Mit dem Hund auf Tour – was muss alles mit?

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Glücklicherweise gehören die meisten Hunde zur Familie und dürfen die wohlverdiente Ferienzeit natürlich mit ihrem „Rudel“ verbringen. Uns käme es nie in den Sinn, ohne unsere drei Fellnasen zu verreisen, dann geht es eben statt in die Karibik „nur“ an die Nord-, Ost- oder den Edersee. Doch egal, wohin die Reise geht – Bello benötigt ein eigenes Reisegepäck. Und im heutigen Artikel geht es mal darum, warum diverse „Mitnehmsel“ einfach so wichtig sind.

  • Das Futter

Innerhalb der EU dürfen Sie selbstverständlich das gewohnte Futter für Ihren Liebling mitnehmen. Das sollten Sie auch tun, denn eine Reise ist ohnehin stressig für die Fellnase, da soll er sich bitteschön nicht auch noch mit einem Futterwechsel rumplagen müssen. Um Gepäck zu sparen, könnten Sie das Futter höchstens an Ihrem Urlaubsort kaufen, doch dazu müssen Sie wissen, ob es das dort auch gibt. Wir packen immer das abgemessene Futter in Frischhaltebeutel, beschriften diese, klauben eine Ersatzration „für alle Fälle“ zurecht und nehmen alles in einer Extra-Tasche mit. Und wenn wir das mit drei Hunden schaffen, sollte das jeder mit einem oder zwei Hunden auch hinbekommen.

Selbstverständlich gehört zum Futter der Napf und eine Wasserschüssel. Auch das nehmen wir mit, denn beim Füttern sollte alles so normal wie möglich ablaufen. Das beinhaltet natürlich auch die Futterzeit. Wenn Sie also Struppi immer am Morgen um 8 Uhr füttern, dann tun Sie das auch im Urlaub – aus seinem Futternapf.

  • Pflegeutensilien

Wenn ein pflegeintensiver Vierbeiner Ihr eigen ist, dürfen Sie Bürste, Kamm oder sonstige Pflegewerkzeuge nicht vergessen. Das Fell einer langhaarigen Rasse verfilzt schnell und das muss nun wahrlich nicht sein, zudem Bürste und Kamm kaum Platz einnehmen. Geht es im Urlaub ans Wasser, denken Sie unbedingt an ein Handtuch, um Bello vor dem Betreten des Feriendomizils halbwegs trocken zu bekommen. Nicht alle Gäste mögen es, wenn sich ein Hund an der Rezeption kräftig schüttelt….

  • Schlaf- und Ruheplatz

Nach Möglichkeit sollten Sie Ihrem Liebling seinen gewohnten Schlafplatz anbieten – oder eine adäquate Alternative. Wir können beispielsweise unsere Riesen-Schlaf-Box nicht mitnehmen, denn dann wäre das Auto bereits voll. Ohne Gepäck. Blöd für uns. Geht also nicht. Also schlafen unsere Fellnasen dann eben in der Box, die im Auto steht – natürlich nehmen wir sie aus dem Auto raus und tragen sie kurzerhand ins Feriendomizil. Ist vielleicht hin und wieder etwas lästig, aber nicht zu ändern.

Vielleicht bevorzugt Ihr Hund eine Decke zum Schlafen? Dann ist es ohnehin gar kein Problem, diese kann wunderbar eingepackt werden und nimmt nicht viel Platz weg.

  • Spielzeug

Wenn Sie einen spielverrückten Hund haben, der gewisse Lieblingsspielzeuge hat, dann müssen diese mit in den Urlaub. Da unterscheiden sich unsere Fellnasen nicht viel von Kleinkindern, die auch nicht ohne ihren geliebten Teddy die Urlaubsreise antreten möchten. Amy beispielsweise liebt ihr altes Küchenhandtuch. Ergo geht eben ein zerschlissenes Küchenhandtuch mit in den Urlaub.

Amy nimmt ihr Lieblingsspielzeug mit auf Tour.
Amy nimmt ihr Lieblingsspielzeug mit auf Tour.
  • Der Heimtierausweis

Die EU-Verordnung mit der Nummer 438/210 stellt glasklar heraus, was zu beachten ist, wenn Sie mit dem Hund ins Ausland reisen möchten. Der Hund muss gechipt sein und die Nummer des Chips muss mit der im Heimtierausweis übereinstimmen. Den Heimtierausweis (blaue Farbe) bekommen Sie beim Tierarzt. Eine Tollwutimpfung ist nur dann gültig, wenn der Chip vor der Impfung gesetzt wurde. Das ist eigentlich immer so, denn ein blauer Heimtierausweis darf vom Tierarzt erst dann ausgestellt werden, wenn das Tier gechipt wird. Übertragungen aus dem alten, gelben Impfausweis sind seit 2011 nicht erlaubt.

Dann gelten länderspezifische Regelungen, bezüglich der Einreise oder des Aufenthalts in einem anderen Land. So sind beispielsweise bestimmte Hunderassen in einigen Ländern ganz verboten oder es herrscht Leinen- oder Maulkorbpflicht. Informieren Sie sich gut vorab, denn beispielsweise in Dänemark sind die Gesetze mehr als streng und enden nicht selten mit der Tötung eines Hundes. Ein Land, welches wir definitiv nie bereisen werden. Auch wenn das im Jahr 2010 erlassene rigorose Gesetz entschärft wurde. Punkt.

  • Haftpflicht

Auch wenn es übervorsichtig klingen mag, wir nehmen immer unsere Versicherungspolice der Haftpflicht mit. Falls unsere Rakete Nele also mal einen Schaden anrichtet, Amy mal wieder durchbrennt oder Sashi-Spatz allzu sehr dem Übermut frönt, haben wir alle Daten parat, um den Fall gleich der Versicherung anzuzeigen.

  • Medikamente

Nele benötigt Schilddrüsentabletten, Amy hat empfindliche Pimpelpfoten – also müssen Medikamente mit. Und bevor wir starten, lassen wir uns immer von unserem Tierarzt ein Päckchen schnüren, dass die wichtigsten Wirkstoffe gegen Hautverletzungen, Übelkeit und Zubehör wie eine Zeckenzange oder eine Einwegsspritze ohne Kanüle beinhaltet. Denken Sie daran, sich die Nummer der nächsten Tierklinik beziehsungsweise des nächsten Tierarztes vor Reiseantritt herauszusuchen und griffbereit parat zu legen.

Fazit

Wer seinen Hund mit auf eine große oder kleine Tour nimmt, kommt nicht darum herum, sich Gedanken darum zu machen, was das Tier alles benötigt – und auch benötigen könnte! Bei einem inländischen Urlaub ist alles deutlich einfacher als bei einer Tour in ein anderes Land. Doch bei guter Planung steht Ihnen und Ihrem Hund eine hoffentlich tolle Zeit bevor! Hier finden Sie übrigens noch weitere Informationen zum Themenfeld “mit dem Hund auf Tour”.

 

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