Manches hat sich auch mal wiederholt, aber man war immer gut begleitet.
Mit Start des Transportes gab es einen Transport-Chat um genau zu sehen, wann der neue Vierbeiner ankommt. Niemand bei uns im Chat hat das als Bevormundung empfunden. Das waren wertvolle Infos, die man gerne angenommen hat. Man kann einfach nicht alles wissen, egal wie lange man schon Hunde hat. Somit gab es in unseren Chats auch keine Überraschungen oder Eskalation.
Der Verein hat von Beginn an die Bedingungen (Transport, Panikgeschirr 12 Wochen tragen, auserhalb mit doppelter Sicherung, Giardientest nach Ankunft, Mittelmeertest nach 6 Monaten) offen, klar und bedigungslos kommuniziert.
Die Verantwortung ist im Tierschutz und für jeden Adoptanten nachvollziehbar emotional und menschlich, so wie eine Adoption immer auch eine Sache des Vertrauens ist.
Wenn eine Anfrage abgelehnt wird, weil das Vertrauen nicht da ist und dann im Nachgang auf so einem Blog nachgetreten wird, bestätigt sich für mich nur, dass es tatsächlich keine Vertrauensbasis gegeben hat. Wer so reagiert, zeigt doch selbst, dass die Entscheidung richtig war.
Ich finde das hier extrem schädigend und hoffe, dass sich niemand von diesem Blog abschrecken lässt. Am Ende schadet das nicht dem Verein, sondern vor allem den Tieren, die dadurch ihre Chance auf ein Zuhause verlieren. Ein bisschen weniger persönliche Eitelkeit und mehr Fokus auf das Tierwohl wäre hier wirklich angebracht.
Hallo,
vielen Dank für deinen Kommentar. Freut mich, wenn bei dir alles so wunderbar geklappt hat. Bei uns im Übrigen auch, wie im Beitrag steht – „unsere“ Vermittlerin war super, skurril wurde es erst, als sich eine andere Vereinsdame einmischte. Wer das Glück hat, an eine Vermittlerin zu geraten, die absolut intelligent und kompetent agiert: Herzlichen Glückwunsch. Zudem möchten wir hier nur unsere Erfahrungen schildern, mehr ist das nicht (da stehen auch die positiven Aspekte).
PS: Ich veröffentliche deinen Kommentar nur einmal, doppelt gemobbelt bringt nix.
LG
Martina
Im Alter von 12 Jahren bekam ich meinen ersten Hund – einen Dackel, den meine Eltern vom Züchter holten. Mit 30 gab es einen Welpen, entdeckt auf einem Pferdehof. Mein 3. Hund war 2004 an unserer Autobahn ausgesetzt worden und wurde von einem Tierschutzverein in unserer Presse vorgestellt. In allen 3 Fällen gab es keine VK und auch keine späteren Nachfragen!!!
Vor 11 Jahren adoptierte ich mein Fritzchen aus Spanien. Die für mich zuständige „Dame“ konnte mir nicht einmal sagen, wo er sich gerade aufhielt und war auch sonst nicht sehr gesprächig. Es gab die Selbstauskunft, eine VK und einen Termin zur Abholung – wie ich erst recht spät erfuhr, musste ich einmal quer durch Deutschland fahren. Eine lebensgefährliche Reise bei heftigem Wintereinbruch, leider hatte ich zu dem Zeitpunkt auch noch eine schmerzhafte Entzündung in der Schulter. So machte ich mich früh genug auf den Weg, ab Kassel die meiste Zeit im Schritttempo und mit wachsender Verzweiflung. Das Zimmer für den Abend hatte ich da schon abgesagt. Unterwegs musste ich eine Pause machen, da ein Fortkommen nicht mehr möglich war. Als nachts in Höhe der Rhön die LKW quer auf der Autobahn standen und keine Leitplanken mehr zu erkennen waren, musste ich mir eingestehen, dass es bis 8 Uhr morgens nicht zu schaffen war. Ich rief ganz unglücklich gegen 7 Uhr beim Verein an, in der Hoffnung, dass sie sich bis zu meinem Eintreffen um meinen Hund kümmern würden – da alle am Ort ansässig waren und es mehrere PS dort gab.Es war ein Notfall und ich war nicht schuld daran! Ein kurzes „Der Trapo kommt pünktlich an“, mehr kam nicht. Kein „Fahren Sie vorsichtig, wir sind ja da“! Als ich 2 Stunden später in dem Ort eintraf, fuhr plötzlich ein riesiges gelbes Auto vor mir her mit der Aufschrift „Animales“. Ich konnte nicht aufhören, zu weinen; wir sind tatsächlich zeitgleich angekommen! Ich übergab einen Kofferraum voll mit den gewünschten Futterspenden und war überglücklich, endlich meinen Hund im Arm zu halten, übergeben von der Chefin (übrigens eine Massenabfertigung). Meine zuständige „Dame“ (ich kannte ja ihr Gesicht) lehnte derweil rauchend an einem Pfeiler, keine Begrüßung, nichts! Danach ging es zum entspannten Miteinander-warm-werden für einige Tage in unsere Unterkunft. Als mein Fritzchen über längere Zeit keine Anstalten machte, sein Geschäft zu machen, wollte ich die Chefin um Rat fragen. Niemand ging ans Telefon. Später sagte sie mir dann, sie hätte ihr Handy in der Handtasche vergessen. Und das über 2 Tage? Wieder zuhause hat nie wieder jemand nach Fritzchen gefragt… Warum ich diese Erfahrungen so ausführlich mit euch teile? Ganz einfach: Weil ich auch völlig desinteressierte Vermittler kennengelernt habe! Da wurde der Hund zur Ware! Da ich seit vielen Jahren im Tierschutz aktiv bin, habe ich auch so manches verantwortungslose schwarze Schaf kennengelernt.
Und dann kamen mein Kenzo von HDR und seine ehrenamtlichen Mädels! Menschen, denen das Wohl ihrer Schützlinge so sehr am Herzen liegt, dass sie ganz genau hinschauen; auch wenn es unbequem wird! Das bedeutet: Unzählige Stunden Freizeit aus Liebe zu den Tieren! Ganz sicher ist auch so manche schlaflose Nacht dabei! Und immer wieder Adoptanten, die Entscheidungen nicht verstehen wollen! Da möchte ich wirklich nicht mit ihnen tauschen… Ich habe Kenzo in einem Video entdeckt und von da an lief alles mehr als rund! Ich habe mich super begleitet gefühlt – zum ersten Mal in meinem langen Leben mit Hund erlebte ich vollen Einsatz! Ich war zu dem Zeitpunkt 70 Jahre jung, schon durch meinen Beruf mitten im Leben stehend und ganz gewiss mit eigener Meinung. Nie habe ich mich bevormundet oder angegriffen gefühlt! Ganz im Gegenteil. es war mir eine ganz große Freude, diesen wundervollen Schatz von HDR zu adoptieren! Er ist genauso, wie er beschrieben wurde – das ist der Vorteil, wenn die Hunde persönlich in Rumänien besucht werden. Auch das ist ein Aufwand, der in die Freizeit fällt und ich bewundere diesen Einsatz sehr. Der Trapo war bestens ausgestattet, im anschließenden Chat konnten wir uns alle austauschen und wurden bei Bedarf beraten. Und auch jetzt könnte ich jederzeit Fragen stellen. Ganz toll finde ich auch unsere Gruppe, in der wir Fotos unserer Lieblinge posten können. Ich empfinde das als tolle Gemeinschaft Gleichgesinnter! Es gibt keinerlei Zwang, auch ich habe nicht immer Zeit. Aber hin und wieder ist es schön, miteinander zu lachen, manchmal auch mitfühlend zu trösten, und Schnappschüsse zu sehen.
Seien wir doch mal ehrlich: Kommunikation ist nicht immer leicht. Wie schnell wird man falsch verstanden. Die hier beschriebenen Probleme hätten auch untereinander geklärt werden können. So bleiben die Schilderungen leider einseitig! Ich habe nur ein einziges Mal einen Disput öffentlich gemacht, weil das absolute Versagen einer „Tierschützerin“ einen Hund das Leben gekostet hat. Da konnte ich nicht anders und der Schmerz sitzt immer noch tief!
An alle, die über eine Adoption nachdenken: Macht eure eigenen Erfahrungen, lasst euch überraschen, wie professionell hier alles abläuft! Und habt ein wunderbares Leben mit euren Tieren!
Hallo Margret,
danke für den Kommentar. Das tut mir sehr leid mit dem Hund! Und ja, gerne hätten wir es untereinander geklärt, doch nachdem wir am Abend um 22 Uhr dies auf den nächsten Tag verschieben wollten, wurden wir vorher leider blockiert. Auf meine sachliche Mail wurde ebenfalls nicht reagiert. Und ich finde nach wie vor nichts Schlimmes daran, eine Erfahrung niederzuschreiben, zumal ich auch die positiven Aspekte hervorhebe.
LG
Martina
Hallo Martina!
Diese Seite hier, das „Beleuchten“ genannte Beschreiben von HDR, beschäftigt mich immer noch. Meine früheren Erfahrungen mit Adoptionen würde ich persönlich niemals zum Anlass nehmen, mich auf einer eigens eingerichteten Seite zu beschweren. Ich würde mir damit zwar Luft verschaffen, aber den Tieren, die so dringend ein Zuhause suchen, massiv schaden. Also atme ich tief durch und freue mich, über Jahrzehnte so tolle Hunde an meiner Seite zu haben! Für mich arbeitet HDR – Adoption meines letzten Hundes Kenzo vor 2 Jahren – vorbildlich und ich finde es gut, dass sich hier doch einige sehr positiv äussern! Gerade habe ich z. B. den Text von Koda gelesen und das spricht mir total aus der Seele! Dass ich mich mal über ein totales Versagen einer „Tierschützerin“ bei Facebook geäussert habe, steht schon in meinem letzten Kommentar. Sie hatte von April bis November die Ausreise eines Hundes verhindert, dem ich helfen wollte; als er endlich hier ankam, konnte er nur noch erlöst werden! Und das alles nur, weil sie mein zum Geburtstag gesammeltes Spendengeld anderweitig verwenden wollte! DAS ist ein Grund, um laut zu werden! Ich bin jetzt mal ehrlich: Auch ich habe schon mal jemanden blockiert, der mir (privat) so richtig auf die Nerven ging. Ein einziges Mal! Wenn HDR das tatsächlich gemacht hat, was ich mir allerdings gar nicht vorstellen kann, dann ist im vorhergehenden Gespräch vielleicht etwas eskaliert? Dafür spricht dann auch, dass Du noch eine „sachliche“ Mail geschickt hast… Manchmal sind wir mit jemandem „nicht grün“, aber bitte nicht auf dem Rücken der Tiere! Ich fände es richtig gut und es spräche für Größe und Tierliebe, diese Seite zu löschen! Wir sind alle erwachsen und können uns, wenn uns eine Vermittlerin nicht gefällt, selbst eine eigene Entscheidung treffen: Für oder gegen eine Zusammenarbeit und Adoption! Ich wäre immer FÜR mein Tier, das mir ins Herz geguckt hat!
Mit Gruß! Margret
Hallo Margret,
danke für den Kommentar. Ich habe keine Seite „eigens eingerichtet“, sondern einfach nur auf dem Blog einen Beitrag – meine Erfahrung – geschildert. Auf dieser Seite finden sich noch ganz viele andere Beiträge. Und wer mich kennt, weiß: Ich bin absolut pro Tier…..deswegen ja.
