Wir schreiben unsere Texte selbst, nicht mit KI, Dennoch nutze ich natürlich Chat GPT oder sonstige Tools zur Recherche, wenn ich fachliche Artikel schreibe. Da wir selbst zwei Special-Tiger haben, müsste ich eigentlich zu dem Thema „Blinde Katze – Tipps“ nicht recherchieren, aus Gaudi habe ich es getan. Beim Lesen, was da so ausgespuckt wurde, fiel mir fast die Kaffeetasse aus der Hand. Schaun mer mal 🙂

Das sagt KI mit dem Suchauftrag: Blinde Katze – Tipps:
Blinde Katzen führen mit angepasster Umgebung ein glückliches Leben. Stabilität ist der Schlüssel: Möbel nicht umstellen, Futter/Klo immer am selben Ort lassen. Schaffen Sie akustische Hinweise (Trinkbrunnen), sichern Sie Gefahrenstellen (Treppen) und vermeiden Sie, die Katze zu erschrecken, indem Sie sie vor dem Berühren ansprechen.
Wichtige Tipps für das Leben mit einer blinden Katze:
Orientierung & Umgebung:
Struktur beibehalten: Möbel nicht umstellen.
Bodentexturen: Nutzen Sie verschiedene Teppiche als „Wegweiser“ für die Katze.
Gefahrenquellen sichern: Treppenabgänge anfangs absperren, Teich/Pool sichern.
Offene Türen: Türen entweder ganz offen oder fest geschlossen lassen.
Kommunikation & Sicherheit:
Ansprechen: Sprechen Sie ruhig mit ihr, bevor Sie sie berühren, um sie nicht zu erschrecken.
Geräusche nutzen: Ein plätschernder Trinkbrunnen hilft bei der Lokalisierung des Wassernapfs.
Spiele: Spielzeug, das Geräusche macht (Glöckchen, Knisterpapier) oder intensiv duftet (Catnip), fördert die Beschäftigung.
Pflege & Gesundheit:
Tierarztbesuch: Schnellstmöglich die Ursache der Blindheit abklären lassen (Bluthochdruck?), da manche Ursachen behandelbar sind.
Regelmäßige Kontrolle: Häufigere Tierarztbesuche zur Kontrolle des Allgemeinzustands.
Freigang & Haltung:
Sicherer Freigang: Ein (teil-)gesicherter Garten oder Balkon ist ideal. Unbegrenzter Freigang ist zu gefährlich.
Artgenossen: Ein weiteres, freundliches Haustier kann als Orientierungshilfe dienen.
Hinweis: Plötzliche Blindheit erfordert eine sofortige tierärztliche Untersuchung.
Und wie sieht die Realität aus?
Louise und Bonus haben drei Umzüge hinter sich, sie lägen lachend im Eck, könnten sie das lesen. Punkt für Punkt:
Wir stellen das Katzenklo nun nicht jeden Tag woanders hin, aber es kam in der Regel durchaus vor, dass es in einer anderen Zimmerecke oder gar in einem anderen Raum seinen Platz fand, Beide Katzen steuern bei beginnender Notdurft das Katzenklo an, egal, wo es steht.
KI meint, man muss sich einen Trinkbrunnen anschaffen, wenn man blinde Katzen hat. Unsere beiden finden das Wasser mit der gleichen schlafwandlerischen Sicherheit wie die Katzentoilette.
Gefahrenstellen sichern? Hmm, die Treppe? Louise rennt die Treppe rauf und runter, als hätte sie Augen überall. Bonus steht ihr in nichts nach. Die beiden toben treppauf, treppab. Und ihre Verschnaufpausen machen sie ebenfalls gerne auf einer der Stufen.
Und nein, wir nutzen auch keine verschiedenen Teppiche als „Wegweiser“ – wozu auch? Selbst, wenn wir mal ne Katze hochheben und in einem anderen Raum absetzen, schnüffelt sie kurz – und zack, rennt los.
Wenn wir – wie von KI vorgeschlagen – die Türen nur offen oder nur zu lassen, haben wir Ärger am Hals. Und zwar mit Louise. Sie hasst geschlossene Türen und Kaiserin Louise möchte stets Türen offen haben. Nicht, um einen anderen Raum zu betreten, sondern einfach so – weil sie es will.
Steht da überhaupt was Sinnvolles?
Kurz gesagt: Nö. Nicht hier, es gibt viele hilfreiche Beiträge, aber das, was Tante Google mir hier vorgesetzt hat, ist Quatsch. Außer, dass man zum Tierarzt soll, aber das ist wohl selbstverständlich.
Natürlich kennen wir einige andere Blinde-Katzen-Menschen, auch bei denen benehmen sich die Samtpfoten wie eine sehende Katze. Unsere sind also nix Besonderes. Klar, denn die anderen Sinne sind deutlich ausgeprägter bei den Katzen, die kein Augenlicht haben.
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