Die Harlekinweide – prächtig und opulent

Dieser Artikel ist einer der Ersten, die auf unserem Blog erschienen. Damals nannte sich die Seite noch tiere-und-natur. Doch auch wenn es ein Oldie ist, ich mag ihn einfach nicht löschen. Falls ihr gleich zu Hundethemen springen wollt, füge ich gleich mal ein paar Links ein.

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Die Harlekinweide wird weitläufig auch japanische Zierweide genannt, Experten ist sie unter dem Begriff „Salix integra“ geläufig. Wenn Sie schöne und pflegeleichte Pflanzenarten bevorzugen, ist die Harlekinweide womöglich der richtige Kandidat. Der dekorative Strauch gehört zu den Weiden und ist in Ostasien beheimatet. Überwiegend findet sich der Strauch als Hochstämmchen kultiviert vor, weswegen er sich ganz wunderbar für kleine Gärten, Balkone und Terrassen eignet. Ein deutlicher Vorteil besteht darin, dass er fast vollständig ohne Pflege auskommt – haben Sie also nicht unbedingt einen grünen Daumen, ist das kein Problem. Die Harlekinweide verzeiht einiges.

Die Optik der Harlekinweide

Hinter der japanischen Zierweide versteckt sich eine dekorative Pflanze, die zwar hübsch aussieht, aber auch überaus raffiniert ist. Durch die rosafarbenen und weißen Triebe wirkt es ganzjährig so, als würde die Weide opulent blühen. Der Garten erstrahlt also in einer wundervollen Blütenpracht, obwohl dem gar nicht so ist. Damit die japanische Zierweide auch Ihren Garten verschönert, brauchen Sie keine umfassenden Kenntnisse, müssen allerdings auf ein paar Kleinigkeiten achten.

Letzte Aktualisierung am 23.02.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Pflege der Harlekinweide

Die Pflege beschränkt sich grundlegend auf den Kopf, der sowohl in die Höhe als auch die Breite wächst. Bei dem Boden zeigt sich die Pflanze als sehr anspruchslos, ähnlich sieht es sogar bei den Lichtverhältnissen aus. Die Harlekinweide sonnt sich gerne und genießt die wärmenden Sonnenstrahlen – deswegen sollte sie möglichst an einem sonnigen Plätzchen unterkommen. In Kugelform sieht die Weide sehr schick aus und erfordert nicht einmal viel Arbeit. Achten Sie einfach darauf, dass Sie die Äste im Frühjahr kräftig zurückschneiden, bevor es zum Neuaustrieb kommt. Während des Sommers müssen Sie dann hin und wieder Hand anlegen und die Weide stutzen, um die kugelige Optik zu erhalten.

Die Harlekinweide gießen

Gerade junge Weiden sind extrem durstig, weshalb Sie diese auch ausgiebig gießen müssen. Sofern die japanische Weide schon im Garten angewachsen ist, stellen auch längere Trockenperioden nicht zwingend ein Problem dar. Kübelpflanzen brauchen hingegen viel Wasser. Staunässe müssen Sie aber wiederum vermeiden.

Und wie sieht es mit Düngen aus?

Ähnlich wie bei dem Gießen ist auch das Düngen nur bedingt notwendig. Im Kübel stehen dem Gewächs weniger Nährstoffe zur Verfügung, in diesem Fall ist es sinnvoll, wenn zweimal im Jahr Dünger gegeben wird. Doch aufgepasst: Die letzte Düngergabe sollte im Hochsommer erfolgen, denn sonst reicht es dem Gewächs nicht, rechtzeitig in die Ruheperiode zu gelangen. Da sich im Garten die Wurzeln nach Herzenslust ausbreiten können, ist Düngen in diesem Fall eigentlich kaum von Nöten.

Harlekinweide vermehren

Die hübsche Weide hat es Ihnen angetan und Sie wollen mehr davon? Kein Problem! Die Harlekinweide lässt sich sehr leicht vermehren.

  •  Schneiden Sie Äste ab und belassen Sie diese in einem Behältnis mit Wasser, bis Wurzeln sichtbar sind.
  • Gedulden Sie sich, bis die Äste ausreichend bewurzelt sind.
  • Setzen Sie die Äste an dem gewünschten Standort in die Erde.
  • In der Anfangszeit müssen Sie regelmäßig gießen, damit die Äste anwachsen.
  • Nachdem die Harlekinweide sich häuslich niedergelassen hat, braucht es kaum mehr Hilfe, die Weide kommt nun alleine klar.

Rückschnitt und Verschnitt bei der japanischen Zierweide

Keine Sorge, wenn es um den Rückschnitt geht, sind keine umfangreichen Gestaltungsarbeiten nötig. Der wichtigste Verschnitt findet im Frühjahr statt, damit Sie den Strauch in der gewünschten Form halten. Kürzen Sie die Zweige bestenfalls auf ein Drittel, so verfilzen sie nicht. Natürlich reicht eine einzelne Korrektur im Jahr nicht unbedingt aus, denn die Weide wächst rasant und verliert entsprechend schnell an Form. Im Sommer kürzen Sie deshalb die Triebe, die aus der runden Kugeloptik herausstechen. Im Optimalfall kommen nur saubere Scheren zum Einsatz, Sie sie sogar zusätzlich desinfizieren könnten. So verringern Sie das Risiko einer Infektion.

Tipp: Sofern die Weide von einer Krankheit befallen ist, entfernen Sie betroffene Stellen so schnell wie irgend möglich. Andernfalls würde sich die Infektion weiter ausbreiten.

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