LG
Martina
Im Auftrag: Folgenden Kommentar veröffentliche ich auf Wunsch, er wurde mir per Mail gesendet, die Verfasserin ist mit der Veröffentlichung ihres Namens zudem einverstanden. Update vom 05.05.2026: Die Verfasserin hat diesen Kommentar zurückgezogen, deswegen ist er hier nicht mehr öffentlich einsehbar. Sie wird einen neue Fassung senden, die ich dann gerne veröffentliche. Update vom 06.05.2026 – Mail der Verfasserin:
An dieser Stelle stand ursprünglich ein persönlicher Erfahrungsbericht eines Adoptanten, der einen Hund über die Tierhilfsorganisation Dogs of Romania übernommen hat.
Der Bericht schilderte die Erfahrung und persönliche Meinung dieses Menschen, in der Kritik enthalten war. Nach der Veröffentlichung wurde er angefeindet, beschimpft und beleidigt. Deshalb hat er sich entschieden, den Erfahrungsbericht hier zurückzuziehen.
Das ist bedauerlich. Denn persönliche Erfahrungen sollten sachlich besprochen werden können, ohne dass Menschen dafür diffamiert, eingeschüchtert oder persönlich angegriffen werden.
Ich schreibe und bewerte ungerne im Internet, daher habe ich auch lange überlegt. In diesem Fall ist es mir aber eine Herzensangelegenheit.
Zu aller erst frage ich mich, wem das hier eigentlich nutzen oder helfen soll. Den Hunden und ihrer Vermittlung leider am aller wenigsten meiner Meinung nach.
Es dürfte selbstverständlich sein, dass, wo Menschen aufeinander treffen, auch viele verschiedene Meinungen und Emotionen aufeinander treffen. Dass sich dort nicht immer alle Menschen einig sind, dürfte auch selbstverständlich sein. Und ja, mir ist klar, dass es immer zwei Seiten der Geschichte gibt. Aber daher nochmal zum Punkt: Am Ende wollen wir hoffentlich alle nur das Beste für die Hunde.
Wenn man einen gut und vernünftig arbeitenden Tierschutzverein dann allerdings anprangert, führt das im Zweifel dazu, dass einige Interessenten abgeschreckt werden und dafür einige Hunde weiterhin im Zwinger ausharren müssen.
Ich persönlich habe einen Hund über HDR adoptiert, ohne dass ich HDR vorher kannte. Und ich habe mein Leben lang Erfahrungen mit Hunden aus dem Tierschutz und somit auch mit diversen Tierheimen und Tierschutzvereinen im In- und Ausland gesammelt.
Ich muss sagen, mich hat bei der damaligen Adoption das Engagement von HDR sehr positiv überrascht und es hebt sich deutlich von anderen Vereinen ab. Ja, sie sind sehr aktiv in der Betreuung, ja sie vertreten ihre Meinung (im Sinne der Hunde) und ja es gibt einige „Vorgaben“ (ebenfalls im Sinne der Hunde). Genau das waren aber die Punkte, die mich so überzeugt haben. Noch von keinem Verein habe ich solch eine Betreuung erhalten. Und bisher war alles, was angesprochen wurde in den Chats, immer im Sinne der Hunde und im Sinne deren Sicherheit.
Was „gefordert“ wird, wird VOR Vertragsabschluss deutlich kommuniziert. Hier kann ich mich als Interessent ja frei entscheiden, ob ich das so mitgehen möchte oder eben nicht.
Wenn ich mich aber dafür entscheide, verstehe ich nicht, dass man sich im Nachhinein über Sachen beschwert, die vorher deutlich kommuniziert wurden. Ich hatte ja davor die Wahl.
Eben durch die so positiven Erfahrungen bei der Adoption und der Betreuung danach, habe ich mich dazu entschieden, auch Pflegehunde über HDR aufzunehmen. Und auch hier muss ich sagen, dass bisher alles durchweg positiv verlief und genau so, wie besprochen. Ich habe jederzeit ein gutes Gefühl, fühle mich keineswegs eingeschränkt und bin mir sicher, dass ich bei eventuellen Problemen oder Fragen jederzeit Hilfe bekommen würde.
Als ich bei meinem eigenen Hund eine Frage zu dessen Mittelmeertest Ergebnissen hatte, habe ich innerhalb von Minuten (!!!!!) eine Antwort und ein hilfreiches Telefonat bekommen. Das finde ich weder selbstverständlich noch normal, sondern im positiven Sinne deutlich mehr als die Norm.
Ich habe daher auch bereits Freunden HDR empfohlen, zwei Freunde haben auch bereits Hunde über HDR dadurch adoptiert.
Sofern hier also Interessenten über eine Adoption nachdenken: fragt den Verein für euren Hund an und lasst euch alles zuschicken. Lest euch durch, was erforderlich ist und überlegt euch, ob ihr das so umsetzen wollt. Wenn ja, dann kann ich eine Adoption empfehlen. Wenn nein, dann passt es ggf. nicht zusammen. Das ist weder schlimm noch sonstwas, aber dann sollte man auch zu sich und zum Verein ehrlich sein und Abstand nehmen von einer Adoption. Dann wird auch auf keiner Seite jemand enttäuscht.
Zu den hier oft genannten Beispielen bzgl Tierarzt Besuch: ich hatte bei meiner Adoption selber den Fall, dass ich innerhalb der ersten Tage zum Tierarzt musste. Das wurde weder kritisiert noch bemängelt.
Und auch Namen der Hunde wurden von anderen Adoptanten geändert. Ja, das stieß nicht auf Begeisterung. Aber natürlich konnten die Adoptanten, die den Namen ändern wollten, dies ja trotzdem tun. Aufgrund der Pflegehunde habe ich nun ein paar Hunde kennengelernt und kann bestätigen, dass Hunde, die bereits länger vom Verein betreut werden, sehr wohl auch auf ihren Namen hören und reagieren. Nicht alle, das ist richtig, aber manche eben doch.
Und zum Abschluss nochmal der Hinweis: am Ende hoffen wir doch alle auf eine bessere Zukunft für die Hunde. Auch HDR opfert nicht all seine Freizeit, um sich mit anderen Menschen zu „streiten“, sondern um am Ende nach bestem Wissen und Gewissen die Hunde so gut wie möglich zu vermitteln. ❤️
Hallo Maike,
vielen Dank für deinen Kommentar. Das freut mich, wenn es bei dir so gut abgelaufen ist, aber ich glaube, du hast den Bericht nicht ganz gelesen. Erstens hebe ich durchaus das Engagement hervor und zweitens haben wir (als Beispiel) erst von einer anderen Dame des Vereins die Auflage bekommen, schnell eine größere Transportbox zu kaufen, als der Hund bereits im Transportauto saß. Unsere Vermittlerin war zu jedem Zeitpunkt super . und war übrigens auch mit der vorhandenen Box zuerst einverstanden. Also eskalierte alles erst, als der Hund bereits unterwegs war. Und das war unnötig. Und ja, jeder macht seine eigenen Erfahrungen – und das waren eben unsere – andere Menschen machen andere Erfahrungen – und dem geben wir hier Raum.
LG
Martina
Das „Raum geben“ führt aber dazu, dass sicher einige Interessenten abgeschreckt werden. Aber vielleicht wären genau diese Interessenten genau so zufrieden gewesen, wie ich und viele andere es sind?!
Liegt es Ihnen wirklich so sehr am Herzen, dass negative Berichte veröffentlicht werden? Ist die persönliche Genugtuung dahinter so viel wichtiger, als dass Hunde ein gutes Zuhause finden? Das ist echt traurig.
Es gibt so viele zufriedene Adoptanten. Nur sind sie eben glücklich und zufrieden und suchen gar nicht nach Erfahrungsberichten. Stoßen somit auch nicht auf diese Seite und somit sind hier auch vermehrt nur die negativen Berichte zu lesen.
Das ist ja auch so ein menschliches Denken…bin ich unzufrieden, muss ich dem Anderen eins auswischen. Nur, dass es nicht den Vereinsdamen selber schadet, sondern den Hunden. Und das wird hier scheinbar gerne in Kauf genommen.
HDR betreut die Adoptanten zu jeder Zeit, ist auch nach der Vermittlung immer erreichbar und immer für die vermittelten Hunde da. Wie oft liest man auf deutschen Tierheim und Vermittlungsseiten, dass Hunde aus dem Ausland adoptiert wurden, nun wieder abgegeben werden wollen, aber der vermittelnde Verein sich um nichts mehr kümmert? So etwas gibt es bei HDR nicht. Wenn jemand den Hund wieder abgeben muss, wird sofort nach einer Lösung gesucht und sich um die Neuvermittlung gekümmert.
In meinen Augen werden alle Punkte, die seriösen Auslandstierschutz ausmachen, vom Verein erfüllt und übertroffen.
Ich hoffe einfach, dass etwaige Interessenten sich nicht abschrecken lassen, sondern sich einfach ihr eigenes Bild machen.
Hallo Maike,
danke für deinen Kommentar. Das freut mich, wenn es bei dir alles so gut geklappt hat. Schaden möchte ich niemanden, ich habe lediglich meine Erfahrungen geschildert, im Übrigen auch die Positiven. Zudem lief es bei uns nunmal anders und für mich ist es kein seriöser Tierschutz, wenn Hunde ein gutes Zuhause haben könnten, aber einzelnen Mitgliedern des Vereins persönliche Aversionen scheinbar wichtiger sind.
Für mich ist Tierschutz: Schauen, welches Zuhause zu einem Hund passt, ist der Mensch geeignet? passt alles? Und nicht: Zuhause passt zwar, Mensch ist auch geeignet, aber nö. Und genau diese Erfahrungen wurden gemacht, das ist ein Fakt – und somit eine Erfahrung, die ich niederschrieb. Nicht mehr, nicht weniger.
Soll gerne jeder seine Erfahrungen selbst machen, der Zuspruch (und auch der Hate) hier ist riesig, ich bekomme viele Mails von Menschen, die sich nicht trauen, ihre Erfahrung öffentlich zu sagen, das finde ich traurig.
LG
Martina
Gerne möchte ich meine Erfahrungen mit HomelessDogs Romania ebenfalls teilen:
Vor einiger Zeit hatte ich mich hier um einen Hund beworben.
Anfangs lief alles super. Das erste Telefonat war okay. Selbstauskunft war ok. Die Vorkontrolle kam, hat meine Räumlichkeiten begutachtet und meinen Ersthund kennengelernt und verlief positiv.
Leider hatte ich mit meiner Vermittlerin eine Meinungsverschiedenheit, weswegen ich den Hund, der mir fest zugesagt wurde, nicht mehr bekommen sollte.
Es war noch kein Geld geflossen und kein Vertrag unterschrieben. Mies ist es trotzdem!
Der Hund hätte hier ein tolles Zuhause gehabt und da werden persönliche Differenzen einfach drüber gestellt!
Wenn man behauptet für das Tierwohl zu arbeiten, dann sollte man auch im Sinne der Tiere handeln!
Hier bekommt man den Eindruck die Tiere werden genutzt um Machtspiele zu spielen.
„Du warst böse zu mir, dann bekommst du auch keinen Hund“-mäßig.
Ich hatte allerdings nur zu zwei der Damen Kontakt.
Über den Rest kann ich nichts sagen.
PS mein gewünschter Hund sitzt nach wie vor ein und wird mit viel Mitleid beworben.
