Veganes Hundefutter

Hundefutter - nicht immer verträglich

Als ich mich heute morgen, noch etwas strubbelig, an meinen PC setzte, sprang mich eine abstruse Meldung regelrecht an. Ich zweifelte an meinen Augen und meinem Hirn: “Nee, das hab ich jetzt wohl falsch interpretiert”! Veganes Hundefutter?  Ich schaute etwas wacher hin… und tatsächlich! Eine große Tierrechtsorganisation kürte ein veganes Hundefutter zum “tierfreundlichsten”  Futter für Hunde. Ich konnte das nicht glauben, las den ganzen Artikel und bin nun etwas sprachlos. Deswegen sitze ich jetzt hier und schreibe diesen Artikel.
Selten habe ich etwas Dümmeres gehört/gelesen als das.

Vom Wolf zum Hund – nix veganes Hundefutter

Erst kürzlich schrieb ich in unserem Hundeblog einen Artikel darüber, wie viel Wolf in einem modernen Hund steckt. Es ist erwiesen, dass sie alle noch immer Wölfe sind. Ebenso sind sich alle einig, dass der Wolf/Hund ein “Raubtier” ist. Wenn ein Wolf Hunger hat wird er also kaum einer Möhre oder einem Wirsingkohl hinterher jagen. Er jagt Kaninchen oder größeres Wild und ja, wenn er seine Beute frisst, frisst er auch deren Mageninhalt (Möhren oder sonstiges veganes Zeug). Das ist gut für seinen Verdauungsapparat. Aber sich deswegen nur vegan zu ernähren, entspräche nicht seinem Naturell und vor allem  nicht seiner Gesundheit. Wölfe BRAUCHEN Fleisch und unsere Hunde ebenfalls.

Veganes Hundefutter - das ist nicht artgerecht!
Sashi-Spatz soll sich vegan ernähren? So ein Schmarrn.

Die Natur hat ihren Kreislauf

Betrachten wir doch mal den biologischen Kreislauf der Natur. Alles was von Tieren aufgenommen wird, geben sie der Natur zurück und es steht einer neuen “Verarbeitung” für andere Tiere zur Verfügung. Das ging solange gut, bis der Mensch in die Natur eingegriffen hat. Egal ob es der übermäßigen Viehzucht oder dem übermäßigen Getreideanbau geschuldet ist, seit sich der Mensch die Natur “zu eigen” gemacht hat, funktioniert ein reibungsloser biologischer Kreislauf nicht mehr.

Wir Menschen nehmen den Tieren ihren Lebensraum, wir töten Tiere aus Profitgier und wir beuten sogenannte Nutztiere bis weit über deren Schmerzgrenze hinaus aus. Es ist uns egal, ob wir ihnen Schmerz und Leid antun, es ist uns egal, ob wir die Wälder kaputt machen, es ist uns egal, wo wir wie oder wann hin trampeln. Von allen “Tieren” ist der Mensch das “Abscheulichste”!

Das klingt jetzt vielleicht etwas narzisstisch, allerdings nehme ich mich  da vollständig raus. Auch von euch nehme ich an, dass Ihr so denkt wie wir, denn wer unseren Hundeblog liest, weiß, dass wir uns für Tierschutz allgemein und für Hunde im Speziellen einsetzen. Sicherlich währt Ihr kaum hier, wenn Euer Denken und Handeln mit dem Unserem nicht übereinstimmen würde.

Wir stehen für Tierschutz und gegen Tierquälerei in der ersten Reihe. Wir spenden und wir sprechen Mut zu. Wegen uns muss kein Lebewesen sein Leben für das Unsere geben. Wir sind komplett gegen die Ausbeutung von Tieren, egal ob es um deren Fell, Fleisch oder Leder (Haut) geht. Wir kaufen vegane Kosmetik und ernähren uns vegetarisch.
Das haben wir für uns so beschlossen und sollte es sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken (was ebenso Quatsch ist wie veganes Hundefutter), tragen wir die Verantwortung für uns selber.

Ein Hund wird mein Begleiter. Ein Fleischfresser.

Bei der Anschaffung meiner Hunde wusste ich, dass sie “Raubtiere” sind und entsprechend ernähere ich sie, denn auch für sie tragen wir die Verantwortung. Einen Hund vegan zu ernähren halte ich für extrem verantwortungslos und gesundheitsgefährdend.

Es gibt Menschen die sich Schlangen oder andere Reptilien halten. Diese fressen bekanntlich lebende Kleinsäugetiere oder Insekten. Was würde passieren, wenn ich denen nun ein Stück Brot oder einen leckeren Smoothie anbiete? Ganz klar, sie würden vor ihrem Futter liegend verhungern.
Also was für ein Schwachsinn ist diese Aussage von dieser Tierrechtsorganisation?

Tierschutz in allen Ehren, aber alles so “normal und natürlich” wie nur möglich. Die Aussage dieser großen und weltweit anerkannten Tierrechtsorganisation steht im krassen Widerspruch zu ihren eigenen Statuten. In denen es heißt: “Für das Wohl und die Grundrechte der Tiere”! Es ist das Grundrecht eines jeden Raubtieres Beute für sich und ihre Nachkommen zu reißen. Es ist deren Grundnahrungsmittel. Wie will es jemand denen “abgewöhnen”, sie zum “Umdenken” bringen?

Was sagen die Zähne?

Da heißt es: Veganes Hundefutter kommt ohne jegliche Tierversuche aus. Schön! Aber das Hunde sich vegan ernähren sollen, ist doch ein viel größeres Experiment. Ergo, ein Mega Tierversuch an Hunden.
Das Gebiss eines Hundes spricht für sich. Für was braucht er Reißzähne, wenn er sich von Pflanzen ernähren kann? Natürlich braucht er auch gewisse Enzyme, die ihm pflanzliche Nahrung anbietet. Und die nimmt er auch zu sich, immer dann, wenn er den Mageninhalt seiner Beute verspeist. Der Hund ist kein Pflanzenfresser als Solcher! Punkt.

Ich denke Menschen mit genug gesundem Sachverstand für unser zweit-beliebtestes Haustier, dem Hund, verschlägt es ebenfalls die Sprache, wenn er diesen kompletten Schwachsinn liest. Und ich hoffe, dass diese (für mich jetzt doch recht fragwürdige) Tierrechtsorganisation mit einem Shit-Storm überrannt wird.

Es gibt unzählige Hundefutter-Anbieter, die ihr Futter an Leute mit Hunden in kleinen Proben verschenken, um dieses realistisch von deren Hunden testen zu lassen. Von Menschen wie ich und Ihr, von Hunden wie meine und Eure. Und wenn ihr partout nicht wisst, welches Futter für euren Liebling das Richtige ist, dann schaut mal auf dieser informativen Seite vorbei, dort gibt es Wissen in Hülle und Fülle. In diesem Sinne, euch allen einen schönen Tag!

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