Es ist schon schlimm seine Beiträge mit „ wie lange muss er noch warten??“ zu lesen, obwohl er längst ein Zuhause haben könnte
Hallo M.S.,
herzlichen Dank für dein Feedback – sowas tut echt weh, zu lesen. Tut mir sehr leid! Klar, man müsste wissen, um welche Meinungsverschiedenheit es ging, um es neutral bewerten zu können. Aber ja, ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie schnell man etwas sagt, was einigen der Damen sofort gegen den Strich geht.
LG
Martina
Ich möchte hier meine persönlichen Erfahrungen mit dem Verein Homeless Dogs Romania schildern. Grundlage ist unter anderem ein einwöchiger Aufenthalt vor Ort in Rumänien, bei dem ich aktiv in die Abläufe eingebunden war und Einblicke in die Arbeit des Teams erhalten habe.
Aus meiner Sicht verlief die Zusammenarbeit insgesamt sehr enttäuschend.
Ich verfüge über rund 30 Jahre Erfahrung in der Hundehaltung und bin mit Hunden aufgewachsen. Während und nach meinem Aufenthalt kam es dennoch zu Differenzen, die letztlich dazu führten, dass mir kein weiterer Hund vermittelt wurde.
Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass wir einem übernommenen Hund nach der Ankunft einen neuen Namen gegeben haben. Nach meiner persönlichen Einschätzung ist die Annahme, ein Hund würde sich bei nur gelegentlichem Kontakt in Rumänien dauerhaft an einen dort vergebenen Namen binden, fachlich zumindest diskussionswürdig.
Ein weiterer Kritikpunkt war, dass ich den Hund zu früh abgeleint hätte. Ich habe jedoch mehrfach erläutert, dass dies ausschließlich auf einem vollständig gesicherten Gelände mit entsprechendem Zaun erfolgt ist, sodass aus meiner Sicht kein Risiko bestand.
Die genannten Gründe waren für mich in der Gesamtschau nicht vollständig nachvollziehbar.
Während meines Aufenthalts hatte ich zudem den Eindruck, dass externe Unterstützung nur begrenzt gewünscht war. Auch andere Helferinnen wurden nach meinem Eindruck im Verlauf zunehmend ausgeschlossen.
Insgesamt wirkte die Organisation auf mich in Teilen wenig strukturiert. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung lag ein starker Fokus auf der Außendarstellung, während praktische Aspekte der Vermittlungsarbeit aus meiner Sicht nicht immer im Vordergrund standen.
Ich hatte zudem den Eindruck, dass die Hunde teilweise sehr zurückhaltend vermittelt wurden, obwohl geeignete Rahmenbedingungen vorhanden gewesen wären. Ich selbst hätte alle Voraussetzungen sowie die üblichen Gebühren erfüllt.
Zum Vergleich: Über einen anderen Tierschutzverein habe ich später problemlos zwei weitere Hunde aus Rumänien übernommen, die sich sehr gut in unseren Haushalt integriert haben.
Aktuell leben bei uns mehrere Hunde, darunter auch ein Pflegehund. Durch meine Tätigkeit im Homeoffice ist eine ganztägige Betreuung gewährleistet. Rückmeldungen aus meinem Umfeld bestätigen regelmäßig eine verantwortungsvolle Hundehaltung.
Abschließend möchte ich betonen, dass eine sorgfältige Prüfung von Interessenten im Tierschutz absolut sinnvoll und notwendig ist. Aus meiner Sicht sollten dabei jedoch objektive und fachlich nachvollziehbare Kriterien im Vordergrund stehen.
Dies ist ein subjektiver Erfahrungsbericht und stellt meine persönliche Wahrnehmung der Situation dar.
https://www.facebook.com/nachtigal.thomas
Hallo Thomas,
vielen Dank für deinen Kommentar / Erfahrungsbericht. Es tut mir sehr leid, ich weiß, wie es ist, sich zu engagieren – und dann enttäuscht zu werden. Und ja, die Außendarstellung muß „perfekt“ sein, deswegen liest man ja auch nie die Menschen, die „abgesagt“ haben oder einen Pflegehund nicht mehr haben können. Die werden ruckzuck blockiert…..
LG
Martina
Hallo Zusammen,
bei uns war es ähnlich, wie bei Thomas. Ich wurde in der Gruppe angegangen, warum ich den Hund, den wir adoptierten, umbenannt habe. Ich habe den Sinn und die Begründung der Damen nicht verstanden. Unser Hund reagierte überhaupt nicht auf seinen alten Namen. Als hätte er den Namen noch nie gehört. Bei dem neuen Namen ging es dann sehr schnell, dass er wusste, dass er gemeint ist. Wir haben noch einen weiteren Hund, der auch auf mehrere Namen hört. Es kommt ja auch immer auf die Betonung und direkte Ansprache an. Ich war aber nicht die einzige, die dem Hund einen neuen Namen gegeben hat. In der Gruppe waren einige, mit neuen Namen. Auch die wurden angeraunzt. Auch wurde ich angegangen, als ich nach 2 Wochen ein Foto in die Gruppe geschickt habe, wo zu sehen war, dass beide Hunde im Freilauf waren. Der Freilauf war komplett gesichert und hoch eingezäunt, und ich habe über 40 Jahre Hundeerfahrung. Ich weiß, was ich mir und meinen Hunden zutrauen kann und was nicht. Aber zwei gewisse Damen der Organisation taten immer so, als wüssten sie alles besser und als würden nur sie alleine die Hunde kennen und einschätzen können. Der Ton in der Gruppe war unterirdisch. Man durfte dies nicht, man durfte das nicht- wo ich mich frage warum? Warum darf ich anfangs nicht zum Tierarzt, wenn mein Hund krank ist? (Das betraf nicht mich, sondern eine andere Adoptantin) Es wurde in der Gruppe immer schlimmer mit den Diskussionen, so dass ich da ausgestiegen bin. Mein Hund hat sich von Beginn an sehr wohl bei uns gefühlt, war kein Angsthund und hat sich sehr an unseren schon vorhandenen Hund und uns orientiert. Er ist mir nie weggelaufen, und wir haben viel trainiert. In der Gruppe gab es aber einen Hund, der wohl mal abgehauen ist und da war das Theater riesengroß. Die Besitzer wurden richtig beschimpft, obwohl es kein fahrlässiges Verhalten von deren Seite aus war. Er konnte auch wieder gesichert werden, und es ist zum Glück nichts passiert. Aber die Beschimpfungen waren unterirdisch. Interessanterweise stellte sich raus, dass eine der oben genannten Damen ebenfalls mal so eine Erfahrung gemacht hat. Ein halbes Jahr nach Adoption ist ihr der Hund selbst abgehauen. Hat sie sich dann auch selbst beschimpft und beleidigt? Oder wurde von ihren Kolleginnen runter gemacht? Wohl kaum. Da heißt es dann: Manchmal kann sich halt auch mal ein Hund losreißen, auch wenn er ein Sicherheitsgeschirr trägt und angeleint ist. Die Damen machen sich das immer so passend, wie es es ihnen am angenehmsten ist und stellen sich über alle anderen. Kritik ist unerwünscht. Und wenn man denen zu unbequem wird, bekommt man keinen weiteren Hund mehr. Dann muss der Hund im Shelter sitzen bleiben, weil der kompetente Adoptant ein paar andere Ansichten hat. (Ist nicht mir passiert- aber anderen) Das ist traurig. Es wären bestimmt schon mehrere Hunde in einem schönen Zuhause, wenn es nicht die Eitelkeiten dieser Damen gäbe.
Hey,
vielen Dank für den Kommentar. Ja, genau – mittlerweile kennen wir etliche Einzelfälle, bei denen Hunde ein wunderbares Zuhause hätten haben können, verhindert jedoch durch persönliche Aversionen von einigen der Damen. Und das ist für mich kein seriöser Tierschutz. Übrigens hatten auch wir die „Tierarzt- und Namens-Diskussion“, kenne ich von meiner anderen Tierschtz-Organisation nicht.
LG
Martina
Hallo alle miteinander.
Auch ich habe vor längerer Zeit einen Hund von HomelessDogs adoptiert.
Ich beschreibe meine Erfahrungen wie folgt:
Der erste Kontakt war noch sehr freundlich.
Auch im Chat ging es anfangs noch sehr Freund zu.
Nachdem die Hunde bei uns allen ankamen und die ersten Fotos geschickt wurden, sind ein paar andere Adoptanten wüst angegangen worden.
Ich behaupte mal, ja, die Damen von Homeless hatten in den meisten Punkten zwar recht, aber der Ton macht einfach die Musik.
Zwei der Adoptanten hatten den Chat sogar deswegen verlassen.
Ich selber war nicht betroffen und hatte mich auch nicht eingemischt.
Auch ist mein Hund kein bisschen wie er beschrieben wurde.
Man sollte bei den Posts vielleicht etwas weniger die Mitleidschiene fahren und etwas mehr bei der Wahrheit bleiben.
Trotzdem sind wir mit unserem Hund super glücklich und froh ihn zu haben
Hey Sabine,
vielen Dank für deinen Kommentar.
LG
Martina
Hallo an Alle und vorallem diejenigen, die sich unsicher sind, ob sie über den Verein „Homeless Dogs Romania e.V“ eine Hundeseele adoptieren sollen. Wir haben letztes Jahr ein Hundemädchen adoptiert und haben mit dem Verein und insbesondere unserer Vermittlerin durchweg positive Erfahrungen gemacht! Da wir „Adoptionsneulinge“ sind, hatten wir im Vorfeld etwas Angst einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren. Aber diese wurde uns schnell genommen. Von Anfang an blieben keine Fragen offen. Bezüglich der Transportbox wurde uns vom Verein eine Passende vorgeschlagen, welche wir so dann auch online gekauft haben. Ansonsten haben wir uns einfach an alles gehalten was die Mädels vom Verein vorgegeben haben (wie z.B. die doppelte Sicherung) und dadurch gab es auch keinen Ärger. Wir fühlten uns zu jeder Zeit immer sehr gut informiert und beraten. Und dies ist bis heute so. Wir stehen mit unserer Vermittlerin bis heute in Kontakt und auch jetzt noch hat sie immer ein offenes Ohr und super Ratschläge für uns. Wir freuen uns ihr Bilder und Videos zu schicken und sie an der Entwicklung unserer Maus teilhaben zu lassen. Wir würden uns auf jeden Fall wieder für diesen Verein entscheiden! Herzliche Grüße von Antje und Florian
Hey Antje und Florian,
vielen Dank für euren Kommentar 🙂
LG
Martina
Mit großem Befremden habe ich diesen Blogbeitrag gelesen, der als „Erfahrungsaustausch“ bezeichnet wird, aus meiner Sicht jedoch überwiegend eine sehr einseitige und stark negativ gefärbte Darstellung enthält.
Selbstverständlich hat jeder Mensch das Recht auf seine persönliche Meinung. Was mich jedoch irritiert, ist die Art und Weise der Darstellung. Zwar werden vereinzelt positive Aspekte des Vereins erwähnt, doch diese gehen in langen, ausführlichen Negativschilderungen nahezu unter. Der Gesamteindruck wirkt auf mich dadurch weniger wie ein ausgewogener Erfahrungsbericht, sondern vielmehr wie die öffentliche Verarbeitung persönlicher Enttäuschungen.
Verstärkt wird dieser Eindruck für mich auch durch die Antworten zu den einzelnen Reaktionen auf den Beitrag. Während zustimmende Rückmeldungen teils ausführlicher,herzlich und mit zusätzlicher Bestätigung beantwortet werden, enden kritische oder abweichende Darstellungen eher mit einem kurzen „Danke für deinen Beitrag“. Eine wirkliche Neutralität im Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen ist für mich darin nicht erkennbar. Auch das unterstreicht den sehr persönlichen Charakter des Beitrags – was ich in dieser Form im öffentlichen Raum als traurig empfinde.
Ich bin der Meinung, dass persönlicher Frust – so nachvollziehbar er im Einzelfall auch sein mag – nicht öffentlich in dieser Weise breitgetreten werden sollte. Gerade im Tierschutz, wo viele Ehrenamtliche mit großem Einsatz arbeiten, sollte zunächst der direkte Austausch gesucht und Konflikte konstruktiv geklärt werden. Für mich entsteht beim Lesen des Blogs der Eindruck, als würden hier Einzelpersonen oder der gesamte Verein im Nachhinein öffentlich an den Pranger gestellt. Das halte ich für problematisch, weil es nicht zur Lösung beiträgt, sondern vielmehr Vertrauen untergräbt.
Ich selbst habe über Homeless Dogs Romania einen Hund adoptiert – und ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass ich durchweg positive Erfahrungen gemacht habe. Auch heute noch, anderthalb Jahre nach der Adoption, erhalte ich jederzeit Unterstützung. Ob telefonisch oder schriftlich – ich bekomme stets Rat, Hilfe und ein offenes Ohr. Die Frauen, die diesen Verein führen, opfern ihre gesamte Freizeit für den Tierschutz. Sie haben Vollzeitjobs, Familien und leisten diese großartige Arbeit zusätzlich mit ganzem Herzblut, Verantwortungsbewusstsein und großem persönlichem Einsatz. Dieses Engagement verdient meine vollste Anerkennung und Respekt.
Ein weiterer Kritikpunkt im Blog bezog sich auf die Transport- und Betreuungsgruppen, in denen ein rauer Ton geherrscht haben soll und man sich bevormundet gefühlt habe. Auch das kann ich in keiner Weise bestätigen. Im Gegenteil: Ich habe die Chats als sehr hilfreich, strukturiert und unterstützend erlebt. Der Umgangston war freundlich und respektvoll – sowohl seitens der Vereinsmitglieder als auch unter den Adoptanten. Ich habe keinerlei übergriffige oder herablassende Kommunikation wahrgenommen. Dass klare Hinweise oder Empfehlungen ausgesprochen werden, und zu bestimmten Dingen, wie zum Beispiel die doppelte Sicherung etc. Feste Vorgaben gemacht werden, die im übrigen vorab vertraglich geregelt sind, sehe ich nicht als Bevormundung, sondern als verantwortungsvolle Begleitung – insbesondere, wenn es um Hunde mit unbekannter Vorgeschichte geht.
Und auch hier muss man mal ganz deutlich sagen, der Verein hat hier ganz klar die Erfahrungswerte aus jahrelanger Tierschutzarbeit. Die Vorgaben und Hilfestellungen sind immer in erster Linie zum Schutz der Tiere und nicht um uns Adoptanten und Pflegestellen zu gängeln, wie es hier formuliert wurde.
Ebenso wurde kritisiert, dass in den Anzeigen für Hunde Formulierungen wie „abgesagt“, „wieder abgesagt“ oder „sitzen gelassen“ verwendet werden, wenn eine geplante Vermittlung nicht zustande gekommen ist. Auch hier halte ich eine sachliche Einordnung für wichtig. Solche Begriffe werden im Tierschutz – nicht nur von diesem Verein – häufig genutzt, um Anzeigen wieder sichtbar zu machen und deutlich darauf aufmerksam zu machen, dass ein Hund erneut auf der Suche ist. Vermittlungstexte sind bewusst kurz und prägnant gehalten, weil Interessenten in der Regel keine langen Abhandlungen lesen möchten. Es geht darum, auf einen Blick die wichtigsten Informationen zu erfassen. Die genannten Formulierungen dienen dabei der Sichtbarkeit und Transparenz – nicht der Abwertung von Interessenten oder einer dramatisierenden Darstellung. Dieses Vorgehen ist branchenüblich und kein Ausdruck negativer Haltung.
Bei aller Emotionalität sollte außerdem nicht vergessen werden: Ein Hund aus dem Tierschutz ist kein „Fertigprodukt“. Es ist kein Konsumgut mit 5 Jahren Herstellergarantie und berechenbaren Eigenschaften. Gerade Hunde aus ausländischen Sheltern zeigen dort oft nicht ihr tatsächliches Verhalten. Viele sind eingeschüchtert, überfordert oder passen sich an, um in dieser Umgebung zu bestehen. Wichtige Entwicklungsphasen wie Sozialisierung oder sichere Bindung konnten sie häufig nicht stabil durchlaufen.
Vor allem aber sind Hunde individuelle Lebewesen – keine Maschinen, keine standardisierten Produkte mit vorhersehbarem Ausgang. Genau wie bei uns Menschen kann man nicht davon ausgehen, dass jeder jeden automatisch mag oder dass jedes Zusammenführen reibungslos funktioniert. Selbst bei bester Vorbereitung, größter Sorgfalt und grundsätzlich friedlichen Tieren kann es Situationen geben, in denen zwei Hunde einfach nicht harmonieren. Sympathie, Temperament, Ressourcenverhalten oder Unsicherheiten spielen dabei eine Rolle – und nicht jede Konstellation passt.
Dass eine Zusammenführung nicht funktioniert, ist daher bedauerlich, aber kein Beweis für Versagen oder Schuldzuweisung. Weder dem Verein noch einer Pflegestelle kann pauschal vorgeworfen werden, wenn sich im Alltag zeigt, dass eine Konstellation nicht tragfähig ist. Mit dieser Möglichkeit muss man im Tierschutz – so schwer es manchmal auch ist – grundsätzlich rechnen.
Diese Hunde sind – im besten Sinne – Rohdiamanten. Sie benötigen Zeit, Geduld, Verständnis und eine realistische Erwartungshaltung. Gerade als Pflegestelle sollte man sich dieser besonderen Verantwortung bewusst sein. Eine Pflegestelle bedeutet auch, mit Unvorhergesehenem umgehen zu können. Besonders bei Rassen wie zum Beispiel Herdenschutzhunden, die genetisch bestimmte Eigenschaften mitbringen, ist eine sorgfältige Einschätzung im Vorfeld unerlässlich.
Wenn in einem Haushalt bereits mehrere ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Tiere leben, wie es hier berichtet wird,muss besonders verantwortungsvoll abgewogen werden, ob die Aufnahme eines weiteren – möglicherweise charakterstarken – Hundes für alle Beteiligten tragbar ist. Helfen zu wollen ist ehrenwert. Doch auch im Tierschutz gibt es Grenzen, die im Sinne aller Tiere berücksichtigt werden müssen.
Abschließend möchte ich für mich persönlich klar sagen: Ich würde jederzeit wieder einen Hund über Homeless Dogs Romania adoptieren. Meine eigenen Erfahrungen waren durchweg positiv, geprägt von Transparenz, Erreichbarkeit, Engagement und ehrlicher Unterstützung – auch weit über die eigentliche Vermittlung hinaus.
Deshalb halte ich es für wichtig, neben kritischen Stimmen auch positive Erfahrungen sichtbar zu machen – damit ein Gesamtbild entsteht, das dem Einsatz der Ehrenamtlichen und vor allem den Hunden gerecht wird. Tierschutz lebt von Verantwortung, Respekt und Zusammenarbeit – nicht von öffentlicher Abrechnung.
Denn die Leidtragenden sind einzig und allein die Tiere.
Diana
Hallo Diana,
vielen Dank für den Kommentar. Ich habe einige Beiträge von Menschen, die andere Erfahrungen gemacht haben, durchaus kommentiert. Und ich habe lediglich meine Erfahrungen geschildert, dies weder beleidigend, noch respektlos. Einfach nur meine Erfahrungen. Und ich veröffentliche alle Kommentare und bedanke mich dafür. Schau mal gerne in andere Blogs, nicht alle Blogbetreiber kommentieren überhaupt, geschweige denn, ein höfliches „Danke“ drunter zu setzen.
LG
Martina
Ich bin erschüttert über das was ich hier teilweise lese . Wir haben 2 Hunde von den Mädels adoptiert , und alles war super . Wir wurden ausführlich aufgeklärt und in jeder Gruppe herrschte ein freundlicher Umgang. Mann stand uns zu jeder Tageszeit bei Fragen zur Seite und die wurden auch immer schnell beantwortet. Einer unserer Hunde hatte einen Herzwurm und auch in dieser dafür vorgesehenen Gruppe wurde einem immer sofort bei Fragen geholfen. Dem zweiten Hund vom Verein wollten wir eigentlich nur eine Pflegestelle anbieten, hatten uns dann aber nach einiger Zeit entschieden ihn auch zu adoptieren. Da wir zu dem Zeitpunkt finanziell viel um die Ohren hatten kam uns auch hie der Verein mit einem Zahlungsaufschub entgegen. Zum Schluss möchte ich noch sagen das ich immer wieder vom Verein adoptieren würde und wenn mich jemand fragt empfehle ich ihn auch weiter.
Ich kann keine Erfahrung direkt beisteuern, aber ich war oft genug zu Gast im Hause von Martina und Sandra, während der Pflegehund da war.
Die beiden haben wirklich alles gegeben, anfangs wollten sie diesem sogar noch ein Für-Immer-Zuhause geben. Doch es war ihnen nicht möglich, den Hund in die bereits bestehende Gemeinschaft mit den drei anderen Hunden und den beiden blinden Katzen zu integrieren. Und sie haben es wahrlich versucht. Ich persönlich habe von Anfang an nicht verstanden, warum dieser Hund überhaupt in so eine Konstellation (2 Katzen, 1 alter kleiner Hund) gegeben wurde. Am Ende war es so, dass alle dort im Haushalt lebenden Tiere sich im oberen Stock verkrochen hatten. Mir tat hier insbesondere Dino sehr leid, da er eigentlich gerade angefangen hatte, zutraulich zu werden.
Vielleicht verstehe ich nichts davon, aber die beiden haben lange darum betteln müssen, bevor ihnen aus der wirklich dramatischen Lage geholfen wurde. Natürlich ist es für so einen Verein sicher auch nicht einfach, den berühmten Plan B zu haben, aber die Aversionen, die der Pflegehund gegenüber dem alten Hund und den Katzen hatte, war extrem. Zudem hat dieser Hund nunmal auch nach einem komplett verbrachten Tag ein Kind angegriffen und nachdem die beiden kurzfristig selbst ein Kind in Obhut nehmen mussten, war das einfach zu gefährlich. Übrigens erwähnen die im Blog nirgends, welcher Pflegehund das war – um seine Chancen auf eine Vermittlung nicht zu gefährden. Obwohl er schon ein Kind „angegangen“ ist, wohlgemerkt. Mit dem der Hund den ganzen Nachmittag gespielt und getobt hatte. Und nein, es ist nichts vorgefallen. Ich glaube das den beiden absolut, zumal ja auch die sehr hundeerfahrene Mutter des Kindes dabei war. Ich war nicht dabei, das möchte ich betonen. Ich kenne sowohl Martina als auch Sandra als ehrlich und transparent und beide waren damals völlig geschockt, mit welcher Art mit ihnen umgesprungen wurde. Wenn ich es noch richtig zusammen bekomme, dann „gaben“ sie sich das nur, weil Ihre ursprüngliche Vermittlerin stets fair und respektvoll war. Ganz im Gegensatz zu anderen Vereinsmitgliedern. Den Chat habe ich selbst gelesen und fand es „drüber“ und das deutlich. Sozusagen der einen zuliebe haben die zwei das so lange mitgemacht . Doch diese allein kann nicht alles auffangen. Tut mir leid, ist länger geworden als geplant.
Stefan ( mein Mann ) hat den Blog bereits im Dezember per Zufall entdeckt und mir direkt gezeigt. Nun beim erneuten Lesen ist uns aufgefallen, dass offenbar Inhalte verändert oder angepasst wurden.
Das hat uns ehrlich gesagt irritiert. Wenn Diskussionen öffentlich geführt werden, sollte Transparenz selbstverständlich sein. Nachträgliche Änderungen, insbesondere ohne Hinweis darauf, machen es schwierig, den Verlauf und die ursprünglichen Aussagen nachvollziehen zu können.
Gerade wenn Kritik geäußert wird, ist es wichtig, dass Inhalte klar, vollständig und unverändert stehen bleiben oder zumindest kenntlich gemacht wird, wenn etwas angepasst wurde. Alles andere sorgt unnötig für Misstrauen und verschärft die Situation zusätzlich.
Zudem habe ich die Kommentare gelesen und eigentlich bewusst darauf verzichtet, mich einzumischen. Doch da immer wieder neue negative Beiträge über diesen Tierschutzverein auftauchen, möchte ich nun unsere eigenen Erfahrungen teilen.
Vorweg, für uns ist es nicht der erste Tierschutzhund. Wir haben über mehrere Jahre hinweg Hunde von unterschiedlichen Tierschutzorganisationen übernommen. Wir wissen also sehr genau, wie Abläufe, Vorkontrollen, Nachbetreuung und Kommunikation im Tierschutz normalerweise aussehen. Und genau deshalb können wir mit Überzeugung sagen: In keiner Weise wurden wir jemals so gut betreut wie bei diesem Verein.
Die Verantwortlichen kennen ihre Hunde persönlich. Fragen zu Charakter, Verhalten oder auch möglichen Baustellen wurden offen, ehrlich und transparent beantwortet. Es wurde nichts beschönigt, aber auch nichts dramatisiert. Genau diese Ehrlichkeit schafft Vertrauen.
Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt, bis heute gut begleitet und betreut. Die Beratung war intensiv, aber nie übergriffig. Kritische Nachfragen gab es ja aber diese waren sachlich, respektvoll und absolut nachvollziehbar. Im Tierschutz geht es schließlich um Lebewesen und um langfristige Verantwortung. Dass genau hingeschaut wird, sollte im Sinne der Tiere selbstverständlich sein.
Was uns jedoch zunehmend beschäftigt, ist die Art und Weise, wie öffentlich über den Verein gesprochen wird. Kritik darf und soll geäußert werden, das gehört dazu. Doch inzwischen entsteht leider der Eindruck, dass es nicht mehr um konstruktive Auseinandersetzung geht, sondern darum, dem Verein und damit letztlich auch den Hunden zu schaden.
Am Ende sollte es nie um persönliche Befindlichkeiten gehen, sondern immer um das Wohl der Tiere.
Unbedachte Worte können viel bewirken, leider nicht immer im positiven Sinne. Sie können Vertrauen zerstören, engagierte Menschen entmutigen und Adoptionen erschweren. Das hilft keinem Hund.
Wir sprechen hier aus Erfahrung. Nicht aus einer einmaligen Begegnung, sondern aus dem Vergleich mit mehreren Organisationen über viele Jahre hinweg. Und wir können mit gutem Gewissen sagen: Wir haben hier Engagement, Verantwortungsbewusstsein und echtes Herzblut erlebt.
Deshalb möchten wir nicht länger nur stille Leser bleiben. Positive Erfahrungen verdienen genauso Gehör wie kritische Stimmen. Und unsere Erfahrung mit diesem Verein ist eindeutig positiv, fachlich wie menschlich.
Für mehr Fairness. Für mehr Sachlichkeit.
Und vor allem, für die Hunde.
Zum Schluss möchte ich auch noch zu der im Blog, veröffentlichten Box was schreiben.
Aus eigener Erfahrung können wir ganz klar sagen, diese Box ist aus unserer Sicht keine sichere Transportlösung. In unseren Anfangszeiten mit Tierschutzhunden hatten wir selbst eine ähnliche Box und sie hat sich während der Fahrt im Kofferraum geöffnet. Zum Glück ist nichts passiert, aber genau solche Situationen zeigen, wie schnell es gefährlich werden kann.
Gerade für Angsthunde oder unsichere Hunde ist eine wirklich stabile, ausbruchssichere Sicherung absolut entscheidend. Ein Hund, der ohnehin unter Stress steht, kann enorme Kräfte entwickeln. Wenn sich in so einem Moment eine Box öffnet oder nachgibt, kann das fatale Folgen haben für den Hund und für andere Verkehrsteilnehmer.
Deshalb ist es aus unserer Sicht völlig legitim, wenn der Verein sagt, dass diese Box nicht geeignet ist. Hier geht es nicht um „Nörgelei“ oder übertriebene Strenge, sondern um Sicherheit und Verantwortung. Im Tierschutz werden oft Hunde vermittelt, die besondere Sicherungsmaßnahmen benötigen und da sollte man lieber einmal zu vorsichtig sein als einmal zu nachlässig.
Am Ende geht es auch hier nicht um persönliche Meinungen, sondern um das Wohl und die Sicherheit der Hunde.
Liebe Grüße Dani
Hallo Dani,
vielen dank für deinen Kommentar, den ich sehr gerne veröffentliche. Kurz auch hier: ich habe den Ursprungsbeitrag lediglich um zwei Screens ergänzt, die eben belegen, dass wir die Wahrheit gesagt haben. Wir gehen sehr ehrlich durchs Leben und die Vorwürfe, die uns gemacht wurden, haben tief getroffen. Übrigens habe ich auch unsere Vermittlerin und auch die Kommunikation mit ihr gut hervorgehoben, das steht auch im Beitrag. Hätten nur nur mit ihr zu tun, würden wir zweifelsfrei weiter mit dem Verein arbeiten. Und ich habe auch die vielen positiven Aspekte der Vereinsarbeit hervorgehoben sowie deutlich gesagt, dass ich das Sicherheitsdenken absolut befürworte. Dino zum Beispiel geht bis heute doppelt und in fremden Umgebungen dreifach gesichert raus.
Und auch gerne hier nochmals: Ein Kommentator (der unsere Sicht teilte), bat mich, seinen Kommentar zu löschen und ein Kommentar enthielt die gleichen Initialen wie jemand, der mich privat angeschrieben hatte. Da man nun denken konnte, der Beitrag sei von ihm (und er dachte, wir haben ihn selbst geschrieben..), haben wir diesen Kommentar in Absprache ebenfalls gelöscht. Ich denke, wir sind transparent und veröffentlichen auch jeden Kommentar, auch wenn er nicht unsere Erfahrung widerspiegelt. Solange der Ton respektvoll und angemessen ist, kein Thema. Sieht man ja – alle vernünftig verfassten Kommentare sind innerhalb von 12 Stunden online. Die Unterstellungen, Beleidigungen und regelrechter Hass – nein, das veröffentliche ich nicht.
LG
Martina
Ich möchte mit meinem Kommentar auf beide hier geschriebenen Berichte zu Homeless Dogs Romania eingehen, da wir zu beiden Themen eigene Erfahrungen gesammelt haben.
Meine Frau und ich sind seit Frühjahr 2021 sowohl Adoptanten als auch Pflegestelle. Wir können uns durchweg positiv über die Abläufe und die Arbeit des Vereins äußern. Die Vorgaben werden im Vorfeld klar und transparent kommuniziert. Wem diese zu streng oder zu umfangreich erscheinen, hat die Möglichkeit, von einer Adoption oder Pflegestelle Abstand zu nehmen. Wer jedoch verantwortungsvoll einen Hund übernehmen möchte, sollte diese Vorgaben einhalten. Nicht, um bevormundet zu werden, sondern weil sie auf jahrelangen und teils schlechten Erfahrungen des Vereins beruhen. Diese Risiken sollte kein Adoptant oder keine Pflegestelle bewusst eingehen wollen. Darauf wurde hier bereits mehrfach eingegangen, weshalb ich das nicht weiter vertiefen möchte.
Als Pflegestelle weiß man außerdem von Anfang an, wie wichtig regelmäßige Updates zur Entwicklung des Hundes sind, inklusive aussagekräftiger Fotos und Videos. Ziel ist es, möglichst zeitnah eine passende Endstelle zu finden. Die regelmäßige Bewerbung des Hundes auf verschiedenen Plattformen erhöht diese Chance erheblich. Daher können wir den Unmut über diese Anforderungen nicht nachvollziehen. Selbstverständlich sollten die Fotos geeignet sein, den Hund gut zeigen und ihn positiv, aber realistisch darstellen. Das Team hat hier viel Erfahrung und gibt entsprechende Rückmeldungen, wenn Bildmaterial nicht passend ist, schließlich bewerben sie täglich Hunde und jeder der einen Hund dort übernommen hat, hat sich doch auch aufgrund der Bilder und Videos und letztlich aufgrund der Beschreibung in seinen Hund verliebt
Ebenso halten wir es für absolut berechtigt, dass nachgehakt wird, wenn sich eine Pflegestelle über längere Zeit nicht meldet.
Je länger ein Hund auf einer Pflegestelle untergebracht ist, desto schlimmer ein erneuter Umzug für den Hund. Gerade wenn man einen „schwierigeren“ Hund übernimmt, sollte man sich dessen bewusst sein und den Verein sehr aktiv unterstützen. Als Pflegestelle ist man häufig bereits „Plan B“, wenn ein Hund sein ursprüngliches Zuhause verloren hat, auch das wird vom Verein klar kommuniziert.
Es ist zudem nicht vorhersehbar, wie lange ein Pflegehund auf seiner Pflegestelle bleibt. Sollte es dort nicht funktionieren, steht nicht automatisch sofort ein weiterer Plan B oder C bereit. Auch die Suche nach einer neuen (Pflege-)Stelle kann Zeit in Anspruch nehmen. All diese Aspekte werden offen angesprochen und sollten vorab bedacht werden.
Beim Lesen der Beiträge haben wir leider den Eindruck gewonnen, dass zwar gern eine Pflegestelle angeboten wird, jedoch nicht immer die Bereitschaft vorhanden ist, die dafür notwendige Zeit, Geduld und Mühe wirklich zu investieren. Auch wir haben zu Beginn Rückmeldungen bekommen, dass unsere Fotos nicht optimal waren. Wir wurden dabei jedoch nie „zerrissen“, sondern sachlich darauf hingewiesen. Diese Kritik haben wir angenommen, umgesetzt und daraus gelernt, mit Erfolg. Alle unsere Pflegehunde haben letztlich ein Zuhause gefunden.
Umso weniger können wir die hier geäußerten Vorwürfe nachvollziehen, insbesondere wenn sie von erwachsenen Menschen kommen. Bitte denkt bei all dem immer zuerst an die Hunde und versucht, euren Blickwinkel zu ändern. Hinter dem Verein steht ein Team aus engagierten, empathischen Menschen, die tagtäglich enorm viel für die Hunde leisten und gleichzeitig mit unzähligen Anfragen, Sorgen und Schicksalen konfrontiert sind. Wir selbst haben durchweg eine offene, respektvolle und gute Kommunikation erlebt und das bis heute.
Vielen Dank für den Kommentar 🙂
LG
Martina
Ich möchte mit meinem Kommentar auf beide hier geschriebenen Berichte zu Homeless Dogs Romania eingehen, da wir zu beiden Themen eigene Erfahrungen gesammelt haben.
Meine Frau und ich sind seit Frühjahr 2021 sowohl Adoptanten als auch Pflegestelle. Wir können uns durchweg positiv über die Abläufe und die Arbeit des Vereins äußern. Die Vorgaben werden im Vorfeld klar und transparent kommuniziert. Wem diese zu streng oder zu umfangreich erscheinen, hat die Möglichkeit, von einer Adoption oder Pflegestelle Abstand zu nehmen. Wer jedoch verantwortungsvoll einen Hund übernehmen möchte, sollte diese Vorgaben einhalten. Nicht, um sich bevormundet zu fühlen, sondern weil die Vorgaben auf jahrelangen und teils schlechten Erfahrungen beruhen. Diese Risiken sollte kein Adoptant oder keine Pflegestelle bewusst eingehen wollen. Darauf wurde hier bereits mehrfach eingegangen, weshalb ich das nicht weiter vertiefen möchte.
Als Pflegestelle weiß man außerdem von Anfang an, wie wichtig regelmäßige Updates zur Entwicklung des Hundes sind, inklusive aussagekräftiger Fotos und Videos. Ziel ist es, möglichst zeitnah eine passende Endstelle zu finden. Die regelmäßige Bewerbung des Hundes auf verschiedenen Plattformen erhöht diese Chance erheblich. Daher können wir den Unmut über diese Anforderungen nicht nachvollziehen. Selbstverständlich sollten die Fotos geeignet sein, den Hund gut zeigen und ihn positiv, aber realistisch darstellen. Das Team hat hier viel Erfahrung und gibt entsprechende Rückmeldungen, wenn Bildmaterial nicht passend ist, schließlich bewerben sie täglich Hunde und jeder der einen Hund dort übernommen hat, hat sich doch auch aufgrund der Bilder und Videos plus Beschreibung in seinen Hund verliebt
Ebenso halten wir es für absolut berechtigt, dass nachgehakt wird, wenn sich eine Pflegestelle über längere Zeit nicht meldet.
Je länger ein Hund auf einer Pflegestelle untergebracht ist, desto schlimmer ein erneuter Umzug für den Hund. Und wenn man „schwierigere“ Hunde übernimmt, sollte man sich umso mehr ins Zeug legen und den Verein dahingehend unterstützen.
Als Pflegestelle ist man häufig bereits „Plan B“, wenn ein Hund sein ursprüngliches Zuhause verloren hat, auch das wird vom Verein klar kommuniziert.
Es ist zudem nicht vorhersehbar, wie lange ein Pflegehund auf seiner Pflegestelle bleibt. Sollte es dort nicht funktionieren, steht nicht automatisch gleich ein weiterer Plan B oder C bereit. Auch die Suche nach einer neuen (Pflege-)Stelle kann Zeit in Anspruch nehmen. All diese Aspekte werden offen angesprochen und sollten vorab bedacht werden.
Beim Lesen der Beiträge haben wir leider den Eindruck gewonnen, dass zwar gern eine Pflegestelle angeboten wird, jedoch nicht immer die Bereitschaft vorhanden ist, die dafür notwendige Zeit, Geduld und Mühe wirklich zu investieren. Auch wir haben zu Beginn Rückmeldungen bekommen, dass unsere Fotos nicht optimal waren. Wir wurden dabei jedoch nie „zerrissen“, sondern sachlich darauf hingewiesen. Diese Kritik haben wir angenommen, umgesetzt und daraus gelernt, mit Erfolg. Alle unsere Pflegehunde haben letztlich ein Zuhause gefunden.
Umso weniger können wir die hier geäußerten Vorwürfe nachvollziehen, insbesondere wenn sie von erwachsenen Menschen kommen. Bitte denkt bei all dem immer zuerst an die Hunde und versucht, euren Blickwinkel zu ändern. Hinter dem Verein steht ein Team aus engagierten, empathischen Menschen, die tagtäglich enorm viel für die Hunde leisten und gleichzeitig mit unzähligen Anfragen, Sorgen und Schicksalen konfrontiert sind.
Wir selbst haben durchweg eine offene, respektvolle und gute Kommunikation erlebt und das bis heute.
Viele Grüße,
Chris und Monika
Vielen Dank auch für diesen Kommentar 🙂
Ich selbst habe ebenfalls einen Hund über Homeless Dogs Romania adoptiert – und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Vom ersten Kontakt bis lange nach der Adoption war alles klar, transparent, gut organisiert und vor allem: konsequent im Sinne des Hundes.
Ja, der Verein stellt viele Anforderungen.
Ja, es gibt klare Regeln.
Ja, man wird eng begleitet.
Und genau das finde ich gut.
Wer täglich mitbekommt, wie viele frisch adoptierte Hunde entlaufen, weil Regeln ignoriert werden, versteht, warum manche Hinweise deutlich formuliert sind.
Wenn Menschen trotz mehrfacher Hinweise ohne ausreichende Sicherung unterwegs sind, dann ist ein scharfer Ton vielleicht nicht hübsch – aber ehrlich gesagt: lieber kurz unbequem als später Suchplakate.
Vielleicht ist der Ton ist manchmal direkt, schwierig, weil heutzutage darf man ja kein falsches Wort mehr benutzen da man andere Menschen verletzen könnte und alles irgendwie „empfindlicher“ geworden sind…
Aber: Es sind Menschen, keine Marketingabteilung, Es geht um Tiere, nicht um Befindlichkeiten, Niemand wird grundlos „angegangen“, sondern meist dann, wenn Regeln ignoriert oder Sachverhalte öffentlich verzerrt dargestellt werden.
Ich hatte immer einen respektvollen, hilfreichen Austausch mit meiner Vermittlerin – bis heute. Fragen wurden beantwortet, Unsicherheiten ernst genommen, Unterstützung angeboten.
Was ich schwierig finde: Persönliche Konflikte öffentlich so darzustellen, dass sie wie strukturelle Missstände wirken. Das schreckt Menschen ab, die ernsthaft adoptieren wollen – und das trifft am Ende die Hunde, nicht den Verein.
Nicht jede Grenze ist Machtspiel.
Nicht jede klare Entscheidung ist Boshaftigkeit.
Und nicht jede gelöschte Diskussion ist Zensur – manchmal ist es schlicht Schutz der eigenen Plattform, damit sie nicht zum öffentlichen Tribunal wird.
Ich bin rundum zufrieden mit meinem Hund, mit dem Ablauf, mit der Nachbetreuung und mit der Konsequenz des Vereins.
Für mich war die Adoption vorbildlich organisiert, durchdacht und getragen von echtem Verantwortungsbewusstsein.
Was ich außerdem ausdrücklich positiv hervorheben möchte:
Ich habe den engen Kontakt nach der Adoption nicht als Kontrolle, sondern als ehrliches Interesse erlebt. Für mich war es völlig normal und nachvollziehbar, dass der Verein auch nach der Vermittlung wissen möchte, wie es dem Hund geht. Gerade bei Auslandshunden halte ich das für verantwortungsvoll und richtig.
Ich wurde zu keinem Zeitpunkt genötigt, Bilder oder Videos zu schicken. Wenn einmal nichts kam, war das auch völlig in Ordnung – es wurde weder Druck ausgeübt noch genervt nachgehakt. Gleichzeitig habe ich mich immer gefreut, Bilder zu schicken, einfach weil ich weiß, dass es die Mädels freut, „ihre“ Hunde gut aufgehoben zu sehen. Und ehrlich gesagt: Ich würde mich genauso darüber freuen.
Von Anfang an war alles sehr gut organisiert, klar strukturiert und transparent. Es gab keine widersprüchlichen Aussagen, keine spontanen Regeländerungen und keine Überraschungen. Alles, was erwartet wurde, wurde vorher kommuniziert – und das empfand ich als fair und professionell.
Für mich ist dieser enge Kontakt kein Makel, sondern ein Zeichen von Verantwortung. Wer Hunde vermittelt und sie danach völlig aus dem Blick verliert, arbeitet aus meiner Sicht nicht nachhaltig im Tierschutz. Genau deshalb habe ich mich bei diesem Verein gut aufgehoben gefühlt – und tue es bis heute. Ich würde jederzeit wieder über diesen Verein adoptieren.
Hallo Anja,
danke für deinen Kommentar.
LG
Martina
Meine kleine Trine war im gleichen Transport wie Andreas Hund. Der Chat war, wie von vielen anderen ebenfalls schon beschrieben, unterirdisch.
Selbst Mobbing in den Schulen läuft da heute deutlich gesitteter ab. Vom lustig machen bis zum echten verbalen Angriff war tatsächlich alles dabei.
Ein Teilnehmer wurde immer wieder als komplett geistig minderbemittelt hingestellt. Bis er schließlich aufgab und den Chat verließ. Was wirklich schade war.
Dann wurde mir von der Vermittlerin im privaten Chat gesagt, dass er ja sowieso eigentlich nicht als Adoptant gewünscht war, aber man habe da eine Ausnahme gemacht. Ich habe das dann nicht mehr hinterfragt, weil mir durch die Blume bereits mehrfach angedeutet wurde, dass man den Hund im Zweifel bei ungeeigneten Personen auch wieder abholen würde. Was ich auf mich und meine kritischen Rückfragen bezogen habe.
Damals habe ich mich von so einer Ansage noch einschüchtern lassen. Das ist vorbei.
Inzwischen habe ich von einem anderen Verein einen weiteren rumänischen Hund und weiß, wie es laufen kann! Ein unglaublicher Unterschied! Dort war man tatsächlich der Meinung, dass ich nicht unterbelichtet bin. Dort freut man sich, wenn ich mit den Hunden zum Tierarzt gehe! Jedes Bild, das ich schicke, wird immer noch mit freundlichen Worten und einem kurzen Plausch entgegen genommen! Bei allen Hundethemen ist dort jemand, die ohne zu werten, einfach zuhört und Tipps gibt!
Der Unterschied ist so frappierend, dass ich bei diesem Bericht erst wieder merke, dass ich Pro Dog regelrecht verdrängt habe und mich gar nicht gern erinnere.
Woran ich mich allerdings erinnere: Trine hat einen mehrfach gebrochenen Schwanz und deformierte Beine. Das hätte mich nicht abgehalten und wenn man offen darüber gesprochen hätte, wäre das sehr schön gewesen. Noch schwieriger fand ich jedoch, dass für meine Hündin noch Geld für eine Bruch-OP gesammelt wurde, als sie schon auf dem Weg zu mir war. Auch das hätte meiner Meinung nach kommuniziert werden müssen. Erst auf meine Nachfrage, warum dort plötzlich ein Bild von Trine (damals Ninni) gepostet wurde, worauf sie in Narkose auf einem OP-Tisch lag, wurde abgewiegelt, es wäre ja nur ein Bruch gewesen, der im Zuge der Kastration behoben wurde.
Natürlich muss so ein Verein derartige Kosten irgendwie wieder reinholen! Doch das kann man auch offen und ehrlich. Besonders den Spendern gegenüber ist das nicht ganz fair.
Hallo Britta,
vielen lieben Dank für deinen Kommentar.
LG
Martina
Wir möchten gern unsere Sicht teilen, da wir selbst zwei Hunde über denselben Verein adoptiert haben – Isa und Mailin (Frida). Frida war im gleichen Transport wie Masha (Daisy). Wir haben den Ablauf in der Chatgruppe direkt miterlebt und können deshalb sagen: Die pauschalen Vorwürfe im Erfahrungsbericht treffen so nicht zu.
Der Verein arbeitet extrem sorgfältig: jedes Tier wird persönlich betreut, Vorkontrollen und Nachbetreuung sind Standard – nicht nur einmalig. Die Frauen von HDR kennen die Hunde individuell, investieren viel Zeit in Aufklärung, Gespräche und sind immer erreichbar. Sie sorgen dafür, dass jedes Tier in ein passendes Zuhause kommt und das merkt man in jeder Phase der Vermittlung.
Interessanterweise wird im Beitrag dem Verein Verhalten vorgeworfen, das den Hunden aktiv schadet, während du in der Transportgruppe gleichzeitig berichtet hattest, dass Masha nachts in einer Box gehalten wurde. Da fragt man sich fast, wer hier eigentlich tierschutzwidrig handelt . Auch bei Altersangaben kann es unterschiedliche Einschätzungen geben. Das dann in der Transportgruppe breitzutreten und darzustellen, der Verein würde bewusst falsche Angaben machen, ist nicht nur unfair, sondern verzerrt die Realität der täglichen Arbeit – da kann dann seitens der Mädels auch mal emotional reagiert werden.
Und jetzt zu deinem „tollen“ Blogbeitrag: Solche pauschalen Diffamierungen schaden den Hunden aktiv. Potenzielle Adoptierende könnten abgeschreckt werden, Tiere bleiben länger im Tierheim oder finden gar nicht ihr Zuhause. Persönliche Enttäuschungen dürfen seriöse Tierschutzarbeit nicht diskreditieren. Wir sind uns hoffentlich wenigstens in dem einen Punkt einig: Die Mädels handeln nicht aus „Profitgier“, sondern aus echtem Herzblut für ihre Hunde. Sie gehören zu den seriösesten Auslands-Tierschutzvereinen, die ich kenne.
Aus eigener Erfahrung: Wir hatten zu keiner Zeit Probleme mit dem Verein. Kontakt war immer freundlich, Rückmeldungen wurden wertgeschätzt und bei Problemen gab es sofort konkrete Hilfe. Menschen, die „zurechtgewiesen“ werden, halten sich oft nicht an Absprachen, weil sie glauben, alles besser zu wissen. Dass ein gesunder Hund (frisch aus dem Ausland und gerade noch dabei sich in seiner neuen Umgebung einzufinden) nicht sofort zum Tierarzt muss wenn er keinerlei Krankheitssymptome zeigt wurde vor Adoption von der zuständigen Vermittlerin erklärt. Dass Sicherheitsregeln wie z.B. doppelte Sicherung eingehalten werden, schützt die Hunde und wer sich nicht daran hält, riskiert Schäden, und dann ist der Ärger groß. Was denkst du wie oft sich die HDR-Mädels da schon wiederholen mussten weil die Leute immer denken sie wüssten alles besser? Da kann man nicht immer komplett neutral bleiben und am besten noch bloß aufpassen, dass man die Gefühle der „armen“ Adoptanten nicht verletzt, obwohl sie aktiv in Kauf nehmen, dass sie den Hunden mit ihrem Verhalten Schaden.
Dieser Verein betreibt seriösen, verantwortungsvollen Tierschutz – kennt jeden Hund persönlich, begleitet die Adoptionen umfassend und kümmert sich danach weiter. Das verdient Respekt und Unterstützung, nicht Unterstellungen, nur weil persönliche Erwartungen nicht erfüllt wurden. Selbst wenn entschieden wird, dass jemand keinen Hund bekommt, ist das ihr gutes Recht auch nachdem schon Hunde von euch adoptiert wurden. Kein Adoptant kann einen Anspruch darauf geltend machen.
Passendes Beispiel dazu: nur weil ich einem Obdachlosen einmal 5€ gebe hat er keinen Anspruch darauf, dass ich ihm beim nächsten Mal wieder Geld gebe.
Hallo Lea,
nochmals danke für deinen Kommentar. Hier darf jeder seine Erfahrungen schildern und wenn du nach deinem Empfinden gute Erfahrungen gemacht hast, wunderbar! Freut mich! Auch wir haben unsere Traumhunde über den Verein bekommen, das Engagement und dass die Frauen sehr für die Hunde einstehen, geht übrigens aus meinem Bericht hervor.
Bezüglich der Box, in die ich Masha angeblich nachts gesperrt hatte: Ja, da habe ich mich blöd ausgedrückt gehabt, das wurde aber geklärt, ansonsten hätten wir sicher nicht Dino ein Jahr später bekommen, ne?
Und bezüglich Terry: Den Kommentar hatte ich im Auftrag der Person verfasst, diese Person meldet sich heute selbst. Deswegen habe ich diesen Kommentar von der Plattform genommen.
Im Übrigen werde ich deine ganzen Drohungen, Anschuldigungen und Unterstellungen nicht weiter veröffentlichen. Denn dies hier ist eine Möglichkeit, seine Erfahrungen zu teilen, das hast du ja nun ausreichend getan.
Und zu guter Letzt noch ein Satz: Ich veröffentliche auch „Gegenwind“, das macht nicht jeder…. doch hier dürfen natürlich auch andere Erfahrungen geteilt werden, gar keine Frage.
Ich wünsche dir alles Gute
LG
Martina
Danke Lea – dem kann ich mich nur anschließen
Meine Frau und ich reihen uns hier auch ein!
Ich habe selbst einen Hund aus diesem Verein übernommen und kann die hier geäußerte Kritik absolut nicht nachvollziehen. Mein Hund kam genauso bei mir an, wie er zuvor beschrieben wurde. Er war an Herzwurm erkrankt, und auch darüber wurde offen, ehrlich und transparent mit mir gesprochen. Ich wusste von Anfang an, worauf ich mich einlasse, und all meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Zu jeder Zeit konnte ich mich melden, wenn Unsicherheiten aufkamen, und mir wurde stets unterstützend zur Seite gestanden.
Auch die Trapogruppe habe ich als sehr angenehm erlebt. Der Umgangston war freundlich und respektvoll, jeder konnte berichten, Fragen stellen oder sich austauschen. Es hat wirklich Spaß gemacht, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und die Reise gemeinsam zu erleben.
Besonders hervorheben möchte ich, dass die Sicherheit bei diesem Verein an oberster Stelle steht. In den Aufklärungsgesprächen wurde sehr deutlich darauf hingewiesen, wie wichtig bestimmte Maßnahmen sind, und wir haben uns alle daran gehalten. Das sollte selbstverständlich für jeden Adoptanten sein, schließlich geht es um das Wohl der Hunde.
Alles in allem kann ich dem obenstehenden Beitrag in keiner Weise zustimmen. Meine Erfahrung war durchweg positiv, geprägt von Transparenz, Unterstützung und einem verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Tier.
Die Mädels sind so oft in Rumänien bei den Hunden und geben alles für diese Hunde. Ihre komplette Freizeit geht für den Tierschutz drauf und das zeigen sie auf Social Media ganz transparent. Dies ist absolut nicht selbstverständlich und sollte auch geschätzt werden.
Hallo Alexa,
vielen Dank für deinen Kommentar. Das Engagement und das Sicherheitsdenken habe ich durchaus beschrieben und steht ebenfalls im Beitrag. Dennoch passen für einige Dinge nunmal nicht und gehen auch nicht mit dem Schutz der Tiere einher. Aber ja, jeder darf ja seine Meinung haben und diese frei äußern. Wünsche alles Gute!
LG
Martina
Hallo Martina,
Habe seit meinem Eintrag vermehrt deinen Blog verfolgt.
Bin nun etwas stutzig geworden…
In der Zwischenzeit hat sich der Inhalt deines Blogeintrags über die Erfahrung mit Homeless Dogs Romania eV verändert. Auch sind manche Kommentare verschwunden, die ich davor hier lesen konnte.
Da mache ich mir wirklich Gedanken, um die Glaubwürdigkeit dieses Blogeintrags.
Viele Grüße Alexa
hallo Alexa,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe einen Kommentar auf Wunsch des Kommentators entfernt und einen Kommentar habe ich entfernt, da die Initialen mit einer Person übereinstimmten, die mir privat geschrieben hat. Da diese Person nun dachte, wir hätten den Kommentar selbst geschrieben (was wir nicht haben), habe ich in Übereinstimmung mit dem ursprünglichen Kommentierenden diesen Kommentar ebenfalls gelöscht.
Den ursprünglichen Beitrag habe ich lediglich mit zwei Screens ergänzt, die eben belegen, dass wir nicht betrügen wollten, wie uns ja vorgeworfen wird.
Mir ist wichtig zu betonen, dass wir keinerlei Probleme damit haben, Erfahrungsberichte von anderen zu veröffentlichen, sofern es sachlich bleibt. Man sieht es ja, ich gebe jeden Kommentar frei, wenn dieser seine Erfahrungen schildert.
LG
Martina
Vielen Dank für den Erfahrungsbericht.
Ich kann nur sagen das in unserem Chat ein eher rauher Ton geherrscht hat.
Man schickt Bilder und wird dauernd vor versammelter Mannschaft kritisiert
Ich hatte den Chat deswegen damals auch verlassen.
Leider ein unmöglicher Ton
Ich habe seit über 20 Jahren Hunde und muss mir auch nicht vorschreiben lassen wann ich zum Tierarzt darf
Hallo Walter,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, diese Chats sind „nicht ohne“, bestätigen echt viele Adoptanten / Interessenten. Und ja, das Wörtchen „vorschreiben“ trifft es auf den Punkt. Es wird einem ja so ziemlich alles vorgeschrieben oder nachgesagt…….Dir ne gute Zeit!
LG
Martina
Mit großem Erstaunen habe ich die negativen Beiträge über diesen Tierschutzverein gelesen. Meine eigenen Erfahrungen, sowohl mit meiner ersten als auch mit meiner zweiten Hündin waren durchweg positiv und von echter Professionalität geprägt.
Schon bevor meine Ersthündin ausreisen durfte, wurde ich ausführlich, ehrlich und sehr verantwortungsvoll beraten. Auch nach dem Einzug meiner beiden Hündinnen fühlte ich mich nicht allein gelassen, sondern weiterhin begleitet. Ich wurde transparent informiert und hatte jederzeit das Gefühl, kompetente Ansprechpartner an meiner Seite zu haben. Das hat mir gerade in der Anfangszeit viel Sicherheit gegeben.
Besonders beeindruckt hat mich, wie gut der Verein seine Hunde kennt und wie sorgfältig deren Wesen eingeschätzt wird. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Es geht nicht darum, Hunde möglichst schnell oder „um jeden Preis“ an den Mann zu bringen, sondern darum, langfristig passende Verbindungen zwischen Mensch und Tier zu schaffen. Das Wohl des Hundes steht spürbar im Mittelpunkt.
Manche Entscheidungen mögen für Außenstehende nicht immer sofort nachvollziehbar sein. Aus meiner Sicht dienen sie jedoch klar dem Schutz und der bestmöglichen Zukunft des Tieres. Bei aller Kritik sollte dieser Grundgedanke nicht vergessen werden.
Auch Themen wie eine geeignete Transportbox oder der Wunsch nach Fotos und Videos wurden im Vorfeld klar kommuniziert. Ich selbst war in einem Transport-Chat und habe erlebt, wie unterschiedlich Adoptanten damit umgehen. Für mich persönlich ist es selbstverständlich, Einblicke zu geben. Schließlich begleitet der Verein alle dieser Hunde über Monate oder sogar Jahre und trägt große Verantwortung für sie. Dass man sehen möchte, wie es ihnen im neuen Zuhause geht, empfinde ich als nachvollziehbar und respektvoll gegenüber dem Tier.
Aus meiner Sicht wird hier verantwortungsvoller, ernst gemeinter Tierschutz gelebt. Kritik ist wichtig und legitim, aber sie sollte fair bleiben und die grundlegende Intention des Vereins, nämlich das Wohl der Tiere, nicht aus dem Blick verlieren.
Hey Stefanie,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ja natürlich, jede Medaille hat zwei Seiten. Und es ist nicht alles schlecht, ich kenne ja nur vier von den Transportchats – aber in diesen vier ist es komplett eskaliert. Und es ist nunmal leider auch so, dass es keinen „Plan B“ gibt, wenn es mal mit einem Adoptanten oder mit der Pflegestelle nicht klappt. Wir hatten einen Pflegehund, der aus einer Familie kam, die nicht mit ihm zurechtkam. Dieser Familie war bekannt, dass der Hund aggressiv gegenüber Katzen ist. Wir haben zwei blinde Katzen – und das wurde uns verschwiegen. Für mich beinhaltet Tierschutz das Wohl aller Tiere. Und auch ist es schade, dass öffentlich stets und sofort alles gelöscht wird, was auch nur den Hauch an Kritik beinhaltet. Es war auch bekannt (mit Nachweis), dass wir den Bruder unserer beiden auch gerne genommen hätten. Und die Mutter hätte auch ein tolles Zuhause gehabt – aber dann kamen wirklich böse Unterstellungen und Anfeindungen, die schlicht und ergreifend auf (falschen) Annahmen beruhten. Und das sind persönliche Befindlichkeiten – nicht zum Wohle der Tiere. Denn wie es den beiden Geschwistern, die wir haben geht, sieht man hier deutlich. Und der Bruder hätte ebenfalls hier sein dürfen. Aber dennoch – natürlich ist nicht alles schlecht, gar kein Thema! Wir sind auch nach wie vor froh, damals den Verein kontaktiert zu haben, denn wir haben die besten Hunde der Welt bekommen 🙂
LG
Martina
Das kann ich wie gesagt so nicht bestätigen. Alle Aussagen vom Verein bzgl. des Verhaltens und Charakters der Hunde hat bei mir 1:1 gestimmt. Ich finde es grundsätzlich schwierig, die Fehler immer nur auf einer Seite zu suchen und das vor allem öffentlich zu tun.
Hey Stefanie,
das freut mich, wenn bei dir alles gepasst hat. Ich habe auch geschrieben, was ich sehr positiv an dem Verein finde. Und Fehler suche ich überhaupt keine, sondern ich habe einfach nur meine Erfahrungen geschildert – und es ist nunmal ein öffentlicher Verein, der ansonsten keine Erfahrungsberichte zulässt. Zudem wurden wir eben mit falschen Anschuldigungen angegriffen – und das geht einfach nicht. Uns wurde sozusagen ein versuchter Betrug vorgeworfen, tut mir leid, aber da hört es einfach auf.
Alles Gute!
LG
Martina
Beitrag von L.S./ Richtigstellung
Als ich realisiert habe, dass es in diesem Beitrag um mich geht, war es mir wichtig, einiges richtig zu stellen.
Aus guten Gründen habe ich die Adoption abgesagt, aber der Hund wurde nicht schlecht geredet, ganz im Gegenteil.
Die Schutzgebühr wurde nicht einbehalten, sondern von mir gespendet, um wenigstens finanziell zu helfen.
Dem Verein ist also kein Vorwurf zu machen.
Hallo,
vielen Dank für deinen Kommentar und die Richtigstellung. Uns liegt viel daran, keine Unwahrheiten hier stehen zu haben. Deswegen ein dickes Danke!
LG
Martina
Dann möchte ich meine Erfahrung auch hier noch einmal schildern… Erst einmal erneut vielen Dank für den Beitrag Martina.
Am schlimmsten finde ich die Bevormundung durch die Damen. Bei einem Pflegehunde ja noch nachvollziehbar, aber nicht bei einem Endhund. Der Umgangston ist ebenfalls eine Katastrophe. Leider haben die Damen auch hier keinerlei Selbstreflektion und werfen den schlechten Ton den Adoptanten vor. Sehr geschockt hat es mich, dass mir, ebenfalls wie der Adoptantin in deinem Bericht, vorgeworfen wurde, dass ich mit meinem Hund direkt zum Tierarzt bin. Ich hatte bereits insgesamt 4 Hunde aus dem Tierschutz, mit denen ich immer direkt zu meiner TA bin. Meiner Tochter, die auch einen Tierschutzhund hat, wurde dies sogar von Seiten ihres Vereins geraten. Wenn man dann das Ergebnis im Chat erwähnt, bekommt man sofort die volle Breitseite mit Unterstellungen und Anfeindungen zu spüren. Eine vorherige Absprache mit der Vermittlerin ist ja auch nicht gewünscht, da man alles in Chat schreiben soll, damit alle es mitbekommen. Tut man dies, wird man angepöbelt, dass dies die anderen ja abschrecken könne. Die wechseln die Ansichten, wie andere Leute das Hemd. Ich habe selbst lange Jahre im Tierschutz gearbeitet, aber nirgendwo einen solchen Umgang erlebt. Der Adoptionsablauf ist, wenn auch etwas kleinlich, gut organisiert, aber die Chat – Betreuung, die dann ganz schnell auch für die „ruhigen Adoptanten“ aus heiterem Himmel beendet ist, ist eine absolute Katastrophe und Unverschämtheit. Meine Vermittlerin hat leider auch in das gleiche Horn wie die Damen vom Vorstand geblasen. Wäre ich jetzt unerfahren mit Tierschutzhunden, stünde ich ganz schön im Regen bezüglich Betreuung und Fragen. Auch scheinen die permanent geforderten Bilder dann doch nicht so wichtig zu sein, denn ich habe einige Bilder meines Hundes im WhatsApp Status veröffentlicht und es wurden nur ganz wenige von der damaligen Vermittlerin angeschaut. Ist dann doch wohl nicht so mit dem Interesse, wie am Anfang so sehr bekundet. Auch kam es nie zu der versprochenen Aufnahme in die Gruppe der „Angekommenen“. Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass die Damen sich aussuchen, wen und wann sie aufnehmen. Mit diesem Umgang schaden sie leider mehr dem Tierschutz als zu nutzen
Hallo Andrea,
vielen Dank für deinen Kommentar. genau – der Ton, der ist echt unterirdisch! Wie in meinem Beitrag, wir hatten echt ne nette Vermittlerin, doch bei uns hat sich ständig „der Vorstand“ eingemischt, unverschämt einfach nur, die Tonlage der Dame.
LG
Martina
Vielen Dank für diesen Beitrag!
Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen!
Der Ton vom Vorstand ist unmöglich!!
Ich wollte hier vor einiger Zeit einen Hund adoptieren.
Daraus wurde letztendlich leider nichts.
Öffentlich wurde von HDR ein Beitrag mit “meinem” Hund verfasst, indem stand ❌❌❌ABGESAGT❌❌❌
Weiter wurde sinngemäß geschrieben das es immer wieder vorkommt, dass Adoptanten unzuverlässig seien.
Ich wollte mich gerne ebenfalls über die Gründe äußern, aber man hatte mich schon blockiert
Hallo Susi,
danke für deinen Kommentar. Ich denke, dass genau hier das Problem liegt: Kommentare, die die andere Seite beleuchten, werden kurzerhand gelöscht. Ist mir zu Beginn auch nie aufgefallen, doch mussten wir es selbst erfahren. Ein Hinweis auf deren eigenen Fehler – und zack, alles gelöscht und blockiert. Eigentlich echt traurig….Ich hoffe, du hast noch einen vierbeinigen Partner adoptieren können, von einem guten Verein, gibt ja (leider) genug Vereine, die sich freuen.
LG
Martina
Ich habe auch sehr schlechte Erfahrungen mit dem Verein gemacht. Meine Mutter wollte einen alten Hund der sich beim Versuch auszubrechen verletzt hatte zur Pflege nehmen.Ein Hund der noch nie eine Anfrage hatte. Sie sollte 500€ Euro bezahlen im voraus, und im Endeffekt hat der Vorstand den Hund dann so schlecht geredet, das sie nicht mehr wollte. Das Geld wurde einbehalten und der Hund verottet jetzt da. Der Vorstand ist zum ko…, der ganze Verein eigentlich. Von meiner Geschichte mit denen fang ich erst gar nicht an…
Hallo Lisa,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, das echt sehr schade, aber der „Vorstand“ entscheidet dort echt nach Gutdünken, nicht im Sinne der Tiere, das habe ich nun schon einige Male gehört und wir mussten es ja selbst erleben. Der Bruder von Masha und Dino verrottet nun auch im Shelter, nur weil der unsere Nase nicht passt. Aber das das Geld einbehalten wurde, geht ja gar nicht!? Bin echt entsetzt!
Ich hoffe, deine Mutter konnte noch ner armen Hundeseele nen Zuhause geben?
LG
Martina
Danke für diesen Bericht. Bei unserem Chat ist es auch völlig eskaliert. das ging echt zu weit, Der Ton meiner Vermittlerin war fast schon aggressiv, als ich mal nicht gesprungen bin, wie angeordnet. Was mich störte, man wird vor der ganzen Gruppe scharf angegriffen und Gegenargumente interessieren wirklich nicht. Ging darum, dass ich mit meinem Hund zum Tierarzt wollte, das ist in meinen Augen nichts Schlimmes. Hatte das unbedarft im Chat erzählt. Und als Hundehalter mit jahrzehntelanger Erfahrung mit Tierschutzhunden (wir haben immer schon Tierschutzhunde) kann sowohl ich als auch meine Frau einschätzen, ob wir es dem Hund schon zumuten können, zum Tierarzt zu fahren. Jedenfalls flogen wir nach üblen, verbalen Angriffen aus dem Chat und dieser wurde wohl aufgelöst, wie ich später durch andere (ebenso entsetzte Teilnehmer) erfuhr.
Hey Andy,
danke für den Kommentar. Ja, die Chats sind echt nicht ohne – man braucht da wirklich nen dickes Fell…….hoffe, der Tierarztbesuch hatte keinen allzu ernsten Hintergrund 🙂
LG
Martina
Zu „Homeless Dogs Romania“ kann ich sagen, dass ich unglaublich enttäuscht bin, dass Lainy nicht bei mir einziehen durfte, nur weil die Damen des Vereins unter Paranoia leiden. Aber ich bin nicht allein wegen mir enttäuscht, vielmehr für die arme Lainy, die nun weiterhin ihr Leben im Shelter in Rumänien fristen muss, statt bei mir ein wunderbares gesichertes und geliebtes Leben führen zu dürfen.
Mit Tierschutz hat das für mich nichts zu tun, sondern mit der Willkür der Damen, die sehr unter einem Gottkomplex leiden.
Hey Carola,
richtig – Lainy hätte ein gutes Leben haben können, ebenso Sancho…..
LG
Martina